CH148864A - Verfahren zur Herstellung negativer Elektroden für Akkumulatoren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung negativer Elektroden für Akkumulatoren.

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CH148864A
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Cellino Societa Ita Elettriche
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Batterie Elettriche Cellino So
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  Verfahren zur Herstellung negativer Elektroden für     Akkumulatoren.       Bekanntlich kann die negative Elektrode  oder Kathode eines elektrischen Akkumula  tors     entweder    im Sammlergefäss selbst her  gestellt und formiert werden, oder in einem  besonderen     Formiergefäss.     



  In letzterem Fall wird die     formierte    ne  gative Elektrode zusammen mit der positiven  Elektrode, die gesondert hergestellt und for  miert wurde, in das endgültige Gefäss ge  bracht.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur gesonderten Herstellung und For  mierung negativer Elektroden, bei denen die  aktive Masse im wesentlichen aus Zink be  steht und dient zu dem Zweck, den Elektro  den Eigenschaften zu verleihen, welche sie  hernach beim Betrieb im Akkumulator bei  behalten.  



  Der Akkumulator, für     welchen    die gemäss  dem Verfahren hergestellte     negative    Elek  trode bestimmt ist, besitzt einen im wesent  lichen aus einer Säurelösung bestehenden    Elektrolyt und eine dazu passende positive  Elektrode. Im besonderen kann, wie bei     nor     malen Bleiakkumulatoren, die positive Elek  trode aus Blei mit     Bleisuperotyd    und     der     Elektrolyt aus verdünnter Schwefelsäure be  stehen.  



  Die Herstellung der negativen Elektroden  erfolgt durch Elektrolyse. Die Anoden be  stehen dabei aus elektrolytisch oder nicht  elektrolytisch hergestellten amalgamierten  Zinkblechen, von welchen das Zink auf Ka  thodenbleche aus beliebigem metallischem  Material übertragen wird,     vorteilhafterweise     natürlich ein solches, das von verdünnter  Schwefelsäure nicht angegriffen wird, wie  Bleiblech.  



  Der Elektrolyt für die obenerwähnte     elelk-          trolytische    Herstellung der negativen Elek  troden besteht     zweckmässigerweise    aus ver  dünnter Säure, zum Beispiel Schwefelsäure,  dem Quecksilbersalz der Säure, zum Beispiel  Quecksilbersulfat und einem Zusatz an einem           Alkalisilikat.    Der Elektrolyt wird vor der  Formation der Negativen     zweckmässigerweise     einer     Vorbehandlung    unterzogen.  



  Im folgenden     wird    ein     Ausführung        bei-          spiel    des Verfahrens beschrieben:  Man verwendet Schwefelsäure von<B>18'B6.</B>  Es wird leicht verdünntes     Natriumsilikat    in       einer    Menge von etwa 5 /0o ganz langsam in  die Säure gegossen, so dass es     keine    Gallerte  bildet.

   In die mit diesem Elektrolyten ge  füllte     Formierungsstelle    führt man nun,  ausser den Zinkblechen, die bei der Herstel  lung der Elektroden als Anoden dienen sollen,  Hilfsanoden,,     etwa    aus Blei, ein und lässt       einige    Stunden lang     etwas    Strom hindurch  gehen. Es wird in     dieser    Weise Zink von den  Anoden gelöst, und zwar so lange, bis die  Dichte des Elektrolyten um 2       B6    gestiegen  ist; schliesslich werden 5 /0o Quecksilbersulfat  (bezogen auf die Säuremenge) zugegeben, um  die Amalgamierung der Anoden zu erhalten.  



  Nach dieser Vorbereitung des Elektroly  ten, dessen unterscheidendes Merkmal in dem       Vorhandensein    eines     Alkalisilikats    besteht,  werden in demselben dünne Metallbleche,  etwa aus Blei,     eingeführt,    welche die Unter  lagen der. herzustellenden negativen Elektro  den bilden. Bei dem nun erfolgenden elektro  lytischen Niederschlag, bei welchem diese  Bleche als Kathode wirken, beträgt ihre Ent  fernung von den Zinkanoden etwa 20 mm.  Diese     Formierung    erfolgt mit einer Strom  dichte von etwa 5 Ampere pro     dm'    der Blech  oberfläche; hierbei wird amalgamiertes Zink  auf den Blechen niedergeschlagen.

   Diese For  mierung     wird    so lange fortgesetzt, bis sich  diejenige Menge Zink auf den Kathodenble  chen niedergeschlagen hat, welche nötig ist,  um die vom Akkumulator verlangte Zahl von  Amperestunden zu erreichen.  



  Der auf diese Weise erhaltene     Zinkamal-          gamniederschlag    ist gleichmässig, hart und  sitzt fest auf dem metallischen Blei.    Nach der Formierung können die so her  gestellten negativen Elektroden in den Ak  kumulator eingesetzt werden, in welchem zu  vor die passend zubereiteten     positiven    Elek  troden eingebracht worden sind, und das Ele  ment ist zur Entladung bereit. Während die  ser Entladung löst sich das metallische Zink,  aber es erweist sich, dass sich bei der darauf  folgenden Ladung und ebenso bei den spä  teren Ladungen, Struktur und Eigenschaften  des Zinkniederschlages immer wieder gleich  ergeben.

   Eine so hergestellte negative Elek  trode kann mit jeder positiven Elektrode und  mit jedem im wesentlichen aus einer Säure  lösung bestehenden Elektrolyten verwendet  werden, aber vorzugsweise ist sie für Akku  mulatoren bestimmt, deren     positive    Elektrode  aus Blei oder     Bleisuperoxyd    besteht, von  irgendeinem in     Blei-Blei-Akkumulatoren        üb-          liehen    Typ, während der Elektrolyt aus ver  dünnter Schwefelsäure von 28 bis 30       Be     am Ende der Ladung, ohne Zusätze, besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung negativer Elektroden mit einem in der Hauptsache aus Zink bestehenden Überzug für Akkumulato ren mit einer Säurelösung als Elektrolyt, da durch gekennzeichnet, dass der Elektroden überzug in einem vom Akkumulatorgefäss verschiedenen Gefäss durch elektrolytischen Niederschlag amalgamierten Zinks gebildet wird, und zwar ausgehend von Anoden aus amalgamiertem Zink in einem Elektrolyten, welcher Alkalisilikat enthält. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss durch den Elektrolyten, in dem die negative Elektrode gebildet wer den soll, zuvor ein elektrischer Strom geleitet wird.
CH148864D 1929-05-02 1930-04-28 Verfahren zur Herstellung negativer Elektroden für Akkumulatoren. CH148864A (de)

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