CH148926A - Aerodynamischer Tonerzeuger. - Google Patents

Aerodynamischer Tonerzeuger.

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CH148926A
CH148926A CH148926DA CH148926A CH 148926 A CH148926 A CH 148926A CH 148926D A CH148926D A CH 148926DA CH 148926 A CH148926 A CH 148926A
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CH
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membrane
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housing
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Inventor
Galbarini Antonio
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Galbarini Antonio
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  Aerodynamischer Tonerzeuger.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen Tonerzeuger, welches eine grosse  Einfachheit besitzt und bei geeigneter Aus  führung sowohl durch Druckluft, als auch  mit Hilfe von Unterdruck in Funktion ge  setzt werden kann. Der Über-     bezw.    Unter  druck der Luft kann dabei klein oder gross  sein. Infolgedessen ist es möglich mit Hilfe  des Erfindungsgegenstandes sehr verschiedene  Töne zu erzeugen, so dass er sowohl als  musikalisches     Instrument,    als auch als akusti  sche Meldeeinrichtung für industrielle Zwecke  und dergleichen anwendbar ist.  



  Das wesentliche Merkmal des Erfindungs  gegenstandes besteht darin, dass eine Mem  brane, die über ein schalenförmig. gestaltetes  Halbgehäuse gespannt ist, mit einer zentralen       Durchbrechung    versehen ist, über welcher  sich ein     Verschlusskörper    befindet, welcher  vibrieren kann und selbst auf die genannte       Membrane    abgestützt ist. Der     Verschlusskörper     steht unter der Wirkung einer Feder und ist  in der Lage, die     zentrale.Durchbrechung    der    Membrane derart abzuschliessen, dass sich ein  in beliebiger Weise erzeugter Luftstrom zwi  schen der Membrane und dem genannten  Körper     hindurchbewegenkann,    indem er beide  Teile in Schwingungen versetzt.

   Die Ein  richtung gemäss der vorliegenden Erfindung  kann auch noch mit einem schalenförmigen  Deckel versehen werden, der zweckmässig an  der andern Seite der Membrane vorgesehen  ist und gegebenenfalls einen Schalltrichter  trägt, mit dessen Hilfe der durch die schwin  genden Teile erzeugte Ton verstärkt wird.  



  Die anliegende Zeichnung stellt zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dar, und zwar veranschaulicht     Fig.    1 eine  erste Ausführungsform im Längsschnitt, wäh  rend     Fig.    2 eine zweite Ausbildungsform  zeigt.  



  Gemäss     Fig.    1 ist die Membrane 1 mit  ihrem Rande zwischen einem ein Halbge  häuse 2 bildenden Körper und einem Gegen  deckel 2' befestigt, welcher Körper schalen  förmig ausgebildet ist. Die Membrane ist mit      einer zentralen     Durchbrechung    versehen, die  im vorliegenden Fall kreisrund ausgebildet  ist.

   Die     Durchbrechung    ist durch einen ein  Ventil bildenden     Verschlusskörper    3 verschlos  sen gehalten, welches Ventil eine Scheibe  hat, deren Durchmesser etwas grösser ist. als  der Durchmesser der genannten     Durchbre-          chung..    Der     Verschlusskörper    3, das heisst seine  Scheibe, liegt an der Membrane 1 an und  steht unter der Wirkung einer Feder 4.  



  Die Scheibe ist in der Lage, sich parallel  zu ihrer Achse zu verschieben, indem sie  die Wirkung der genannten Feder überwin  det. Bei dieser Bewegung     wird    sie durch die  Stange 3' geführt, die an dem Teil 2 be  festigt ist. .  



  Die Membrane ist ganz in dem Gehäuse  eingeschlossen; das Gehäuseinnere wird durch  sie in zwei Teile geteilt.  



  Bei einer Variante des beschriebenen Ap  parates fällt der Gegendeckel 2' fort, wobei  die Membrane lediglich am Halbgehäuse 2  befestigt ist. Im übrigen ist die Ausführung  analog wie bei der Vorrichtung gemäss     Fig.    1.  



  Die an letzter Stelle beschriebene Vor  richtung kann nur durch Unterdruck, welcher  in der von der Membrane 1 und dem Ge  häuse 2 gebildeten Kammer erzeugt wird;  betätigt werden. Die an erster Stelle be  schriebene Vorrichtung mit Gegendeckel kann  jedoch sowohl durch Unterdruck, als auch  durch Überdruck betätigt werden.  



  Wenn ein Unterdruck in dem von dem Ge  häuse 2 und der Membrane eingeschlossenen  Raum erzeugt wird, dann wird die Scheibe  des     Verschlusskörpers    3 infolge des atmo  sphärischen Druckes, welcher auf die andere  Seite - der Membrane wirkt, angehoben -und  in die genannte Kammer tritt Luft ein. Hier  bei durchströmt     gie    den Spalt zwischen dem  Rande der Scheibe des     Verschlusskörpers    3  und dem Rande der     Durchbrechung.-der    Mem  brane 1. Ein so erzeugter Luftstrom versetzt  infolge seiner Geschwindigkeit die Membrane  1 und die Scheibe in Schwingungen.

