CH148919A - Fernsprechanlage mit wahlweisem Anruf. - Google Patents

Fernsprechanlage mit wahlweisem Anruf.

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CH148919A
CH148919A CH148919DA CH148919A CH 148919 A CH148919 A CH 148919A CH 148919D A CH148919D A CH 148919DA CH 148919 A CH148919 A CH 148919A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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Description


  Fernsprechanlage -mit wahlweisem Anruf.    Die Erfindung betrifft eine Fernsprech  anlage mit wahlweisem Anruf von an einer  gemeinsamen Leitung liegenden Stationen,  bei welcher die Auswahl der gewünschten  Sprechstelle durch über die Leitung gesandte  Stromimpulse, zum Beispiel Gleich- oder       Wechselstromimpulse,

      zur     Fortschaltung    von  in den Sprechstellen angeordneten     Schritt-          sahaltwerken    vorgenommen und durch     diege-          meineame        Rüsskstellung    aller     Schrittschalt-          werke        zug        leich    ihre selbsttätige Gleichstel  lung bewirkt wird.  



  Um bei der Rückstellung der     Schritt-          schaltwerke    eine sichere Gleichstellung aller       Schrittschaltwerke    zu erreichen, ist es, üblich,  den     Rückstellvorgang    so lange auszudehnen,       dass    alle     Schrittschaltwerke,    die durch irgend  welche störenden Einflüsse um einen oder  mehrere Sehritte zurückgeblieben sind, mit  unbedingter Sicherheit die     Endstellung    er  reichen können.

   Die Gleichstellung     wird'da-          -bei    dadurch erreicht,     dass    alle Schrittschalt-    werke in der Endstellung, die entweder die  Anfangsstellung sein oder.- einen Schritt vor  der Anfangsstellung liegen- kann, bis zur Be  endigung des     Rückstellvorganges   <B>f</B>estgehalten  werden.  



  Es ist bekannt, die     Schaltwerke    in der  gewünschten Endstellung durch     elektromag-          netiseli    gesteuerte mechanische Mittel fest  zuhalten, zum Beispiel durch einen mit dem  Relaisanker verbundenen Sperrhebel.  



  Solche mechanische     Einrichtunuen    haben       ab-er    den Nachteil,     dass    sie eine sehr genaue  Einstelluna- der Teile erforderlich machen.  und     dass    mit der Zeit eine erhebliche Ver  schlechterung des Eingriffes der     H.ebel    und  Arme,     infoIgedessen    also eine Verminderung  der     Betriebesicherheit    eintritt.  



  Man hat daher bereits versucht, die selbst  tätige Gleichstellung der     Schriftschalf-werke     durch elektrische Einrichtungen zu bewirken,  -die bei Erreichung der Nullstellung die     Über-          Aragungder        Rückstelluugsstromstösse    auf den      Antriebsmagneten des     Schrittschaltwerkes     verhindern, indem der Erregerstromkreis für  den     Schrittschaltwerksmagneten    während der  Rückstellung auf einen vom     Sel-iritts,c'halt-          werk,    bewegten Kontaktarm umgeschaltet  wird und beim Auflaufen des Kontaktarmes.

    auf den der Nullstellung, entsprechenden  Kontakt bis zur Beendigung des     Rückstell-          vorganges    unterbrochen wird.  



  Diese Anordnung hat aber wiederum den  Nachteil,     dass    die     Rückstelluno-    der     Schritt-          schaltwerke        darch    Stromstösse vorgenommen  werden     muss,    die den Wählimpulsen gleich  artig sind und wie     diese,durch    einen zentra  len Stromgeber in die Leitung gesandt wer  den müssen.

   Dadurch wird eine verhältnis  mässig komplizierte zentrale Sendeeinrich  tung erforderlich, die während des     Wahlvor-          cranges    von der anrufenden Sprechstelle aus  n 2M  zur Aussendung einer bestimmten Zahl von  Wählimpulsen gesteuert werden     muss    und  später nach dem die Rückstellung einleiten  den, von einer der Sprechstellen ausgehenden  Anreiz selbsttätig Stromstösse in geeigneter  Anzahl zur Rückstellung der Schaltwerke er  zeugen     muss.-          Die    erwähnten,     Nael-itei16    werden erfin  dungsgemäss dadurch beseitigt,-     dass    für die  Rückstellung der     Schrittsehaltwerke,

      welche  gleichzeitig auch die selbsttätige Gleichstel  lung bewirkt, in jeder Sprechstelle eine       Unterbrechervorrichtung    vorgesehen ist, die  durch einen über die Leitung gesandten       Rückstellstromstoss    von     imVergleich    zu den  Wahlimpulsen längerer     DaueT    zur selbsttäti  gen Erzeugung von Stromstössen für die  schrittweise     WeiterscliaItung    des     Schritt-          schaltwerkes        veranlasst    wird und sich bei Er  reichung der Endstellung des     Schrittschalt-          werhes    elektrisch sperrt.  



