CH148913A - Verfahren zur Darstellung eines kristallisierten, leichtlöslichen und beständigen Benzylmorphinsalzes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines kristallisierten, leichtlöslichen und beständigen Benzylmorphinsalzes.

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CH148913A
CH148913A CH148913DA CH148913A CH 148913 A CH148913 A CH 148913A CH 148913D A CH148913D A CH 148913DA CH 148913 A CH148913 A CH 148913A
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Sandoz Chemische Fabri Vormals
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Chem Fab Vormals Sandoz
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      Verfahren    zur Darstellung eines kristallisierten, leichtlöslichen und beständigen       Benzylmorphinsalzes.       Das von     Merck    in die Therapie eingeführte  salzsaure     Benzylmorphin        (Peronin)    ist in  Wasser verhältnismässig schwer löslich (1:13).       Merck    sagt im Archiv der Pharmazie 237,  219 (1899) : "Der allgemeinen     Einführung     steht die bedeutende Schwerlöslichkeit auf der  einen, der brennende Geschmack auf der andern  Seite entgegen." Es ist ferner bekannt, dass       Benzylmorphinbase    mit organischen Säuren  leichtlösliche, jedoch amorphe Salze bildet  (E.     Merck,    D.

   R. P. 91, 318; Archiv der  Pharmazie 237, 219 (1899).  



  Es wurde nun gefunden, dass man zu  schön kristallisierten, leicht löslichen, be  ständigen     Benzylmorphinsalzen    gelangen kann,  wenn man als Säuren die niedrig molekularen       Alkylsulfonsäuren    verwendet.  



  Das Verfahren beruht darauf, dass man       Benzylmorphin    und     Sulfosäuren    niedrig mole  kularer     Kohlenwasserstoffe    nach Art der  Salzbildung aufeinander einwirken lässt. -Diese  Bildung der     Benzylmorphinsalze    kann sowohl    ausgehend von freier Base und freier Säure,  wie auch durch doppelte Umsetzung von  geeigneten Salzen erfolgen.

   Die hier erstmals  beschriebenen Salze sind ausgezeichnet kri  stallisierende, an der Luft und in wässeriger  Lösung beständige Verbindungen von der  allgemeinen Zusammensetzung         C17    Hl s N03     (CH2        C6115)        C"H2n-1        SO3H.       Die so erhaltenen     Benzylmorphinsalze    er  füllen in bezug auf Löslichkeit, Beständig  keit und Reaktion der     wässerigen    Lösung  alle Anforderungen, die für den therapeutischen  Gebrauch, insbesondere bei der Injektion ge  stellt werden.  



  Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein  Verfahren zur Darstellung eines kristallisierten,  leichtlöslichen, beständigen     Benzylmorphinsal-          zes,    welches dadurch gekennzeichnet ist, dass  man     Benzylmorphinbase    und     Methansulfon-          säure    aufeinander einwirken lässt.      <I>Beispiel:</I>  100     grBenzylmorphinbasewerden    in 250     cm3     Methylalkohol unter leichtem Erwärmen gelöst  und mit der theoretischen Menge (256 cm)  einer 10     Vol.    0%igen     methylalkoholischen          Methänsulfonsäure    versetzt.

   Nach kurzem  Stehen in der Kälte scheidet sich das     methan-          sulfonsaure        Benzylmorphin    in wohlausgebil  deten, feinen, beidseitig zugespitzten Kristall  blättchen aus, die meistens zu     Drusen    vereinigt  sind. Durch Zugabe von trockenem Äther  wird die Kristallisation beinahe quantitativ.  



  Das Salz löst sich in weniger als einem  Teil Wasser von 200 zu einer auf Lackmus  neutral reagierenden Flüssigkeit. In der zehn  fachen Menge Alkohol ist das Produkt löslich,  in Äther dagegen so gut wie unlöslich.  



  Bei langsamem Erhitzen schmilzt das Salz  bei     207-2081    unter Braunfärbung.  



  Die Analyse ergab  
EMI0002.0011     
  
    0,2653 <SEP> gr <SEP> Substanz: <SEP> 5,74 <SEP> cms <SEP> n/10 <SEP> H2S04
<tb>  nach <SEP> Kjeldahl
<tb>  7,435 <SEP> mgr <SEP> <B>27</B> <SEP> 3,585 <SEP> mgr <SEP> Ba804,
<tb>  mikroanalytisch.       <B>C17 H18</B>     N03.(CH2.C6H5).CHBSOSH          Ber.        N        2,97%;        S        6,81%;          Gef.    N     3,03'/o,    S     6,62'/o;       Das Salz gibt mit     Molybdänschwefelsäure     die charakteristische violette Färbung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines kristalli sierten, leicht löslichen und beständigen Ben- zylmorphinsalzes, dadurch gekennzeichnet, dass man Benzylmorphinbase und Methansul- fonsäure aufeinander einwirken lässt.
    Das erhaltene methansulfonsaure Benzyl- morphin bildet wohlausgebildete, feine, beid seitig zugespitzeKristallblättchen, die meistens zu Drusen vereinigt sind und löst sich in weniger als einem Teil Wasser bei 20 0 C zu einer auf Lackmus neutral reagierenden Flüssigkeit, wie auch in der zehnfachen Menge Alkohol. In Äther ist es dagegen so gut wie unlöslich. Bei langsamem Erhitzen schmilzt das Salz bei 207-208' C unter Braunfärbung. Mit Molybdänschwefelsäure ergibt die neue Verbindung eine charakteristische Violett färbung.
    Nach der Analyse besitzt die neue Ver bindung folgende Konstitution C17 His N03 (CH2-C6 H5).CHs S03 H.
CH148913D 1929-05-24 1930-05-23 Verfahren zur Darstellung eines kristallisierten, leichtlöslichen und beständigen Benzylmorphinsalzes. CH148913A (de)

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