CH148878A - Verfahren zur Herstellung von Kabeln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kabeln.

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CH148878A
CH148878A CH148878DA CH148878A CH 148878 A CH148878 A CH 148878A CH 148878D A CH148878D A CH 148878DA CH 148878 A CH148878 A CH 148878A
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Co Bell Telephon Manufacturing
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Bell Telephone Mfg
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      Verfabren    zur Herstellung von     Kabeln.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung von Kabeln ins  besondere von     Mehrleiterkabeln    der Type, die  im elektrischen Fernmeldewesen verwendet  werden.  



  In einer Ausführungsform der Erfindung  wird eine Mehrzahl     verdrallter    Paare indivi  duell isolierter, elektrischer Leiter     vereinigt     und miteinander in eine kompakte Gruppe  oder Kabeleinheit so     verlitzt    oder     verdrallt,     dass eine vorbestimmte überschüssige Länge  gewisser der individuellen Leiter in der so  geformten Einheit vorhanden ist.

   Eine Mehr  zahl dieser Einheiten wird daraufhin ver  einigt und miteinander in     ein    kompaktes     zy-          li.ridrisches    Gebilde oder     Kabel.der    gewünsch  ten Dimensionen     verdrallt,    auf solche Weise,  dass die zusätzliche Länge der Leiter der in  dividuellen     Einheiten    absorbiert oder aufge  hoben wird, so dass die individuellen Leiter  im fertigen Kabel genau die Länge auf  weisen, die erforderlich ist, um ein     "dead"-          Kabel,    das heisst ein Kabel, welches einer Be-         wegung    der Litzen infolge überschüssigen  Materials nicht unterworfen ist, zu bilden.

    Das derart geformte Kabel wird gewöhnlich       finit    einer Schutzbewehrung aus Blei oder  anderem passendem Material bedeckt.  



  Wie das Verfahren beispielsweise ausge  führt werden kann, wird aus der nachfolgen  den detaillierten Beschreibung im Zusammen  hang mit den begleitenden Zeichnungen bes  ser verständlich, in welchen Zeichnungen       Fig.    1 und 2 schematische Ansichten von  Apparaten sind,     mittelst    deren das Verfahren  ausgeführt werden kann, und       Fig.    3 einen Aufriss eines Mehrleiter  kabels, das nach dem Verfahren hergestellt       wurde,    teilweise im     Schnitt    darstellt, wobei  ein Teil des Kabels     auseinandergelegt        clarge-          stellt    ist, um die verbesserte Konstruktion  klarer zu illustrieren.  



  Der erste Schritt der Ausführungsform  des Verfahrens besteht im Vereinigen und  V     erdrallen    einer Mehrzahl     verdrallter    Paare  von individuell isolierten elektrischen Leitern      in eine einzelne kompakte Gruppe oder soge  nannte Kabeleinheit, auf solche Weise, dass  ein vorbestimmter Betrag von zusätzlichem       Material    in die Einheit eingeführt wird.

   Eine  bevorzugte Form der Apparatur, mittelst  deren dieser Schritt des Verfahrens verwirk  licht werden kann, ist schematisch in     Fig.    1  der begleitenden Zeichnung dargestellt     ünd     umfasst eine     normalerweise    stationäre Trom  mel oder     Litzenzufuhrträger    10, der eine  Mehrzahl drehbarer Spulen oder Adertrom  meln 11 aufnehmen kann, deren jede ein     ver-          dralltes    Paar individuell isolierter Leiter 12,  welche nachfolgend als Litzen bezeichnet  sind, enthält.

