CH149214A - Verfahren und Schalter für die Abschaltung von Wechselstrom. - Google Patents
Verfahren und Schalter für die Abschaltung von Wechselstrom.Info
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Description
Verfahren und Schalter für die Abschaltung von Wechselstrom. Man hat bisher für die Unterbrechung hoher Leistungen fast ausschliesslich Öl- schalter verwendet. Es .ist bekannt, dass die bisherigen Konstruktionen für hohe Schalt leistungen eine sichere Beherrschung des Ausschaltvorganges nicht erlaubten und da bei infolge der Brennbarkeit des Öls eine ständige Gefahr für die ganze Anlage be deuteten.
Man ist daher bestrebt, Schalter für die Abschaltung grosser Leistungen zu schaf fen, welche die grosse Brandgefahr des Öl- schalters nicht besitzen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Löschung elektrischer Wechselstromlieht- bögen, mit dessen Hilfe es möglich ist, Lei stungsschalter zur betriebssicheren und plan mässigen Unterbrechung hoher Leistungen ziz bauen;
wobei eine Schaltflüssigkeit angewen det werden kann, welche die Eigenschaft be sitzt, Dampf zu entwickeln. In der Wahl der Schaltflüssigkeit ist man also bei diesem Ver fahren nicht- wie bisher an das<B>01</B> gebunden, sondern kann .insbesondere auch Schaltflüs- sigkeiten verwenden, die keine brennbaren Gase entwickeln, zum Beispiel Wasser. Ferner gelingt es, die Menge an Schaltflüssig keit wie auch an entwickeltem Dampf auf ein im Vergleich zu den heutigen Ölschaltern sehr geringes Mass zu beschränken.
Bei Ver wendung von<B>01</B> als Schaltflüssigkeit wird infolgedessen die Gefahr eines ausgedehnten Schalterbrandes beseitigt.
Bei den bekannten Leistungsschaltern wird die Lichtbogenlöschung durch die Er zeugung eines hohen Druckes in der Um gebung des Lichtbogens oder durch Glas wirkung oder durch Kühlung des Licht bogens herbeigeführt. So wurde zum Bei spiel die Olschalterlöschkammer teils un ter dem Gesichtspunkt gebaut, einen mög lichst hohen Druck zu entwickeln, teils so, dass ein in den Lichtbogen gerich teter Ölstrahl. erzeugt wurde.
Im ersten Fall zielte man darauf hin, den Lichtbogen bei geschlossener Kammer zu löschen, wobei die Durchschlagsfestigkeit des Öls .durch die Anwendung hoher Drücke erhöht wurde, also der Löscheffekt im innigen Zusammenhan; mit der Isoliereigenschaft der Schaltflüssig keit stand. Im zweiten Fall wurde dagegen eine heftige Strömung in der Nähe des Schaltstückes oder durch den Lichtbogen hin durch erzeugt. Im Gegensatz hierzu kommt es beim erfindungsgemässen Verfahren nicht auf die Erzeugung einer Strömung von Flüs sigkeit oder Gas im Lichtbogenpfad an.
Man hat auch die bekannten Leistungs schalter so gebaut, da.ss durch Einschaltung einer möglichst grossen Unterbrechungs strecke in kurzer Zeit die Lichtbogenlöschung herbeigeführt wurde. Im Gegensatz dazu kann man nach dem erfindungsgemässen Ver fahren die Löschung des Lichtbogens auf kurzem Abschaltweg bewirken.
Das Verfahren gemäss der Erfindung zur Löschung von Wechselstrom-Unterbrechungs- lichtbögen in elektrischen Schaltern, mit die Unterbrechungsstellen umgebenden Kam mern, die mit Schaltflüssigkeit gefüllt sind, aus der der Lichtbogen Dampf erzeugt, be steht darin, dass diese Dampfkammer zu nächst während des Dampfbildungsprozesses bei annähernd konstant gehaltenem Raum inhalt so lange geschlossen gehalten wird, bis sich ein Teil der Schaltflüssigkeit in Dampf von hohem Druck verwandelt hat, und dann so plötzlich gegen einen Raum, in dem der Druck niedriger ist als im Dampfraum,
ge öffnet wird, so dass eine plötzlich einsetzende starke Dampfausströmung und damit eine kräftige Expansion des Dampfes in der Um gebung des Lichtbogens entsteht, während welcher und durch welche der Lichtbogen gelöscht wird.
