CH149305A - Einrichtung zur Beeinflussung von Eisenbahnfahrzeugen auf induktivem Wege. - Google Patents

Einrichtung zur Beeinflussung von Eisenbahnfahrzeugen auf induktivem Wege.

Info

Publication number
CH149305A
CH149305A CH149305DA CH149305A CH 149305 A CH149305 A CH 149305A CH 149305D A CH149305D A CH 149305DA CH 149305 A CH149305 A CH 149305A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
signal
influencing
route
tuned
circuit
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft C Lorenz
Original Assignee
Lorenz C Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lorenz C Ag filed Critical Lorenz C Ag
Publication of CH149305A publication Critical patent/CH149305A/de

Links

Landscapes

  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


  Einrichtung zur     Beeinflussung    von Eisenbahnfahrzeugen auf     induktivem    Wege.    Die bis jetzt     bekannten.        Einrichtungen     zur Beeinflussung von     Eisenbahnfahrzeugen     auf induktivem Wege sind allgemein so ge  troffen, dass auf der festen Strecke     Beein-          flussungsvorrichtungen,    beispielsweise auf  eine bestimmte Frequenz abgestimmte Reso  nanzkreise vorgesehen sind,

   welche im     Ge-          fahrzustandeingeschaltet    sind und auf die  am Fahrzeug vorgesehene Sicherungsein  richtung einwirken und dort ein Signal oder  eine Bremsung     auslösen.    Diese Beeinflus  sungseinrichtungen auf der Strecke stehen  dabei mit den betreffenden Streckensignalen,  welchen sie zugeordnet sind, durch Leitungen  in Verbindung und können bei der Betäti  gung der Signale durch mit dem Signal ge  steuerte Kontakte in die Beeinflussungsstel  lung gebracht oder ausgeschaltet werden, je  nachdem das Signal auf     "Halt"    oder auf       "Fahrt"    gestellt ist.

   Erfolgt die Beeinflus  sung des Zuges durch auf der Strecke an  geordnete Resonanzkreise, so     werden    diese  in den nicht beeinflussenden Zustand ge-    bracht, indem der Resonanzstromkreis durch  Offnen ausgeschaltet oder durch Kurzschlie  ssen eines Teils dieses Stromkreises ver  stimmt wird.  



  Durch die beschriebene Massnahme ist  jedoch immer noch keine genügende Sicher  heit für das betreffende Fahrzeug gegeben,  denn es ist dabei nicht berücksichtigt, dass  ein- schnellfahrender Zug bei Abzweigung  von seinem geraden Fahrweg auf ein anderes  Gleis, wie es beim Einfahren in fast. jede  grössere Station notwendig ist, durch     dic          Zugsicherungseinrichtung    auf die Abzwei  gung aufmerksam gemacht oder sogar ab  gebremst werden sollte, wenn der Lokomotiv  führer das die Abzweigung anzeigende Sig  nal übersehen hat und     unachtsam    überfährt.  



  Für optische     Signalübertragungseinrich-          tungen,    welche auf dem Fahrzeug einen       Strahlensender    und lichtempfindliche Emp  fangszellen besitzen und bei denen auf der  Strecke ein Raumspiegel vorgesehen ist, ist      nun bereits der Vorschlag gemacht worden,  die an den Hauptsignalen auf das     Fahrzeug     zu übertragende     Wirkung    auch von der Stel  lung des zweiten Flügels dieses Signals (des  Wegsignals) abhängig zu machen.

   Bei die  sen.     Einrichtungen    wird als Raumspiegel ein       sogenannter        Tripelspiegel    verwendet, welcher  die auf ihn auftreffenden     Liehtstrahlen    fast  parallel zu sich selbst reflektiert, so dass in  der Ebene der Lichtquelle zu beiden Seiten  derselben je ein Lichtpunkt entsteht. Ver  dreht man den Spiegel um seine optische  Achse, so drehen sich gleichzeitig auch die  reflektierten Lichtpunkte um den gleichen  Betrag.

