CH149354A - Elektrisch geheiztes Kochgerät. - Google Patents
Elektrisch geheiztes Kochgerät.Info
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Description
Elektrisch geheiztes Kochgerät. Gegenstand der Erfindung ist ein elek trisch geheiztes Kochgerät, wie Kochplatte, Kochgefäss oder dergleichen. Die Erfindung besteht darin, dass ein einheitlicher Isolier- körper Heizspiralen so eingebettet trägt, dass deren Windungen zum Teil vorstehen, und mit dem die Wärme aufnehmenden Teil wärmeleitend verbunden ist, wodurch nicht nur die grösstmögliche Annäherung der hauptsächlich durch Wärmestrahlung wirk samen Heizspiralen an den die Wärme auf nehmenden Teil ohne Gefahr einer Berüh rung desselben., sondern auch eine Übertra gung der vom Isolierkörper aufgenommenen Wärme auf diesen Teil durch Wärmeleitung gegeben ist,
die insbesondere für das so genannte Fortkochen bei abgeschalteten Heizspiralen sehr von Vorteil ist.
Für den letztgenannten Zweck ist es vor teilhaft, mittelst der Heizspiralen ausser der Strahlungswärme auch. kapazitive Wärme im Innern des Isolierkörpers zu erzeugen und diese Wärme durch Verbindung des Isolier- körpers mit dem die Wärme aufnehmenden Teil mittelst im Isolierkörper eingebetteter. gut wärmeleitenden Träger auf diesen Teil zu übertragen.
Ferner ist es zweckmässig, den im Iso- lierkörper eingebetteten Teilen der Heiz- spiralen einen solchen grösseren Querschnitt als den nicht eingebetteten Teilen zu geben. dass im Isolierkörper kapazitive Wärme bei rationeller Stromausnützung erzeugt wird.
Die Zeichnung stellt drei Ausführungs beispiele der Erfindung dar, und zwar in Fig. 1 die eine im lotrechten Schnitt; Fig. 42 zeigt eine zweite Ausführungsform im glei chen Schnitt, und Fig. 3 ist ein Querschnitt nach A -B der Fig. 2; Fig.4 zeigt eine dritte Ausführungsform.
In Fig.l wird der die Wärme auf nehmende Teil von einer vollwandigen Platte gebildet, auf die die Kochgefässe aufgestellt werden. Diese Platte besteht aus gut wärme leitendem Material, zum Beispiel Gusseisen, an deren Unterseite eine in der Hauptsache durch Wärmestrahlung wirksame elektrische Heizvorrichtung befestigt ist.
Diese Heiz- vorrichtung besteht aus einem einheitlichen Isolierkörper 2, zum Beispiel aus Ton, der auf der der Kochplatte 1 zugekehrten Fläche eine beliebige Anzahl elektrischer Heiz- spiralen 3 trägt, deren Windungen zum Teil in den Körper eingebettet sind und zum Teil vorstehen. Der Isolierkörper 2 ist durch gut wärmeleitende Verbindungen 4 bei 5 mit der Kochplatte 1 zu einem Körper verbunden und mit einem äussern Schutzmantel 6, zum Beispiel aus Blech, versehen.
Der durch die Heizspiralen geleitete Strom bringt diese im freien Teil zum Glü hen, und die Platte 1 wird in der Haupt sache durch Wärmestrahlung geheizt.
Infolge Einlagerung der Heizspiralen 3 in einem einheitlichen, gegen Springen, Reissen und Formänderung gesicherten Iso- lierkörper 2 und der unverrückbaren Ver bindung zwischen dem Isolierkörper und der Platte 1 ist die grösstmögliche Annäherung der Heizspiralen an die Platte ohne Gefahr einer Berührung derselben und damit die günstigste Ausnützung der strahlenden Wärme möglich.
Da ferner diese Wärme auch auf den Isolierkörper 2 rückstrahlt und diesen erwärmt, so wird auch diese Wärme auf die Platte 1, und zwar durch Wärme leitung mittelst der gut leitenden Verbin dungen 4 übertragen. Diese Verbindungen bestehen zum Beispiel aus von einer Scheibe 4' strahlenartig ausgehenden Armen 4 und sind in den Isolierkörper 2 eingebettet, wo durch der Vorteil der Wärmeübertragung aus dem Innern des Isolierkörpers 2 erzielt wird.
Bei der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform ist der Querschnitt der Heizspiralen 3 so gewählt, dass der im Iso- lierkörper 2 eingebettete Teil 3' einen sol chen grösseren Querschnitt als der frei lie gende Teil hat, dass im Isolierkörper 2, kapa- zitive Wärme erzeugt wird, die ihn erwärmt.