  Der     Rückstellstromstoss    kann wie, die  Wahlimpulse entweder ein Gleichstrom oder  ein Wechselstrom sein und wird vorzugs  weise durch einen zentralen Stromgeber     aus--          gesandt,    der dabei sowohl während der Wahl,  als auch zur Einleitung der Rückstellung von  den Sprechstellen aus gesteuert wird. Bei  einer bevorzugten Ausführungsform der Er-         findung    wird für die Wahl, sowie die Rück  stellung Wechselstrom benutzt, wobei der  zentrale     Wechselstromsender    von den Sprech  stellen aus durch Gleichstrom     oesteuert    wird.

    Der die Wahlimpulse aussendende     Wechsel-          stromsender    wird dann durch Gleichstrom  stösse, die zum Beispiel mit. Hilfe einer     Num-          mernselieibe    erzeugt werden, gesteuert, wäh  rend zur Auslösung der die     Rüekstellung    be  wirkenden     Dauerstromgabe    das Auflegen des  Fernhörers an den sprechenden Stationen ge  nügt. Diese Ausführungsform hat den Vor  teil,     dass    die zentrale Sendeeinrichtung be  sonders einfach sein kann und wenig     Über-          wachum,    erfordert.  



  Die Erzeugung der für die Rückstellung  erforderlichen Impulse wird erfindungsgemäss  in der Sprechstelle selbst durch eine     Unter-          brechervorrichtung    vorgenommen, die durch       den        Rückstellstromstoss    in Betrieb gesetzt  wird und     zweckmässigerweise    aus dem       So'hrittschaltwerk    selbst und einem Relais be  steht, die sich nach Art der bekannten     Relais-          unterbrecher    gegenseitig steuern.

   Dieses Re  lais kann das gleiche sein, welches während  der Wahl die Wahlimpulse auf das     Schritt-          schaltwerk        überträg-t.    Die selbsttätige Gleich  stellung wird dabei vorzugsweise derart be  wirkt,     dass    ein vom     Schrittschaltwerk        ge-          .steu#erter    Kontakt bei Erreichung einer vor  der Nullstellung liegenden Raststellung um  gelegt wird, wodurch das auf das,     Schritt-          se'haltwerk    einwirkende, bereits erwähnte       Stromstossrelais    bis zur Beendigung des       Rückstellungsvorganges    angezogen bleibt.

       So-          bal#    der Rückstellungsstrom aussetzt, wird  die elektrische Sperrung aufgehoben,     unddas          Selirittschaltwerk    geht um einen Schritt, das  heisst in die Nullstellung, weiter.  



  Wenn die Rückstellung durch Auflegen  des Hörers an den Sprechstellen eingeleitet  wird,     bestelitdie    Möglichkeit einer Betriebs  störung in dem Falle,     dass    an einer der  Sprechstellen das Auflegen des Hörers unter  bleibt. Um diese Gefahr auszuschliessen,  kann die Rückstellung gemäss einer weiteren       Ausführungsforin    des     Erfindungsgegens-tan-          des    selbsttätig von der Hauptstelle aus be-      -wirkt -werden.

   Auch in diesem Falle werden  die     Schrittschaltwerke    bei ihrem letzten  Schritt vor<U>der</U> Nullstellung in der Raststel  lung gesperrt,<B>jedoch</B> geht das     Schrittechalt-          werk    in derjenigen Sprechstelle, in der das  Auflegen des Hörers unterlassen wurde, nicht  von selbst in die Nullstellung weiter, sondern  bleibt in der     Rastsstellung    stehen     und    kann  weder     selbsttäti-    noch durch Wiederauflegen  des Hörers in die Nullstellung weitergeschal  tet werden.

   Der Teilnehmer ist vielmehr  dann gezwungen, nach Lösen einer Plombe  eine Taste zu drücken, wodurch erst die     Wei-          terschaltun-,    in die Nullstellung erfolgt, die  einen erneuten Anruf möglich macht. Hier  durch     ist    die Kontrolle der Teilnehmer\ auf  richtige Bedienung der Anlage ermöglicht.  



