CH148832A - Verfahren zum Hindurchführen einseitig offener Hohlkörper durch ein Flüssigkeitsbad eines Durchgangsblankglühofens. - Google Patents

Verfahren zum Hindurchführen einseitig offener Hohlkörper durch ein Flüssigkeitsbad eines Durchgangsblankglühofens.

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CH148832A
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  Verfahren zum Hindurchführen einseitig offener Hohlkörper durch ein Flüssigkeitsbad  eines     Durchgangsblankglühofens.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum     Hindurchführen        einseitig    offener Hohl  körper durch ein Flüssigkeitsbad eines       Durchgangsblankglühofens,    wobei die Hohl  körper zum Beispiel Patronenhülsen sind,  während das Flüssigkeitsbad sowohl ein Ab  sperrbad, als auch ein     Heizbad    sein kann.  



  Das Eigenartige der Durchgangsöfen mit  Absperrbädern ist die im Glühraum herr  schende     sauerstoffreie,        bezw.    -arme Atmo  sphäre, wodurch jede Oxydation an der  Aussenfläche des Glühkörpers unterbunden  wird. Vor und hinter dem     Glühraum    des  Ofens sind an sich bekannte Flüssigkeitsab  schlüsse (01, Wasser oder dergleichen) an  geordnet, die diesen gegen die     Aussenluft    ab  schliessen und durch die das Glühgut wan  dert.  



  Bisher wurden die beispielsweise erwähn  ten Hülsen in mit Durchbrüchen versehene  runde Füll- oder Glühbüchsen wahllos durch  einander liegend eingefüllt und     vermittelst       einer     Transportkette    mit     Anschlagstiften,     gegen die sich     die    Büchsen legen, durch die       Flüssigkeitsabschlüsse,    sowie durch den Ofen  geleitet.

   Die     Anschlagstifte    sind so weit von  einander entfernt, dass die runden Füllbüch  sen     zwischen    ihnen     ?/@    Umdrehung ausführen       können.    Diese Rotation tritt im vordern       Flüssigkeitsabschluss,    sowie in einer hinter  letzteren liegenden Entleerungskammer der  Hülsen von Flüssigkeit dadurch ein. dass die  Transportkette durch Leitrollen     bezw.        Leit-          flächen    in eine ab- und dann aufsteigende  Bewegungsrichtung gewendet wird und die  Büchsen an der Wendestelle infolge Eigen  gewichtes gegen die vor-     bezw.    rückwärtigen  Anschlagstifte rollen.  



  Eine Viertelumdrehung genügt jedoch  nicht, um jedes in den Büchsen befindliche       Werkstück        in    eine Lage zu versetzen, die im       Flüssigkeitsabschluss    ein Ausströmen der  Luft und ein Einströmen der Absperrflüssig  keit und in .der Entleerungskammer den um-           gekehrten    Vorgang     ermöglicht.    Die     Folge     ist, dass sowohl Luft, als auch Flüssigkeit  von den Werkstücken in den Ofen mitgeführt       werden,    was ein einwandfreies     Blankglühen     naturgemäss in Frage stellt.

   Ausserdem     sind     die Füllbüchsen eine sehr lästige und in der       Anschaffung    und im Betriebe sehr teure Bei  gabe.  



  Bei dem Verfahren gemäss vorliegender  Erfindung sind die genannten Mängel da  durch vermieden,     @dass    sämtliche Hohlkörper  mit ihren geschlossenen Enden in gleicher  Richtung     Durchleitungsorganen    übergeben  werden, und dass die geschlossenen Enden  sämtlicher Hohlkörper beim Verlassen des  Flüssigkeitsbades mindestens gleich hoch  gelagert werden als die offenen Enden, da  mit die Flüssigkeit aus dem Innenraum der  Hohlkörper völlig abfliesst.  



       Zweckmässigerweise    werden die geschlos  senen Enden     ,sämtlicher    Hohlkörper beim  Eintauchen in das Flüssigkeitsbad durch die       Durchleitungsorgane    mindestens gleich tief  gelagert     wie    die offenen Enden, und zwar  mindestens so lange, bis die     Flüssigkeit    den  einseitig geschlossenen Innenraum der Hohl  körper vollständig ausfüllt.  



  Der Durchgangsofen gemäss der Erfin  dung zur Durchführung des Verfahrens weist       Durchleitungsorgane    auf, welche ihnen  gleichgerichtet übergebene Hohlkörper so  durch das Flüssigkeitsbad     hindurchleiten,          dass        die     beim Eintauchen in die  Flüssigkeit sieh mit dieser füllen und beim  Verlassen diese wieder abgeben.  



  Die Zeichnung veranschaulicht einige  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes, sowie eine vorteilhafte Ausbildung  der     Beschickungsvorrichtung    zum unmittel  baren     Anschluss    des Ofens an eine Werk  stückbearbeitungsmaschine zwecks Einrei  hung des Ofens in eine fliessende Fertigung.

    Es zeigen:       Fig.    1 die Seitenansicht einer     Transport-          kette,    deren Glieder als     Werkstückträger    aus  gebildet     sind,          Fig.    2     eine    Draufsicht auf die     Fig.    1,         Fig.    3 einen Schnitt durch einen Durch  stossofen mit Transporteinrichtungen.  