   Die Zuführungstrommeln 11  sind mit ihren individuellen Achsen parallel  mit und in einem gewissen Abstand von der  Längsachse der Maschine montiert und mit  passenden Armen zur Steuerung der Span  nung 14-14 ausgerüstet, welche an ihren  Enden passende Scheiben oder Rollen auf  weisen, über die Litzen 12, welche von den  Zuführungen gezogen werden, durch eine sta  tionäre     Verteilerplatte    15 geführt werden,  welche in einem Büchsenteil des Trägers 10  montiert sind. Die Verteilerplatte 15 ist mit  einer Mehrzahl von     gegeneinander    distanzier  ten Öffnungen versehen, um die individuellen  Litzen zu führen und ihre endgültigen rela  tiven Lagen in der fertigen Kabeleinheit zu  bestimmen.  



  Ein Flügel 18, welcher ein Paar vonein  ander     entfernter,    miteinander verbundener  ringförmiger     Scheiben    19 und 20 umfasst,  sowie röhrenförmige     Endteile    2'2 und '23, ist  in     passenden    Füssen oder Ständern     2'4-2-1     drehbar unterstützt. Im     röhrenförmigen    Teil  22 des Flügels so montiert, dass sie damit  drehbar ist, befindet sich eine     Dimensionie-          rungsmatrize        2(6,    durch die die Litzen ge  zogen werden, nachdem sie durch die Ver  teilerplatte 15 geführt sind.

   Die     Dimensio.-          nierungsmatrize        2'6    hat den Zweck, die  Litzen in eine einzelne kompakte Gruppe oder  Bündel 27 von kreisförmigem Querschnitt zu  vereinigen, wobei die Gruppe 27 hierauf  durch eine Hülse     :2i8    geführt wird, die mit der       Dimensionierungsmatrize    26 koaxial angeord-         net    und mit ihr drehbar ist.

   Ein Zuführungs  kopf 3,0 aus     Baumwoll-    oder anderem passen  den Bindungsmaterial ist auf der Hülse 28  montiert, und es soll     erwähnt    werden, dass das  Bindungsmaterial vom Kopf 30 abgezogen  wird und in dem Mass     spiralenförmig    um die  vereinigte Gruppe von Litzen gewunden  wird, wie sie aus dem Ende der Hülse<B>28</B>  heraustritt. Auf diese Weise wird die Gruppe  von Litzen dicht zusammengebunden, so dass  die individuellen Litzen in ihren geeigneten  relativen Lagen gehalten werden, wie durch  die Verteilerplatte 15 vorbestimmt ist.  



  Die gebundene Gruppe von Litzen wird  über eine Führungsscheibe 31 gezogen, wel  che im     linken        röhrenförmigen        Teil    22 des       Flügels    drehbar unterstützt wird und mit Be  zug auf die Längsachse des Flügels     tangen-          tial    angeordnet ist. Von der Scheibe 31 wird  die gebundene Gruppe von Litzen durch pas  sende Führungsöffnungen     32-3)2    in den  ringförmigen Scheiben 19 und 20 des Flügels  geführt und hierauf um Führungsscheiben 33  und 34, welche durch den rechten     röhrenför-          xaigen    Teil<B>213</B> des Flügels getragen werden.

    Man erkennt, dass die     Scheibe    3,3 mit Bezug  auf eine Linie, welche durch den Mittelpunkt  der     Führungsöffnungen    32 führt,     tangential     angeordnet ist, und die Scheibe 3,4 mit Be  zug auf die Längsachse des Flügels     tangen-          tial    angeordnet ist. Eine Abzugsscheibe 37,  welche vorzugsweise der Raupen- oder Zieh  type angehört, ist angeordnet, um die gebun  dene Gruppe von Litzen über die Führungs  scheiben 31, 33 und 34 zu ziehen und das  fertige Kabel einer     Aufwickeltrommel    38 zu  zuführen.