Zweckmässigerweise wendet man nicht brennbare Schaltflüssigkeiten an.
Die Löschwirkung beruht darauf, dass Dampf, der mit einer gewissen Geschwindig keit im Lichtbogenraum expandiert, sich um die im Augenblick des Stromnulldurchganges im Lichtbogenpfad befindlichen elektrischen Ladungsträger kondensiert, so dass der Licht- bogenpfäd beim Stromnulldurchgang sehr rasch entionisiert wird. Die Erscheinung der Dampfnebelbildung um die elektrischen La dungsträger bei genügend hohem Grad der Expansion lässt sich experimentell leicht nach prüfen.
Wesentlich für die Löschung ist also der während des Stromnulldurchganges vor handene Grad der Expansion. Der Dampf muss zunächst eine hohe Spannung annehmen können (zum Beispiel von 50 Atm.), damit er, sobald die Ausströmöffnung freigegeben wird, eine hohe Ausströmungsgeschwindig- keit annehmen kann.
Das Verfahren nach der Erfindung kann man vorteilhaft mit einem elektrischen Lei stungsschalter ausüben, dessen Dampfkam mer, welche die Unterbrechungsstelle um gibt, eine nach oben gerichtete Austritts öffnung für den nach oben bewegbaren Schaltstift hat, und dessen Dampfkammer- Austrittsöffnung zusammen mit dem Ende des beweglichen Schaltstiftes als die Dampf ausströmung steuerndes Organ ausgebildet ist.
Anhand der Zeichnung, die Ausführungs beispiele des Schalters darstellt, wird im folgenden das Verfahren beispielsweise er läutert.
In der Fig.l ist eine Unterbrechungs stelle - eines Schalters nach der Erfindung dargestellt.
Auf dem Stützisolator 10 ist die Dampf kammer 11 befestigt. Der feste Kontakt 1? der Dampfkammer steht durch den leitenden Boden 13 mit der Stromzuführungsklemme 14 in Verbindung. Durch diesen Boden 13 ist die Dampfkammer nach unten flüssig keitsdicht verschlossen. Durch die obere Öffnung 15 der Dampfkammer tritt der hohle Schaltstift 16 hindurch. 17 ist die Unterbrechungsflüssigkeit, die durch den Lichtbogen 18 erhitzt und verdampft wird. Der obere Teil des Dampfkammerraumes 19 ist in der gezeichneten Schaltstellung mit dem Flüssigkeitsdampf gefüllt. Wenn der Schaltstift die Mündung der Dampfkammer bei seinem Aufwärtsgang erreicht, hat sich noch ein grösserer Teil der Flüssigkeit in Dampf verwandelt.
Die plötzliche Entspan- nung dieses Dampfes beim Austritt des Schaltstiftes aus der Öffnung veranlasst die Löschung des Lichtbogens unter der Einwir kung der Druckänderung und der gleich zeitigen Kondensation des Dampfes um die elektrischen Ladungsträger im Lichtbogen raum beim Stromnulldurchgang.
Bei dieser Dampfkammer bildet also die nach oben gerichtete Austrittsöffnung 15 für den nach oben bewegten Schaltstift 16 zu sammen mit dem Ende des beweglichen Schaltstiftes das die Dampfausströmung steuernde Organ. Die Teile sind so ausgebil det, dass eine plötzliche Entspannung des Dampfes entsteht.
Die Durchtrittsöffnung 15 in der Dampf kammer 11 für den beweglichen Schaltstift ist eng und lang ausgebildet, um eine mög lichst gute Dichtung, also eine kleine Vor ausströmung von Dampf zu bewirken. Die be wegten Schalterteile, von denen hier nur der hohle Schaltstift 16 dargestellt ist, sind mit kleiner Masse ausgeführt, so dass sie durch den Dampfdruck stark beschleunigt werden. Vorteilhafterweise liegen die Kontakte in der Dampfkammer unter einer halbleitenden (elektrolytischen) Schaltflüssigkeit, wodurch kleine Ströme, bei denen die Stromdichte in dem Elektrolyten nach der Trennung der Kontakte gering ist, lichtbogenfrei unter brochen werden können.
