CH149112A - Vervielfältigungsvorrichtung an Bureaumaschinen. - Google Patents

Vervielfältigungsvorrichtung an Bureaumaschinen.

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CH149112A
CH149112A CH149112DA CH149112A CH 149112 A CH149112 A CH 149112A CH 149112D A CH149112D A CH 149112DA CH 149112 A CH149112 A CH 149112A
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Jarmer Walter
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Jarmer Walter
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  Vervielfältigungsvorrichtung an     Bureaumaschinen.       Die Erfindung betrifft eine Vervielfälti  gungsvorrichtung an     Bureaumaschinen,    zum  Beispiel an Schreibmaschinen, mit mehreren  an     verschiebbaren    Armen angeordneten zu  sätzlichen Farbbändern, wobei das Ganze  derart ausgebildet ist, dass die     l3tzteren    aus  der Ruhestellung in eine     Zwischenstellung     gedreht werden, in der sie annähernd     tan-          geritial    zur Papierwalze liegen und von der  aus sie in Gleitführungen nach unten in ihre  Arbeitsstellung verschoben werden, und be  steht darin,

   dass die obern Enden der     Gleit-          führungen    als Drehlager für die Schwenk  achsen der die zusätzlichen Farbbänder tra  genden Arme ausgebildet sind.  



  Die Vorrichtung kann derart ausgebildet  sein, dass die Schwenkachsen der die zusätz  lichen Farbbänder tragenden Arme gegen un  gewollten Übertritt in die     Gleitführungen     gesichert sind, indem zum Beispiel konzen  trisch zu den Drehlagern für die Schwenk  achsen je eine Ringnut vorgesehen ist und die  Vorrichtung mit den Schwenkachsen ver-    schiebbare Ringkränze aufweist, die in der  obern Endlage der Schwenkachsen mit den  Ringnuten in lösbarem Eingriff     stehen.     



  Im weitern können     Vorrichtungen        zuin     Festlegen der die zusätzlichen Farbbänder  tragenden Arme in ihrer Ruhestellung und  in ihrer Zwischenstellung in den Drehlagern  vorgesehen sein.  



  Auf der Zeichnung ist. ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt.  
EMI0001.0015     
  
    Fig. <SEP> 1 <SEP> zeigt <SEP> dasselbe <SEP> in <SEP> der <SEP> Z@@-ischenstel  lung, <SEP> und
<tb>  Fig. <SEP> 2 <SEP> zeigt <SEP> dasselbe <SEP> in <SEP> der <SEP> Arbeitsstel  lung;
<tb>  Fig. <SEP> 3 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Vorderansicht., <SEP> und
<tb>  Fig. <SEP> 4 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> weitere <SEP> @lnwcn@lun@;s  möglichkeit <SEP> der <SEP> Vervielfältigungsvorrich  tung.
<tb>  Der <SEP> \Vagen <SEP> der <SEP> Schreibmaschine <SEP> trägt <SEP> in
<tb>  der <SEP> üblichen <SEP> Anordnung <SEP> die <SEP> Papierwalze <SEP> 1.         um welche der oder die Papierbogen zur Auf  nahme der Niederschrift in der bekannten  Weise zu führen sind.

   In dem Ausführungs  beispiel der Zeichnung ist die Walze 1 von  drei Bogen 2, 3, 4     umschlungen,    von denen  der Bogen 2 an der Anschlagstelle der Typen  hebel die mittelst des in der Zeichnung an  gedeuteten freiliegenden Farbbandes 5 zu er  zeugende Originalniederschrift aufnimmt.  während die Bogen 3, 4 für die Durchschläge  bestimmt sind.  



  Auf der Höhe der beiden Enden der Pa  pierwalze 1 ist an dem sie tragenden     'vagen     je ein     Lagersebild    angeordnet, dass aus zwei  Teilen 6,     6a    zusammengesetzt ist, von denen  der Teil 6     mittelst    die Löcher     6b    durch  dringender Schrauben an dem Wagen fest. an  -ebracht ist, während der aufrecht stehende  Teil     6a    mittelst einer .den Schlitz 6e des lie  genden Teils 6 durchdringenden Klemm  schraube     6a    nach Bedarf eingestellt werden  kann.