   Um eine derartige optische Zug  sicherungseinrichtung in ihrer Wirkungs  weise auch von der Stellung des Wegsignals  abhängig zu machen, ist deshalb vorgeschla  gen worden, dem Spiegel auf der Strecke  bei Haltestellung des Signals eine ganz be  stimmte Stellung zu geben, in welcher er  ganz bestimmte lichtempfindliche Empfangs  zellen auf der Lokomotive anstrahlt und  ihn beim Ziehen des Wegsignals so zu ver  drehen, dass er eine andere Zellengruppe an  strahlt, welche auf irgend eine Weise den  Führer von der Stellung des Wegsignals be  nachrichtigt.  



  Um nun auch. bei induktiven     Zugbeein-          flussungseinrichtungen    verhindern zu kön  nen, dass das Fahrzeug bei zu schnellem Ein  fahren auf Weichen in Abzweigstellung ent  gleist, wird zur Sicherung des Zuges gemäss  vorliegender Erfindung vorgeschlagen,     dass          a        ue        'h        mit        dem        zweiten        Flügel        t'        de13        Signals,     welcher die     Abz-uvelgull("    auf ein anderes  Gleis anzeigt, dem sogenannten Wegsignal,

    Kontakte betätigt werden, welche den Beein  flussungszustand eines Streckenpunktes än  dern.    Das Wesen der     Erfindang    wird     nein    an  hand von Ausführungsbeispielen, deren  Schemata in den beigefügten Figuren dar  gestellt sind, näher erläutert.  



       Fig.    1 stellt einen mit einem     Vorsignal    I'  und einem, Hauptsignal 17 ausgerüsteten  Streckenabschnitt dar. Für die Zwecke der    induktiven Zugbeeinflussung ist in der Nähe  des     Vorsignals        V    eine auf die Frequenz f     i     abgestimmte     Gleismagneteinrichtung    ange  ordnet und in der Nähe des Hauptsignals     I1     eine weitere     Gleismagneteinrichtung    vorge  sehen, deren     elektrischer    Kreis auf eine an  dere Frequenz f 2     abgestimmt.    ist.

   Die ent  sprechende, auf dem Fahrzeug sich befin  dende     Zugbeeinflussungseinrichtung    sei der  art getroffen, dass bei unachtsamem     Uber-          fahren    des auf     "Halt"    stehenden     Vorsignals     ein optisches oder     akustisches    Signal oder  gegebenenfalls eine Bremsung ausgelöst.  wird, während das Fahrzeug bei     Drüeken     eines Wachsamkeitsschalters keine     Beeinflus-          sung    erfährt.

   Durch die am Hauptsignal  angeordnete, auf die andere Frequenz f2 ab  gestimmte     Gleismagneteinrichtung        wird    beim  Überfahren desselben der Zug auf     jeden    Fall  zum Stillstand gebracht, es sei denn, der  Lokomotivführer fahre auf Befehl und       driieke    dabei einen Befehlsknopf,     w        eleher     die     Beeinflussunbseinrielitung,        ausschaltet.     Um nun den Führer zu zwingen, dass er nicht.

    nur das Fahrsignal, sondern auch den zwei  ten Flügel     des    Hauptsignals (Wegsignal)  beachtet, ist die in     Fig.        \?    dargestellte Ein  richtung vorgesehen.  



  In     Fig.    2 bedeutet     FS    das Fahrsignal in  Fahrstellung und     ZYS    das Wegsignal, wel  ches anzeigt, dass das Fahrzeug eine auf       Abzweigung    stehende     Weiche    überfahren  muss. Diesen beiden     Siomalflügeln    ist je ein  Kontaktsatz     m,        v2        bezw.        74i.        z412    zugeordnet.

    Gleichzeitig mit der     Betä.ti--ung    der Signal  flügel werden     diese    Kontaktsätze     umo-e-          steuert.    Durch die Kontakte     vi    wird einer  seits der elektrische Kreis des am     Vorsignal     angeordneten Gleismagnetes, dessen wirk  samer Teil aus der Spule     Li    und der Ka  pazität     Ci    besteht und auf die Frequenz     fi     abgestimmt ist, freigegeben     bezw.    kurzge  schlossen, je nachdem das Fahrsignal     F.S\    auf  "Halt" oder auf "Fahrt" steht.