   Die Abzugsscheibe 37 umfasst ein  Paar endloser Förderketten 39-39,     welche     so angeordnet sind, dass sie in Eingriff mit  entgegengesetzten Seiten der     Kabeleinheit          stehen.    Die     Förderketten    gleiten um vonein  ander entfernte Rollen oder Kettenräder 41  und 42, wobei die Kettenräder 42 durch  Kegelgetriebe     43-4,3,    sowie eine Welle 44  und Kegelgetriebe     45-45    von einer Haupt  triebwelle wirksam angetrieben werden, wel  che mit einem Elektromotor 4 7 verbunden ist.  Die     Aufwickeltrommel   <B>38</B> wird ebenfalls von      der     Haupttriebwelle    4,6 durch ein Paar von  Kegelgetrieben 48-48 angetrieben.  



  Die ringförmigen Scheiben 19 und 20 des  Flügels     1,8    sind auf ihrem Umfang mit Ge  triebezähnen 50-50 versehen, welche     mit          Getrieben        51--51    in Eingriff stehen, die an  der Hauptwelle 46 befestigt sind, wobei der  Flügel mit einer vorbestimmten     relativen    Ge  schwindigkeit mit Bezug auf die Abzugs  seheibe 37 und die     Aufwickeltrommel    38 ge  dreht wird.

   Mittelst     Planetengetriebeanord-          nungen,    welche allgemein durch die Über  weisungszeichen 52 und 53 bezeichnet sind,  ist der     Litzenzuführungsträger    10 zwischen  den ringförmigen Scheiben 19 und 20 des  Flügels aufgehängt und während der Rota  tion des Flügels stationär gehalten.  



  Die     Aufwickeltrommel        38    kann, wenn sie  voll bewickelt ist, entfernt und durch eine  leere     Aufwickeltrommel    ersetzt werden, und  die bewickelte Trommel kann für zukünf  tigen Gebrauch gelagert oder unmittelbar  einer Kabelmaschine zugeführt werden, in  der die Kabeleinheit 54 mit andern ähnlichen  Einheiten in ein zylindrisches Gebilde oder  Kabel gewünschter Dimensionen vereinigt       v-ird.     



  Eine bevorzugte Form der Apparatur  zum Vereinigen und     Verlitzen    einer Mehr  zahl individueller Kabeleinheiten -54 in ein  zylindrisches Gebilde oder Kabel ist schema  tisch in     Fig.    2 der begleitenden Zeichnung  dargestellt und umfasst eine stationäre Ver  teilerplatte 5.5, durch die eine Mehrzahl       Kabeleinheiten    54 von drehbaren Zufüh  rungstrommeln     38    mittelst einer Abzugs  scheibe 56 gezogen werden, welche Abzugs  seheibe auf einer drehbaren, ringförmigen  Unterstützungsplatte 58     montiert    ist.

   Die  Verteilerscheibe 55 weist eine Mehrzahl von  einander entfernter Öffnungen auf, um die  individuellen Kabeleinheiten zu führen und  ihre     endgültigen    relativen Lagen im fertigen  Kabel vorzubestimmen.  



  Nachdem sie durch die Verteilerplatten       geführt    werden, werden die Kabeleinheiten    durch eine     Dimensionierungsmatrize    60 ge  zogen, welche die individuellen Kabeleinhei  ten 54 in ein kompaktes zylindrisches Ge  bilde oder Bündel 61 von praktisch kreisför  migem Querschnitt vereinigen und kompri  mieren, wobei das so gebildete Bündel nach  träglich durch eine Führungshülse 62 geleitet       wird,    welche     koaxial    mit der     Dimensionie-          rungsmatrize    60 angeordnet ist.

   Ein Papier  umwicklungskopf 64 ist auf der Hülse 62  drehbar befestigt und trägt eine drehbare       Zuführungstrommel    65 für Papierband 66  oder anderes passendes     Umhüllungs-    oder  Bindungsmaterial. Der Bandwickler 65 kann  durch einen Riemen     -6!8    und Rollen 69 und 70  von einer Hauptantriebswelle<B>72,</B> welche an  einen Elektromotor 73 angeschlossen ist, an-.

    getrieben     werden.    Beim Betrieb der Appara  tur wird das Papierband 66 von der Zufüh  rungstrommel     6@5    abgezogen und     spiralenför-          ruig    um das vereinigte Bündel von     Kabelein-          beiten,        wie    es vom Ende der Hülse<B>62</B> hervor  tritt,     gewickelt.    Dies dient zum Zweck, die  kompakte Form, die den vereinigten Bündeln  von     Kabeleinleiten    durch die     Dimen        sionie-          rungsmatrize    60 erteilt wurde, aufrecht zu er  halten.