       Fig.    4 einen Schnitt     A-A    der     Fig.    3,       Fig.    5 und 6 einen Schnitt durch den     vor-          dern        Flüssigkeitsabschluss    bei zwei verschie  denen Stellungen des Transportorganes (Hub  platte),       Fig.    7 eine Darstellung der nach oben ge  schwenkten Traverse des Ausstossschlittens.

         Fig.    8 einen Schnitt nach     B-B    \der       Fig.    5,       Fig.    9 einen Schnitt nach     C-C    der       Fig.    5,       Fig.    10 einen     Salzbadofen    mit Durchstoss  vorrichtung und     Abschreckbehälter    in     sche-          matisch-er    Darstellung,       Fig.    11 den Anschluss der Beschickungs  vorrichtung des Durchgangsofens an Hülsen  ziehmaschinen mit nebeneinander liegenden       Hülsenausstossstellen    in schematischer Dar  stellung,

         Fig.    12 eine prinzipielle Anordnung der       Zuführstränge    mit Kippstellen zum Längsaus  gleich der Hülsen und einem Anschluss für  eine     Zuführvorrichtung,          Fig.    13 eine Darstellung von     Leitkörper-          gruppen,          Fig.    14 einen Längsschnitt durch zwei       mit    Hülsen besetzte Verteiler,       Fig.    15 wie     Fig.    14, die Hülsen sind je  doch herabgefallen,       Fig.    16 einen Querschnitt durch den Ver  teiler,

         Fig.    17-19 ein Beförderungsschema der  Hülsen im     Verteiler    in verschiedenen Phasen       dargestellt.     



  In     Fig.    1 werden die Werkstücke 3 in den  Haltern 1 eines als biegsamer     bezw.        ketten-          artiger    Träger ausgebildeten     Durchleitungs-          organes!    5 gehalten und in diesem mit dem  Boden     voranliegend    durch den     Glühraum     eines durch Flüssigkeitsabschlüsse gegen die  Aussenluft abgeschlossenen Durchgangsofens  befördert. Im     vordern        Flüssigkeitsabschluss     zeigen die Hülsen mit ihrer Öffnung anfangs  schräg nach oben und füllen sich beim Ein  tauchen restlos mit der Absperrflüssigkeit.

    Beim Verlassen des Flüssigkeitsabschlusses      ist dagegen ihr Boden schräg nach oben ,ge  richtet, so dass die Absperrflüssigkeit wieder  restlos austritt.  



       Fig.    2 stellt eine Draufsicht auf die     Fig.    1  dar und zeigt die Halter als U-förmige Aus  sparungen des Kettengliedes 5. Die Anwen  dung der Halter 4 hat den Vorteil, dass       Werkstücke    mit dünnen Wandstärken vor  gegenseitigem Beschädigen geschützt werden,  und weiterhin eine     zwangläufige    Mitnahme  in ihrer Längsrichtung erfahren.     Bezüglich     der     Halterausbildung,    sowie der Art der Be  förderung, ob Transportkette, Transport  bleche,     Durchstossvorrichtungen    usw., besteht  keine Einschränkung.  



  Für Hohlkörper mit glattem Rande an  der Öffnung ist es in bezug auf leichtes Aus  fliessen der Absperrflüssigkeit vorteilhaft,  das Werkstück an der Mündung nicht völlig  aufliegen lassen, sondern lediglich auf schma  len     Rippen,6    zu lagern.  



       Fig.   <B>31</B> veranschaulicht einen Durchstoss  ofen. 1 stellt den Glühraum dar und 2a und  2'b die Flüssigkeitsabschlüsse. In dem     vor-          dern        Flüssigkeitsabschluss    2a befindet sich  ein die Werkstücke 3 umgebendes, als     Leit-          körper    ausgebildetes     Durchleitungsorgan    7  von der Gestalt eines     durchlöcherten,    bezie  hungsweise mit Schlitzen versehenen     Rohres,     einer nicht völlig geschlossenen Rinne oder  dergleichen, der die Transportbahn der  Werkstücke festlegt.

   Diese     selbst    gelangen  bei 8 von einem Magazin oder dergleichen  kommend, mit dem geschlossenen Boden nach  vorn gerichtet, vor den Leitkörper 7, und  werden von der     Durchstossvorrichtung    9, die  eine Daumenkette, ein     gnaggenschieber    oder  eine andere bekannte Anordnung sein kann,  in diesen     hineingeschoben.    Dabei füllen sie  sich     ebenfalls,    weil sie mit ihrer Öffnung  nach oben zeigen, restlos mit der durch- die  erwähnten Öffnungen des Leitkörpers 7 ein  tretenden     Absperrflüssigkeit    des Abschlusses  2a.