      Die Teile     6a    der beiden Lagerschilde die  nen zur Lagerung der die zusätzlichen Farb  bänder tragenden Teile die in Gemeinschaft  mit dem, in der     gebräuchlichen        ''(reise    auf  Spulen aufgewickelten Farbband 5 dem An  schlag der Typen ausgesetzt werden können  und dabei Durchschläge hervorbringen, die  den Eindruck von Originalniederschriften er  wecken. In dem Ausführungsbeispiel der  Zeichnung sind zwei solcher zusätzlichen  Farbbänder 7, 8 vorgesehen, die auswechsel  bar an     paarweise    vorhandenen Armen 9, 10  befestigt sind.

   Die die Farbbänder 7, 8 ge  spannt tragenden Arme 9, 10 sind an den  Teilen     6a    der Lagerschilde derart angeord  net, dass sie mit ihren Schwenkachsen in den  Führungsschlitzen 11 verschoben und in dar  kreisrunden     Erweiterung        lla    am obern Ende  der Führungsschlitze gedreht werden können.  



  Jedes der beiden Farbbänder 7,     B.    besitzt  eine eigene Schwenkachse, und zwar sind  die beiden Schwenkachsen konzentrisch zuein  ander angeordnet. Die innere Schwenkachse  12, die mittelst der Arme 9 das Farbband 8       trägt,    ist durch den Griffknopf 13 drehbar,    die die Achse 12 umschliessende Hohlachse 14,  die mittelst der Arme 10 das Farbband 7  trägt, ist durch den Griffknopf 15     drehbar.     



  Die beiden Schwenkachsen 12, 14 sind  vermittelst der aus     Fig.    2 ersichtlichen     Ab-          flachungen    16 in den Führungsschlitzen 11  gegen Drehung gesichert; ihre Drehung ist  jedoch zulässig, sobald sie mit den     Abfla-          chungen    1.6 in die kreisrunden     Erweiterungen          lla    am obern Ende der     Führungsschlitz,-    1.1.  vollkommen eindringen.

   Die Drehung der  beiden     Schwenkachsen    12, 14 wird durch  Kreisführungen erleichtert, die durch kon  zentrisch zu den kreisförmigen Erweiterun  gen     lla    am obern Ende der     Führungsschlitz;,     11 vorgesehene Ringnuten 17 in den Teilen       6a    der Lagerschilde gebildet sind. In die  Ringnuten 17 dringen Ringkränze 18 am  innern Ende der beiden Griffknöpfe 13, 13  ein,     sobald    die Schwenkachsen 12, 14 in den  kreisförmigen     Erweiterungen        lla    am obern  Ende der Führungsschlitze 11 angelangt sind.

    Das Eindringen der Ringkränze 18 in die  Ringnuten     17    wird unter dem     Druck    von  Federn 19 selbsttätig herbeigeführt, die in  je einer     Bohrung    20 der Griffknöpfe 13, 15  die darin     undrehbar        gelagerten    Stümpfe  der Schwenkachsen 1.2, 14     um ,icl.:eln    und  abgestützt sind.  



  Zur Begrenzung der Drehung der beiden       Schwenkachsen    12,     1.1-    sind in den Griff  knöpfen 13, 15 an zwei einander gegenüber  liegenden Punkten Rasten 21, 22 vorgesehen,  wobei, in jedes     Rastenpaar    je ein an jedem  Teil     6a    der beiden Lagerschilde sitzender.  zweckmässig durch eine Feder 23 gebildeter  Schnappriegel einzuspringen     vermag.     



  In den Führungsschlitzen 11 der Teile     6a     der beiden Lagerschilde sind Anschläge 24  mittelst Klemmschrauben 25 verstellbar an  geordnet, die die Abwärtsbewegung der bei  den     Schwenkachsen    12, 14 nach Bedarf  regeln.  



  Die zusätzlichen Farbbänder 7, 8 sind bis  zu ihrem Gebrauch vermittelst der in den  kreisförmigen     Erweiterungen        lla    der Füh  rungsschlitze 11 liegenden     Schwenkachsen     12, 14 nach oben gedreht, so dass sie das Ein-      fügen der zu beschreibenden Beben und den       normalen    Gebrauch der Schreibmaschine  nicht behindern. In dieser Ruhestellung sind  die Schwenkachsen 12, 14 durch die in die  Rasten 22 der     Griffknöpfe    13, 15 einfallen  den Federn 23     gesichert.     