   Der auf die  Frequenz f2 abgestimmte Kreis der am  Hauptsignal - angeordneten     Gleismagnetein-          richtung,    bestehend aus der Kapazität C2  und der Spule L2, wird von beiden Signal-           flügeln    gesteuert. Die Einstellung dieses Be  einflussungspunktes am Hauptsignal erfolgt  in. der Weise, dass bei Fahrtstellung des  Fahrsignals     FS    und Ruhestellung des Flü  gels     TVS    der elektrische Kreis des Gleismag  netes kurzgeschlossen ist (Ruhestellung) und,  wenn das Fahrsignal auf "Halt" steht, ge  öffnet ist (Beeinflussungsstellung).

   Wird  ,jedoch bei Fahrstellung des Fahrsignals     FS     aus das Wegsignal WS gezogen, so wird  der Kurzschluss des Beeinflussungskreises  wieder aufgehoben und eine weitere Kapa  zität     C'2    parallel zur Kapazität     C2    geschal  tet.

   Diese Kapazität     C'2    ist derart bemessen,  dass durch ihre     Parallelschaltung    zu den Ele  menten     C2    und     L2    eine Abstimmung des Be  einflussungskreises auf die Frequenz     fi     stattfindet und deshalb die gleiche Wirkung  auf die am Fahrzeug vorgesehene     Beeinflus-          sungseinriclltung    ausübt, wie die am Vor  signal angeordnete Beeinflussungseinrich  tung.

   Dabei ist vorausgesetzt, dass die Fre  quenz     fi,    auf welche der am     Vorsignal    an  geordnete Beeinflussungspunkt abgestimmt  ist, kleiner ist als die für das Hauptsignal  charakteristische Frequenz     f2.    Ist jedoch  umgekehrt der Abstimmungskreis des Gleis  magnetes am     Vorsignal    auf die höhere Fre  quenz abgestimmt und der Kreis des Gleis  magnetes am Hauptsignal auf die niedrigere  Frequenz, dann wird durch das Wegsignal  die zusätzliche Kapazität     C'2    nicht parallel  zur Kapazität     C2,    sondern in Reihe dazu ge  schaltet. Überfährt das Fahrzeug ein auf  "Abzweigung" gestelltes Hauptsignal, so ist  also der Führer gezwungen, den Wachsam  keitshebel zu betätigen.

   Dadurch bestätigt  er, dass er das Signal auf Abzweigung wahr  genommen hat, im andern Falle er durch ein  optisches oder akustisches Signal darauf auf  merksam gemacht wird, eine Strafregistrie  rung des unachtsamen Überfahrens eines in  Warnstellung sich befindenden Signals statt  findet und gegebenenfalls eine Zwangsbrem  sung erfolgt.  



       Fig.    3 zeigt ähnlich wie in     Fig.    l einen       Streckenabschnitt,    welcher mit einem am       Vorsignal    und einem am Hauptsignal ange-         orcliteLei        C71ci@u. @@...L        uüabeiU.ieL        LL.        Dei     Unterschied bei diesem Ausführungsbeispiel  besteht darin, dass hier die in der Nähe  der Streckensignale angeordneten Beeinflus  sungseinrichtungen (Gleismagnete mit Ab  stimmungskreisen) auf die gleiche Frequenz  abgestimmt sind.

   Die     dazugehörige    Siche  rungseinrichtung auf dem Fahrzeug s, -i so  getroffen, dass ein derartiger Beeinflussungs  punkt nur nach Betätigen eines Wachsam  keitsknopfes überfahren werden kann     und     dass gegebenenfalls auf eine gewisse     Streekc     von dem Zeitpunktdes     Drückens    des Wach  samkeitsschalters ab oder vom     Beeinflu#,-          sungspunkt    ab die Geschwindigkeit des Fahr  zeuges überprüft wird.  



