CH148831A - Salzbad zum Glühen von Metallgegenständen. - Google Patents

Salzbad zum Glühen von Metallgegenständen.

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CH148831A
CH148831A CH148831DA CH148831A CH 148831 A CH148831 A CH 148831A CH 148831D A CH148831D A CH 148831DA CH 148831 A CH148831 A CH 148831A
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CH
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salt bath
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Co W Frey
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Frey & Co W
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/34Methods of heating
    • C21D1/44Methods of heating in heat-treatment baths
    • C21D1/46Salt baths

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Description


  Salzbad zum Glühen von     1Vietallgegenständen.       Die zum Glühen von Gegenständen aus  Edelmetallen und aus Legierungen derselben  dienenden Salzbäder sollen folgende Eigen  schaften haben:  Der Schmelzpunkt darf 600 Grad Celsius  möglichst nicht     übersteigen,    um zum Bei  spiel ein Zusammenbacken von dünnem  Silberblech zu vermeiden, wenn dieses in Rol  lenform geglüht wird.  



  Die     Badflüssigkeit    muss ferner gute Deck  kraft besitzen, das heisst der geglühte Gegen  stand muss beim Herausnehmen mit einer  dünnen und zugleich dichten Schutzschicht  überzogen sein, damit auf dem Wege     zur     Kühlflüssigkeit, in welche das     Glühgut    ein  getaucht     wird,    keine Luft     zutritt    und das  selbe nicht anlaufen kann.  



  Schliesslich darf die     Badflüssigkeit    nicht  chemisch auf das Glühglut einwirken, da  sonst Verfärbungen der Oberfläche     und    der  gleichen     eintreten,    was     insbesondere    bei       Doubleware    von grossem Nachteil ist.  



  Die bisher bekannt gewordenen Salz  bäder     entsprechen    diesen     Forderungen    nicht,    insbesondere sind sie nicht ohne Nachteile  zum Glühen von Gegenständen aus Edel  metallen und aus Legierungen derselben ver  wendbar.  



  Man hat zwar durch Zugabe von     Cyan-          verbindungen    die zum Glühen solcher Gegen  stände erforderliche Dünnflüssigkeit erreicht,  aber die Verwendung     von.Cyanverbindungen     hat folgende Missstände zum Gefolge.  



  Sie zeigen grosse Neigung zum Zerfallen.  so dass die     Badzusammensetzung    nicht kon  stant bleibt. Mit der Änderung, zum Beispiel  des     Cyankaligehaltes,    ändert sich auch die  Temperatur des Bades,     wenn    dasselbe in  gleich dünnflüssiger Form erhalten werden  soll. Ausserdem treten durch die Anwesenheit  von     Cyanverbindungen    beim Ablöschen des  Glühgutes Dämpfe auf, die stark zum Niesen  reizen. Auch macht die Beseitigung der     cyan-          kaIihaltigen    Abwässer Schwierigkeiten.  



  Die stark kochsalzhaltigen Salzbad  mischungen zeichnen sich zwar durch ihre  Billigkeit aus, sie besitzen aber wenig oder  gar keine Deckkraft. Enthalten sie Soda oder      Pottasche, so verfärben sie zum Beispiel       Doublegegenstände    grünlich.  



  Es hat sich nun     gezeigt,    dass die Verfär  bungen und auch die sonstigen Nachteile der  bekannten Salzbäder nicht mehr auftreten,  wenn in dem Gemisch aus Kochsalz und       Alkalikarbonat,    dem grössere Mengen     Ka-          liumsulfat    beigegeben werden, das Verhältnis  des Natriums zum Kalium nicht grösser ist  als 1. Ist das     Verhältnis    ein umgekehrtes, so  steigt in ganz kurzer Zeit der     Schmelzpunkt     der     Mischung,    das heisst bei     Konstanthaltung     der     Temperatur    des Bades wird     das    letztere  rasch dickflüssig und unbrauchbar.  



  Geeignete     Badzusammensetzungen    sind:  
EMI0002.0013     
  
    I. <SEP> Kochsalz <SEP> 41
<tb>  Kaliumsulfat <SEP> 48
<tb>  Soda <SEP> <B>11.%.</B>
<tb>  II. <SEP> Kochsalz <SEP> --6
<tb>  Kaliumsulfat <SEP> 43%
<tb>  Kaliumearbonat <SEP> 11 <SEP> %.       Diesen Bädern können zur Verbesse  rung der Deckkraft     Natriumphosphat    oder  Borax in     geringen    Mengen, und zwar bis zu  6 % zugesetzt     werden.    Als     Badzusammen-          setzungen,    die diese Bestandteile enthalten,  seien zum Beispiel genannt:

    
EMI0002.0019     
  
    III. <SEP> Kochsalz <SEP> 30
<tb>  Kaliumsulfat <SEP> 44
<tb>  Kaliumearbonat <SEP> 21%.
<tb>  Borax <SEP> <B>5%.</B>
<tb>  IV. <SEP> Kochsalz <SEP> 30
<tb>  Kaliumsulfat <SEP> 44
<tb>  Kaliumcarbonat <SEP> ' <SEP> 2.1
<tb>  Natriumphosphat <SEP> <B>ä%.</B>       Bäder von sehr     guter    Deckkraft, die  vom Glühgut fleckenlos verlassen werden  und sich daher ganz besonders für Double  ware eignen,     entstehen    aus den oben genann  ten Mischungen durch einen Zusatz von     Erd-          alkalicarbonaten    oder -Oxyden, und zwar bis  zu     10,%.       Beispiele hierfür sind:

