CH149287A - - Google Patents

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CH149287A
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  In ein Kraftfahrzeug mit Kettenlaufwerk verwandelbares Räderkraftfahrzeug.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Räderkraftfahrzeug, welches in ein  Kraftfahrzeug mit Kettenlaufwerk umgewan  delt werden kann. Bei diesem Fahrzeug sind  auf jeder Längsseite des Fahrzeuges min  destens zwei Laufrollen in gleicher Flucht  mit den entsprechenden Hinterrädern des  Fahrzeuges angeordnet und zwei Laufketten  vorgesehen, welche je auf ein Hinterrad und  auf die mit dem letzteren in Flucht liegenden  Rollen aufsetzbar sind, wobei jede der beiden  hintern Blattfedern des Fahrzeuges mit ihrem  hintern Ende einerseits direkt durch eine  lösbare Verbindung mit dem Fahrzeugrahmen  und anderseits mit dem einen Ende eines  zweiarmigen, am Fahrzeugrahmen vertikal  schwenkbar angeordneten Hebels, dessen  anderes Ende auf die Laufrollen einwirkt,  verbunden ist,

   so dass nach Lösung der lös  baren Verbindung des Blattfederendes mit  dem Rahmen, die Rahmen- und Aufbaulast  teilweise auf die Laufrollen, teilweise auf  die Hinterräder übertragen wird.    In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und es zeigt:  Fig. 1 eine Seitenansicht des ganzen  Fahrzeuges, und  Fig. 2 eine Seitenansicht des Fahrzeug  gestelles in der Einstellung bei Antrieb durch  die Laufkette,  Fig. 3 eine Ansicht des Fahrzeuggestelles  bei abgenommener Laufkette und hochge  hobenen Laufrollen.  



  Die mit der Hinterachse s verbundene  Blattfeder f ist einerends in einem Federbock  am Rahmen R und andernends in einem  Federgehänge e befestigt. Dieses Federge  hänge steht, in Verbindung einerends mit  einem zweiarmigen Schwinghebel c,     andern-          ends    mit einer Gleitmuffe w, welche auf  einer mit dem Rahmen verbundenen Füh  rungsstange     u    verschoben, oder aber mittelst  eines Steckbolzens o in verschiedenen Stel  lungen auf der Stange festgestellt werden  kann. Der Schwinghebel c ist mittelst eines      Bolzens b in einem mit dem Rahmen R ver  bundenen Lagerbock a drehbar gelagert.

   So  wohl der Lagerbock a, wie auch der Schwing  hebel c weist mehrere Bohrungen zur Auf  nahme des Bolzens b auf, wodurch ermöglicht  wird, die einzelnen Hebellängen des zwei  armigen Schwinghebels c in gewissen Grenzen  zu verändern. An dem auf der Zeichnung  links liegenden Ende des Hebels c ist eine  Druckstange h gelenkig angeschlossen, welche  mit ihrem untern Ende mit einem     doppel-          armigen    Hebel i ebenfalls gelenkig verbunden  ist. An den Enden dieses Hebels i sitzen  drehbar die Laufrollen k und l. Ein Schwenk  arm m auf jeder Seite des Fahrzeuges ist  mit einem Ende auf der mit der Hinterachse  s verbundenen Welle t und mit dem andern  Ende mit dem Doppelhebel i gelenkig ver  bunden.

   Um die Umwandlung des Räder  kraftfahrzeuges in ein Kettenfahrzeug zu  ermöglichen, sind zwei Laufketten vorgesehen.  Diese werden je auf einer Seite des Fahr  zeuges auf ein Hinterrad g und die Lauf  rollen k, l aufgelegt, wie in Fig. 1 und 2  dargestellt. Dann wird der Steckbolzen o bei  beiden Federgehängen entfernt. Die auf den  hintern Teil des Fahrzeuges entfallende und  an den Bolzen b angreifende Rahmen- und  Aufbaulast wird durch den Schwinghebel c  im Verhältnis seiner Hebellängen einerseits  durch Vermittlung der Druckstangen h, Dop  pelhebel i und der Laufrollen k, l und ander  seits durch die Federgehänge e, Blattfedern  f und Hinterräder g, auf die Laufketten n  übertragen. Dabei ermöglicht der allseitig  gelenkige Anschluss der Schwinghebel, Druck  stangen, Doppelhebel etc. eine ständige kon  stante Belastung der Laufketten auch bei  Geländeunebenheiten.

    



  Soll hingegen das Fahrzeug ohne Ketten  antrieb, das heisst als normales Räderkraft  fahrzeug benützt werden, so sind die Laufketten  n von den Hinterrädern und den Laufrollen k  und l zu entfernen und die letzteren werden  hochgeschwenkt, wobei gleichzeitig die hintern  Enden der Blattfedern f mittelst der Steck  bolzen o auf den Führungsstangen u in ihrer  Lage festgestellt werden.    Das Fahrzeug kann also einerseits auf  guten Fahrstrassen als Räderfahrzeug und  anderseits bei schlechten beziehungsweise  unebenen Bodenverhältnissen als Kettenfahr  zeug Verwendung finden. Die Umwandlung  kann in schneller und einfacher Weise auf  der Fahrstrecke vorgenommen werden.  



  Es können auf jeder Seite des Fahrzeuges  auch mehr als zwei Laufrollen vorhanden  sein und die Laufrollen können auch abnehm  bar angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In Kraftfahrzeug mit Kettenlaufwerk um wandelbares Räderkraftfahrzeug, dadurch ge kennzeichnet, dass auf jeder Längsseite des Fahrzeuges mindestens zwei Laufrollen in gleicher Flucht mit den entsprechenden Hin terrädern des Fahrzeuges angeordnet sind, und dass zwei Laufketten vorgesehen sind, welche je auf ein Hinterrad und auf die mit dem letzteren in Flucht liegenden Rollen aufsetzbar sind, wobei jede der beiden hintern Blattfedern des Fahrzeuges mit ihrem hintern Ende einerseits direkt durch eine lösbare Verbindung mit dem Fahrzeugrahmen und anderseits mit dem einen Ende eines zwei armigen, am Fahrzeugrahmen vertikal schwenk bar angeordneten Hebels, dessen anderes Ende auf die Laufrollen einwirkt, verbunden ist, so dass nach Lösung der lösbaren Ver bindung des Blattfederendes mit dem Rahmen,
    die Rahmen- und Aufbaulast teilweise auf die Laufrollen, teilweise auf die Hinterräder übertragen wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite des Fahrzeuges mehr als je zwei Laufrollen an geordnet sind. 2. Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schwinghebel mit dem vordern Ende auf die Laufrollen der Laufkette und mit dem hintern Ende auf das rückwärtige Ende der auf der Hinterachse angeordneten Blattfeder stützt. 3. Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung des Schwinghebels zwecks Änderung der Hebel längenverhältnisse veränderlich ist. 4. Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrollen hoch schwenkbar sind. 5.
    Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrollen ab nehmbar sind.

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