       Fig.    4 zeigt eine     Schaltungsanordnun,-n     wie die beiden Beeinflussungspunkte 1. und  2 in     Fig.    '3 durch das Fahrsignal     FS    und  das Wegsignal WS gesteuert werden können.  Auch hier wird der elektrische Kreis     di"     Gleismagnetes beim     Vorsignal,    bestehend aus  der Spule     Li    und der dazu parallelgeschal  teten Kapazität     C1,    vom Fahrsignal     FS    bei  Fahrstellung mit Hilfe des Kontaktes     vi     kurzgeschlossen. Der Beeinflussungskreis     Li,          Ci    ist also ausser Wirkung.

   Gleichzeitig wird  durch das Fahrsignal     F8    auch der Kontakt       v2    geschlossen, welcher in einem     Kurzschluss-          kreis    für den in der Nähe des Hauptsignals  angeordneten     Streckenkreis,    bestehend     aus     der     Induktivität        L2    und der Kapazität     C'2,     liegt. Dieser     Kurzschlusskreis    enthält noch       den    Kontakt     av,    welcher vom Wegsignal     TT'S     gesteuert wird.

   Bei     Abzweigstellung    dieses  Signals ist der Kontakt     u,    geöffnet und hebt  dadurch den Kurzschluss für den     Hanpt-          signalbeeinflussungskreis    wieder auf, so dass  dieser sich in     Beeinflussungsstellung    befin  det.

   In der Ruhestellung des     )Vegsignals          WS    ist     dagegen    der Kontakt     av        geschlossen     und es wird dadurch der     Hauptsignalbeein-          flussungskreis    durch das Fahrsignal     FS        auf     die .gleiche Weise gesteuert, wie der am     Vor-          sig-nal    sich befindende     Beeinflussungskreis.     Selbstverständlich kann die     Einriehtunm     auch derart getroffen sein,

   dass bei     Abzw        eig-          stellung    des Wegsignals auch der Vorsignal-    
EMI0004.0001     
  
         findet.       Fig.    5 stellt einen     Streckenabschnitt    dar,  welcher am Hauptsignal H mit einer abso  luten Fahrsperre ausgerüstet ist, das heisst  an dieser- Stelle zwei Beeinflussungseinrich  tungen besitzt, welche in kurzem Abstand  voneinander angeordnet sind und den Zweck  haben, das Fahrzeug durch wiederholte,  kurz aufeinanderfolgende Beeinflussung auch  dann abzubremsen, wenn das Hauptsignal  erst in     Haltstellung    gebracht wird, nachdem  das     Vorsignal    bereits überfahren war,

   so dass  der am     Vorsignal    angeordnete Gleismagnet  auf die     Zugsicherungseinrichtung    der Loko  motive nicht eingewirkt hat. Die elektri  schen Kreise der Streckenmagnete sind hier  wiederum auf ein und dieselbe Frequenz ab  gestimmt. Die auf dem Fahrzeug sich be  findende Einrichtung sei dabei derart aus  gebildet, dass eine Bremsung des Fahrzeuges  bei jedem unachtsamen     Vberfahren    eines       Streckenbeeinflussungspunktes    in Wirkstel  lung ausgelöst wird.

   Betätigt der Führer  jedoch den Wachsamkeitshebel, so tritt die  Bremsung beim Überfahren     eines    einzelnen       Streckenbeeinflussungspunktes    nicht ein,  sondern es wird eine zeit- oder wegabhängige  Einrichtung eingeschaltet, welche die Brem  sen bis zum Ablauf einer bestimmten Zeit  oder bis nach Durchfahren einer vorher be  stimmten Strecke in     Betäti:gungsbereitschaf        t     halten. Nach Ablauf dieser Verzögerungs  mittel wird die Betätigungsbereitschaft wie  der aufgehoben.     Tritt    jedoch vorher eine Be  einflussung von der Strecke aus ein, so wird  sofort eine     Zwangsbremsung    ausgelöst.