  Werden beide zusätzlichen Farbbänder  8 für die     Anfertigung    von originalgetreuen  Durchschlägen benötigt, so sind mit den  Schwenkachsen 12, 14 die Tragarme 9, 10  aus der in     Fig.    1-     mitfelst    strichpunktierter  Linien angedeuteten Stellung in der durch  den Pfeil     angedeuteten    Richtung zu drehen,  damit die beiden Farbbänder 7, 8 in Ebenen,  die annähernd     tangential    zur Papierwalze  sind, und zwar oberhalb der Typenanschlag  stelle zu liegen kommen.

   Nach der Drehung  der Schwenkachsen 12, 14 in den kreis  förmigen Erweiterungen     lla    am obern Ende  der Führungsschlitze 11 in die Stellung, in  der die Federn 23 in die Rasten 21     einge-          sehnaplit    sind, haben die Abflachungen 16  der Schwenkachsen     gegenüber    den Führungs  schlitzen 11 eine solche Lage,     class    nach dem  durch das Zurückziehen der     Griffknöpfe    13,

    15 zu bewirkenden Lösen der Verbindung  zwischen den Ringkränzen 18 und den Ring  nuten     17die    Verschiebung der Schwenk  achsen in den Führungsschlitzen 11 bis zu der  durch .die Anschläge 24     begrenzten    aus     Fig.    1  ersichtlichen Tiefe unbehindert erfolgen kann.  Nachdem die zusätzlichen Farbbänder 7, 8  zwischen die zu beschreibenden Papierbogen  eingefügt worden sind, ist die Verschiebung  der     Schwenkachsen,    12, 14 zu bewirken, die  die zusätzlichen Farbbänder unter     gleichzei-          f:iger    Sperrung der Schwenkachsen gegen  Drehung in die Arbeitsstellung vor der Pa  pierwalze 1 bringt.  



  Nach beendetem Gebrauch der zusätz  lichen Farbbänder 7, 8 sind die Schwenk  achsen 12, 14 mittelst der Griffknöpfe 13, 15  in den Führungsschlitzen 11 bis in die kreis  förmi'en Erweiterungen     lla    zu heben. Diese  Verschiebung der Schwenkachsen 12, 14 wird  erleichtert und gleichmässig geregelt dadurch,  dass die Daumen der die Griffknöpfe 13, 15    erfassenden Hände gegen die Ausschnitte 28  am obern Ende der Teile     6a    abgestützt werden.  Am Ende der Verschiebung nach oben sprin  gen die Ringkränze 18 selbsttätig in die  Ringnuten 17 ein, so     dass    die Schwenkachsen  12, 14 bei der dann zu bewirkenden Drehung       geführt    sind.

   Die Drehung der     Schwenk-          ach.sen    12, 14 bringt die Arme 9, 10 mit den  zusätzlichen Farbbändern 7, 8 in die     Ruhe-          stellung,    in der die Federn 23 in die     Rasten     2 eingreifen.  



  Wird nur ein     susätzliches    Farbband für  die Herstellung eines originalgetreuen Durch  schlages benötigt, so ist lediglich die die  Arme 9 mit dem zusätzlichen Farbband 8  tragende     Schwenkachse    12     mittelst    des Griff  knopfes 13 zu drehen und     mittelst-    der     beiden     Griffknöpfe 13, 15 sind die Schwenkachsen  12 und 14 nach unten zu verschieben.  



  Wichtig für die     Vervielfältigungsvor-          richtung    ist es,     d:ass    die zusätzlichen Farb  bänder leicht auswechselbar an den Armen  9, 10 befestigt sind. Diese     ausw        echselbare     Befestigung der zusätzlichen Farbbänder     ist     in einfacher und bequemer Weise dadurch  ermöglicht, dass die Arme 9, 10     federn    und  an der Befestigungsstelle der Farbbänder in  einer der Breite der letzteren entsprechenden  Aussparung 26 nach     äussen        gerichtete    Dorne  227 aufweisen.

   Das auf die passende     Länge     zugeschnittene Farbband wird mit beiden von  Hand erfassten Enden nach aussen über die>  für die     Anbringung    in Betracht kommenden  Arme gezogen und in gehörig angespanntem  Zustande über die Dorne 27 geschlungen.  Die Dorne 2 7 dringen dabei in das Farbband  ein und halten     dieses.    in gespanntem Zu  stande unverrückbar fest.. Zum     Auswechseln     der Farbbänder sind deren freie Enden     zii     erfassen und unter Zug von den Dornen ? 7  zu lösen, wodurch sie ohne weiteres von den  Armen frei werden.  