   Die Papierumwicklung 66 dient  weiterhin dazu, die relativen Lagen der indi  viduellen Kabeleinheiten 5.4, wie sie durch  die Verteilerscheibe 5,5 vorbestimmt sind,  aufrecht zu erhalten.  



  Das Bündel von Kabeleinheiten wird,  nach dem es gebunden ist, durch eine zentrale  Öffnung 75 in der Tragplatte 58 der Abzugs  scheibe 56 geleitet, und man erkennt, dass die  Abzugsscheibe     5Ü    so montiert ist, dass ihr  Empfangsteil     tangential    mit Bezug auf die.  Rotationsachse der Tragplatte 5,8     angeordnet     ist.

   Die     Abzugsscheibenplatte    58 ist in einem  Lager 7,6 drehbar gelagert und auf ihrem  Umfang mit Getriebezähnen 7 7     versehen,     welche bestimmt sind, in ein Getriebe 78 ein  zugreifen, das auf die     Haupttvelle    72     aufgo-          keilt    ist, wobei die Platte 58     zusammen    mit  der Abzugsscheibe 56 und die     Drehacbse    ge  dreht wird, die mit der Längsachse     des    be  wegenden Kabels zusammenfällt.

   Die Ab  zugsscheibe 56 wird durch die Rotation der           ringförmigen    Unterstützungsplatte     5$,    durch  Kegelgetriebe 80 und 81 getrieben, wobei das  Getriebe 81 auf eine Welle 84 gekeilt ist,  welche durch die Platte     5!8    drehbar gehalten  ist. Ein Getriebe 85, das auf die Welle 84       aufgekeilt    ist, greift in ein stationäres Ge  triebe     -,8,6,    das am Lager 76 befestigt ist.  Durch diese Konstruktion ist es möglich, die  Welle 84 durch die Rotation der Abzugs  scheibenplatte 5'8 zu drehen, und die Welle  84 dreht ihrerseits die Abzugsscheibe 56  durch die Getriebe 80 und 81.  



  Durch das Umdrehen der rotierenden Ab  zugsseheibe auf die oben beschriebene Art  und Weise, wird das vereinigte Bündel     voii          habeleinlieiten    54 in ein Kabel mit einer  Schlaglänge wohldefinierter Länge     verlitzt     oder     verdrallt,    wie sie durch die relativen       Drehgeschwindigkeiten    der Abzugsscheibe 56  und der     Abzugsscheibenplatte    58 bestimmt  ist. Dieses     Verlitzen    oder     Verdrallen    findet  zwischen der stationären Verteilungsscheibe  5:5 und der rotierenden Abzugsscheibe 56  statt.

   Das so gebildete Kabel 88 wird, nach  dem es einige Umgänge um die Abzugsscheibe  56 ausgeführt hat, einer     Aufwickeltrommel          9C    zugeführt, welche in einer drehbaren Ga  bel 91     entfernbar    gelagert ist. Die Gabel 91       umfasst    ein Paar voneinander entfernter ring  förmiger Gebilde     92-92,    welche auch von  einander distanzierte Rollen 93-93 unter  stützt und durch Querstücke 94-94 starr  verbunden sind.  



  Die ringförmigen Gebilde 92. weisen mit  Kränzen versehene und am Umfang     liegend(;     Teile auf, welche Getriebezähne 95-95 auf  aufweisen, die mit Getrieben 96-96 in Ein  griff stehen, die auf die     Hauptwelle    72 auf  gekeilt sind, wobei die Gabel 91 und die Auf  wickeltrommel 90 mit der gleichen Geschwin  digkeit,     wie    die Abzugsscheibe 56     uad    die  A     bzugsscheibenplatte   <B>518</B> gedreht werden,  dies um eine Drehachse, die mit der Dreh  achse der     Abzugsscheibenplatte    518 überein  stimmt.