   Beim Verlassen desselben dagegen ist ihr  Boden nach vorn gerichtet, so dass die Ab  sperrflüssigkeit wieder restlos     austritt.    Im  Glühraum 1 selbst besitzt der Leitkörper 7  zweckmässig die Form einer     Rinne    10, die,    falls es notwendig ist, noch schmale seitliche  Führungsleisten nach oben erhält (schwache       Umbörtelung    des Randes zum Beispiel), um  ein Übertreten der     Werkstücke    zu vermeiden       (Fig.    4). Zur Entlastung der     Durchstossvor-          richtung,    sowie der Werkstücke kann der  Glühraum 1 nach hinten geneigt werden.

   Bei  11 fallen die Werkstücke 3 in den rückwär  tigen Abschluss 2b und können, aus diesem  vermittelst einer geeigneten Vorrichtung,  zum Beispiel eines endlosen Bandes 12, hin  ausbefördert werden.  



       In    dem     Durchstossofen    können die     Leit-          körper    7 beliebig über- oder nebeneinander  angeordnet sein.  



  Bei     Durchstossvorrichtungen    hat es sich  herausgestellt, dass das     Schieben    der Hülsen  durch einen im     vordern        Flüssigkeitsabsehluss     gekrümmten     Leitkörper        Schwierigkeiten    be  reitet, wenn sich der     Leitkörper    durch den  ganzen Ofen zieht. Es ist deshalb zweck  mässig, die Hülsen lediglich durch die im  Glühraum befindlichen geraden Leitkörper  zu stossen und das Durchleiten durch den  vordern     Flüssigkeitsabschluss    in anderer  Weise zu bewerkstelligen, zum Beispiel durch  in dem vordern     Flüssigkeitsahschlnss    ange  ordnete, schwenkbar gelagerte Transport  organe.

    



  Die     Fig.    5 bis 9 veranschaulichen eine der  artige Ausführungsform.  



  Die Hülsen gleiten von einem Magazin  oder dergleichen kommend, mit. ihrem ge  schlossenen Kopf nach vorn zeigend, infolge  Eigengewichtes die als     Durchleitungsorgane     dienenden Rinnen oder Rohre 13 in den     vor-          dern'        Flüssigkeitsabschluss    des Ofens     hinai,          (Fig.    5).  



  Letzterer ist darstellungsgemäss     schräg     nach     hinten    geneigt, um ein leichteres Schie  ben der Hülsen in den Leitkörpern zu ermög  lichen. Zunächst legen sich die Hülsen gegen  Sperren 14, die in einer     .derartigen    Höhe an  gebracht sind, dass die offene Seite der Hülse  vor die vordere     Abschlusswand    15 der nach  Art einer Wassertasse in die Flüssigkeit der       Absperrvorlage    hineinragende Umkleidung  1.6 für die Einführungen .der     Leitkörper    in      den Ofen zu     liegen    kommen,

   so dass die beim  Füllen der Hülse mit der Absperrflüssigkeit       entweichende    Luft vor der     Abschlusswand   <B>15</B>  nach oben steigt     (Fig.    5).  



  Nach dem Auslösen der Sperren 14 glei  ten .die Hülsen in einen Hubmechanismus.  Dieser besteht zum Beispiel aus einer     auf-          und        abwä-rtsbeweglichen    Hubplatte 17, die  zur Aufnahme der Hülsen entsprechende       Ausnehmungen    18 aufweist.

   Die     Hubplatte     17     nimmt        in    der     Füllstellung        die    Schräge der  Rinnen oder Rohre 13 ein, neigt sich jedoch  beim     Aufwärtsbewegen    derart, dass die Hül  sen mit ihrer Mündung schräg nach unten  zeigen und die in ihnen befindliche Absperr  flüssigkeit ausgiessen     (Fig.    6).

   Die Auf  wärtsbewegung der Hubplatte 17 wird zum  Beispiel durch einen Zug an dem über eine  Rolle 19 geleiteten Seil 20     erreicht.    Das  Neigen der     Hubplatte    17 geschieht in ge  eigneter Weise, zum Beispiel     vermittelst     eines mit der Hubplatte 17 starr verbundenen  Kipphebels 21, der mit der Rolle 22 bei den  Bewegungen der Hubplatte 17 auf einer  Kurve 23 gleitet. Zum Anpressen der Rolle  22 an die     Kurve    23 genügt im allgemeinen  das Eigengewicht der Hubplatte 17. nötigen  falls können jedoch Zusatzgewichte vorge  sehen oder die Kurven 23 formschlüssig ge  staltet werden.  



  Die Hülsen lehnen sich, während sie in  der Hubplatte liegen, zunächst gegen die  Rückwand 24 der Absperrvorlage und als  dann gegen ein Sieb 25, so dass ein Heraus  gleiten verhindert ist.  



  In der obern Stellung der Hubplatte 17  drückt ein beispielsweise durch einen Hebel  26 bewegter     Anstossschlitten    2'7 vermittelst  der an ihm angebrachten Dorne 28 die Hül  sen aus der     Hubplatte    17 in die     Leitkörper    7  des Ofens     hinein.    Zweckmässig sind die Leit  körper eine Hülsenlänge tief unbesetzt, so dass  das     Ausschieben    der Hülsen aus der Platte  sehr rasch erfolgen kann     (Fig.,6).    Der Aus  stossschlitten 27 geht nach dem     Ausschieben     sofort zurück, während die Hubplatte 17 ab  wärts bewegt wird.

