CH149236A - Sockel für elektrische Glühlampen. - Google Patents

Sockel für elektrische Glühlampen.

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CH149236A
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/42Means forming part of the lamp for the purpose of providing electrical connection, or support for, the lamp
    • H01K1/46Means forming part of the lamp for the purpose of providing electrical connection, or support for, the lamp supported by a separate part, e.g. base, cap

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  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description


  Sockel für elektrische     Glühlampen.       Es sind Sockel für elektrische Glüh  lampen bekannt, die aus Isoliermaterial her  gestellt und mit Kontakten versehen sind.  Diese Sockel haben aber keine Verbreitung  gefunden, weil. es nicht möglich war, solche  Sockel auf dem Glaskolben der Lampe     mit-          telst    des üblichen     Schmelzkittes    einwandfrei  und dauerhaft zu befestigen, und weil ausser  dem bei der durch Brennen der Lampe auf  tretenden Temperaturerhöhung die starre  Verbindung leicht ein Zerbrechen des Kol  bens oder des Isoliersockels verursacht.

   Man  ist deshalb allgemein bei den Metallsockeln  verblieben, -die sich leicht     aufkitten    lassen  und -auch- bei -der     -Brenntemperatur--der     Lampe keine schädigende Veränderung her  beiführen. --   -Die     Erfindung    besteht nun darin, dass  eine Isolierhülse von einem an dem Glas  kolben der Lampe befestigten ringförmigen  Zwischenglied aus     Metall-    getragen wird.  Der Ring oder das sonstige- Zwischenglied  aus Metall kann auf -dem Glaskolben der  Lampe gekittet sein,     wodurch    eine sichere       Befestigung    hergestellt ist, und dieser Ring    oder das sonstige Zwischenglied dient dann  dazu, die Isolierhülse zu halten oder zu be  festigen.

   Infolgedessen ist nur das Zwischen  glied aus Metall der     Muffeltemperatur    beim       Aufkitten    ausgesetzt. Es ergibt sich daraus  die Möglichkeit, die Isolierhülse erst nach  erfolgtem     Aufkitten    über das Zwischenglied  überzustreifen, oder in sonstiger geeigneter  Weise zu befestigen. Daraus ergibt sich der  erhebliche Vorteil, dass man     in    der Wahl des  Isolierstoffes sehr weitgehend unbeschränkt  ist, weil die Isolierhülse der hohen Schmelz  temperatur des     Kittes    nicht ausgesetzt zu  werden braucht.

   Ferner kann die Isolierhülse  an sich nur sehr schwach dimensioniert sein,  weil die- Stabilität des Sockels durch das zum       Befestigen    dienende metallene Zwischenglied  genügend gross ist.  



  Man kann also unter anderem auch Pa  pier oder ähnliche leichte Isolierstoffe für  die Isolierhülse verwenden, die ausserdem  noch in auffallender Färbung hergestellt  werden können. Es wird dadurch möglich,  die Lampen nach ihren verschiedenen Eigen  schaften, zum Beispiel Spannung, Kerzen-      stärke, Wattaufnahme oder dergleichen, ver  schiedenartig und dauernd auffällig zu kenn  zeichnen. Bisher ist die Kennzeichnung von  Lampen nach diesen Eigenschaften nur in  der Weise erfolgt, -dass die Zahlen entweder  auf dem Sockel oder auf dem Glas der  Lampe aufgedruckt oder eingeätzt waren.  Diese Angaben waren sehr klein, unauffällig  und zum Teil leicht     verwischbar,    so dass man  die Lampe in die Hand _ nehmen musste, um  diese Angaben feststellen zu können.