   Infolgedessen findet keine zusätz  liche     Verdrallung    zwischen der Abzugs  scheibe und der     Aufwickeltrommel        statt.    Die         Aufwickeltrommel    ist in den     Querstücken    91  der Gabel drehbar montiert und kann von der  Antriebswelle 84 der Abzugsscheibe durch  Reibungsräder 98 oder 99 angetrieben wer  den.  



  Es werden der Flügel 18 und die Abzugs  seheibe 3,7 mit solchen relativen     Geschwindig-          l;eiten    angetrieben, dass die individuellen Lit  zen der Einheit 54 miteinander mit einer  Schlaglänge von wohldefinierter vorbestimm  ter Grösse oder Länge miteinander     verdrallt     oder     verlitzt    werden. Man erkennt, dass zwei  Dralle in der gleichen Richtung für jede  Umdrehung des Flügels 1.8 in den Litzen ein  geführt werden. Der erste dieser Dralle tritt  zwischen der stationären Verteilerplatte 15  und der Führungsscheibe 31 auf und der  zweite zwischen der Führungsscheibe     3,8    und  der Abzugsscheibe 37 auf.

   Die Länge der  Dralle oder Schlaglänge in der fertigen Ein  heit ist durch die relativen Geschwindigkei  ten des Flügels 18 und der Abzugsscheibe 37  bestimmt. Diese Geschwindigkeiten können  auf irgend eine passende Weise in Überein  stimmung mit der gewünschten     Schlaglänge     verändert werden.    Die vereinigte Einheit von Litzen wird  beim ersten Drall genügend fest gebunden,  um relative     longitudinale    Bewegungen der  individuellen Litzen zu verhindern, und in  folgedessen ist der Betrag von Material oder  mit andern Worten die Längen der indivi  duellen Litzen in einer gegebenen Länge der       fertigen    Einheit an der Stelle des ersten  Dralles vorbestimmt und entsprechen der  Schlaglänge, die durch den ersten Drall er  zeugt wird.

   Auf diese Weise müssen durch  Einführung des zweiten Dralles die indivi  duellen Litzen sich in eine Schlaglänge ein  stellen, welche die Hälfte der ursprüng  lichen Schlaglänge oder diejenige ist, für  die genügend Material in der Einheit vor  handen ist. Dies veranlasst ein Anziehen der  äussern Litzen und eine resultierende ent  sprechende Reduktion in der     mittleren    Länge  der Einheit, welche eine überschüssige Länge      des Materials in den     innern    Litzen zur Folge  hat.

   Dieser Überschuss äussert sich in einer       Ausbauch-    oder Knickwirkung in den     innern     Lagen der     Einheit.    Bei der     Vereinigung    die  ser Einheiten in das Kabel durch die in     Fig.    2  dargestellte Apparatur, werden sie miteinan  der in einer Richtung     verdrallt,    die derjeni  gen entgegengesetzt ist, in der die Litzen der  individuellen Einheiten     verdrallt    sind, und  mit einer Schlaglänge, die gleich dem dop  pelten Betrag der Schlaglänge in den Einhei  ten ist.

   Infolgedessen annulliert jede Schlag  länge im Kabel genau eine Schlaglänge in  den Litzen der individuellen Einheiten und  die endgültige Schlaglänge in den Ein  lieiten, wenn sie im Kabel vereinigt sind,  ist die gleiche, wie diejenige des Kabels und  ist auch genau die Länge, die dem Material  der Einheit entspricht. Auf diese Weise     wird     die zusätzliche Länge des Materials in den  innern Litzen der Einheit absorbiert und das  fertige Kabel enthält gerade genügend Ma  terial, um ein sogenanntes     "dead"-Kabel    dar  zustellen.  