   Befindet sich die obere  Hubplatte 17o unter der untern Dornreihe         28u,    so legen sich die Dorne 2.8 wieder gegen  die Hülsen und schieben diese langsam eine  Hülsenlänge tief in die Leitkörper 7 hinein,  wobei die davor befindlichen (wie bereits er  örtert) vorwärtsgeschoben werden und die  am     Ausgange    des Ofens liegenden, in den  rückwärtigen     Flüssigkeitsabschluss    hinein  fallen.  



  Indessen ist die Hubplatte 17 in ihrer       Abwärtsbewegung    an der Füllstelle ange  langt und füllt sich mit den inzwischen vom  Magazin oder dergleichen     herabgeglittenen     Hülsen. Die Sperren 14 sind zuvor durch die       Anschlaglinaggen    29 an der Hubplatte 17  ausgelöst.  



  Beim     Ausserbetriebsetzen    des     Crlühofens     müssen die Hülsen naturgemäss aus dem Ofen  entfernt werden, um ein Verglühen derselben  zu vermeiden.  



  Zu diesem Zweck ist in der Vorderwand  30 der Umkleidung 16 eine abnehmbare     Ver-          schlussklappe    31 vorgesehen, nach deren  Lösen der     Ausstossschlitten-27    zugänglich ist.  An letzterem sind die Traversen 32, in denen  die Stecher 28 befestigt     sind,    im Drehzapfen       33    drehbar angebracht, so     da.ss    sie nach Lösen  der Feststellmuttern 34, an deren Stelle auch  Schnappbolzen, Fallen usw. treten können, in  die Lage nach     Fig.    7 sich schwenken lassen.

    Wie aus dieser Figur ersichtlich, sind in die  ser Stellung der Traverse die unten befind  lichen Leitkörper<I>7b</I> freigelegt, die alsdann  in einfacher Weise entleert werden, zum Bei  spiel durch Ausstossen der Hülsen in den     hin-          tern        Flüssigkeitsabschluss    vermittelst Stan  gen 35. Durch Verdrehen der Traversen     32     in eine Stellung in der die Stecher 28 nach  unten gerichtet sind, können auf gleiche  Weise die     Leitkörper        7a    freigelegt werden.  



  Um einen einwandfreien     Abschluss    der       Umkleidung    16 gegen die Aussenatmosphäre  zu     erzielen.    und um Stopfbüchsen und der  gleichen zu vermeiden, ragen die Hebel 26  für den Ausstossschlitten 27 von unten in die  Umkleidung 16 hinein, ihre Bewegungen er  halten sie von einer Welle 36, die ihrerseits  vermittelst- eines Zugseils 37 über einen      Hebel 38 gesteuert wird, der zwischen der  Wand 39 der Umkleidung. 16 und der Seiten  wand 40 der Absperrvorlage aus der Ab  sperrflüssigkeit heraustritt     (Fig.    8, 9). Die  Lager 41 für die Welle<B>3</B>6 sind beiderseits  mit Blindflanschen 42 verschlossen.  



  Auch die Aufhängung der Hubplatte 17  an den Seilen 20 ist     derart    gewählt, dass  keine Abdichtungen erforderlich werden.  Beide Seile 20 sind an einer mit der Hub  platte     starr        verbundenen    Traverse 43 be  festigt und werden ebenfalls in dem Raum  zwischen den Seitenwänden 39/40 empor  geführt. Die Traverse 43 ist deshalb derart  tief unter der Hubplatte angeordnet,     dass    sie  in deren oberer Stellung noch unterhalb der  untern Kanten der Seitenwände der Umklei  dung liegt     (Fig.    9).  



  Naturgemäss ist es nicht unbedingt not  wendig, dass man die Werkstücke auch durch  den Glühraum gleichgerichtet     hindurchleitet.     Sobald diese die vordere Flüssigkeitsvorlage  durchlaufen haben. können sie bei der Be  förderung durch den Glühraum, sowie durch  den     rückwärtigen        Flüssigkeitsabschluss    regel  los durcheinander liegen. Dies ermöglicht  die Verwendung von Trommel-, Durchzieh  öfen und dergleichen.  



  Auch beim     Blankglühen    der Hülsen in       Salzbadöfen    lässt sich das Verfahren mit Vor  teil verwenden.  



  Es wird dadurch vermieden, dass die hül  senförmigen Hohlkörper nach dem Ein  tauchen in das verflüssigte Salz noch Luft  enthalten, und dass sie beim Herausnehmen  aus dem Bade Salz schöpfen und dieses. mit  sich führen.  



  Im ersten Falle gibt die in den Hülsen  eingeschlossene Luft Anlass zu Oxydations  erscheinungen und beeinträchtigt somit die       Blankglühung,    während im zweiten Falle ein  erheblicher Salzverbrauch die Folge ist, wo  zu noch die schwierige Reinigung des ganz  oder teilweise mit Salz angefüllten Hülsen  innenraumes tritt.  



  Bezüglich der Beförderungseinrichtung  für derartige     Blankglühöfen    lassen sich alle  bereits     angeführten"Ausführungsformen    ver-    wenden, zum Beispiel     Förderketten,    Bänder,       Durchstossvorrichtungen,    schwenkbare Trans  portorgane usw.  