  In Notfällen kann diese Taste auch zur       Aufschaltung    der Sprechstelle auf die bereits  belegte Leitung benutzt werden.     Aucli    dann  ist die Kontrolle dieses an sieh unstatthaften  Eingriffes durch die     Plombierung    der Taste  möglich gemacht.  



  Bei dieser Erzeugung der Rückstellungs  stromstösse durch in den Sprechstellen ange  ordnete     Unferbrechervorrielitungen    kann es  jedoch vorkommen,     dass    die dem     Sellaltmagne-          ten    zu 'geführten Stromstösse durch ungenaues  Arbeiten der     Unterbrechervorriclitung    bis  weilen nicht ausreichen, um ein sicheres An  ziehen des     Sehaltmagnetes    und damit eine  einwandfreie     Fortschaltung    zu gewährleisten,  so     dass    die Möglichkeit einer fehlerhaften  Rückstellung     geereben    ist.

   Ausserdem kann  auch während des Wahlvorganges, bei dem  die Stromstösse in     der    Regel von einer Zen  trale ausgesandt werden, eine Verstümmelung       bezw.    Verkürzung von Stromstössen eintreten,  so     d#ass    Fehlanrufe vorkommen können.  



  Diese Nachteile können dadurch vermie  den werden,     dass    das die Stromstösse auf     den          Antriebsmagonetün    des     Schritischaltwerkes     übertragende Relais in seiner Haltezeit, das  heisst der Zeit, in der sich der Anker in der  Arbeitsstellung befindet-, vom     Sellrittschalt-          werk    abhängig ist.

   Die Anordnung ist dabei       zweckmässigerweise    so getroffen,     dass    sieh das    auf     da-9        Schrittschaltwerk    einwirkende Relais  nach seiner Erregung über einen eigenen  Kontakt so     *    lange hält, bis der Antriebsmagnet  <B>des</B>     Sellrittschaltwerkes    angezogen hat und  die Weiterschaltung gesichert ist. Erst dann  wird der Haltestromkreis für das Relais wie  der unterbrochen.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung mit  Hilfe von     Schaltungsschematas    in zwei     Au-,-          fü'hrungsbeispielen    veranschaulicht.  



       Abb.   <B>1</B> zeigt die vollständige Schaltung  einer Sprechstelle, während die     Abb.    2 eine  andere Ausführungsform eines Teils der  Schaltung darstellt.  



  Nimmt der rufende Teilnehmer "-;einen  Hörer ab, so werden die Kontakte     la    und h2  des Hakenumschalters geöffnet und die Kon  takte<B><I>h3,</I></B><I> h4,</I><B>h5</B> geschlossen. Dadurch wird  das Verzögerungsrelais<B>U</B> erregt über: Erde,       h3,        U,        tr6,    i3,     tr3,   <B>J,</B> Batterie. Erde. Das Re  lais     U    überbrückt mit ---einem Kontakt     u.2    den  Kontakt     tr6.    Das Relais<B>J</B> ist so bemessen.       dass    es dabei nicht erregt wird.  



  Durch Schliessen der Kontakte     ua    und     u4     wird für ein Relais in einer nicht dargestell  ten Hauptstelle ein Stromkreis geschlossen,  wodurch die     ITauptstelle    belegt ist.  



  Dieses Relais in     der    Hauptstelle legt eine  Stromquelle, für das gezeichnete Beispiel eine       WecliseIstromquelle,    an die Leitung a,<B>b,</B> wo  durch in den     Spreeliste-Ilen    die     Linienre-Iais     R, zum Beispiel Phasenrelais     (Wechselstrom-          relais    mit zwei     Wicklunggen,    bei denen die  Ströme in den Wicklungen gegeneinander in  der Phase verschoben sind). zum Ansprechen  gebracht werden.  



  .Über den Kontakt r wird der Stromstoss  dem Relais;<B>J</B> mitgeteilt: Erde, r, i,3,     tr3,   <B><I>J.</I></B>  Batterie, Erde. Dieses Relais hält sieh nun  sofort über seinen Kontakt i2. Sein weiterer  Kontakt Ü erregt den     Schaltmagneten        Tr.     Nach Ansprechen des     Magnet-es        Tr    wird der  Haltestromkreis für dar, Relais<B>J</B> über den       Unterbreeherkontakt        tr2    aufgetrennt.  