Diese Wärme wird gleichfalls durch Wärme leitung auf die Platte 1 übertragen, und zwar dadurch, dass der Isolierkörper 2 in eine gut wärmeleitende gefäss- oder napfartige Hülle 7, zum Beispiel aus Nickel, Kupfer, Chromstahl oder dergleichen, von allen Sei ten mit Ausnahme der gegen die Platte 1 gerichteten Seite eingeschlossen ist, wobei diese Hülle bei 5 mit der Platte 1 in geeig neter Weise verbunden ist.
Diese Hülle ist mit Rippen 7' oder sonstigen Hervorragun- gen versehen, die in den Isolierkörper 2, auf dessen Fläche verteilt, eingebettet sind und die Wärmeleitung in sehr wirksamer Weise aus dessen Innern zur Platte 1 bewirken. Ein wärmeisolierender äusserer Mantel 8, zum Beispiel aus Asbestwolle, Kieselgur oder dergleichen, verhindert die Ausstrah lung nach aussen. 6 ist wieder ein äusserer Mantel. 10 und 11 sind die Anschlussstellen für das stromleitende Kabel.
Bei dieser Einrichtung ist der eigentliche Heizraum 9 vollständig abgeschlossen, so dass beträchtliche Luftströmungen und hier aus sich ergebende grössere Wärmeverluste nicht eintreten können.
Die in Fig.4 dargestellte Ausführungs form unterscheidet sich von jener der Fig. 2 und 3 hauptsächlich dadurch, dass die Platte 1 mit nach abwärts gegen den Isolierkörper 2 ragenden Fortsätzen 1' versehen ist, die die Gestalt von in der Richtung der Heizspiralen verlaufenden Rippen haben, aber auch irgend eine andere Form haben können. Diese Fortsätze befinden sich in- unmittel barer Nähe der aus dem Isolierkörper 2 her austretenden Teile der Heizspiralen 3 und nehmen die von diesen Teilen ausstrahlende Wärme auf, die sie durch Leitung auf die Platte 1 übertragen.
Die Einrichtung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Heizspiralen 3 stehenden rechteckigen Quer schnitt haben, wie die Figur zeigt, in wel chem Falle ein grösserer Teil der Wärme seitlich, also nicht in der Richtung der Platte 1 abstrahlt.
Ist das Kochgerät ein Kochgefäss, dann bildet dessen innere, den Inhalt unmittelbar aufnehmende Wand den die Wärme auf nehmenden Teil.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrisch geheiztes Kochgerät, beispiels weise Kochplatte, dadurch gekennzeichnet, dass ein einheitlicher Isolierkörper Heiz- spiralen. eingebettet trägt, dass deren Win dungen' zum Teil vorstehen, und mit dem die Wärme aufnehmenden Teil wärmeleitend verbunden ist, so dass nicht nur die grösst mögliche Annäherung der insbesondere durch Strahlung wirksamen Heizspiralen an den die Wärme aufnehmenden Teil ohne Gefahr einer Berührung desselben möglich ist, son dern auch eine Übertragung der vom Isolier- körper aufgenommenen Wärme auf diesen Teil durch Wärmeleitung erfolgt.UNTERANSPRüCHE: 1. Elektrisch geheiztes Kochgerät nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Isolierkörper eingebetteten Teile der Heizspirale einen solchen Quer- schnift haben, dass ausser der Strahlungs wärme auch kapazitive Wärme im Innern des Isolierkörpers erzeugt wird, und der Isolierkörper durch in ihm eingebettete wärmeleitende Verbindungsträger (4, -1' oder 7, 7') mit dem die Wärme auf nehmenden Teil verbunden ist, um die kapazitive Wärme auf letzteren zu über tragen. 2.Elektrisch geheiztes Kochgerät nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der die Wärme aufnehmende Teil mit gegen den Isolier- körper gerichteten Fortsätzen versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT149354X | 1929-08-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH149354A true CH149354A (de) | 1931-09-15 |
Family
ID=3645586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH149354D CH149354A (de) | 1929-08-21 | 1930-08-18 | Elektrisch geheiztes Kochgerät. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH149354A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2933350A1 (de) * | 1979-08-17 | 1981-03-26 | Fischer, Karl, 75038 Oberderdingen | Elektrokochplatte |
-
1930
- 1930-08-18 CH CH149354D patent/CH149354A/de unknown
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| DE2933350A1 (de) * | 1979-08-17 | 1981-03-26 | Fischer, Karl, 75038 Oberderdingen | Elektrokochplatte |
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