CH149376A - Wäschewringapparat. - Google Patents

Wäschewringapparat.

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CH149376A
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laundry
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wringer
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Kemper Kaethe
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Kemper Kaethe
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  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description


  Wäschewringapparat.    Das älteste Verfahren, das Wringen von  Hand, ist wegen der Zerstörung der Gewebe  sowohl wie auch wegen der grossen Anstren  gung der Hände, das Schlechteste. Die be  kannten Wringmaschinen, welche mittelst  zweier Gummiwalzen die durchlaufende  Wäsche auspressen, haben ebenfalls verschie  dene Nachteile. Zum Beispiel wird nicht  glatt eingelegte Wäsche wohl an den dicken  Stellen, nicht aber an den dünnen Partien  genügend ausgepresst. Druckknöpfe werden  zerdrückt, Steinnussknöpfe und dergleichen  werden zerbrochen, sogenanute Mangel  knöpfe, sobald sie nicht flach zwischen die  Walzen geraten, abgerissen. Dabei ist das  Drehen der Wringmaschine bei entsprechen  dem Druck der Walzen und insbesondere bei  dicken Wäschestücken eine schwere Arbeit.  



  Gemäss der Erfindung sind nun Mittel  vorgesehen, durch welche in der Wäsche ent  haltene Flüssigkeit durch Verkleinerung  ihres Füllraumes infolge der Druckwirkung  eines Druckmittels ausgepresst werden kann.    Zweckmässig dient dazu der Wasserleitungs  druck.  



  Die Zeichnung stellt den     Erfindungsge-          genstand    in zwei Ausführungsbeispielen in  Fig. 1 und 2 im senkrechten Schnitt dar.  Der Apparat nach     Fig.    1 besitzt     einen     druckfesten Behälter a, der oben zum     Ein-          und    Ausbringen der Wäsche offen ist. Die  Öffnung wird mit einem Deckel f verschlos  sen, der einen grossen Druck der Wäsche aus  hält, aber das abzupressende     Wasser    vermit  telst Löchern durchlässt.

   Ein auf dem Boden  des Behälters ruhender Kolben b kann, zum  Beispiel durch den     Was3erdruck    aus der  Wasserleitung c gehoben werden wodurch  die auf ihm lagernde nasse     Wäsche    gegen  den Deckel f gepresst, das in der Wäsche  befindliche Wasser also     ausgepresst        wird.     Nach Absperrung des Druckwassers durch  Schliessen des Hahnes d öffnet man einen       Ablasshahn    e am Behälter     a.    Das zum Pres  sen benutzte Wasser fliesst     dann    durch die  sen Hahn e aus. Der Druck unter dem Kol-      ben hört auf und dieser sinkt infolge seines  Eigengewichtes sowie des Gewichtes der  Wäsche wieder allmählich auf den Boden  des Behälters a.

   Die     ausgepresste    Wäsche  kann dann nach dem Abnehmen des Deckels  f aus dem Behälter a entnommen werden.  Wie ersichtlich, besitzt der Kolben b eine  Höhlung b'. Dadurch wird die Wäsche  gleichmässig ausgepresst, auch wenn sie in  dem Hohlraum über dem Kolben b im Be  hälter a unregelmässig liegt.  



  Die Anwendung eines Kolbens zum Pres  sen der Wäsche ist nicht unbedingt erfor  derlich. Es kann auch folgende Ausfüh  rungsart nach Fig. 2 den gleichen Zweck  erfüllen. Es ist hier der vorstehend geschil  derte Behälter a mit dem gleichen Deckel f  und einer gleichen Druckmitteleinführung  verwendet. In den Behälter a wird ein Was  ser- und luftdichter Beutel     h    so eingehängt,  dass seine Öffnung fest unter dem Deckel f  liegt. Der obere Rand h' des Beutels lt wird  unter dem Deckel f fest eingespannt. Da  durch entsteht zwischen dem Beutel h und  dem Behälter a ein abgedichteter Raum, in  dem sich das Druckmittel auswirken kann.  Ist nun der Beutel h mit Wäsche gefüllt  und der Deckel f fest eingesetzt, dann kann  das Druckmittel zum Beispiel Wasser durch  d ie Leitun- e c eincelassen D werden.

   Es um  spült zunächst den Beutel h, presst allmählich  die den Beutel umgebende Luft zusammen,  bis schliesslich der volle Druck erreicht ist.  Der Beutel schrumpft unter dieser allsei  tigen Druckwirkung mitsamt der Wäsche  immer mehr zusammen, wobei das Wasser  aus der Wäsche durch den gelochten Deckel  f hindurch ausgepresst wird. Durch Schlie  ssen des Druckwasserhahnes d und Öffnen  des     Ablasshahnes    e am Behälter a tritt auch    hier die Entspannung ein. Der Deckel f  kann dann abgenommen und die Wäsche ent  fernt werden.  



  Da der Druck der Wasserleitungen meist  zirka 3     Atm.    beträgt, so ist eine sehr grosse       Auspressung    der Wäsche möglich. Selbst  verständlich kann auch an     Stelle    von Druck  wasser eine andere Flüssigkeit oder Luft       bezw.    Dampf verwendet werden. Auch kann  man das Druckmittel unabhängig von der       Wasserleitung    durch eine besondere Vorrich  tung auf Druck pressen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wäschewringapparat, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorhanden sind, durch welche in der eingefüllten Wäsche enthal tene Flüssigkeit durch Verkleinerung des Füllraumes infolge der Druckwirkung eines Druckmittels ausgepresst werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Wäschewringappa.rat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem oben offenen, mittelst eines durch lochten Deckels verschliessbaren Behälter ein ausgehöhlter Kolben geführt ist, unter dem eine Druckmittelzuleitung mündet.
    2. Wäschewringapparät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem oben offenen, durch einen durch lochten Deckel verschliessbaren Behälter ein luft- und wasserdichter Beutel zur Aufnahme der Wäsche eingehängt ist,. ausserhalb welchem eine Druckmittelzu- leitung mündet.
CH149376D 1929-10-11 1930-10-09 Wäschewringapparat. CH149376A (de)

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