   Die  ser Fall tritt beispielsweise am Hauptsignal  ein, wenn dieses auf "Halt" steht und der  Führer durch Betätigen des Wachsamkeits  schalters versuchen sollte, dieses Signal zu  überfahren. -    Bei dieser Anordnung der Streck     enbeein-          flussungspunkte    kann nun die Steuerung der       Beeinflussungskreise    durch das Hauptsignal  in ähnlicher Weise erfolgen, wie es in der       Fig.    4 dargestellt ist, jedoch mit .dem Unter-    schied, dass der zweite     Beeinflussungspunkt     2' am Hauptsignal von einem durch das  Fahrsignal     allein    gesteuerten Kontakt     ein-          bezw.    ausgeschaltet wird,

   so dass bei Fahr  stellung des Fahrsignals     MS'    :der zweite Be  einflussungspunkt 2' kurzgeschlossen bleibt,  wenn auch das Wegsignal     fl'S    gezogen wird.  Der erste Beeinflussungspunkt 2 am Haupt  signal ist ebenso, wie es ans     Fig.    4 ersicht  lich ist, von der Stellung des Fahrsignal  und des Wegsignals abhängig. Bei dieser  Ausführung ist der Lokomotivführer dem  nach in der Lage, durch Betätigen des Wach  samkeitshebels das eine Abzweigung anzei  gende Hauptsignal ohne Beeinflussung zu  überfahren.  



  Die Einrichtung kann auch derart getrof  fen sein, dass eine gewisse Strecke vor dem  Hauptsignal, jedoch nur soweit. davon ent  fernt, dass die Signalstellung licht beobach  tet werden kann, ein weiterer Gleismagnet  angeordnet ist, welcher lediglich vom     -#Veg-          signal    gesteuert wird.  



  In     Fig.    6 ist die Abhängigkeit der     Strek-          kenbeeinflussungspunkte    von der Signalstel  lung dargestellt. Die Kontakte v steuern  dabei die     Beeinflussungskreise    2 und 2'       (Fig.    5), von denen der Einfachheit halber  nur der aus der Spule     L-    und dem Konden  sator     C2    bestehende Beeinflussungskreis ge  zeichnet ist, in derselben Weise, wie es. oben  bereits beschrieben wurde. Auch die Ein  richtung     für,den    in der Nähe des     Vorsignals     angeordneten Gleismagneten ist der Über  sichtlichkeit wegen weggelassen.

   Das Weg  signal     WS",    mit welchem gleichzeitig die  Kontakte     w    betätigt werden, bewirkt in     di--          sem    Falle die Steuerung des Beeinflussungs  punktes 3, welcher aus der Kapazität     C3    und  der dazu parallel     geschalteten    Spule     L3    be  steht, in der Weise, dass bei     Ruhestellung;

       des Signals     WS    dieser Beeinflussungskreis 3  durch Kurzschliessen des Kondensators Ca  verstimmt, das heisst unwirksam gemacht ist  und bei Abzweigstellung des     Signals.    der  Kontakt     zv,    wie dargestellt, geöffnet ist, das  heisst sich der Gleismagnet 3 im Beeinflus  sungszustand befindet.