   Auch  konnte man diese Eigenschaften bei einer       in    einer Fassung befindlichen Lampe nicht  ablesen, sondern musste diese erst aus der  Fassung herausnehmen. Das ist aber ein er  heblicher Übelstand, der beim nachstehend  beschriebenen Sockel in einfacher Weise be  hoben ist. Es ist durch die Erfindung mög  lich, die einzelnen Glühlampen in verschie  denfarbigen Ausführungen der Isolierhülse  nach Spannung, Wattaufnahme, Kerzenzahl  oder dergleichen nach Belieben auffällig  zu kennzeichnen, so dass man schon aus der       Entfernung    und wenn die Lampe sich in der  Fassung befindet, diese Eigenschaften ohne  weiteres feststellen kann.  



  Schliesslich kann gemäss einer weiteren       Ausführungsform    die Isolierhülse im untern  Teil mit einem vorspringenden Ringflansch  versehen sein, der sich gegen die     Fa.ssungs-          teile,    gegebenenfalls unter     Zwischenschaltung     eines Dichtungsringes, legt und damit die       Kontaktstellen    gegen Wasser oder Gase oder  dergleichen abdichtet.  



  Die Zeichnung zeigt drei Ausführungs  beispiele der Erfindung im senkrechten Mit  telschnitt.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, ist auf dein  Glaskolben 1 der Glühlampe ein als Zwi  schenglied dienender Ring oder Zylinder 2  aus Metall befestigt, und zwar beispielsweise  mittelst     Schmelzkitt    3. Dieser Metallring 2  weist an seinem     obern    Ende mehrere Lappen  4, 5 auf. Der Lampensockel besitzt eine  Isolierhülse 6, die an ihrer Aussenseite mit  dem Gewindeteil zum Einschrauben in den  Gewindekorb der Fassung versehen ist und  die oben am Rand ihres Bodens Schlitze 7, 8    aufweist, durch welche die Lappen 4, 5 hin  durchdringen.  



  Die Isolierhülse 6 ist in verschiedenen  Farben gehalten, die je nach     Stromspannung,     Lichtstärke oder sonstiger Eigenart der  Lampe verschiedenartig gewählt werden, um  Verwechslungen der Lampe zu vermeiden  und um den Lampen auch bereits auf grö  ssere Entfernung ihre Eigenschaften ansehen  zu können.  



  Die Lappen 4, 5 sind, wie in     Fig.    1  ersichtlich, nach unten umgebogen und in  Aussparungen 9, 10 der Hülse eingedrückt.  Dadurch wird die Isolierhülse     unverdrehbar     mit dem Metallring 2 verbunden. Beim Ein  schrauben der Lampe in das Fassungs  gewinde pressen sich die     Lappen.4,    5 schlei  fend in die Gewindegänge des Fassungs  korbes und geben einen sicheren Kontakt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2  ist der Metallring 12 nicht mit Lappen ver  sehen, sondern sein Rand 11 ist umgebördelt.  In diesem Fälle wird zweckmässig die     Isolier-          hülse    6 vor dem Aufschmelzen des Metall  ringes 12 mit diesem verbunden, was am  einfachsten durch Aufschieben von unten her  erfolgt. Sodann erhalten die Isolierhülse und  der Metallring gemeinsam die Gewinde  pressung, die auch den     umgebördelten    Rand  11 mit Gewindegängen versieht. Dadurch  ist die Isolierhülse 6 fest mit dem Ne  tallring 12 verbunden und die Befestigung  dieser beiden Teile mit dem Glaskolben 1  erfolgt gemeinsam und gleichzeitig, zum Bei  spiel durch Kitten.  



  Der Mittelkontakt     13,    ist in     Fig.    1  in üblicher Weise auf der Kuppe der     Isolier-          hülse    6 befestigt. Bei der Ausführungsform  nach     Fig.    2 ist ein den Mittelkontakt 13  tragendes Isolierstück 14 mit seinem Ge  winderand in das durch Pressung entstan  dene Innengewinde 15 des Metallringes     .12     geschraubt und verkittet.  



