CH148934A - Einrichtung zum Ordnen von Schachteln bei ihrem Fertigstellen oder Füllen. - Google Patents

Einrichtung zum Ordnen von Schachteln bei ihrem Fertigstellen oder Füllen.

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CH148934A
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  Einrichtung zum Ordnen von Schachteln bei ihrem Fertigstellen oder Füllen.    In der Fabrikation von Schachteln, wie  zum Beispiel Zündholzschachteln, ist es be  kannt, die Schachteln nach ihrer Herstellung  ungeordnet aufzusammeln und dann von  Hand in einer Reihe zu ordnen, um sie Ma  schinen zwecks Füllens,     Zusammenschiebens,          Etikettierens    oder dergleichen zuzuführen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Einrichtung, um das Ordnen der Schachteln  bei ihrem Fertigstellen oder Füllen auf me  chanischem Wege durchzuführen und zeich  net sich aus durch mindestens eine sich gegen  eine zur Aufnahme einer Schachtelreihe die  nende Rinne neigende Fläche, auf welcher  ungeordnete Schachteln, wenn sie darauf ge  stürzt werden, in die Rinne     herabgleiten     können.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform der  Erfindung ist auf den beiliegenden Zeich  nungen näher veranschaulicht, wo       Fig.    1     eine    Draufsicht einer Vorrichtung  zum Zurechtlegen von Schachteln in eine  Reihe nacheinander darstellt;         Fig.    2 ist ein senkrechter Querschnitt  nach der Linie     II-II    in     Fig.    1;       Fig.    3 stellt einen Teil eines Querschnit  tes nach der Linie     III-III    in     Fig.    2 in grö  sserem     Massstab    dar, und       Fig.    4 ist ein ähnlicher Querschnitt einer       abgeänderten    Ausführungsform.

    



  In     Fig.    1 und 2 bezeichnet 1 ein Magazin  zur Aufnahme ungeordneter Schachteln. 2 ist  ein mit querlaufenden Rippen 3     versehenes     Förderband, dessen oberer Teil eine geneigt  angeordnete, aufwärts wandernde Seitenwand  oder einen Boden dieses Magazins darstellt.  Das Förderband 2 ist um eine untere Rolle 4  und eine obere Rolle 5 geführt.     Crerade    ober  halb der obern Rolle 5 ist eine umlaufende  Bürste 6 angeordnet. Zwecks Empfanges der  an der     obern    Rolle 5 vom Förderband herab  fallenden Schachteln ist ein geneigter Tisch  angeordnet, welcher in der dargestellten Aus  führungsform sechs Rinnen 7 bis 12 zur Auf  nahme der Schachteln und gegen diese Rin  nen geneigte Führungswände für die herab-      fallenden Schachteln aufweist.

   Am untern  Ende des geneigten Tisches ist eine umlau  fende Bürste 13 wie auch ein Kamm 14 vor  gesehen, mit welchem die Bürste 13 für den  im Nachstehenden angegebenen Zweck     zu-          sammenwirkt.    Mit Hilfe einer     Riemenscheibe     15 wird     die    Rolle 5 angetrieben, die ihrer  seits     die    Bürsten 6 und 13     antreibt.     



       In        Fig.    3     sind    zwei     Rinnen    mit den dazu  gehörigen Führungswänden dargestellt, welch  letztere mit 20 bezeichnet sind. Die     Rinnen     sind hier mit parallelen Seiten 21 der glei  chen Höhe wie die der Schachteln, sowie mit  einer Breite dargestellt, die etwas grösser ist  als diejenige der Schachteln, wenn letztere  die gewünschte     Stellung    in der Rinne ein  nehmen, wie zum Beispiel in bezug auf Zünd  holzschachteln auf einer ihrer längeren Sei  ten stehend, wie     in    der     Zeichnung    darge  stellt ist.

   Die Schachteln sind hierbei nur     in     der Mitte der Rinne durch Stützen 16 unter  stützt. Unterhalb der     Rinnen    ist eine grö  ssere Rinne 17 vorgesehen.  



       Während    gemäss     Fig.    3 die beiden Seiten  der     Rinnen    gleich hoch sind, ist gemäss       Fig.    4 die eine Seite der Rinnen höher als  die andere, was vielmals vorzuziehen ist.     In          Fig.    4 ist ein Paar von Schachteln darge  stellt, die gerade dabei     sind,        in    die     Rinnen     herabzufallen.  



  Die beschriebene Vorrichtung wirkt wie  folgt: Das Magazin 1     wird    mit Schachteln  gefüllt, die, wenn es sich um Zündholz  schachteln handelt, von den Schachtelmaschi  nen oder .zu den Trockenkammern gelangen.  Mit Hilfe des Bandes     2.        werden    diese Schachteln  über die obere Rolle 5 befördert. Hier wer  den sie von der umlaufenden Bürste 6 be  tätigt, die nur eine so starke Schicht der  Schachteln passieren lässt, als der     Leistung     der Vorrichtung entspricht, und wirft die  überschüssigen Schachteln wieder in das Ma  gazin     hinab.    Zwecks     Einstellens    der Förder  menge können die Lager der Bürste somit  heb- -und senkbar angeordnet werden.

