CH149258A - Sortiermaschine. - Google Patents

Sortiermaschine.

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CH149258A
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CH
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control
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sorting machine
sorting
dependent
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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Priority claimed from DES93026D external-priority patent/DE519374C/de
Priority claimed from DES94238D external-priority patent/DE527339C/de
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/06Arrangements for sorting, selecting, merging, or comparing data on individual record carriers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description


  Sortiermaschine.    Die Erfindung betrifft eine Sortier  maschine für Lochkarten, die durch Rollen  zwischen Führungsmitteln transportiert wer  den. Bei derartigen     Sortiermaschinen    ist  es bekannt, -als Führungsmittel Gleitschienen  oder übereinander. angeordnete Bänder zu ver  wenden. Diese Führungsmittel bedingen beim  Kartentransport nachteilig grosse Reibungs  kräfte, so dass die Arbeitsgeschwindigkeit  derartiger     Sortiermaschinen    nur relativ klein  ist.  



       Erfindungsgemäss    wird dieser Nachteil  vermieden und eine Erhöhung der Arbeits  geschwindigkeit fast auf das Doppelte- der  bisher bekannten Maschinen dadurch erreicht,  dass als Führungsmittel mehrere im wesent  lichen in einer Ebene nebeneinander liegende,  in sich bewegliche     Leitmittel    (zum Beispiel  Bänder, Fäden; Drähte oder Darmsaiten)  vorgesehen sind.  



  Von den ein     Ausführungsbeispiel    des Er  findungsgegenstandes mit Varianten dar  stellenden Figuren zeigt:         Fig.    1 den Kartenbehälter und die Vor  richtung zur Beförderung der Karten aus  dem Behälter im Schnitt,       Fig.    2 die die garte während des     Ab-          fühlvorganges    anhaltende     Arretierungsvor-          richtung,          Fig.    3, 4 die     Abfühlvorrichtung    in An  sicht und Draufsicht,       Fig.    5, 6 eine Einrichtung zur Einstel  lung des Kartentrichters in Seitenansicht und  Draufsicht,       Fig.    7,

   8 die Sortiermaschine in Seiten  ansicht und Grundriss,       Fig.    9 bis 11 eine weitere Ausführung  der     Steuerungseinrichtung    in Seitenansicht,  Draufsicht und Vorderansicht, bei welcher  die     Kartenleitmittel    in Steuerungsnasen en  digen,       Fig:    12 die     Ausbildung    der Steuer  schienen der Steuerungseinrichtung nach     Fig.     9 bis 11,       Fig.    13, 14 die Ausbildung der Steuer  nasen     in    Draufsicht und im Schnitt,           Fig.    15, 16 eine weitere Ausführung der  Steuerungseinrichtung im Schnitt und     in    der  Draufsicht.  



  Die zu sortierenden Karten 1 werden in  einen Kartenbehälter 2     (Fig.    1)     hineingelegt     und     mittelst    eines Messers 3, welches an  einem Schlitten 4 befestigt ist, der durch  einen Nocken 5 und eine Feder 7 mittelst  des Hebels 6 eine hin- und hergehende Be  wegung in Pfeilrichtung 8 erhält, einzeln  zwischen die Rollen 9 geschoben. Eine Nase  10 gestattet nur den Durchgang einer Karte.  Auf die     eingelegten    Karten wird der Deckel  11 gelegt, damit auch die letzte Karte sicher  aus dem Behälter 2 herausgeholt wird.

    (Die letzte Karte     hätte    ohne Deckel 11 das  Bestreben, sich durchzubiegen.) Auf dem  Schlitten 4 sind ausserdem zwei     Mitnehmer     12 mit Federn 13 angebracht, welche bei der  Bewegung des Schlittens 4 die Karten 1 in  die folgenden Transportrollen und von die  sen in den     Abfühlraum    bewegen. Nun hat  die Karte aber noch nicht die. genaue Stel  lung für die     Abfühlung.    Hierzu dienen die  Hebel 14 und 15     (Fig.    2), die mittelst Fe  dern 16 und 19 auf die Nocken 17 und 18  gedrückt werden und durch. Bewegung der  Nocken 17 und 18 die entsprechende Stel  lung erhalten, um die Karte 1 während der       Abfühlung    an einer bestimmten Stelle fest  zuhalten.  