  Der beschriebene Sockel ergibt einen vor  züglichen     Berührungsschutz,    da     die-Kontakt-          teile    nur im obersten Teil des Sockels unter-      gebracht sind und erst dann mit     spannung-          führenden    Teilen in Berührung kommen,  wenn sie völlig im Innern der Fassung ver  schwunden und gegen Berührung von aussen  geschützt sind. Es ragt dann über die Fas  sung nur die Isolierhülse 6     hinaus;    die so  mit den Benutzer gegen die Berührung der       spannungführenden    Teile der Lampe schützt.  



  Man kann aber auch,     wie        Fig.    3 zeigt;  die Anordnung so treffen, dass ausser dem  Schutz vor     Berührung        spannungführender     Teile gleichzeitig ein Wasser- oder gasdich  ter Abschluss der Gewindegänge und damit  der     Kontaktstellen    erzielt wird. Hierbei ist  die Isolierhülse 6 an ihren untern Enden  mit einem vorspringenden Ringflansch 16  versehen. Dieser legt sich von unten her  gegen die Fassung 17, und zwar vorzugs  weise unter     Zwischenschaltung    eines Dich  tungsringes 18, der sich in der Fassung be  finden oder auf den Ringflansch 16 auf  gelegt sein kann.

   Durch die     Schraubbewe-          gung    des Sockels in dem Fassungskorb 19  wird der Ringflansch 16 fest gegen die Fas  sung 17     angepresst    und abgedichtet. Die Fi  gur lässt gleichzeitig die Ausbildung des Lap  pens 4, des Schlitzes 8 und der Aussparung  10 erkennen.  



  Die     vorbesehriebene    besondere Befesti  gungsart der Isolierhülse 6 entlastet den ge  gen Druck sehr     empfindlichen    Kolbenhals  der Lampe beim Anpressen an den Dich  tungsring. Der     Dichtungsring    18, selbst  kann, wenn man für die Isolierhülse 6- ein  Isoliermaterial verwendet, das auch Wärme  schlecht leitet, aus Gummi hergestellt sein,  welches Material man bei Metallsockeln  nicht benutzen kann, weil diese durch die       Wärmeübertragung    vom Glühfaden aus zu  heiss werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Sockel für elektrische Glühlampen, mit einer den Aussenkontakt tragenden Isolier- hülse, dadurch gekennzeichnet, dass die Iso- lierhülse von einem an dem Glaskolben der Lampe befestigten ringförmigen Zwischen glied aus Metall getragen wird. TINTERANSPRüCHE 1. Sockel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierhülse (6) zur unterschiedlichen Kennzeichnung der Lampe nach Spannung, Kerzenstärke oder sonstigen Eigenschaften in verschiedener Färbung hergestellt ist. 2.
    Sockel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied (2) aus Metall auf dem Glaskolben (1) der Lampe verkittet ist. 3. Sockel nach Patentanspruch I und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige Zwischenglied als Zylinder ausgebildet ist. 4. Sockel nach Patentanspruch I, dadurch g<B>.l,</B> e-ennzeichnet, dass die Isolierhülse<B>(6)</B> <B>D</B> mittelst umgebogener Lappen (4, 5) des metallenen Zwischengliedes (2) festgehal ten wird. 5. Sockel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwi schen Isolierhülse (6) und dem Zwischen glied aus Metall (12) durch Gewinde er folgt. 6.
    Sockel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierhülse (6) im untern Teil mit einem vorspringenden Ringflansch (16) versehen ist, der sich gegen die Fassungsteile (17) legt und die Kontaktstellen abdichtet. 7. Sockel nach Patentanspruch I und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet. dass die Lappen des metallenen Zwischen gliedes durch Schlitze der Isolierhülse hinausgeführt und über dieselbe umge bogen sind. PATENTANSPRUCH II: _ Verfahren zur Herstellung eines Sockels nach Patentanspruch I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil (11) des metallenen Zwischengliedes (12) umgebördelt wird und Isolierhülse (6) und Zwischenglied (12) gemeinsam eine Ge windepressung erhalten.
CH149236D 1930-07-10 1930-07-10 Sockel für elektrische Glühlampen. CH149236A (de)

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