Die sich bei der Abschaltung bildenden Dämpfe werden in eine Kondensations- kammer geleitet. Bei kleinen Schaltleistun gen wird man die Kondensationskammer zweckmässig aus Isoliermaterial, zum Beispiel Porzellan, herstellen. Für grosse Schalt leistungen empfiehlt es sich, eine gegen Erde isolierte Kondensationskammer aus Metall zu verwenden. Die Kondensationskammer kann als konzentrischer Mantel zur Dampf kammer angeordnet werden. Vielfach emp fiehlt es sich jedoch, die Kondensations kammer von der Dampfkammer vollkommen zu trennen und mittelst Rohrleitungen damit zu verbinden.
Zweckmässig ordnet man die Kondensationskammer so an, dass das Kon- densat durch die Dampfkammeröffnung wie der zurückfliessen kann. Ist dies nicht mög lich, erhält die Rückleitung ein Rückschlag ventil, damit die Löschflüssigkeit bei der Abschaltung nicht in die Kondensations kammer gepresst wird.
Eine Ausführungsform einer mit Dampf- r und Kondensationskammer in konzentrischer Anordnung ausgerüsteten Unterbrechungs stelle ist in der Fig.2 schematisch dar gestellt. Die Dampfkammer 20, deren oberer Teil aus Isoliermaterial und deren unterer Teil 21 bis über den Flüssigkeitsspiegel aus Metall besteht, ist hierbei in eine metallene Kondensationskammer 23 eingebaut. Diese ist gegen Erde 24 durch einen kondensator- ähnlichen Durchführungsisolator 25 isoliert. da die Kondensationskammer 23 durch den Dampfkammerboden 26 in leitender Verbin dung mit dem festen Schaltstück 27 steht.
Der andere Schalterpol ist mit Hilfe des Durchführungsisolators 28 in das Innere der Kondensationskammer 23 eingeführt. Durch diese Durchführung tritt der bewegliche Schaltstift 29 hindurch, der bei seinem Ab wärtsgang aus der gezeichneten Stellung durch die Öffnung 30 der Dampfkammer hindurchtritt. Dampf- und Kondensations kammer, die einen gemeinsamen Metallboden haben, sind teilweise mit der Unterbrechungs flüssigkeit 31 gefüllt. Die Flüssigkeitsspiegel stehen innerhalb und ausserhalb der Dampf kammer auf gleicher Höhe, da sie durch die Öffnung 32 in der Dampfkammer mitein ander in Verbindung stehen.
Vor dieser Öffnung ist das Rückschlagventil 33 ein gebaut, welches verhindert, dass die Flüssig keit aus der Dampfkammer unter der Wir kung des Überdruckes in die Kondensations kammer hineingedrückt wird. 34 ist die Klemme für die Stromzuführung zum festen Kontakt.
In dem Augenblick, in dem beim Aus schaltvorgang der Schaltstift 29 die Öffnung 30 der Dampfkammer verlässt, expandieren die Dämpfe in die Kondensationskammer. Die kondensierte Flüssigkeit sammelt sich an ihrem Boden. Die Kondensationskammer 23 kann auch aus Isoliermaterial hergestellt werden. In diesem Falle erübrigt sich eine besondere Isolierung gegen. Erde und ein besonderer Durchführungsisolator für den andern Schal terpol.
Bei der in der Fig. 2 dargestellten. Aus- führungsform des Schalters mit Einfach unterbrechung ist über der das feste Schalt stück enthaltenden Dampfkammer 20 eine Führungseinrichtung 28 für den beweglichen Schaltstift 29 aufgebaut, und der Strom wird dem Schaltstift 29 über die Klemme 35 zu geführt und von der Dampfkammer mit Hilfe der Klemme 34 abgenommen. Durch diese Bauart ist eine einfache geradlinige Strom führung erzielt.