  Die zusätzlichen Farbbänder sind     nii     ihren freien Enden und an den beiden     Läng:--          kanten    gegen Abfärben gesichert.     Erreicht     wird damit, dass die neutralen Enden     Schutz     bieten gegen das Beschmutzen der Finger  beim Einspannen und Lösen der Bänder.      während die neutralen Längskanten die ein  gespannten Bogen vor dem Beschmutzen be  wahren.  



  Die Aussparungen. 26 mit den Dornen     2.7     sind an den Armen 9, 10 in solcher Anord  nung vorgesehen, dass die zusätzlichen Farb  bänder in der     obern    oder untern Hälfte für  den Typenanschlag in Betracht kommen. Da  mit ist die Möglichkeit gegeben, durch Um  wechseln der Farbbänder deren beiden Hälf  ten für den Typenanschlag ausnutzen zu  können.  



  Sind die zusätzlichen Farbbänder 7, 8 auf  beiden Seiten für den Typenabdruck einge  richtet, so können sie ausser gegen die Papier  bogen 3 und 4 auch noch in der aus     Fig.    4 er  sichtlichen Anordnung gegen je einen ihnen       vorgelagerten    Papierbogen 29 und 30 zur     Wir-          liung-    gebracht werden, an denen der Typen  abdruck rückseitig, also im Spiegelbild her  vorgebracht wird. Die Bogen 29, 30 können  aus so dünnem Papier bestehen, dass der  rückseitige     Typenabdruck    klar hindurch  scheint. Mit jedem zusätzlichen Farbband  werden auf diese Weise zwei Durchschläge  erzeugt.  



  Die beschriebene Vervielfältigungsvor  richtung kommt ausser für Schreibmaschinen       -,nch    für andere schreibende     Bureaumasehinen     wie Buchhaltungsmaschinen, Tabellenschreib  maschinen und dergleichen in Betracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vervielfältigungsvorrichtung an Bureau- maschinen, insbesondere an Schreibmaschinen, mit mehreren an verschiebbaren Armen ange ordneten zusätzlichen Farbbändern, wobei das Ganze derart ausgebildet ist, dass die zu sätzlichen Farbbänder von der Ruhestellung in eine Zwischenstellung gedreht werden, in der sie annähernd tangential zur Papierwalze liegen und von der aus sie in Gleitführungen nach unten in ihre Arbeitsst211ung verscho ben werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass die obern Enden der Gleitführungen als Dreh lager für die Schwenkachsen der die zusätz- liehen Farbbänder tragenden Arme a.usg@biy- det sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vervielfältigungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet. di ss konzentrisch zu den in die Gleitführun-n übergehenden Drehlegern für die SchweIll-:- a.chsen der die zusätzlichen Farbbän,l:
    ,r gespannt tragenden Arme je eine Ringnut vorgesehen ist und, und dass die Vorrich tung mit den Schwenkachsen verschieb bare Ringkränze aufweist, die in der obern Endlage der Schwenkachsen mit den Ring nuten in lösbarern Eingriff stehen und zur Führung der Schwenkachsen beim Drellen derselben von der Zwischenstellung in die Ruhestellung dienen, das Ganze derart.
    dass nach dem Lösene des Eingriffes der Ringkränze mit den Ringnuten die Schwenkachsen und damit die Farbbänder von der Zwischenstellung in die Arbeits stellung verschoben werden können. Vervielfältigungsvorrichtung nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festlegen der die zusätzlichen Farb bänder tragenden Arme in ihrer nach oben weisenden Ruhestellung und in ihrer nach unten weisenden Zwischenstellung in den Drehlagern die zum Drehen der Schwenk achsen dienenden Griffknöpfe Rasten be sitzen, in die Schnappriegel einspringen. 3.
    Vervielfältigungsvorrichtung nach Patent anspruch, die an beiden Enden der Papier walze an dem diese tragenden Wagen mit- telst je eines Lagerschildes angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager schilde aus je zwei einstellbar verbundenen Teilen bestehen, und dass der das Dreh lager, sowie die Gleitführung für die Schwenkachsen besitzende Teil jedes Lagerschildes einen in der Gleitführung mittelst einer Klemmschraube einstellbaren Anschlag zur Begrenzung der Abwärts bewegung der Schwenkachsen trägt.
CH149112D 1929-08-28 1930-05-28 Vervielfältigungsvorrichtung an Bureaumaschinen. CH149112A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE149112X 1929-08-28
DE30130X 1930-01-03

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CH149112D CH149112A (de) 1929-08-28 1930-05-28 Vervielfältigungsvorrichtung an Bureaumaschinen.

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