   Von  der Rolle 5 fallen die Schachteln zerstreut  auf den geneigten Tisch und treffen dort auf    die gegen die Rinnen geneigten Seiten 20, wo  die Schachteln derart gekippt werden,     dafi     ihr Schwerpunkt eine niedrige Stellung ein  nimmt. Aussenschachteln legen sich auf eine  ihrer beiden Seiten, während Innenschachteln  wie auch sonstige     mit    Boden versehene  Schachteln den Boden entweder nach oben  oder nach unten kehren.

   Die     Schachteln    glei  ten die     geneigten    Ebenen entlang, bis sie auf  den obern     Teil    der     einen    Seite einer Rinne  treffen, wobei sie sich zufolge ihrer Trägheit  derart     drehen,    dass in den meisten Fällen die  längeren Randlinien der     Schachteln    mit der  Rinne parallel werden.

   Die Schachteln fal  len dann in die Rinne herab, wobei sie mit  einer ihrer schmäleren Langseiten auf die  Stützen 16 zu ruhen     kommen.    Es versteht  sich, dass einzelne Schachteln auf eine ihrer  kürzeren Seiten zu stehen     kommen    können,  solche Schachteln aber werden durch die um  laufende Bürste 13 getroffen und sofort in  die gewünschte Stellung gebracht. Falls es  ferner eintreffen würde, dass Schachteln sich  aufeinander in die Rinne legen, so werden  die obersten Schachteln von der Bürste auf  wärts geschleudert bis sie in die Rinne her  abfallen. Der Kamm 14     verhindert    hierbei  das Fortschleudern der     Schachteln.     



  Späne und sonstiger Abfall, der     etwa    die       Schachteln    begleitet, fällt     durch    die Zwi  schenräume zwischen den Stützen 16 und den  Seiten der betreffenden     Rinne    in     die    grosse  Rinne 17 herab.  



  In dem dargestellten     Ausführungsbeispiel     bilden die     Rinnen    mit der     Horizontalebene     einen Winkel, der mit dem     Reibungswinkel          Für    die in den Rinnen befindlichen Schach  teln nahezu übereinstimmt, die somit zufolge  ihres eigenen Gewichtes nach unten gleiten.  Die Rinnen     können    aber auch mehr oder  weniger horizontal angeordnet werden, wo  durch die Höhe der Maschine herabgesetzt  werden kann. In solchem Falle können die  Rinnen zweckmässig mit einer Schüttelvor  richtung ausgerüstet werden, um sowohl das  Herabfallen der Schachteln in die Rinnen, als  auch den Vorschub der Schachteln durch die  Rinnen zu befördern.

   Es ist aber einfacher,      nur ein den Boden der Rinne entlang beweg  liches, endloses Förderband anzuordnen.  



  Gemäss     Fig.    1 weist die dargestellte Vor  richtung sechs nebeneinander liegende Rin  nen auf; die Zahl der Rinnen kann sich aber  selbstverständlich von einer einzigen bis zu  irgend welcher gewünschten Mehrzahl än  dern. Da die Schachteln für gewöhnlich aus  einem obern Teil und einem untern Teil oder  aus einer Schublade und einer Hülse be  stehen, können die beiden Arten von Schach  teln in getrennten Rinnen gleichzeitig geord  net werden. Das Magazin wird in solchem  Falle mit     einer    entsprechenden Trennwand  versehen, und solche können auch     zwischen     den Rinnen angeordnet werden; wie bei 18  und 19 in     Fig.    4 angedeutet ist.

   Die in die  ser Vorrichtung zu ordnenden Schachteln  können verschiedener Gestalt sein, wie vier  eckig, rund oder oval, und können ferner aus  verschiedenem Material, wie zum Beispiel       Pappe,    Holz oder Blech hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Ordnen von Schachteln, bei ihrem Fertigstellen oder Füllen, gekenn zeichnet durch mindestens eine sich gegen eine zur Aufnahme einer Schachtelreihe die nende Rinne neigende Fläche, von welcher ungeordnete Schachteln, wenn sie darauf ge stürzt werden, in die Rinne herabgleiten können. UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch zwei gegen die Rinne sich neigende Flächen, welche in je eine Seite der Rinne übergehen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Antriebsvorrich tung zum Versetzen der Rinne in eine Schüttelbewegung.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein den Boden der Rinne entlang bewegliches, endloses För derband für die Schachteln. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rinne mit der Horizontalebene einen Winkel bildet, der mit dem Reibungswinkel der in die Rinne herabfallenden Schachteln nahezu übereinstimmt. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Seiten der Rinne ungleich hoch sind. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rinne derart zu einer Fördervorrichtung für ungeordnete Schachteln angeordnet ist, dass letztere auf die zur Rinne geneigten Flächen frei her abfallen können. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein oberhalb der Rinne vorgesehenes umlaufendes Nittel zum Entfernen bezw. Zurechtlegen überschüssiger bezw. in der Rinne fehlerhaft liegender Schachteln.
    S. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Boden der Rinne aus einer zentralen Rippe besteht, deren Breite geringer ist als diejenige der Rinne, so dass zwischen der Rippe und den Seitenwänden der Rinne längslaufende Öffnungen er zeugt werden, durch welche mit den Schachteln herabfallender Abfall entwei chen kann. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei Rinnen nebeneinander angeordnet und durch eine mit keilförmi ger oberer Seite gestaltete Zwischenwand voneinander getrennt sind.
CH148934D 1929-06-21 1930-06-12 Einrichtung zum Ordnen von Schachteln bei ihrem Fertigstellen oder Füllen. CH148934A (de)

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