  Die     Abfühlvorrichtung.        (Fig.    3) besitzt  Kontaktfedern 20 und 21. Isoliert an die  Kontaktfedern 20 greifen die     Fühlhebel    2 7  an, die durch .die Druckfedern 22 gegen die  Kontaktfedern in Richtung des Pfeils 23 ge  drückt, jedoch durch die Riegel 26 gesperrt  werden. Der Riegel 26 ist auf einer Achse  24 mittelst     Passfeder    25 befestigt. Auf der  Achse ist weiterhin ein Hebel 29     (Fig.    7)  befestigt, der durch den Schlitten 30     (Fig.     7) auf- und abwärts bewegt wird, und zwar  durch die Hebel 54, 55 über die Nocken  56, 57.  



  Die     Abfühlvorrichtung    nach     Fig.    3 kann  nun mittelst des Zahnrades 58, der Zahn  stange 59 und des Drehknopfes 60 auf jede  Reihe und     mittelst    der Spindel 61     und    des    Drehknopfes 62 auf jede Spalte der Karte 1  eingestellt werden. Die jeweilige Stellung  der     Abfühlvorrichtung    kann man an den  Skalen 64 und 64, denen Zeiger 65 und 66  zugeordnet sind, erkennen. Während eines       Abfühlvorganges    wird nun der     Schlitten    30  nach unten. bewegt, und der Riegel 26 gibt  die     Fühlhebel    27 frei.

   Sämtliche     Fühlhebel     27 fallen dann in Pfeilrichtung 28 (gedrückt  durch die Federn 22) auf die Karte 1. Die       Kontaktfedern    20 und 21 werden dadurch  noch nicht geschlossen. Findet nun ein     Fühl-          hebel    27 ein Loch in der Karte 1, so fällt  er weiter durch das Loch und schliesst da  durch die     Kontaktfedern    20 und 21. Der  so entstehende Stromimpuls erregt den zu  dem betreffenden     Fühlhebel    27 gehörigen  Elektromagneten 31, wodurch eine kleine  Drehung der zu dem betreffenden Elek  tromagneten gehörigen Scheibe 32 bewirkt  wird.

   Die Scheiben 32 liegen zu vie  ren nebeneinander und besitzen in be  kannter Weise auf ihren Innenflächen  Nuten, deren gegenseitige Einstellung be  stimmten Werten zugeordnet ist. Die auf  der Achse 33 befestigte und durch die     Frik-          tions:kupplung    34 mitgenommene Sperrklinke  35 wird durch Ansprechen irgend eines Mag  netes 31 und die dadurch hervorgerufene  Verschiebung der Scheibe 32 aus ihrer Nor  malstellung herausgedrückt und stellt sich  entsprechend der Verschiebung einer oder  mehrerer Scheiben 3? ein. Die Scheiben 32  haben Innenverzahnung.

   Die Sperrklinke 35  gleitet bei der Einstellung so lange über den       innern    Umfang der Steuerscheiben 32 hin  weg, bis an einer dem abgefühlten Wert ent  sprechenden Stelle die Zahnlücken aller ne  beneinander liegenden Steuerscheiben in  einer Reihe liegen. An dieser Stelle fällt die  Sperrklinke 35 in die Innenverzahnung ein  und sperrt hiermit die Scheibe 32. Auf der  Achse 33 ist nun weiter ein Exzenter 36  befestigt, welches infolgedessen durch die  Achse 33 mit der     Sperrklinke    35 verbunden  ist. Die Umfangskurve des . Exzenters 36  stellt eine archimedische Spirale dar, von  deren Stellung die Einstellung des Trich  ters 40 abhängt.

        Der in den Hebel 38     (Fig.    7) eingenietete       Fühlstift    37 fühlt unter dem     Druck    der  Feder 44 die Stellung des Exzenters 36 ab  und dementsprechend wird vermittelst des  Stiftes 39 der     Kartentrichter    40 eingestellt.       Mittelst    der Verzahnung 42 und des He  bels 41 wird die- Stellung des Trichters fest  gehalten, bis     die,    Karte 1, durch deren Loch  werte die Einstellung des Trichters 40 er  folgt ist, durch den Trichter hindurchgelau  fen ist. Der Nocken 47 bringt darnach den  Hebel 41 ausser Eingriff und gestattet. nun  das     Einstellen    des Trichters für die nächste  Karte.  



  Kurz nach dem .Eingriff des Hebels 41  in die Verzahnung 42 wird der Hebel 38  über den Stift 46, den Hebel 45 und den  Nocken 49 unter Spannung der Feder 44  verstellt, und der Riegel 48 hält den Hebel  38 fest, gesteuert durch die Nocken 43. Die  zu beiden Seiten des Trichters angebrachten  gerundeten, .als Bleche ausgebildeten Seiten  flächen 67 sollen bewirken,     dass    sich die Füh  rungsdrähte 51 bei Bewegung     de:@    Trichters  um eine gut gerundete Kante legen.  