  Ein     Mehrleitertelephonkabel,    das nach vor  liegender Erfindung erzeugt ist, ist in     Fig.    3  dargestellt, wobei ein Teil desselben     ausein-          andergelegt    ist, um die verbesserte Konstruk  tion zu illustrieren. Kabel dieser Type sind  gewöhnlich mit einer Schutzbewehrung 101  aus Blei oder passendem Material versehen.  Es ergab sich, dass die individuellen Litzen  dieses Kabels, die korrekte Schlaglänge des  Kabels aufweisen, und infolgedessen frei von  abnormalen Spannungen sind, welche be  strebt sind, das Kabel, wenn es von einer  Trommel abgewickelt wird, zu ringeln oder  zu knicken.  



  Bei der Fabrikation von     Telephonkabeln     ergab sich beim Verfahren nach vorliegender  Erfindung nicht nur eine Ersparnis an Ma  terial, unter     Vorbestimmung    der exakten  Länge der individuellen Leiter, die im fer  tigen Kabel verwendet werden, sondern auch  eine beträchtlich beschleunigte Herstellung,  da es offensichtlich ist, dass die Einheiten in  grossen Mengen zubereitet und für künftigen  Gebrauch aufgespeichert werden können und    schnell und leicht in Kabel gewünschter Di  mensionen in     Übereinstimmung        mit    jedem zu  künftigen Bedürfnis vereinigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Kabeln, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Litzen zunächst in eine einzelne Gruppe -#erdrallt werden, so dass überschüssiges Ma terial in die Gruppe eingeführt wird, und dass eine Mehrzahl solcher Gruppen hierauf in ein Kabel verdrallt werden, auf solche Weise, dass alles oder einiges des überschüssigen Ma terials in den individuellen Gruppen absor- Liert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren zur Herstellung von Kabeln nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass bei der Gruppenbildung den Litzen zwei Dralle in der gleichen Rich tung erteilt werden, und dass bei der Ver einigung der Gruppen zur Bildung eines Kabels ihnen ein entgegengesetzter Drall erteilt wird. 2. Verfahren zur Herstellung von Kabeln nach Patentanspruch I, bei dem die Grup pen mit einem Material so umbunden wer den, dass die relativen Lagen der indivi duellen Leiter beibehalten werden.
    PATENTANSPRUCII II Kabel, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, gekennzeichnet dureh eine Mehrzahl von verlitzten individuellen Gruppen mit einer Schlaglänge vorbestimmter Länge, wobei jede der Gruppen eine Mehr zahl individueller Litzen einer Länge umfasst, welche durch die Grösse der Schlaglänge der Gruppen im Kabel bestimmt ist. UNTERANSPRUCH: 3.
    Kabel nach Patentansprueh II, gekenn zeichnet durch eine Mehrzahl getrennter Gruppen, die. miteinander mit einer Schlaglänge vorbestimmter Grösse verei nigt und verdrallt sind, wobei jede Gruppe eine Mehrzahl verdrallter Paare indivi duell isolierter elektrischer Leiter um- fasst, welche miteinander vereinigt und mit einer vorbestimmten Drallänge mit einander verdrallt sind,
    wobei die Länge der individuellen Leiter in der Gruppe durch die Schlaglänge der Gruppen im Kabel und auch durch die Drallänge in den Paaren der Gruppen bestimmt ist.
CH148878D 1929-09-11 1930-07-19 Verfahren zur Herstellung von Kabeln. CH148878A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165701B (de) * 1957-03-26 1964-03-19 Delore Sa Geoffroy Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von lagenweise aufgebauten Litzenleitern mit mehrfacher Verdrillung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1165701B (de) * 1957-03-26 1964-03-19 Delore Sa Geoffroy Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von lagenweise aufgebauten Litzenleitern mit mehrfacher Verdrillung

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