   Hier  bei wird ein Ton erzeugt, der je nach den       .Dimensionen,    -der Dicke und dem     Werkstoff     der Membrane 1 und des Körpers 3 ver-         änderlich    ist, und weiterhin auch noch von  der Intensität des Luftstromes und der Kraft  der Feder 4 abhängt. Wenn die Vorrichtung  fernerhin noch den Gegendeckel 2' aufweist,  kann der so erzeugte Ton durch einen Schall  trichter 6 verstärkt werden.  



  Die Wirkungsweise der oben an erster  Stelle genannten Vorrichtung ist im wesent  lichen dieselbe wie die vorstehende beschrie  bene, wenn man an Stelle der Erzeugung  eines Unterdruckes in der Halbkammer 1, 2  einen Druckluftstrom in die Kammer zwi  schen Deckel 2' und Membrane hineinschickt.  In diesem Falle wird der erzeugte Ton zweck  mässig durch einen Schalltrichter verstärkt,  der am Deckel 2 angeordnet ist. Um den  Apparat abwechselnd mit Überdruck und mit  Unterdruck betreiben zu können, genügt es;  die Düse     "5    und den Schalltrichter 6 mitein  ander auszuwechseln.

   Man kann auch den  Apparat unter     Belassung    der Teile 5 und 6  an ihren in der Zeichnung angegebenen Stellen  mit Überdruck betreiben, wenn man den     Ver-          schlusskörper    3 und die Feder 4 an der  andern Seite der Membrane 1, also an der       Schalltrichterseite,    anordnet.  



  Die Membrane . braucht nicht aus einer  einzigen Federlamelle zu bestehen, sie kann  auch aus mehreren über- und untereinander  angeordneten elastischen Lamellen gebildet  werden, wie dies zum Beispiel in     Fig.    2 dar  gestellt ist. In dieser Figur sind Hilfsmem  branen bildende Scheiben 1', 1" und 1"'  derart angeordnet, dass sie sich aufeinander  und auf der Hauptmembrane 1 abstützen.  Jede der Scheiben ist mit einer zentralen       Durchbrechung    versehen, deren Durchmesser  um so grösser ist, je weiter die Hilfsmem  branen 1', 1", 1"' von der Hauptmembrane 1  entfernt -liegen. Der Zweck der Hilfsmem  brane besteht im     wesentlichen    darin, die  Schwingbewegungen der Hauptmembrane zu  führen.  



  3' ist, ein Führungsstück; 4 die Feder;  sie ist     lamellenförmig    und dient zu :gleichen  Zwecken wie die Schraubenfeder 4 in     Fig.    1.  5 ist ein     Anschlussstück    für die Saugleitung  des Motors. 7 ist eine Mutter zum Festhalten      und zur Einstellung des Führungsteils 3'       bezw.    der Feder 4.  



  Der Apparat gemäss der vorliegenden Er  findung kann auch in Mehrzahl angewendet  werden, wobei die einzelnen Apparate in  Serie oder parallel geschaltet sein können.  



  Es sei darauf hingewiesen, dass die Form  abmessungen und konstruktiven Einzelheiten  der dargestellten Einrichtung je nach Bedarf  abgeändert werden können, ohne dass dadurch  vom Erfindungsgedanken abgegangen werden       muss.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aerodynamischer Tonerzeuger mit Mem brane, dadurch gekennzeichnet, dass die Mem brane über ein schalenförmiges Halbgehäuse -gespannt und mit einer zentralen Durch brechung versehen ist, über welcher ein vi- brierbarer und auf der Membrane abgestützter Yerschlusskörper angeordnet ist, welcher unter der Wirkung einer Feder steht und imstande ist, die zentrale Durchbrechung der Mem brane derart abzuschliessen, dass sich ein in beliebiger Weise erzeugter Luftstrom zwi schen der Membrane und dem genannten Körper hindurchbewegen und dabei sowohl die Membrane,
    als auch den Verschlusskörper in Vibration versetzen kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Tonerzeuger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der dem Halb gehäuse gegenüberliegenden Seite der Mem brane ein schalenförmiger Deckel ange ordnet ist, der einen Schalltrichter trägt. 2. Tonerzeuger nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrane mit Hilfsmembranen ver sehen ist, die sich aufeinander und gegen eine Hauptmembrane legen und mit zen tralen Durchbrechungen versehen sind, deren Durchmesser um so grösser ist, je weiter die Hilfsmembranen von der Hauptmembrane entfernt liegen.
CH148926D 1929-05-02 1930-05-02 Aerodynamischer Tonerzeuger. CH148926A (de)

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CH (1) CH148926A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2492740A (en) * 1946-12-26 1949-12-27 Philip G Vondersmith Sound creating device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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