  Der Trichter 40 enthält     entsprechend    der  Anzahl der     Sortierfächer    Zwischenwände 50,  an welche .die Führungsdrähte 51 angelötet.  sind. Das andere Ende der Führungsdrähte  ist mittelst der Federn 52 an den von der       Abfühlvorrichtung    abliegenden Wänden der  Sortierfächer befestigt. Die Transportrollen 9  leiten die durch den Trichter 40 gehenden  Karten 1 in die entsprechenden Fächer. Die  Karte 1 fällt dann auf einen Kartenteller 53,  der durch eine Feder nach oben gedrückt  wird und entsprechend der Anzahl der Kar  ten und dem sich daraus ergebenden Gewicht  nach unten sinkt.

   Ist der Kartenteller ganz  unten angekommen (das heisst das Fach ist  bereits mit Karten gefüllt), so betätigt 'der  Kartenteller einen Kontaktsatz, der die Ab  gabe eines Signals bewirkt.  



  Bei der Steuerungseinrichtung nach den       Fig.    9 bis 14 werden die zu sortierenden       Karten,    wie im Vorhergehenden bereits be  schrieben, aus einem Kartenbehälter unter  eine     Abfühlvorrichtung    gebracht, wodurch    mittelst Kontakten die Elektromagnete 108  bis 111 betätigt werden.     Mittelst    einer dreh  bar an dem einen Ende des Ankers 113 ge  lagerten Rolle 112, welche an einem Ansatz  120 der Steuerschienen 102 bis<B>105</B> angrei  fen, werden dieselben in vorbereitete Stel  lungen zur Steuerung der Nasen 101 ge  bracht. Als Übertragungsglieder zwischen  den Nasen 101 und den Steuerschienen l02  bis 105 sind U-förmig gebogene Steuerbügel  114, welche auf gemeinsamer Achse     114R     gelagert sind, vorgesehen.

   Die Steuerschienen  sind lose auf drei Stiften 116 angebracht  und können seitlich innerhalb der Schlitze  117 verschoben werden. Eine Feder 118, wel  che jeder Steuerschiene zugeordnet ist, führt  jede Schiene in die     huhelage    zurück.     Dic     Steuerschienen besitzen ausserdem je einer  Ansatz 120, gegen welche sich die Rollen  112, welche je mit einem     Elektromagnet-          anker    eines Elektromagnetes verbunden sind.  legen, falls der zugehörige Magnet vom Strom  durchflossen wird.  



  Die Steuerschienen<B>102)</B> bis 105 sind mit  Aussparungen 121 versehen. In dieselben  können die Schenkel der U-förmig gebogenen  Steuerbügel 114 durch Federn 122 gebracht  werden, wenn die Aussparungen 121 so ver  schoben sind, dass die Schenkel eines Steuer  bügels sich über den Aussparungen von  vier Steuerschienen befinden.     Fig.    12 zeigt  schematisch einen Bügel 114, wie derselbe  zwischen den Steuerschienen liegt. Die vier  Schienen sind, um einen besseren Überblick  zu bekommen, umgelegt gezeichnet. Die  Schenkel können an den Punkten 103a, 104a,  105a in die Aussparungen 121 einfallen. wer  den jedoch durch die Schiene 102 bei Punkt  102a daran gehindert. Wird die Schiene 102       durch,den    Elektromagneten in Pfeilrichtung  verschoben, so können jetzt die Schenkel des  genannten Bügels einfallen.

   Die andern Bü  gel fallen entsprechend dem abgetasteten  Wert und der Erregung der dazu gehörigen  Elektromagnete in genau derselben Anord  nung, jedoch an andere Stelle in die ge  nannten     Aussparungen    ein. Soll zum Bei  spiel der dritte Bügel zur Steuerung einer      Nase 101 herangezogen werden, so werden  die Schienen 102 und 103, bei dem sechsten  Bügel die Schienen 103 und 104 vom Elek  tromagneten betätigt. Die Aussparungen  sind an den Schienen eingefräst. Es kann  stets nur ein Bügel einfallen. Die Auswahl  eines Bügels wird bestimmt durch die Ver  schiebung     'einzelner    oder mehrerer Schienen  hintereinander oder in Kombination.

