CH149248A - Verfahren zur Herstellung einer sauren, Kieselsäure-Wasser-Glyzerin-Gel enthaltenden Zahnpaste. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer sauren, Kieselsäure-Wasser-Glyzerin-Gel enthaltenden Zahnpaste.

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CH149248A
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A S Si-Ko
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Si Ko As
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  Verfahren zur Herstellung einer sauren,     Nieselsäure-Wasser-Glyzerin-Gel     enthaltenden Zahnpaste.    Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein Ver  fahren zur Herstellung einer sauren,     Kiesel-          säure-Wasser-G        lyzerin-Gel    enthaltenden Zahn  paste. Früher wurden derartige Pasten unter       Kolloidmahlen    der verschiedenen Bestand  teile der Paste, insbesondere wasserhaltiger,  beziehungsweise alkoholhaltiger Kieselsäure,  mit verschiedenen Zusätzen, wie Säuren oder  Salzen, organische beziehungsweise anorga  nische, hergestellt.

   Nun hat es sich ergeben,  dass die Pasten, die bisher hergestellt wurden,  teilweise unregelmässige Eigenschaften in Be  zug auf die Haltbarkeit der Paste, sowie die  Gleichmässigkeit der Masse zeigten.  



  Es hat sich aber herausgestellt, dass diese  Nachteile vermieden werden können, wenn  das     Kolloidmahlen    bei einer erhöhten Tempe  ratur erfolgt. -Das Verfahren gemäss der Er  findung ist dadurch gekennzeichnet, dass die  aus Kieselsäure - Wasser - Glyzerin - Gel be  stehende Grundmasse bei einer Temperatur  von 40-70   C einem     Kolloidmahlen    unter  worfen wird.    Wenn man nur eine mässige Temperatur  erhöhung wünscht, ist es zweckmässig, das  Mahlen in einer Atmosphäre zu bewirken,  welche in der sauren Zahnpaste löslich ist,  zum Beispiel in einer     Kohlensäureatmosphäre.     



  Besonders haben sich die weiter oben ange  gebenen Nachteile bei einer aus     Kieselsäure-          Wasser-Glyzerin-Gel    bestehenden     Grundmasse     geltend gemacht. Wenn man eine solche  Masse unter gewöhnlichen Bedingungen mahlt,  nimmt sie während des Mahlvorganges leicht  atmosphärische Luft auf, die sich später bei       Lagerung    der Zahnpaste zu     grössern    Blasen  sammelt und beim Herausdrücken der Paste       aus    Tuben Unannehmlichkeiten verursacht.  



       Zweckmässigerweise    können der Grund  masse ätherische 01e beigemengt werden.  Wenn nun gemäss dem Verfahren die Grund  masse bei einer Temperatur von 40-70   C,  vorzugsweise bei 60   C, gemahlen wird, so  erreichen diese ätherischen 01e einen so  hohen Dampfdruck, dass ein Eindringen der  Luft in die Masse verhindert wird. Bei dieser      Temperatur erreicht man gleichzeitig, dass  die ätherischen Öle besser in die     Masse    ein  verleibt werden.  



  Es ist vorteilhaft, die Masse während des       Mahlens    vollständig flüssig zu erhalten. Zu  diesem Zwecke können derselben     Stoffe    zu  gesetzt     werden,,    welche die Kolloide bei der  erwähnten Temperatur flüssig machen. Da  die Grundmasse aus     Kieselsäure-Wasser-          Glyzerin-Gel-Mi3chung    besteht, so soll der  zugesetzte Stoff in Wasser, sowie in Glyzerin  vorzugsweise leicht löslich sein und auch  sauer reagieren. Besonders geeignet sind bei  spielsweise freie Weinsäure, Borsäure,     Benzoe-          säure    und dergleichen. Nach dem Mahlen  wird die Masse durch Abkühlung unter lang  samem Umrühren zum gleichförmigen Koa  gulieren gebracht.

   Es ist bei der     Zusetzung     der die     Masse    während des     Mahlens    bei er  höhter Temperatur flüssig machenden Stoffe  darauf zu achten, dass solche     Stoffe    gewählt  werden, dass die Masse nach Abkühlung  koaguliert und eine zweckmässige Konsistenz  erhält.  



  Das Eindringen von Luft in die Grund  masse während des     Mahlens    kann auch da  durch verhindert werden, dass die     Mahlung     in einer Atmosphäre erfolgt, die in der sauren  Grundmasse löslich ist, zum Beispiel in einer       Kohlensäuheatmosphäre.    Kohlensäure löst sich    beim Abkühlen in der sauren Grundmasse  und verursacht daher keine Blasenbildung  wie die Luft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer sauren, Kieselsäure-Wasser-Glyzerin-Gel enthaltenden Zahnpaste, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Kieselsäure -Wasser -Glyzerin - Uel be stehende Grundmasse bei einer Temperatur von 40-700 C einem Kolloidmahlen unter worfen wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolloidmahlen in einer Atmosphäre erfolgt, welche in der sauren Zahnpaste löslich ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolloidmahlen in einer Kohlensäure atmosphäre erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundmasse durch Zusätze während des Kolloidmahlens flüssig gemacht und nach dem Kolloidmahlen unter langsamem Umrühren zum Koagu lieren gebracht wird.
CH149248D 1929-02-27 1929-12-24 Verfahren zur Herstellung einer sauren, Kieselsäure-Wasser-Glyzerin-Gel enthaltenden Zahnpaste. CH149248A (de)

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