CH148841A - Schraubensicherung. - Google Patents

Schraubensicherung.

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CH148841A
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CH
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locking sleeve
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Strober Ludwig
Reinemann Irvin
Reinemann Hans
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Strober Ludwig
Reinemann Irvin
Reinemann Hans
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Description


  Schraubensicherung.    Schraubensicherungen sind bereits vielfach  bekannt. Häufig bestehen sie lediglich in der  Anordnung einer Gegenmutter, wobei man zur  Erhöhung der Sicherheit bereits Verzahnungen  zwischen den beiden     Muttern    vorsieht oder  die Gegenmutter mit entgegengesetztem Ge  winde auf einem     Gewindefortsatz    kleineren  Querschnittes des Bolzens führt. Auch ist- es  bekannt; Mutter und Gegenmutter durch eine  beide übergreifende Ringkappe in     Schlussstel-          lung    zu verbinden.  



  Diese Sicherungen besitzen. alle den Nach  teil, dass das Sicherungsorgan (Gegenmutter)  lediglich durch die Gänge eines Gewindes  gehalten wird. Ist die Beanspruchung der  Mutter sehr gross, so kann es leicht vorkom  men, dass die Gewindegänge ausreissen oder  einfach überschnitten werden.  



  In Erkenntnis dessen ist man bereits dazu  übergegangen, als Sicherungsorgan eine Sperr  muffe auf einen     Fortsatz    des Bolzens, gegen  Verdrehung gesichert, aber     achsial    verschieb-    bar, zu lagern. Das Sicherungsorgan ist hier  mit einer der Form der Mutter entsprechen  den     Ausnehmung    ausgestattet, in welche die  Mutter eingreift und durch einen durch das  Sicherungsorgan und den     Bolzenfortsatz    gehen  den geil gegen Längsverschiebung gesichert.  Diese Sicherung besitzt den Nachteil, dass die  Schraubenmutter, von Zufallsfällen abgesehen,  nicht ganz angezogen werden kann, da ihre  Stellung in jedem Falle der Stellung der  Sperrmuffe entsprechen muss.

   Kann aber die  Mutter nicht ganz angezogen werden, so ist  selbst bei     Anbringung    der besten Sicherung  das     gewünschte    Mass von Festigkeit nicht  erreicht.  



  Erfindungsgemäss werden alle diese Nach  teile dadurch beseitigt, dass die Schrauben  mutter und die auf einem     Fortsatz    des Bol  zens gegen Verdrehung gesicherte,     achsial     verschiebbare     Sperrmuffe    miteinander in Ein  griff stehende Verzahnungen tragen und durch  ein beide umgreifendes Verbindungsorgan zu-           sammengehalten    sind. Schraubenmutter und  Sperrmuffe werden zweckmässig aussen mit  Gewinde versehen und durch eine gemeinsame       Überwurfmutter    zusammengehalten, wobei die       Überwurfmutter    für sich durch einen auf der  Sperrmuffe sitzenden     Sprengring    gegen Lösen  gesichert ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei  beispielsweise Ausführungsformen des Erfin  dungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar  zeigt       Fig.    1 die eine Ausführungsform im       Achsialschnitt,          Fig.    2     Mutter    samt Sperrmuffe dieser  Ausführung in Seitenansicht, und       Fig.    3 und 4 einen Sprengring in Seiten  ansicht und in Stirnansicht;

         Fig.    5 zeigt die andere Ausführungsform  im Längsschnitt,       Fig.    6 Mutter und Sperrmuffe der Aus  führungsform der     Fig.    5 in Seitenansicht,       Fig.    7 einen elastischen Ring im     Schrägriss.     Gemäss     Fig.    1 und 2 ist der Schrauben  bolzen 1 mit einem vierkantig ausgebildeten       Fortsatz    2 versehen, auf welchem eine mit  einer vierkantigen     Durchbrechung    versehene       Muffe    3     achsial    verschiebbar und lösbar ge  lagert ist.

   Diese Muffe trägt an ihrer innern  Stirnseite eine     Verzahnung    4, welche mit  einer     stirnseitigen    Verzahnung 5 der auf den  Schraubenbolzen 1 aufgeschraubten Schrauben  mutter 6 in Eingriff steht. Eine nach dem       Schraubenbolzenende    zu gerichtete     Abdrehung     7 der Schraubenmutter 6 ist mit Linksge  winde versehen. Desgleichen der äussere Ein  fang der Muffe 3.

   Durch eine mit Linksge  winde ausgestattete     Überwarfmutter    8, welche  die     Muffe    3 und die     Mutterabdrehung    7 über  greift, wird die Verzahnung 4 der Muffe 3 in  die Verzahnung 5 der     Schraubenmutterab-          drehung    7 gepresst.  



  An ihrem nach aussen gerichteten Ende  besitzt die Muffe 3 eine Ringnut 9, in welcher  ein die     Überwurfmutter    8 gegen Lösen si  chernder Sprengring 10 sitzt. Um das Ein  führen des Sprengringes zu erleichtern, führt  in die Ringnut 9 ein schraubenförmiger Gang    11. Der Sprengring 10 ist am Umfang sechs  kantig ausgebildet     (Fig.    3 und 4).  