   Aus  der     Wertangabe,    welche links bei den Schie  nen angegeben ist, kann man durch Addition  erkennen, welche Schienen verschoben wer  den müssen, um einen     bestimmten.Bügel    zu  steuern. Die Bügel     ,selbst    steuern die He  bel 123, welche auf einer gemeinsamen  Steuerachse 123a angebracht sind, und zwar       derart,    dass der innere Bügel die innersten  zwei Hebel 123, der nächste Bügel vier He  bel und der letzte sämtliche Hebel 12.3 um  legt. Durch diese Einrichtung wird die  Steuerung der     Karte    zum zugehörigen Fach  geregelt.  



  Die Steuerhebel legen sich mit ihren  äussersten Enden gegen die Steuernasen 101  und bewegen dieselben zwischen den Füh  rungen 106 und 107 von     unten    nach oben.  Mit den Steuernasen in fester Verbindung  stehen Drähte oder Bänder 124. Die Steuer  nasen werden durch eine Raste 134 in der  jeweilig gesteuerten Lage gehalten. Die Na  sen werden durch den Nullstellhebel 125  wieder in die Ruhelage gelegt, und zwar  nachdem die Karte die Steuernasen oder  Weichen verlassen hat. Die Regelung der  gesamten Arbeitsvorgänge erfolgt von einer  Walze 126 aus mit Steuerscheiben 127. Eine  Umdrehung dieser Walzen gleicht einem  Kartentransport durch die genannte Einrich  tung. Die Steuerscheiben 127 legen sich  gegen die Rollen 128, welche mit den Steuer  bügeln 114 verbunden sind.

   Die Steuerbügel  werden durch die Steuerscheiben 127 ent  weder freigegeben oder angehoben. Von den  freigewordenen Bügeln kann nur einer, wie  schon gesagt, in die inzwischen durch die  Elektromagnete 108 bis 111 gesteuerten  Schienen einfallen. Mit der gleichen Walze  in- fester Verbindung stehen zwei an dem    äussersten Ende angebrachte Scheiben     13-U,     durch welche die Hebel 131. mittelst Rollen  129 gesteuert werden. Mit dem Hebel<B>131</B>  verbunden ist der     gemeinsame    Nullstell  hebel 125. Der Hebel 131 ist um eine Achse  132 drehbar beweglich gelagert. Die Walze  126, sowie die dazu gehörigen Transporträder  der Karte werden durch einen Motor an  getrieben.  



  Die Wirkungsweise der Steuerungsein  richtung ist folgende:  Soll zum Beispiel eine     Karte    in das zu  gehörige Sortierfach geführt werden, so wer  den zuerst durch     Fühlvorrichtungen,    wie  schon zuvor beschrieben, die Elektromagnete  <B>108</B> bis 111 erregt. Dieselben verschieben  die Steuerschienen 102 bis 105. In diesem  Augenblick werden die U-förmig gebogenen  Bügel 114 durch die Scheiben 127 der Walze  12:6 freigegeben und der gewählte Bügel  fällt in die Aussparungen 121 der Steuer  schienen 102 bis 105. Diejenigen Drähte oder  Bänder, welche hinter dem ausgesuchten  Fach sich befinden, werden nach oben be  wegt, während die andern unten bleiben. Die  Karten gleiten zwischen diesen beiden Se  rien von Drähten hindurch, angetrieben  durch die Transportrollen, bis in das zuge  hörige Fach.

   Die Hebel 123 werden     sofort,     nachdem die Karte zwischen den Nasen ein  geführt ist, zurückgestellt, da die Steuer  schienen 102 bis 105 inzwischen in die Ruhe  lage gebracht worden sind. Durch die näch  ste Karte kann jetzt schon der neue Arbeits  vorgang eingeleitet werden.  



  In der Steuerungseinrichtung nach den       Fig.    15 und 16 ist wieder a eine in einem  bestimmten Sortierfach abzulegende Loch  karte. Die in ihr vorgesehenen     Wertlochungen     beeinflussen über hier nicht dargestellte, aber  bereits im Vorhergehenden beschriebene     Ab-          fühlorgane    vier Steuermagnete     bi    bis     b4.     deren Anker ei bis     c4    je eine Steuerschiene       di    bis     d4    bewegen können.

   Je nach der Er  regung eines oder mehrerer Magnete b wird  eine oder mehrere der zugeordneten Steuer  schienen d verstellt, und zwar derart, dass  ein bestimmter, um die Achse f drehbarer      Zwischenhebel e unter dem Einfluss der Fe  der g in die in einer Geraden liegenden  Zahnlücken der vier Steuerscheiben einfallen  kann.  