  In     Fig.    10 ist eine für das Glühen in  einem Salzbade     44    durchgebildete Ausfüh  rungsform der     Durchstossbeförderungsein-          riclhtung    mit anschliessendem     Abschreck-          behäIter    schematisch dargestellt.

   Die Werk  stückbahn ist hierbei zweckmässig nur  schwach     gekrümmt,    um einerseits mit gerin  gen Salzmengen     im    Ofen auszukommen und  anderseits     insbesondere    bei     Durchstossbeförde-          rungen    nur eine geringe Schiebekraft auf das  Glühgut ausüben zu     müssen.    Die Leitkörper  7 sind hierbei ebenfalls (soweit sie in der  Flüssigkeit liegen) durchbrochen, um letz  terer den Eintritt in das     Leitkörperinnere     zu ermöglichen. Die Beförderung der Werk  stücke geschieht in der bereits angegebenen  Art.  



  Vorteilhaft ist es, bei     Salzbadglühungen     das     Einbringen    des. Glühgutes 3 in das Bad  44 möglichst schnell zu gestalten, um ein  Erhitzen des noch nicht eingebrachten Werk  stückteils bis zu seiner Oxydationstempera  tur infolge strahlender oder leitender Wärme  zu vermeiden.  



  Dies kann verschiedentlich geschehen.  



  In     Fig.    10 ist in prinzipieller Darstel  lung eine     Ausfhrungsmöglichkeit    angegeben.  Die von einem Magazin kommenden Werk  stücke 3 legen sich vor Eintritt in das Bad  44 gegen eine Sperre 45 oder dergleichen  und werden dann von einem Stecher 46 oder  andern geeigneten Mitteln unter Zurück  drängen der Sperre 45 in schneller Bewe  gung in das Salzbad 44 hineingestossen. Be  findet sich das Werkstück 3 völlig in dem  Bade 44, so wird die Stossbewegung ver  langsamt. Das eingebrachte Werkstück  kommt alsdann beim Weitertransport gegen  die bereits im Bade 44 befindliche Werk  stücke zur Anlage, worauf der Stecher 46 in  bekannter Weise die ganze     Werkstückkette     um eine     Werkstücklänge    weiterbefördert.

   Das  am     Ausgange    des Ofens liegende Werkstück  fällt dann in den     Abschreckbehälter    47 und           wird    in     bekannter    Weise vermittelst eines ge  eigneten Fördermittels - zum Beispiel eines  Transportbandes - aus diesem herausgenom  men.  



  Den     bekannten        Salzbadöfen    gegenüber  wird dadurch der Vorteil erzielt. dass beim  Überführen des Glühgutes 3 aus dem Bade  44 in den     Abschreckbehälter    47 keine sauer  stoffhaltige Luft berührt wird. Es ist des  halb nicht     notwendig,    teure Spezialsalze zu  verwenden, die beim Herausbringen des  Glühgutes aus dem Bade dieses in einer dün  nen Schicht bedecken und es somit gegen ein  Wirken des Luftsauerstoffes schützen.  



  Soll oder kann das Glühgut nicht abge  schreckt werden, sondern langsam erkalten,  so münden die Leitkörper 7 in entsprechende       Abkühlbehälter.    Hierbei ist es naturgemäss  notwendig, ein Glühsalz zu verwenden, das  in geeigneter Weise ein Oxydieren des Glüh  gutes an freier Luft verhindert, falls man  nicht die     Abkühlbehälter    nach aussen ab  schliesst und mit einem neutralen Gase füllt.  



  Da die Hülsen dem vordern     Flüssigkeits-          abschluss        bezw.    dem     Salzbade    einzeln und  gleichgerichtet zugeführt werden müssen, so  ist es zweckmässig, die Beschickungsvorrich  tung derartig durchzubilden, dass sie die in  gerichteter Lage hintereinander .gereiht aus  der Bearbeitungsmaschine kommenden Hohl  körper unmittelbar übernimmt und dem oder  den die vordere Flüssigkeitsvorlage durch  ziehenden Leitkörpern     bezw.    den darin an  geordneten Transportorganen zuführt.

   Nimmt  dabei die     Glühung    der Hohlkörper mehr Zeit  in Anspruch als die vorangehenden mecha  nischen Bearbeitungsvorgänge, was insbeson  dere bei schnell laufenden Maschinen mit  Einzeloperationen der Fall ist, so dass       zwecks    geringer Ofenlänge entsprechend  viele Hülsen nebeneinander oder übereinander  durch den vordern     Flüssigkeitsabschluss    ge  führt werden, so ist vor der vordern Flüssig  keitsvorlage noch ein Verteiler vorgesehen,  der die vermittelst eines oder mehrerer Zu  führstange von der Arbeitsmaschine heran  geführten Hohlkörper auf sämtliche in der    Flüssigkeitsvorlage     angeordnete    Leitkörper  oder dergleichen gleichmässig verteilt.  



