CH149113A - Wiedergabeeinrichtung für Bildtonfilme oder reine Tonfilme. - Google Patents
Wiedergabeeinrichtung für Bildtonfilme oder reine Tonfilme.Info
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B7/00—Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
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Description
yiiedergabeeinriehtung für Bildtonfilme oder reine Tonfilme. Es ist bekannt, dass der Verbreitung und allgemeinen Einführung des Tonfilmes beson ders zwei Umstände hinderlich sind. Einmal gibt es eine grosse Anzahl verschiedener Systeme der Aufnahme, wie die Intensitäts- und die Transversalmethode, die auch ver schieden gestaltete Wiedergabeapparate er fordern, so dass man mit ein und demselben Apparat nicht alle Filme abspielen kann.
Dann ist aber auch die Breite des Tonfilm streifens auf dem Film sehr verschieden, so dass man zur Wiedergabe je nach .der Breite des Tonbandes verschiedene optische Einrich tungen in den Wiedergabeapparaten benötigt, um eine möglichst günstige Lichtausbeute zu erzielen. Die Erzielung einer möglichst hohen Lichtausbeute ist bei den bekannten Apparaten ausserordentlich wichtig, da man in Anbetracht der Schwierigkeiten, die -sich aus der Anordnung einer kochempfindlichen leistungsfähigen Verstärkereinrichtung in un mittelbarer Nähe von Starkstromapparaten ergeben, auf äusserste Ausnutzung der Ton- aufnahme dringen muss.
Zu diesem Zwecke verwendet man zur Durchleuchtung der Ton aufzeichnung eine Mikroskoptik, die wieder um den Nachteil hat, dass angesichts der er forderlichen ausserordentlichen Feineinstel lung dieser Optik auf den Filmstreifen unver meidliche Schwingung des Filmes in Rich tung der optischen Achse eine Verzerrung des Tones hervorruft. Überdies ist bei dieser Anordnung eine weitere Verzerrung des Tones dadurch bedingt, dass man die Breite des Spaltes mit Rücksicht auf Interferenz- erscheinungen. nicht geringer als etwa 0,02 mm wählen kann.
Diese Spaltbreite ist jedoch zu einer einwandfreien Wiedergabe nicht genü gend, da die den hohen Frequenzen entspre chenden feinen Teile der Schallaufzeichnung eine kleinere Grössenordnung haben. Man hat diesen Nachteil schon dadurch zu vermeiden gesucht, dass man die Tonaufzeichnung ver grössert auf einen innerhalb des Wiedergabe apparates angeordneten mit. einem Spalt ver sehenen Schirm projiziert, hinter dem sich die Photozelle befindet, um auf diese Weise mit Hilfe der genannten Spaltbreite eine schärfere Tonselektion zu erzielen.
Diese Lö sung ist jedoch auch noch nicht ganz zufrie- denstellend, weil auch hierbei durch die Er schütterung des Apparates, welche auf den mit ihm eine konstruktive Einheit bildende Selektionsspalt und auf die ebenfalls inner halb des Apparates angeordnete Photozelle iibertragen werden, sowie durch die elek trischen Rückwirkungen der Antriebsvorrich tung des Wiedergabeapparates auf die Photo zelle eine Verzerrung der Wiedergabe der Töne verursacht wird.
Die genannten Nachteile können gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch vermie den werden, dass der Spalt mit der dahinter liegenden Photozelle, auf welchen die Schall aufzeichnung zweckmässig nicht oder nur wenig vergrössert, projiziert wird, vom Pro jektionsgerät derart konstruktiv und elek trisch vollständig getrennt und von diesem in einem solchen Abstand angeordnet ist, dass elektrische Rückwirkungen vom Projektions gerät auf die lichtempfindliche Zelle und die zugehörigen Stromkreise nicht erfolgen kön nen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in Fig. 1 schematisch die Ansicht von der Seite, und Fig. 2 in perspektivischer Darstellung.