  In der Ruhestellung der Sortiermaschine  wird der ausgewählte Zwischenhebel e an  der Drehung im Uhrzeigersinn durch eine       ilim.    zugeordnete, auf der Welle i     befestigte     Kurvenscheibe k gehindert, gegen welche  die fest mit dem Hebel e verbundene Rolle h  liegt. Der Zwischenhebel- e beeinflusst über  eine Nase     l    einen um eine ausserhalb der       Kartenbahn    angeordnete Achse n drehbaren  Steuerhebel m, der mit einem als Draht aus  gebildeten Führungsmittel o fest verbunden       ist.     



       In,        Fig.    16 sind zwei     Gruppen    von zwölf  Führungsdrähten     o1.    bis o12     bezw..    o'1 bis o'12  dargestellt, von denen je zwei einem     Sortier-          fach    zugeordnet sind. In der gleichen Weise  sind die mit - diesen     Führungsdrähten    ver  bundenen, je zu zwei zu einem Bügel zu  sammengefassten Steuerhebel m mit     m1    bis  bis m12 bezeichnet worden.

   Soll beispielsweise  eine     Lochkarte    dem zwölften Fach     zugeführt     werden, so wird -Bügel m12 angehoben und  die     von,    rechts nach links bewegte.. Loch  karte in eine derartige Stellung zu     den.-Füh-          rungsdrähten    o gebracht, dass o12,     0'12.    sich  oberhalb, die übrigen Führungsdrähte sich  unterhalb der Lochkarte befinden..

   Während  des Kartentransportes verhindern die Füh  rungsdrähte     o1    bis oll das Einfallen der  Lochkarte in das erste     Sortierfach,    die  Drähte o2 bis     oii    das Einfallen in das zweite  Sortierfach usw., das     Führungsdrahtpaar    o11  das Ablegen der erwähnten Lochkarte im  11. Sortierfach, während die Lochkarte, da  das zwölfte     Führungsdrahtpaar   <B>012,</B>     0y12    sich  oberhalb der Karte befindet, vorteilhaft un  ter dem Einfluss besonderer ortsfester Füh  rungsmittel, in das zwölfte     Sortierfach     gleitet.  



  . - Soll eine Lochkarte dem sechsten     Sor-          tierfach    zugeführt werden, so wird der  Steuerhebel ms angehoben .der über einen  unten     angeordneten    Ansatz<I>p</I> den Bügel<I>m7</I>    anhebt, der seinerseits über einen Ansatz p'  den nächstfolgenden ms bewegt, usw., so dass  durch die Steuerung des Bügels ms die fol  genden Bügel m7 bis m12 ebenfalls angehoben  werden, die von rechts nach links bewegte  garte infolgedessen eine derartige Stellung  gegenüber den     Führungsdrahtpaaren    o ein  <U>nimm</U>t, dass     o1    bis     o5    unterhalb,     o6    bis o12  oberhalb der Lochkarte sich befinden.

   In  dem vorliegenden Beispiel entsprechender  Weise wird-infolgedessen die Lochkarte im  sechsten     Sortierfach    abgelegt.  



  Zum Rückführen der Steuerbügel sind,  wie in     Fig.    15 dargestellt, jedem Bügel ent  weder auf einer gemeinsamen Welle q an  geordnete, auf Rollen     r    einwirkende Steuer  scheiben s oder an einer ortsfesten Stange t  angreifende Federn     u    oder beides vor  gesehen.  



  Die Wirkungsweise der     vorbeschriebenen     Steuerungseinrichtung ist folgende:  Die einem Kartenstapel entnommene  Lochkarte     a    wird, bevor sie die     Sortier-          einrichtung    erreicht, von nicht dargestellten       Abgreiforganen    abgefühlt. Entsprechend dem  abgegriffenen Wert werden eine oder meh  rere Steuerscheiben     d1    bis     d.4    durch die Elek  tromagnete     bi    bis     b4    verstellt.

   Um die     Ver-          stellungsarbeit    und die Abnutzung der  Steuerscheiben zu verringern, werden wäh  rend eines Einstellvorganges     entweder    über  die Steuerscheiben s die Steuerhebel m oder  über die Kurvenscheiben k die Zwischen  hebel e etwas angehoben.  