  In der     Fig.    11 bedeutet 48 eine Maschine  zum Bearbeiten von Hohlkörpern, zum Bei  spiel eine     Maschine    zum Ziehen von einseitig       offenen    Hülsen. Von der oder den Ausstossstel  len 49 der Maschine führen je nach deren An  zahl ein oder mehrere Stränge 50 ab, in denen  die Hülsen zu dem Verteiler 51 befördert  werden, der sie an die einzelnen Leitkörper  7 des Glühofens weitergibt. In den     Zuführ-          strängen    50 liegen die Hülsen mit dem ge  schlossenen Kopfe nach vorn.

   Die Beförde  rung der Hülsen von der Ziehmaschine 48  zum Verteiler 51 geschieht zweckmässig nach  Art der Stossvorrichtungen, wobei die aus der  Ziehmaschine 48 ausgestossenen Hülsen als       Stossantrieb    dienen.  



  Da die Hülsen durch das Ziehen stark  voneinander abweichende Längen     erhalten,     sind in den     Zuführsträngen    50     Kippstellen     52 vorgesehen, nach deren Durchlaufen die  Hülsen infolge ihres Eigengewichtes dem  Verteiler 51     zugleiten.    Zweckmässig werden  die Kippstellen 52 so hoch über dem Ver  teiler 49 angeordnet,     .dass    die Verbindungs  stränge     50a    eine grössere Anzahl Hülsen als  Vorrat aufnehmen können     (Fig.    12).  



  An den Kippstellen 52 sind die     Zuführ-          stränge    nach oben     offengehalten,    um bei  Stockungen in der     Werkstückabnahme    sei  tens der     Verteiler    51 und Weiterlaufen der  Ziehmaschine den     Hülsenüberschuss    selbst  tätig auszuwerfen. Ebenfalls können an den  Verbindungssträngen 50a die     Werkstückaus-          fallkanäle    maschinell oder von Hand betätig  ter Zuführungsvorrichtungen 53 angeschlos  sen werden, die bei Stillstand der Zieh  maschine die Verteiler 51 mit Hülsen ver  sehen.  



  Die Aufstellung der     Ziehmaschine    richtet  sich nach der Bauart der Maschine. In     Fig.    11  ist zum Beispiel eine     doppeltwirkende    Ma  schine mit zwei nebeneinander befindlichen  Ausstossstellen 49 dargestellt. Die Ausstoss  stellen     könnten    auch an den     Stirnseiten    der  Maschine einander gegenüber liegen. Es kön  nen ferner mehrere, voneinander getrennte;      einfachwirkende Maschinen verwendet wer  den. Um beide genannten Anordnungen an  gleichgeartete Verteiler anzuschliessen, sind  in den Darstellungen die     Zuführstränge    50  bogenförmig in einer Krümmung verlegt  worden, in der sich die Hülsen noch schieben  lassen     (Fig.    11).  



  Bei mehrfach wirkenden Maschinen. sind  zwecks geringer Ofenbreite mehrere horizon  tal liegende     Leitkörpergruppen    54 im     Durch-          gangsblankglühofen    übereinander angeord  net. Zur Vereinfachung der Beschickungs  vorrichtung wird deshalb von jeder Hülsen  ausstossstelle 49 der Ziehmaschine 48 über  einen Verteiler 51 eine     Leitkörpergruppe    54  beschickt. Den Zeichnungen ist eine doppelt  wirkende Ziehmaschine zu Grunde gelegt; es  sind deshalb zwei übereinander liegende     Leit-          körpergruppen        54o/54u    vorgesehen     (Fig.    13).  



  Dem Verteiler 51 kommt die Aufgabe zu,  die durch einen der     Zuführstränge    50 heran  geführten Hülsen vor die Einführungen der  einzelnen, zur Gruppe gehörenden     Leitkörper     zu befördern, worauf, wenn sich vor allen  Einführungen Hülsen befinden, letztere in  die Leitkörper eingebracht werden.  



  Dies lässt sich in verschiedener Weise er  reichen. In den     Fig.    14-16 ist zum Beispiel  eine Anordnung angegeben, die sich insbeson  dere für sehr schnelle Transportbewegungen  eignet; zum Beispiel für den Anschluss an  sehr schnellaufende Ziehmaschinen.    Das Schema der Beförderungsart geht aus  den     Fig.    17-l9 hervor. Hiernach werden die  Hülsen vermittelst eines eine schwingende  Bewegung ausführenden Schiebers 55 eine  Schräge 56 hinaufgeschoben und fallen von  deren Gipfelpunkt 57 senkrecht nach unten.

    Der Schieber 55 hebt sich darauf soweit em  por, dass die Schiebeflächen 58 bei der Rück  wärtsbewegung des Schiebers über die Hülsen       hinwegfallen.    Nach dem Absenken des Schie  bers 55 kommen die Schiebeflächen 58 in den  Raum zwischen zwei benachbarte Hülsen zu  liegen. Der Vorgang wiederholt sich so oft,  bis die zuerst in den Verteiler eingetretene       EIülse    an das Ende der Transportbahn ge-    langt ist und alle Zwischenstellen gefüllt  sind     (Fig.    14).  