A ist die Projektionsvorrichtung, B die Fördervorrichtung (zum Beispiel Maltheser- kreuz), C die Fensteröffnung, und D das Ob jektiv eines normalen Kinoprojektors, durch den die Filmbilder auf die Projektionsfläche D geworfen werden. An der Stelle, an der der Film noch nicht ruckweise, sondern kon- tinuierliclh läuft, also zum Beispiel vor der Speiserolle F, befindet sich eine kleinere Pro jektionsoptik, die zur Projektion der Tonauf zeichnung dient und aus dem Projektions kasten G und dem Objektiv H besteht, die beide um die Achse X kippbar und nach oben und unten, sowie seitlich verschiebbar sind.
Das Bild der Tonaufzeichnung wird durch diese Vorrichtung auf einen den Spalt J ent haltenden Projektionsschirm geworfen, der bei der gezeichneten Ausführung einen Teil der Projektionsfläche E bildet. Der Spalt .l ist sowohl in der Höhe, als auch in der Breite durch die verschiebbaren Teile 1, 2, 3, 4 ein stellbar. Die Einstellbarkeit der Breite ist hier deswegen von Wichtigkeit, weil der ganze die Schallaufzeichnungen enthaltende Teil des Filmes auf den Spalt projiziert wird und es dabei leicht vorkommen kann, dass ein Teil der Perforation in die Prfljektion hineinkommt.
Wenn dann der durch die Per foration gehende Lichtstrahl auf die Photo zelle auftritt, so ergibt dies eine der Zahl der sekundlich vor der Lichtquelle durchgehenden Perforationen entsprechende störende Ton frequenz. Um diese Möglichkeit auszuschal ten, ist der Spalt auch in der Breite verstell bar ausgebildet, so dass der etwa. durch die Perforation durchgehende Lichtstrahl von der Photozelle ferngehalten werden kann.
Hinter dem Spalt .7 befindet sich bei spielsweise in einem lichtdicht abgeschlosse nen Kasten eine Photozelle L, auf die die durch den Spalt durchtretenden Lichtstrahlen mittelst der Linse K konzentriert werden. Die Photozelle ist mit dem Vorverstärker M derart zusammengebaut, dass nur eine ganz kurze Leitung zur Verbindung der Zelle mit dem Vorverstärker erforderlich ist. Der Vor verstärker enthält nur die erste Verstärker stufe und ist dementsprechend klein und leicht, während der die übrigen Verstärker stufen enthaltende schwere Kraftverstärker in der Nähe des Lautsprechers 0 fest ange ordnet ist.
Die Photozelle kann mit dem Vor verstärker und dem Spalt zusammen in einer beliebigen Stelle des Vorführungsraumes an geordnet werden. .
Dadurch die Verlegung des Spaltes ausser halb des Projektionsgerätes und Projizierung der Schallaufzeichnung auf eine grössere Ent fernung wird jede durch Erschütterung des Spaltes oder der Photozelle bedingte Tonver zerrung beseitigt, da Spalt und Zelle sich ausserhalb des Apparates und in einiger Ent- fernung von ihm in vollkommener Ruhe be finden. Ferner ist bei dieser Anordnung auch jede durch elektrische Beeinflussung oder Er schütterung der Photozelle verursachte Ton verzerrung unmöglich gemacht,- da die Zelle von den Starkstrom führenden bezw. bei ihrer Bewegung Reibungselektrizität erzeugenden Teile des Projektionsgerätes weit entfernt ist und" sich genau wie der Spalt in vollkom mener Ruhe befindet.
Der durch den Spalt durchtretende Lichtstrahl trifft also hierbei immer auf ein und dieselbe Stelle auf, wo durch auch etwaige durch verschiedene Be schaffung der einzelnen Punkte der Zelle be dingte Störung ausgeschaltet sind. Weiterhin ist die Einrichtung in gleicher Weise für die Wiedergabe von Intensitäts- wie von Trans versalaufzeichnungen beliebiger Breite ge eignet, .da diese Unterschiede bei der Projek tion des Tonstreifens auf den Spalt keine Rolle spielen.
