CH148879A - Freileitungsleiter mit Vorrichtung zum Dämpfen der mechanischen Schwingungen. - Google Patents

Freileitungsleiter mit Vorrichtung zum Dämpfen der mechanischen Schwingungen.

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CH148879A
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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      Freileitungsleiter    mit Vorrichtung zum Dämpfen der mechanischen     Schwingungen.       Die Erfindung bezieht sich auf einen       Freileitungsleiter        mit    einer Vorrichtung zum  Dämpfen der bei Freileitungen auftretenden       mechanischen        Leiterschwingungen.    Derartige  Vorrichtungen bestehen im allgemeinen aus  einem     schwingungsfähigen    Gebilde, das mit  dem Leiter der Leitung     verbunder,    ist.

   Ent  stehen Leiterschwingungen, so wird auch  das schwingungsfähige Gebilde zu     Schwin-          gungen    erregt, die auf die     Leiterschwingun-          gen    zurückwirken.  



  Bisher wurden derartige Dämpf er in  einem beliebigen Abstand von der     Befesti-          gungsstelle    des Leiters angebracht. Dann       ,vurde    beobachtet, ob bei der     gewählten.    Befe  stigungsstelle eine dämpfende Wirkung er  zielt wurde. War das nicht der Fall, so wurde  eine andere Stelle gewählt.  



  Wenn auch durch dieses Verfahren eine  Befestigungsstelle ermittelt werden kann, an  welcher die     Dämpfervorrichtung    bei be-         stimmten    Windverhältnissen eine günstige  Wirkung auf das Abschwächen der Leiter  schwingungen ausübt, so zeigt es sich aber  auch, dass bei andern Windverhältnissen die  Dämpfung der Vorrichtung unzureichend  sein kann oder sich sogar in das Gegenteil  der beabsichtigten Wirkung umkehren kann.  Diese Erscheinung beruht darauf, dass bei  ein und demselben Leiter     Schwingungen    ver  schiedener Wellenlängen auftreten, die ver  hältnismässig stark voneinander abweichen  können.

   Im allgemeinen muss damit gerechnet  werden, dass     Schwingungen    entstehen, deren  Wellenlängen sich bis zum Verhältnis 1 : 3  oder 1 : 4 zueinander verhalten. Unter Um  ständen ist der Unterschied der möglichen       Schwingungen    noch ungünstiger.  



  Die bisher vorliegende Unsicherheit in  bezug auf die     Befestiglzngsstelle    der schwin  genden     Dämpfervorrichtung    am Leiter von  Freileitungen wird durch die Erfindung be  seitigt.      Nach der Erfindung     wird    der Schwin  gungsdämpfer, von einem Befestigungspunkt  aus gerechnet,     zwischen    dem ersten Maxi  mum der zu     erwartenden    längsten Schwin  gungswelle und dem der kürzesten Schwin  gungswelle an der Stelle angeordnet, die von  beiden Maxima, in Winkelgraden der zu  gehörenden     Kreisschwingungen    gerechnet,  gleich viel Grad     entfernt    ist.  



  Auf der     Zeichnung    ist in     Abb.    1 eine der  für die Erfindung in Frage kommender.       Dämpfeinrichtungen    dargestellt und durch       Abb.    2 die nach der     Erfindung    gewählte       Befestigungsstelle    an der Freileitung er  läutert.  



  Der wesentliche Teil der     Dämpfeinrich-          tung,,    der im Prinzip auch bei allen anders  gebauten     Dämpfeinrichtungen        wiederkehrt,     besteht aus einer Masse, die durch einen  federnden Teil mit der Freileitung verbun  den ist. Bei dem dargestellten Beispiel wird  die Masse aus einem Kolben 1 gebildet, der  im     Innern    eines     zylindrischen    Behälters 2  verschiebbar ist. Der Kolben ist auf einer  Stange 3 geführt, die durch     eine    Klemme 4  am Leiter 5     befestigt        ist.    Der Behälter ist  an der Stange fest angebracht.

   Zwischen Kol  ben 1 und Behälter 2 ist eine Feder 6 ange  ordnet, die mit einem Ende am Behälter und  mit dem     andern    am Kolben befestigt ist.  