  Geht der Wähler aus der Nullstellung       (Ania-ngsstellung),    so wird der zum Beispiel  durch     Nockenscheiben    gesteuerte Drehkon  takt     tr6    geöffnet und hierdurch ein Anspre-           chen    der Relais<B>U</B> in den andern Stationen  verhindert. Damit ist die     Geheimsprechschal-          tung    geschaffen.  



  Der in gleicher Weise zum Beispiel durch       Noekenscheiben    gesteuerte Kontakt     tri        schal-          -tet    auf allen Stationen einen Stromkreis für  ein Besetztzeichen<B>S</B> ein: Erde,     tri,.Besetzt-          zeichen        8,    Widerstand W, Batterie, Erde.  



  Jetzt kann die gewünschte Station durch  Betätigung einer Nummernscheibe, deren  Kontakte durch     ni    und     nk    dargestellt sind,       ,o-ewählt    werden. Dabei wird durch die von  der Nummernscheibe ausgehenden Stromstösse       ineiner    Hauptstelle ein Stromgeber, zum Bei  spiel für Wechselstrom, angereizt, der über  die Leitung alle Relais<B>B</B> stossweise entspre  chend den Wahlimpulsen erregt.

   Durch den  Kontakt     r    wird im gleichen Takt das     Strom-          stossrelais   <B>J</B> erregt, welches, in bereits be  schriebener Weise das     Schrittsahaltwerk:    um  eine der     Stromstosszahl    entsprechende Zahl  von Schritten     weiterschaltet.     



  In der ausgewählten     Spreehstelle    schlie  ssen sich     dünndie    Kontakte     tr4,        tr5,        tr7.    Über  Kontakt     tr7    wird der Wecker     Wk        eingeschal-          te#.    Durch Kontakt     tr5    wird der aufgetrennte  Kontakt     trf;    überbrückt und damit in der an  gerufenen Stelle ein Stromkreis für das     Re-          lals   <B>U</B> vorbereitet.  



  Meldet sich jetzt der gerufene Teilnehmer,  so wird     #    durch Abnehmen des Hörers der  Hakenkontakt     hi    geöffnet und damit einer  seits der Wecker abgeschaltet, anderseits das  Relais<B>U</B> erregt. Dessen Kontakte u3 und<B>U4</B>  legen den örtlichen Sprechkreis der Station  an die Leitung.  



  Beim Abnehmen     ödes    Hörers wurde     fern-er     das     Schriftsehaltwerk    um einen Schritt     vor-          wärt,--geschaltet,    um beim     Wiederauflegen     des     Höre-rs    ein     noalimalioes    Ertönen des       Weckere    zu verhindern. Über den     Haken-          schalterkontakt        h5    wurde nämlich das Relais  <B>J</B> erregt:

   Erde,     ul,        tr4,   <B>h5,</B>     is,        -tj-s,   <B>J,</B> Batterie,  Erde. Der vom Relais<B>J</B> über Kontakt il er  regte Magnet     Tr    schaltet die     Drehkonfakte     um     einpn    Schritt vorwärts.  



  Legen beide Teilnehmer nach Beendigung       des        GesprUch.es    ihre Hörer auf,- so wird -von    der Zentrale aus die Rückstellung     bew-erk-          stelligt.    Die Sperrung des.     Sehrittsehaltwerkes     in der vor der Nullstellung     befindliehen        En-d-          stellung    und die Weiterschaltung in die Null  stellung wird dabei elektrisch bewirkt.  



  Beispielsweise wird von der Zentrale aus  zur Rückstellung ein längerer Stromstoss in  die Leitung geschickt.     Der    Kontakt r ist  dann für die     Stromstossdauer    geschlossen. In  bekannter Weise wird jetzt     der    Magnet     Tr     durch die wechselweise Betätigung der Kon  takte i3, i2,     ii,        tr2    bis zu der Stellung, in wel  cher das Schaltwerk gesperrt werden soll,       fort,geschaltet.     



  In dieser Stellung wird der     Unterbrecher-          stromkreis    am Kontakt<B>12-3</B> einer     Drehkontakt-          einrielitunLy    auf     etrennt,    aber sofort wieder  <B>9</B>  über den Ruhekontakt h2 des Hakenumschal  ters ein Stromkreis für das Relais<B>J</B>     geschaf-          An.    Dieses bleibt nun so,     langeerregt,    bis das  Relais B stromlos ist. Fällt dann das Relais  <B>J</B> ab, so macht der Schaltmagnet     Tr    seinen  letzten Schritt und bringt die Drehschalter in  die Nullstellung (Anfangsstellung) zurück.  