Zum, an sich bekannten Ausgleich falscher Phaseneinstellung,des bei verschiedenen Fil men verschiedenen Phasenunterschiedes zwi schen Bild- und Schallaufzeichnung ist es zweckmässig, zwischen den Projektionsstellen der Schallaufzeichnung und der Bildaufzeich nung verschieden grosse Filmschlingen vor zusehen, die durch entsprechend angeordnete Leitrollen oder dergleichen gehalten werden können.
Bei Verwendung eines Projektionsgerätes mit optischem Ausgleich der Bildwanderung und Filmen mit phasengleich nebeneinander angeordneter Bild- und Schallaufzeichnung wird der durch .die Schallaufzeichnung gehende Teile des Lichtstrahlenbündels nicht mit über die bewegten optischen Mittel zum optischen Ausgleich der Bildwanderung ge leitet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wiedergabeeinrichtung für Bildtonfilme oder reine Tonfilme, bei der die Schallauf zeichnung auf einen Spalt mit dahinterliegen- der lichtempfindlicher Zelle projiziert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Spaltes mit der Zelle von dem Projektions gerät bei völliger konstruktiver und elek trischer Trennung beider Teile so gross ge wählt ist, dass elektrisehe Rückwirkungen von dem Projektionsgerät auf die lichtemp findliche Zelle und die zugehörigen Strom kreise nicht erfolgen. UNTERANSPRüCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass das Bild der Schallaufzeichnung höchstens wenig ver grössert auf den Spalt vor der Photozelle projiziert wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass sich auf einer Seite des Spaltes eine die Lichtstrahlen auf die lichtemp findliche Zelle konzentrierende Optik befindet. \ Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass sich die Optik vor dem Spalt befindet. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass sich die Optik hinter dem Spalt befindet.5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Spalt mit der zu gehörigen Optik und der lichtempfind lichen Zelle nebst Verstärker derart zu sammengebaut sind, dass sie sich ge meinsam verstellen lassen. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass nur die erste -\Terstär- kerstufe mit der Photozelle und dem zu gehörigen Spalt beweglich zusammenge baut ist, während die andern Teile der Tonwiedergabe fest angeordnet sind.7. )Vorrichilung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Spalt mit dem Bildschirm für die Bildprojektion in einer Ebene liegt. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt, hinter dem sich die lichtempfindliche Zelle be findet, in der Breite und Höhe einstellbar ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Projek tionsgerät für die Schallaufzeichnung als Zusatzgerät für gewöhnliche Film projektoren ausgebildet ist. 10.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass Richtung und Entfernung der Projektion der Schallaufzeichnung ver- änderbar sind. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Ausgleich fal scher Phaseneinstellung des bei ver schiedenen Filmen verschiedenen Phasen- unterschiedes zwischen Bild- und Schall aufzeichnung Mittel vorgesehen sind, um verschieden grosse Filmschlingen zwi schen den Projektionsstellen der Schall aufzeichnung und der Bildaufzeichnung im Projektionsgerät zu erhalten. 12.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Verwen dung eines Projektionsgerätes mit opti schem Ausgleich der Bildwanderung und Filmen mit phasengleich nebeneinander angeordneter Bild- und Schallaufzeich nung der durch die Schallaufzeichnung gehende Teil des Lichtstrahlenbündels nicht mit über die bewegten optischen Mittel zum optischen Ausgleich der Bild wanderung geleitet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE351002X | 1929-08-06 |
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| CH149113A true CH149113A (de) | 1931-08-31 |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH149113D CH149113A (de) | 1929-08-06 | 1930-08-01 | Wiedergabeeinrichtung für Bildtonfilme oder reine Tonfilme. |
Country Status (3)
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| AT (1) | AT135222B (de) |
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| GB (1) | GB351002A (de) |
-
1930
- 1930-03-14 GB GB8328/30A patent/GB351002A/en not_active Expired
- 1930-07-28 AT AT135222D patent/AT135222B/de active
- 1930-08-01 CH CH149113D patent/CH149113A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT135222B (de) | 1933-11-10 |
| GB351002A (en) | 1931-06-15 |
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