        Durch .die oben beschriebenen Einrichtun  gen wird somit erreicht, dass der Lokomotiv  führer sich nicht nur von der Stellung des  Fahrsignals, welches ihm lediglich angibt,  ob die Strecke frei passierbar ist oder nicht,  sondern von der Stellung des Wegsignals  überzeugen muss, und im halle, dass dieses  auf "Abzweigung" steht, das     Fahrzeug    früh  zeitig auf die höchst zulässige Geschwindig  keit zum Überfahren von Weichen in     Ab-          zweigstellung    bringen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Beeinflussung von Eisen bahnfahrzeugen auf induktivem Wege, bei der die auf der Strecke angeordneten Beein flussungspunkte durch das Fahrsignal ge steuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass auch mit dem Wegsignal Kontakte betätigt werden, die den Beeinflussungszustand eines Streckenpunktes ändern. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die dem Haupt signal zugeordnete Beeinflussungsvor richtung durch Betätigung des Wegsignals in die Beeinflussungsstellung gebracht wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch mit zwei Beeinflussungsvorrichtungen ani Hauptsignal, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ziehen des Wegsignals eine dieser Beeinflussungsvorrichtungen in die Beein flussungsstellung gebracht \wird. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass "ich zwischen Vor- und Hauptsignal eine Beeinflus sungsvorrichtung befindet, welche durch das Wegsignal gesteuert wird. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch mit einer auf eine bestimmte Frequenz abge stimmten Beeinflussungsvorrichtung am Vorsignal und einer auf eine andere Fre quenz abgestimmten Beeinflussungsvor richtung am Hauptsignal, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Falle, in wel chem das Hauptsignal in die Stellung für "Ablenkung" gestellt wird, die ihin zu geordnete Beeinflussungsvorrichtung auf die gleiche Frequenz wie die dem V or- signal zugeordnete Beeinflussungsvorrich tung abgestimmt wird.
CH149305D 1929-09-24 1930-07-16 Einrichtung zur Beeinflussung von Eisenbahnfahrzeugen auf induktivem Wege. CH149305A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE149305X 1929-09-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH149305A true CH149305A (de) 1931-08-31

Family

ID=5673266

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH149305D CH149305A (de) 1929-09-24 1930-07-16 Einrichtung zur Beeinflussung von Eisenbahnfahrzeugen auf induktivem Wege.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH149305A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19529374A1 (de) Verfahren zur Einbindung von Bahnübergängen in die automatische Steuerung und Sicherung von Schienenfahrzeugen
EP3400160A1 (de) Bahntechnische anlage und verfahren zum betreiben einer bahntechnischen anlage
CH149305A (de) Einrichtung zur Beeinflussung von Eisenbahnfahrzeugen auf induktivem Wege.
AT123042B (de) Beeinflussungseinrichtung auf induktivem Wege für Eisenbahnfahrzeuge.
DE2630970C2 (de) Verfahren zur Überwachung des Verkehrs von Zügen
DE516253C (de) Schaltanordnung fuer Zugankuendigungssignale
DE513685C (de) Beeinflussungseinrichtung auf induktivem Wege fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE693872C (de) Signaleinrichtung fuer Schnellbahnverkehr
DE2247275C2 (de) Anordnung bei eisenbahnanlagen mit linienfoermiger informationsuebertragung zwischen zug und strecke
DE2205368A1 (de) Einrichtung zur punktweisen zugbeeinflussung und informationsuebertragung zwischen schienenfahrzeugen und der strecke
DE470064C (de) Signalschaltung fuer voruebergehend unbediente Eisenbahnstationen
DE689606C (de) nbahnueberwege
DE662589C (de) Einrichtung zur Beeinflussung eines Eisenbahnfahrzeugs
DE881800C (de) Warnsignalanlage fuer Weguebergaenge
DE564138C (de) Beeinflussungseinrichtung auf induktivem Wege fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE1012951B (de) Verfahren und Einrichtung zur geschwindigkeitsabhaengigen Sicherung schienengleicher Weguebergaenge
AT149019B (de) Elektrische Sicherungsanlage für Eisenbahnübergänge.
DE1941917A1 (de) Gleisstromkreis,insbesondere ohne Isolierstoesse,zum Einwirken auf Stellwerksschaltungen
DE758287C (de) UEberwegwarnsignalanlage fuer eingleisige, in beiden Richtungen befahrene Eisenbahnstrecken
DE662690C (de) Selbsttaetiger Streckenblock
DE880598C (de) Warnlichtanlage mit Stationsabhaengigkeit
DE878218C (de) Warnlichtanlage mit verdoppelten Einschaltkreisen und verzoegertem Sperrelais
AT139167B (de) Überweg-Schaltung.
DE666582C (de) Zugbeeinflussungseinrichtung
AT113042B (de) Schaltungsanordnung für Blockrelais.