  Hat ein Teilnehmer nach     Gespräehsbe-          endigung    seinen Hörer nicht aufgelegt. so  sperrt er dadurch die Leitung für andere An  rufe, da. die-     Schrittschaltwerke    ja nicht in  die Nullstellung     zurückgelangen    können; er  kann dann auf folgende Weise aus der  Schleife getrennt werden: Zunächst wird ihm  in bekannter Weise ein     Heulerstrom    von     der     Hauptstelle aus gesandt und der Hörer als  Sirene benutzt.

   Meldet sich der Teilnehmer  nicht, so wird nach bestimmter Zeit, unab  hängig vom Teilnehmer, selbsttätig von der  Hauptstelle aus der längere     Rüekstellstrom-          stoss    den Relais R zugesandt, wodurch nun  der Rücklauf der     Schrittschaltwerke,    bewirkt  wird.  



  Die     Drehkontakteinrichtung    gelangt dann,  wie vorher beschrieben, in die Sperrstellung,  in welcher der Kontakt     trsgeschlossen    ist,     je-          doch'wird    bei derjenigen Stelle, bei welcher  der Hörer nicht aufgelegt ist, das Relais<B>J</B>  in     dies-er    Stellung nicht erregt, da der Ruhe  kontakt h2 des Hakenumschalters     _geöffnet    ist,      und damit ist der Schritt in- die Nullstellung  verhindert.  



  Erst durch Drücken auf die für     gewöhn-          liell    plombierte Taste T wird das Relais<B>J</B>  nochmals erregt, so     dass    bei seinem Abfall die       DTellkOntakte    in die Nullstellung gebracht  werden.  



  Ferner wird nach Betätigung des     Kon-          #aktes.    r und     Auftrennung    des Kontaktes     trs     das Relais<B>U</B>     kurzgeschloss-en    über: Erde     h3,          U,   <B>U2,</B> r, Erde und damit zum Abfall     ge.-          bracht.    Damit ist die Station von der Lei  tung abgetrennt.  



  In Notfällen ist es ebenfalls durch Betä  tigung der Taste     T    möglich, sieh auf eine  bestehende     VerbinduDg        aufzuschalten.    Zu  nächst wird das Relais<B>J</B> über. Erde,     T,        h2,          is,        tr3,   <B>J,</B> Batterie, Erde erregt und so auch  das     Schrittschaltwerk    vorwärts geschaltet.  Ebenso wird, wie bereits beschrieben, durch  die Taste T die     Drehkontakteinriehtung    über  die Sperrstellung (Kontakt     trs    geschlossen)  hinweg in die Anfangsstellung (Kontakt     tr3     geschlossen) gebracht.

   Dadurch wird der  Kontakt     tr6    geschlossen und das Relais     U     erregt. Die Station ist somit     andie    Leitung  geschlossen.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel für die  .elektrische Sperrung des Schaltwerkes zeigt  die     Abb.    2.  



  Bei der     Schaltunc    nach     Abb.    2 wird eben  falls nach Auflegen des Hörers dem Relais     B     ein     Rückstellstromstoss    von im     Veral-eich    zu  den Wahlimpulsen längerer Dauer zugesandt.

    In gleicher Weise, wie im ersten     Ausfüh-          rungsbei,spiel,    wird der Magnet     Tr    durch die       w-ce,hselweise    Betätigung der Kontakte     ii,    i2  i3,     tr2    bis zu der Stellung, in welcher das       Schaltwerk    gesperrt werden soll,     forigeschal-          tet.     