  Wie aus den     Fig.    14-16 ersichtlich, wer  den Schrägen 56 von schrägstehenden, um  Zapfen 59 drehbaren Klappen 60 gebildet.  Die freibeweglichen Enden 61 der Klappen  60 sind an einer gemeinsamen Stange 62 an  gelenkt, die die Klappen während der Beför  derung der Hülsen über den Verteiler schräg  stellt. Ist der Verteiler gefüllt, so bringt die  Zugstange 62     die;    Klappen 60 in die senk  rechte Lage; die Hülsen fallen nach unten  und gleiten entweder infolge     Eigengewichtes     in die Einführungen 68 der einzelnen     Leit-          körper,    oder sie fallen auf     wagrecht    liegende.

    mit     Ausnehmungen    versehene Leisten 64 und  werden: durch Dorne 65 oder dergleichen me  chanisch in die Einführungen 63 hineinge  schoben. Bevor durch das ununterbrochene  Arbeiten des Schiebers 55 die nächste Hülse  zugeführt     wird,    haben sich die Klappen 60  wieder schräg gestellt.  



  Die Betätigung des Schiebers 55 erfolgt  in bekannter Weise vermittelst Kurven, Ex  zenter usw. und die der Zugstange 62 in glei  cher Weise oder aber auch durch einen elek  trischen Zugmagneten, wobei naturgemäss die  Zugstange nur bei gefüllten Verteilern betä  tigt     wird.     



  Das Einbringen der Hülsen in den Ver  teiler 51 geschieht ebenfalls mechanisch, da  bei der hohen     Geschwindigkeit    der Transport  bewegung ein Gleiten infolge Eigengewichtes  leicht zu Störungen Anlass gibt.  



  Die durch die     Zuführstränge    50 in die  Zuführungen 66 geleiteten Hülsen werden  durch einen elastischen Schieber 67 eine  zweckmässig schräge Bahn 68 hinabgescho  ben. Eine Klemmfeder 69 oder ein gefeder  ter Hebel hält die am     Ausgange    der Bahn 68  zuvorderst gelegene Hülse fest, bis sie infolge  des     Vers,ehiebens    einer neuen Hülse vermit  telst des elastischen Schiebers 67 nach Ab  heben der Feder 69 in die     Zuführstelle    70 des  Verteilers 51 gedrückt wird. Aus Gründen  einer leichteren Zuführung besitzt die Zu  führstelle 70 keine verstellbare Klappe 60.  sondern eine feststehende Schräge 56.

        In der genannten Weise ist es möglich,  selbst bei hohen Transportgeschwindigkeiten  eine störungsfreie     Verteilung    der Hülsen zu  erzielen, da ja diese lediglich über niedrige  Vorsprünge gerollt werden, wobei sie allsei  tig umfasst sind. Die seitliche Begrenzung ge  schieht durch Wände 71.  



  Naturgemäss kann ein derartiger Verteiler  an alle beschriebenen     Durchgangsöfen,    ange  ordnet sein, zum Beispiel an     Durchstossöfen,          Durhziehöfen,    an Ofen mit Trommeltrans  port und dergleichen.  



  Alle Bewegungen der Beschickungsvor  richtung und des Verteilers müssen naturge  mäss im Bewegungstakte mit der Zieh  maschine erfolgen. Dies lässt sich durch ein       zwangläufige.s    Kuppeln der Bewegungsor  gane mit der Ziehmaschine erreichen.  



  Zweckmässig ist es jedoch, die Kupplung  lösbar anzuordnen und einen zusätzlichen An  trieb vorzunehmen, damit auch bei Stillstand  der Ziehmaschine, zum Beispiel infolge Stö  rungen     oder    Auswechseln der Werkzeuge,  und einem Zuführen der Werkstücke in an  derer Weise, zum Beispiel durch eine Zu  führvorrichtung 53 in     Fig.    12, der Antrieb  der     Beschickungsvorrichtung    gesichert ist.  



  Um den     Durohgangsglühofen    beiderseitig  in eine fliessende     Fertigung    einzureihen, wer  den     die    nach Durchlaufen des Ofens in die  rückwärtige Absperrvorlage fallenden Hül  sen     vermittelst    eines geeigneten     Fördermit-          tels,    zum Beispiel eines Transportbandes, aus  dieser     entnommen        und    der selbsttätigen Zu  führungsvorrichtung einer der     Glühung    fol  genden Arbeitsmaschine übergeben.