  Nach Beendigung des Einstellvorganges  geben die Kurvenscheiben k     bezw.    Steuer  scheiben s die Zwischenhebel e     bezw.    Steuer  hebel m frei, so dass unter dem Einfluss der  Federn g ein dem abgefühlten Wert ent  sprechendes     Zwischenhebelpaar    e in die  Zahnlücken der Steuerscheiben d einfällt  und der zugeordnete Bügel m eventuell un  ter Mitnahme weiterer Bügel angehoben  wird.  



  Kurz nachdem die Lochkarte unter dem  Einfluss von nicht dargestellten Transport  rallen an     dem:    Bügel m     vorbeigeglitten    ist,  werden über die Kurvenscheiben k     bezw.         Steuerscheiben s das     Zwischenhebelpaar    e  und die im entgegengesetzten Uhrzeigersinn  bewegten Bügel in ihre Ruhelage zurück  bewegt, so dass eine weitere Lochkarte  auf die Sortiereinrichtung einwirken kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sortiermaschine für Lochkarten, die durch Rollen zwischen Führungsmitteln transportiert werden, dadurch gekennzeich- iiet, dass als Führungsmittel mehrere im we sentlichen in einer Ebene nebeneinander liegende, in sich bewegliche Leitmittel vor gesehen sind. UNTERANSPRüCHE 1. Sortiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- mittel als Bänder ausgebildet sind.. 2. Sortiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- mittel als Fäden ausgebildet sind. 3.
    Sortiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- mittel als Drähte ausgebildet sind. 4. Sortiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- mittel als Darmsaiten ausgebildet sind.
    5. Sortiermaschine nach Patentanspruch, mit einem zur Verteilung der Lochkarten durch ein Steuerwerk gesteuerten Kar tentrichter, dadurch gekennzeichnet, dass' der Trichter (40) in so viele Fächer ein geteilt ist, als Sortierfächer vorhanden sind, von denen Führungsdrähte (51) nach den Zwischenwänden (50) zwischen den Trichterfächern führen. 6. Sortiermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass Leitflächen (67) angeord net sind, denen sich die Führungs drähte (51) in jeder Stellung des Karten trichters anschmiegen. 7.
    Sortiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Steuerungs nasen (101) vorgesehen sind, durch wel che die nebeneinander liegenden Leit- mittel teils in die obere, teils in die un tere Stellung gebracht werden, nm die zur Sortierung bestimmte Karte in rich tige Stellung zu den Leitmitteln zu bringen. B. Sortiermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass Steuerschienen (102 bis 105), welche mit Aussparungen zwecks Aufnahme von Steuerbügeln (114) ver sehen sind, durch von Fühlhebelkontak- ten beeinflusste Elektromagnete verscho ben werden. 9.
    Sortiermaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbügel (114) Steuerhebel (123) beeinflussen, wodurch die Steuernasen (101) gesteuert werden. 10. Sortiermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Steuerwalze (126) mit Steuerscheiben (127) zum Rückstellen der Steuernasen (101) und zum Einschalten der Steuerbügel (114). 11. Sortiermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuernasen (101) durch einen gemeinsamen Nullstellhebel (125) in die Nullage gelegt werden. 12.
    Sortiermaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Nullstellhebel (125) von einer oder mehreren Steuer scheiben (130) in die Arbeitsstellung ge bracht wird. 13. Sortiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- mittel (o) mit ausserhalb der Karten transportbahn gelagerten Steuerhebeln (m) verbunden sind. 14.
    Sortiermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass die jedem gleichen Sortier- fach zugeordneten, ausserhalb der Kar- tentränsportbahn gelagerten Steuerhebel (m) starr miteinander verbunden sind. 15.
    Sortiermaschine nach Patentanspruch, und Unteranspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass die den einzelnen Sortier- fächern zugeordneten Steuerhebel sich über Ansätze<I>(p, p')</I> derart beeinflussen, dass bei einer Steuerbewegung der einem Sortierfach zugeordneten Steuerhebel die allen nachher angeordneten Sortier- fächern zugeordneten Steuerhebel mit bewegt werden.
    16. Sortiermaschine nach Patentansprucb und Unteranspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Bewegen der ausser halb der Kartentransportbahn gelagerten Steuerhebel<I>(m)</I> Kurvenscheiben <I>(k, s)</I> vorgesehen sind, welche die Hebel so wohl zum Ausführen der Steuerbewegun gen freigeben, als auch in die Nullstel lung zurückbewegen.
CH149258D 1929-07-27 1930-07-14 Sortiermaschine. CH149258A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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