  Geht die     DrellkontakteinrieUtung    in die  Sperrstellung (Kontakt     tr8    geschlossen), so  wird der     Unterbreeherstromkreis    für das Re  lais<B>J</B>     kurzgeselilossen    und dieses bis zum  Abfall. von Relais.<B>B</B> unter Strom gehalten.  Erst nach     Stromloswerden,des    Relais<B>B</B> wird  auch das Relais<B>J</B> stromlos. Durch Abfallen  des Kontaktes il geht dann das     Salialtwerk       um einen Schritt weiter in die     Nullstellung,     wobei der Drehkontakt     tra    geschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Fernmeldeanlage mit walilweisem Anruf von an einer gemeinsamen Leitung liegenden Stationen, bei welcher in den Stationen Schrittschaltwerke angeordnet sind, die zwecks Auswahl einer gewünschten Station durch über die Leitung gesandte Stromstösse gesteuert -werden, dadurch gekennzeichnet, dass für die Rückstellung und Gleichstellung der Sellrittschaltwerke in jeder Station eine Unterbrecharvorriehtung vorgesehen ist, die durch einen üb-er die Leitung gesandten Rückstell,
    --tromstoss von im Vergleich zu den Wa,lilimpulsen längerer Dauer zur selbsttäti- er n "e Erzeugung von Stromstössen für die schrittweise 'Weiterschaltuno, des Schritt- schaltwerkes veranlasst wird und sich bei Er reichung der Endstellung des Schrittschalt- werkes elektrisch sperrt.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1,</B> Fern<B>'</B> meldeanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unter- breclier-vorriclituno- aus dem Schrittschalt- magneten (Tr) und einem Stromstossüber- tragungsrelais <B>(J)</B> besteht, die sich nach Art der Relaisunterbrecher gegenseitig steuern.
    2. Fernmeldeanlaue nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom- stosserzeugung der Unterbrechervorrieli- tung bei Erreichung einer vor der Null stellung liegenden Rast,stellung so lange aussetzt, bis bei Beendigung des die Unterbrechervorrichtung einschadteDden Dauerstromes die endgültige Weiter schaltung in die Nullstellung, erfolgt.
    3. Fernmeldeanlage nach Unteransprüchen <B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ,eine vom Sellrittschaltwerk abhängige Kontakteinrichtung (tr3, trs) bei dem letzten Schritt vor der Nullstellung des Schrittschaltwerkes umgelegt wird, wo- ,(lureli das das Schrittsehaltwerk steuernde Relais<B>(J)</B> bis zur Beendigung des Rück stellungsstromes erregt bleibt.
    4. Fernmeldeaulage nach Unteransprueli 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schritt- schaltwerk nach Aufhören des Rückstel lungsstromes durch das. Abfallen des St,rorn--stossr#ela,is <B>(J)</B> in die Nullstelhing gebracht- wird.
    <B>5.</B> Fernmeldeanlage na.c11 Patentansprue'h, .dadurch gekennzeichnet, dass beim Auf legen de,- Hörers an der Sprechstelle ein in einer Hauptstelle angeordneter Strom geber zur Aussenidung des Rüekstel- lungsstromes angereizt wird.
    <B>6.</B> Fernmeldeanlage nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Strom geber in der Hauptstelle bei Nichtauf legen des Hörers an einer Teilnehmer stelle nach einer bestimmten Zeit selbst tätig zur Aussendung des Rüekstelluugs- stromes veranlasst wird.
    <B>7.</B> Fernmeldeanlage nach Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass nach Be endigung des Rückstellungsstromes das Schaltwerk derjenigen Teilnehmerstelle, in welcher der Hörer nicht aufgelegt ist, derart in seiner Sperrstellung gehalten wird, dass es, weder selbsttätig noch durch Wiederauflegeu des Hörers in die Null stellung weitergeschaltet wird.
    <B>8.</B> Fernmeldeanlage nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zur Weiter- sehaltung des Selirittschaltwerkes, aus der Sperrstellung in die Nullstellung eine Taste (T) vorgesehen ist, die eine vom Linienrelals (R) unabhänuige Steuerun- Z, 2D des Erregerstromkreises für das Schritt- sc*haltwerl- gestattet.
    <B>9.</B> Fernmeldeanlage nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Taste (T) derart mit dem Erregerstromkreis für das Selirittschaltwerk, verbunden ist, dass ihre Betätigung die willkürliche Anschal- tung des Sprechgerätes auch bei besetzter Leitung gestattet.
    <B>10.</B> Fernmeldeanlage nach Unteranspruch <B>9,</B> .dadurch gekennzeichnet, dass die Taste YT) in ihrer Ruliestellung plombiert ist, so dass bei Beschädigung der Plombe nachträglich die erfolgte Benutzung feststellbax ist. <B>11.</B> Fernmeldeanlage nach Patentanspruch.
    dadurch gehennzeichnet, dass die Halte zeit eines die, Stromstösse auf das Schritt- scha,Itwerk übertragenden Relais<B>(J)</B> von der Fortschaltung des Schrittschalt- werkes abhängig ist. 12.
    Fernmeldeanlage nach Unteranspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das die Stromstösse übertragende Relais (i) bei seiner Erregung einen Haltestromkreis .schliesst, dererst nach dem Durchzug des Schaltmagnetes (Tr) wieder unterbrochen -wird.
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