      Selbstverständlich gibt es noch     andere          ;Möglichkeiten    zur Durchführung des Erfin  dungsgedankens; wesentlich ist nur, dass  die durch die Flüssigkeiten hindurchlaufen  den     Fördermittel    oder Leitkörper den ihnen  gleichgerichtet übergebenen Werkstücken  eine solche Lage     erteilen,    dass letztere beim  Eintauchen in die Flüssigkeit sich mit dieser  füllen, beim Verlassen diese aber wieder ab  geben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Hindurchführen einseitig offener Hohlkörper durch ein Flüssig keitsbad eines Durchga.ngsblankglüh- ofens-, dadurch gekennzeichnet, dass sämt liche Hohlkörper (3) mit ihren geschlos senen Enden in gleicher Richtung Durch leitungsorganen (5, 7, 13, 17) übergeben werden, und dass die geschlossenen En den sämtlicher Hohlkörper (3) beim Ver lassen des Flüssigkeitsbades mindestens gleich hoch gelagert werden wie die offe nen Enden, damit die Flüssigkeit aus dem Innenraum der Hohlkörper völlig ab fliesst.
    II. Durchgangsofen zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Durchleitungsorgane (5, 7, 13, 117), welche ihnen gleichgerich tet übergegebene Hohlkörper (3) so durch das Flüssigkeitsbad hindurchleiten, dass die Hohlkörper (3) beim Eintauchen in die Flüssigkeit sich mit dieser füllen und beim Verlassen diese wieder abgeben. u NTERAN SPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die geschlos senen Enden sämtlicher Hohlkörper (3) beim Eintauchen in das Flüssigkeitsbad durch die Durchleitungsorgane (5, 7, 17) mindestens gleich tief gelagert werden wie die offenen Enden, und zwar minde stens so lange, bis die Flüssigkeit den einseitig geschlossenen Innenraum der Hohlkörper (3) vollständig ausfüllt. 2. Durchgangsofen nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Flüssigkeitsbade schwenkbar gelagerte Transportorgane (17) zum Bewegen der bleichgerichteten Hohlkörper (3) vorge sehen sind. 3.
    Durchgangsofen nach Patentauspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Durch leitungsorgane (7, 17) die Hohlkörper (3) gleichgerichtet durch das Flüssig keitsbad befördern. 4. Durchgangsofen nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Halter (4) eines biegsamen Fördermittels (5) die Hohlkörper (3) zum Schutze gegen Be schädigung in ihrer Längsachse umfas sen. 5.
    Durchgangsofen nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Be schickungsvorrichtung des Ofens die in gerichteter Lage hintereinander gereih- ten, aus mindestens einer Bearbeitungs maschine kommenden Hohlkörper (3) un mittelbar übernimmt. 6.
    Durchgangsofen nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Beschickungsvor- riehtung ein Verteiler (51) vorgesehen ist, der die vermittelst mindestens eines Zuführstranges von den Bearbeitungs maschinen (48) herangeführten Hohlkör per (3) auf sämtliche, das Flüssigkeits bad durchziehende Durchleitungsorgane gleichmässig verteilt. 7.
    Durchgangsofen nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet; dass in dem Verteiler (51) eine Anzahl von Schrägen (56) mit vom Gipfelpunkt (57) abfallenden Wän den vorgesehen ist, über die die Hohl körper (3) mechanisch geschoben werden. B.
    Durchgangsofen nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5-7, dadurch ge- kennzeiehnet, dass die Schrägen (56) des EMI0009.0022 Verteilers <SEP> (51) <SEP> durch <SEP> verstellbare <SEP> Klap pen <SEP> (60) <SEP> gebildet <SEP> werden, <SEP> die <SEP> beim <SEP> Sieh senkrechtstellen <SEP> die <SEP> Hohlkörper <SEP> (3) <SEP> nach <tb> unten <SEP> fallen <SEP> lassen. <tb> 9.
    <SEP> Durchgangsofen <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> II <tb> und <SEP> Unteranspruch <SEP> 5, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Bewegungsorgane <SEP> der <tb> Beschickungsvorrichtung <SEP> zwangläufig <tb> dem <SEP> Bewegungstakte <SEP> der <SEP> der <SEP> Glühung <tb> voraufgehenden <SEP> Arbeitsmaschine <SEP> unter, <tb> liegen. <tb> 10. <SEP> Durchgangsofen <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> 1I <tb> und <SEP> Unteranspruch <SEP> 5, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Bewegungsorgane <SEP> der <tb> Beschickungsvorrichtung <SEP> mit <SEP> einer <SEP> bei <tb> Stillstand <SEP> der <SEP> der <SEP> Glühung <SEP> voraufgehen den <SEP> Arbeitsmaschine <SEP> selbständig <SEP> arbei tenden <SEP> Antriebsvorrichtung <SEP> versehen <tb> sind. <tb> 11.
    <SEP> Durchgangsofen <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> II <tb> und <SEP> Unteranspruch <SEP> 5, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> Fördermittel <SEP> die <SEP> nach <tb> Durchlaufen <SEP> des <SEP> Ofens <SEP> in <SEP> die <SEP> rückwär tige <SEP> Absperrvorlage <SEP> fallenden <SEP> Hohlkör per <SEP> aus <SEP> dieser <SEP> entnimmt <SEP> und <SEP> der <SEP> selbst tätigen <SEP> Zuführungsvorrichtung <SEP> eine <SEP> der <tb> Glühung <SEP> folgende <SEP> Arbeitsmaschine <SEP> über gibt, <SEP> um <SEP> den <SEP> Durehgangsglühofen <SEP> bei derseits <SEP> in <SEP> eine <SEP> fliessende <SEP> Fertigung <SEP> ein zureihen.
CH148832D 1929-07-08 1930-07-03 Verfahren zum Hindurchführen einseitig offener Hohlkörper durch ein Flüssigkeitsbad eines Durchgangsblankglühofens. CH148832A (de)

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