Eine zweckmässige Ausführungsform des Schalters ist in Fig. 3 dargestellt. Hierbei unterbricht der Hauptkontakt in Luft, wäh rend die Unterbrechungskontakte von den Dampfkammern umgeben sind. Die beiden Schalterpole sind wieder auf Stützisolatoren 40, 41 befestigt, die ihrerseits auf einer Grundplatte 42 aufgebaut sind. 43, 44 sind die beiden Dampfkammern, 45, 46 die Schalt stifte, die an der Schaltertraverse 47 befestigt sind. Die Schaltstange 48 trägt an ihrem un tern Ende den Kolben 49, der durch Druck luft in die Ausschaltstellung bewegt wird.
50 ist der Druckluftzylinder. Die Druckluft tritt durch den Stutzen 51 ein. An der Schaltstange 48 ist die Schaltbrücke 52 in Form einer Bürste befestigt, die zusammen mit den festen Schaltstücken 53, 54 des Kammerbodens den Hauptkontakt bildet. Die Stromzuführung erfolgt durch die Zufüh rungsklemme 55 und die Stromableitung durch die Klemme 56.
In Fig. 4 ist -eine weitere Ausführungs form dargestellt, bei der Dampf- und Kon densationskammer voneinander getrennt an geordnet sind. Die Dampfkammer besteht aus einem Metallrohr 60, gegen das am un tern Ende ein Deckel 61 geschraubt ist, wel cher den feststehenden Kontakt 62 trägt. Das becherartige Gebilde 60 und 61 . ist .durch einen Dichtungsring 63 gedichtet. 64 stellt den Becher aus Isolationsmaterial dar, wel cher durch eine Kittung 65 in dem Metall becher befestigt ist.
Der Boden 66 der Dampfkammer wird zweckmässig aus einem hartpapierähnlichen Stoff hergestellt. Über der Dampfkammer befindet sich ein. Raum 67, in den der Dampf nach Austritt des be weglichen Schaltstiftes 68 nach der Schalt kammer zunächst eintritt. Dieser Raum hat seitliche Öffnungen 69, 70, an die die Lei tungen 71, 72 angeschlossen sind, welche nach der Kondensationskammer 73 führen, die als Flüssigkeitsbehälter ausgebildet ist. In dem Raum 67 ist am obern Ende ein hitzebestän diges Isolierstück 74 befestigt.
Die Wirkungsweise der geschilderten An ordnung ist folgende: Bei Auftreten eines Kurzschlusses bewegt sich die Schaltbrücke 75 mit dem beweglichen Schaltstift 68 nach oben und erzeugt in der Flüssigkeit einen Lichtbogen, der eine Dampfentwicklung zur Folge hat. Nach Austritt des Stiftes 68 aus dem Boden 66 strömt der Dampf durch die Rohre 69, 71 und 70, 72 nach der Konden sationskammer 73.
Die Öffnung 76 ist jedoch durch den Schaltstift 68 zunächst noch ver schlossen. Erst'nachdem sich der Schalt- und Kondensationsprozess vollzogen hat, tritt der Schaltstift 68 auch aus der Öffnung 76 her aus, so dass eine isolierende Luftstrecke ohne Kriechpfad zwischen Schaltkammer und Schaltstift 68 entsteht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH' I V e rfahren zur Löschung von Wechselstrom- Unterbrechungslichtbögen in elektrischen Schaltern mit die Unterbrechungsstellen um gebenden Kammern, die mit Schaltflüssigkeit gefüllt sind, aus der der Lichtbogen Dampf erzeugt, dadurch gekennzeichnet,dass die die Unterbrechungsstelle umgebende Dampfkam mer zunächst während des Dampfbildungs- prozesses bei annähernd konstant gehaltenem Rauminhalt geschlossen gehalten -wird, bis sich ein Teil der Schaltflüssigkeit in Dampf von hohem Druck verwandelt hat, und dann so plötzlich= gegen einen Raum, .in dem der Druck niedriger ist, als im Dampfraum, ge öffnet wird, dass eine plötzlich einsetzende starke Dampfausströmung und damit eine kräftige Expansion des Dampfes in der Um gebung des Lichtbogens entsteht, während welcher und durch welche der Lichtbogen ge löscht wird. UNTERANSPRUCH: 1.Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Anwendung einer nichtbrennbaren Schaltflüssigkeit. PATENTANSPRUCH II: Elektrischer Leistungsschalter zur Aus übung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampf kammer, welche die Unterbrechungsstelle um gibt, eine nach oben gerichtete Austritts öffnung für den nach oben bewegbaren Schaltstift hat, und dass diese Austritts öffnung zusammen mit dem Ende des Schalt sfiftes als die Dampfausströmung steuerndes Organ ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE: Z.Leistungsschalter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsöffnung in der Dampfkammer für den beweglichen Schaltstift im Ver hältnis zur Länge eng ist, so dass eine Abdichtung der Kammer vorhanden ist, solange sich der Schaltstift in der Öff nung befindet. 