  Das Anbringen der Schraubenmutter samt  Sicherung geschieht in folgender Weise:  Die Schraubenmutter 6 wird auf den  Schraubenbolzen 1 fest aufgeschraubt. Sodann  wird die Muffe 3 auf den Ansatz 2 aufge  schoben und die Schraubenmutter 6 eventuell  noch so verdreht, dass die Zähne 4 und 5 der  Muffe 3 und der Schraubenmutter 6 gut in  einandergreifen. Ist dies der Fall, so wird die       Überwurfmutter    8 von aussen auf die     Muffe     3 aufgesteckt und durch Linksdrehung auf  das Aussengewinde der Muffe und der Mutter  abdrehung aufgeschraubt, so lange, bis Muffe  und Mutter fest     aneinandergepresst    sind.  



  Das Einführen des Sprengringes 10 ge  schieht in einfacher Weise dadurch, dass man  das eine Ende in den Schraubengang 11 ein  führt und mit Hilfe eines Schraubenschlüssels  den Sprengring so lange dreht, bis er voll  kommen in der Ringnut 9 sitzt.  



  Ist die Sicherung angebracht, so kann die  Schraubenmutter 6 nach keiner     Richtung    mehr  gedreht werden, da sie durch die gegen  Drehung auf dem Bolzen 1 gesicherte Sperr  muffe 3 gehalten ist. Die     Überwurfmutter    8  kann sich infolge der Anordnung des     Spreng-          ringes    10 ebenfalls nicht mehr selbsttätig  lösen. Da die     Überwurfmutter    einer besondern  Beanspruchung, wie dies -bei der Schrauben  mutter ö der Fall ist, nicht unterworfen ist,  so genügt zu ihrer Sicherung der Sprengring  ohne weiteres.

   Selbstverständlich kann an  Stelle des Linksgewindes auf der     Mutterab-          drehung    7 und auf dem Klemmring auch ein  Rechtsgewinde verwendet Werden.  



  Gemäss     Fig.    5 und 6 besitzen die Mutter  6 und die Muffe 3 an den. einander zuge  kehrten Stirnseiten Ringansätze 11 und 12  von derselben Grösse. Die Ringansätze werden  durch einen federnden Ring 13 zusammen  gehalten, welcher die Ringansätze 11 und 12  fast auf ihrem ganzen Umfange umfasst und  an den freien Kanten übergreift.  



  Damit der Ring 13 nicht beansprucht  wird, falls auf die Mutter 6 ein Drehmoment  im Sinne des     Lösens    ausgeübt wird, sind die           ineinandergreifenden    Verzahnungen 14 der  Mutter 6 und der     Muffe    3 so ausgebildet, dass  im Falle eines solchen Drehmomentes zu der       Bolzenachse    parallel stehende     Angriffsflächen     15 der Verzahnungen 14 gegeneinander  drücken. Zu diesem Zweck laufen die Zähne  nach der einen Seite steil, nach der andern  Seite allmählich ab.  



  Durch diese Ausführungsform ist die  Schraubenmutter 6 in eben derselben Weise  gesichert, wie nach der Ausführungsform der       Fig.    1 und 2, jedoch ist die Ausführungsform  nach     Fig.    5 und 6 in den Gestehungskosten  geringer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schraubensicherung, bestehend aus einer auf einem Fortsatz des Bolzens achsial ver schiebbaren und gegen Verdrehung gesicherten Sperrmuffe, welche mit der Schraubenmutter in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenmutter und die Sperrmuffe, die an ihren aneinanderliegenden Flächen ver zahnt sind, durch ein beide umgreifendes Verbindungsorgan zusammengehalten sind. UNTERANSPRtrCHE 1, Schraubensicherung nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben mutter (6) und die Sperrmuffe (3) aussen mit Gewinde versehen und durch eine ge meinsame Überwurfmutter (8) zusammen gehalten sind. 2.
    Schraubensicherung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Überwurfmutter (8) für sich durch einen auf der Sperrmuffe (3) sitzenden Sprengring (10) gegen Lösen gesichert ist. 3. Schraubensicherung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbin dungsorgan aus einem die Mutter (6) und die Sperrmuffe (3) ganz oder teilweise um fassenden und diese zusammenhaltenden federnden Ring (13) besteht. 4. Schraubensicherung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ring (13) über Ringan sätze (11 und 12) greift, welche die Mutter (6) und die Muffe (3) an den einander zu gekehrten Seiten besitzen. 5.
    Schraubensicherung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnungen (14) der Mutter (6) und der Muffe (3) zu ihren Achsen parallel liegende Angriffsflächen (15) besitzen.
CH148841D 1929-07-04 1930-06-17 Schraubensicherung. CH148841A (de)

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CH148841D CH148841A (de) 1929-07-04 1930-06-17 Schraubensicherung.

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