    
EMI0002.0025     
  
    V. <SEP> Kochsalz <SEP> 218
<tb>  Kaliumsulfat <SEP> 41,5
<tb>  Kaliumearbonat <SEP> 21
<tb>  Borax <SEP> 4,5
<tb>  Magnesiumcarbonat <SEP> 2,5
<tb>  Calciumcarbonat <SEP> 2;5
<tb>  VI. <SEP> Kochsalz <SEP> 25
<tb>  Kaliumsulfat <SEP> 54
<tb>  Kaliumearbonat <SEP> <B>15%</B>
<tb>  Magnesiumcarbonat <SEP> 3
<tb>  Calciumcarbonat <SEP> <B>3%.</B>
<tb>  VII. <SEP> Kochsalz <SEP> 25
<tb>  Kaliumsulfat <SEP> 54
<tb>  Kaliumcarbonat <SEP> 15
<tb>  Magnesiumoxyd <SEP> 3
<tb>  Calciumoxyd <SEP> <B>3%.</B>       Das Verhältnis des reinen Natriums zum  reinen Kalium ist bei den angegebenen Bei  spielen I bis     VII:    1 :     1;003;    1 : 1,33; 1 : 2,5;  1 : 2,5; 1 : 1,22, 1 : 3,2 und 1 : 31,2, also nicht  grösser als 1.  



  Es kann vorkommen, dass ein Bad dieser  Art, insbesondere beim Anheizen von oben,  wenn dies zur     Schonung    des Tiegels durch       unmittelbares    Auftreffen der Flamme auf die  Salzmischung geschieht, schwarz     wird.     



  Zur Beseitigung dieses     Missstandes    kön  nen dem Bad 0,1 bis 0,2.%     Salpeter    beige  geben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Salzbad zum Glühen von Metallgegen ständen, insbesondere von solchen aus Edel metallen und Legierungen derselben mit an dern Metallen in der Hauptsache bestehend aus Kochsalz, Alkalikarbonat und Kalium sulfat, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver hältnis des Natriums zum Kalium nicht grö sser ist als 1. UNTERANSPRüCHE 1. Salzbad nach Patentanspruch Bekenn zeichnet durch einen Gehalt von höch stens @6 % Borax. 2. Salzbad nach Patentanspruch gekenn zeichnet durch einen Gehalt von höch stens 6 % Natriumphosphat. B.
    Salzbad nach Patentanspruch gekenn zeichnet durch einen Gehalt von höch stens 10% Oxyden von Erdalkalien ein schliesslich des Magnesiums. 4. Salzbad nach Patentanspruch gekenn zeichnet durch einen Gehalt von höch stens 1,01'o Carbonaten von Erdalkalien einschliesslich des Magnesiums. 5. Salzbad nach Patentanspruch gekenn zeichnet durch einen Gehalt von höch stens 6 % Borax und höchstens 10ö Oxy den von Erdalkalien einschliesslich des Magnesiums. 6.
    Salzbad nach Patentanspruch gekenn zeichnet durch einen Gehalt von höch stens -6 % Borax und höchstens 10 % Car- bonaten von Erdalkalien einschliesslich des Magnesiums. 7. Salzbad nach Patentanspruch gekenn zeichnet durch einen Gehalt von höch stens 6r5 Natriumphosphat und höch stens<B>10%</B> Oxyden von Erdalkalien ein schliesslich des Magnesiums. B. Salzbad nach Patentanspruch gekenn zeichnet durch einen Gehalt von höch stens 6 % Natriumphosphat und höch stens<B>10%</B> Carbonaten von Erdalkalien einschliesslich des Magnesiums. 9.
    Salzbad nach Patentanspruch bestehend aus 41% Kochsalz, 4,8/o Kaliumsulfat und 11,% Soda. 10. Salzbad nach Patentanspruch bestehend aus 46% Kochsalz, 43A Kaliumsulfat und 11 % Kaliumcarbonat. 11. Salzbad nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 bestehend aus<B>30%</B> Kochsalz. 449o' Kaliumsulfat, 21 % Kaliumcarbo- nat und 5 % Borax.
    122.. Salzbad nach Patentanspruch und Unter anspruch 2 bestehend aus 30 % Kochsalz., 44% Kaliumsulfat, 21 % Kaliumcarbo- nat und 5 % Natriumphosphat. 13. Salzbad nach Patentanspruch und Unter anspruch 3 bestehend aus 25 % Kochsalz. 54 % Kaliumsulfat, 15 % Kaliumcarbo- nat, 3 % Magnesiumoxyd und 3 @" Cal ciumoxyd. 14.
    Salzbad nach Patentanspruch und Unter anspruch 4 bestehend aus 225 % Koch salz, 54 % Kaliumsulfat, <B>15%</B> Kalium- carbonat, 3 % Magnesiumcarbonat und 3 % Calciumcarbonat. 15.
    Salzbad nach Patentanspruch bestehend aus 28 % Kochsalz, 41.,5 % Kaliumsulfat. 21 % Kaliumcarbonat, 4,5 % Borax, ),5 Magnesiumcarbonat und 2,5 % Calcium- carbonat. 1.6. Salzbad nach Patentanspruch gekenn zeichnet durch einen Gehalt von 0,1 bis 0,2,% Salpeter.
CH148831D 1930-05-26 1930-05-26 Salzbad zum Glühen von Metallgegenständen. CH148831A (de)

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