3. Leistungsschalter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass bewegte Teile zur Erzielung einer kleinen beweg ten Masse hohl ausgebildet sind. 4.Leitungsschalter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet dass die Kon takte in der Dampfkammer unter einer halbleitenden Schaltflüssigkeit liegen. 5. Leistungsschalter nach. Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das be wegliche Schaltstück so weit gehoben werden kann, dass zwischen ihm und den übrigen Teilen des Schalters eine iso- lierende Luftstrecke ohne Kriechpfad entsteht. 6.Leistungsschalter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Ex pansionsöffnung der Dampfkammer in eine besondere Kondensationskammer mündet, in welche die Dämpfe nach Frei gabe der Expansionsöffnung expandieren. 7. Leistungsschalter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sich dem obern Ende der Dampfkammer ein Raum anschliesst, der seitliche Dampfaustritts öffnungen hat. B.Leistungsschalter nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausströmungs- öffnung des Raumes, in welchem der Dampf aus der Dampfkammer ausströmt, durch den Schaltstift geschlossen ist, während dieser die Ausströmungsöffnung der Dampfkammer freigibt. 9. Leistungsschalter nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Dampfkammer in die Kondensationskammer eingebaut ist. 10.Leistungsschalter nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Dampfkammer mit einer metallenen Kondensationskammer in Verbindung steht, welche gegen Erde isoliert ist. 11. Leistungsschalter nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kondensations kammer aus Isoliermaterial besteht. 12. Leistungsschalter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfkammer auf einem Stützisolator aufgestellt ist.13. Leistungsschalter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Bo den der Dampfkammer aus Metall ist und zur Stromzuleitung zum festen Schaltstück dient. 14. Leistungsschalter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfkammer aus einem Becher aus Isolierstoff besteht, der über das feste Schaltstück gestülpt ist und in seinem Boden eine enge Durchtrittsöffnung für das bewegliche Schaltstück hat. 15.Leistungsschalter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfkammer aus zwei becherartigen, iueinandersteckenden Teilen besteht, wo- ,ron der eine, nach unten abgeschlossene, aus Metall, der andere, der in seinem obern Ende eine enge Durchtrittsöffnung für den beweglichen Kontakt hat, aus Isoliermaterial besteht. 16.Leistungsschalter nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass Dampfkammer und Kondensationskammer einen gemein samen Metallboden haben. 17. Leistungsschalter nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dampfkammer mit der als Flüssigkeitsbehälter ausgebildeten Kondensationskammer durch mit Rück schlagventilen versehene Öffnungen in Verbindung steht. 18. Leistungsschalter nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die als Flüssigkeits behälter ausgebildete Kondensations kammer oberhalb der Dampfkammer an geordnet und mit ihr durch Rohre ver bunden ist.19. Leistungsschalter nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kondensations kammer als Durchführungsisolator aus gebildet ist. 20. Leistungsschalter nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ausserhalb der Dampfkammer angebrachte, in Luft schaltende Hauptkontakte. 21. Leistungsschalter nach Patentanspruch II und Unteranspruch 20, dadurch ge kennzeichnet, dass die festen Hauptkon takte unmittelbar an dem leitenden Dampfkammerboden angebracht sind. 22.Leistungsschalter nach Patentanspruch II mit Einfachunterbrechung, dadurch gekennzeichnet, dass über einer das feste Schaltstück enthaltenden Dampfkammer eine Führungseinrichtung für den be weglichen Schaltstift aufgebaut ist und dass der Strom dem Stift zugeführt und von der Dampfkammer abgenommen wird. 23. Leistungsschalter nach Patentanspruch II mit Zweifachunterbrechung, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Dampfkam mern nebeneinander isoliert aufgestellt sind, zwischen denen sich die die Schalt stifte tragende Schalttraverse bewegt.
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