  Treten Leiterschwingungen auf, so wird  auch der Kolben 1 zu     Schwingungen    erregt.  Er ist     im    Behälter mit Spiel geführt, so dass  er beim     Schwingen    der Luft den     Übertritt     von der einen zur andern Kolbenseite gestat  tet. Durch     die        Luftreibung    wird die Bewe  gung des Kolbens gedämpft und ein Teil der       Schwingungsenergie    verzehrt.  



  In     Fig.   <B>2</B> ist die Form des Leiters  der     Freileitung    im Ruhezustand schematisch  durch eine gerade Linie wiedergegeben und  die Befestigungsstelle, das heisst der Punkt  des Leiters, in     dem:    diese an einer Trag  klemme     befestigt    ist,     mit    A     bezeichnet.     



  Treten nun     in    der     Freileitung    Leiter  schwingungen auf, so nehmen die einzelnen  Teile der     Freileitung        eine    andere Lage     ein,       die durch einen sich periodisch ändernden  Kurvenzug gegeben ist. Die Wellenlänge der  in der Leitung auftretenden     Scliwingungen     kann verschieden gross sein.     Die    Kurve     h     kennzeichnet den Verlauf der am Leiter auf  tretenden kürzesten     Schwingung    und die  Kurve c den der     längsten    Schwingung.

   Das       2Taximum    der     Schwingung    tritt für die  Kurve c in dem Punkt C und für die Schwin  gung<I>b</I> in dem Punkt<I>B</I> auf. Da es sich bei  den     Leiterschwingungen    im allgemeinen um  reine     Sinusschwingungen    handelt, so ist der       Winkel    a, welcher dem Abstand des Punktes  A von B entspricht, gleich<B>90',</B> bezogen auf  die Schwingung b. Der Abstand des Punktes  A von C entspricht dem Winkel     ,8,    welcher  ebenfalls gleich<B>90'</B> ist, bezogen auf die  Schwingung c. Die Massstäbe für die Mes  sung der Winkel     sind    dabei für die     Schwin-          gungen    b und c verschieden.

    



  Die     Dämpfervorrichtung        wird    an einer  Stelle X angebracht, die sich     zwischen    den  Punkten B und C befindet. Die günstigste  Wirkung erreicht man     angenähert    dann,  wenn der Punkt X von dem Punkt C der       Schwingung    c ebenso     viele    Winkelgrade ent  fernt ist,     wie    von der Stelle B in der Schwin  gung b.

   Der Abstand     XB    entspricht einem  Winkel y, bezogen auf das     Schwingungs-          system    b, der Abstand     XC    einem     Winkel    8,  bezogen auf das     Schwingungssystem    c. Die  Winkel y und     ö    sollen gleich sein.  



       Nimmt    man beispielsweise an, dass sich  die Wellenlängen der     Schwingungen    c und b       wie    1 : 3 verhalten, so     würde    der Winkel  y =     b    = 45   sein, gemessen in dem für die  betreffende     Schwingung    gültigen     Massstabe.     



  Die Ausbildung des verwendeten     Schwin-          gungsdämpfers    ist für die vorliegende Erfin  dung belanglos.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Freileitungsleiter mit Vorrichtung zum Dämpfen der mechanischen Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, dass 'der Schwin- gungsdämpfer, von einem Befestigungs punkt aus gerechnet, zwischen dem ersten Maximum der zu erwartenden längsten Schwingungswelle und dem der kürzesten Schwingungswelle an der Stelle liegt, die von beiden Maxima, in Winkelgraden der zuge- hörigen Kreisschwingungen gerechnet, gleich viel Grad entfernt ist.
CH148879D 1930-03-22 1930-08-18 Freileitungsleiter mit Vorrichtung zum Dämpfen der mechanischen Schwingungen. CH148879A (de)

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CH148879A true CH148879A (de) 1931-08-15

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CH148879D CH148879A (de) 1930-03-22 1930-08-18 Freileitungsleiter mit Vorrichtung zum Dämpfen der mechanischen Schwingungen.

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