CH149383A - Holzsohlenschuh. - Google Patents
Holzsohlenschuh.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B3/00—Footwear characterised by the shape or the use
- A43B3/02—Boots covering the lower leg
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Holzsohlenschuh. . In Betrieben, wo mit Flüssigkeiten ge arbeitet wird, so z. B. in der Waschküche, in Färbereien, Bleichereien, Autogaragen wer den vielfach Schuhe mit Efolzsohlen-verwen- det, weil sie vor Nässe besser schützen als Schuhe mit Ledersohlen. Solche Schuhe schützen nur den Fuss, und die Unterschenkel bleiben der Nässe ausgesetzt. Auch können die Flüssigkeiten nur allzuleicht in den Schuh eindringen. Beine und Füsse bleiben nass und dieser Zustand kann, wenn er andauert, leichte und sogar ernstere Erkrankungen hervorrufen.
Der Holzsohlenschuh gemäss vorliegender Erfindung sucht diesen Nachteil dadurch zu beheben, dass dessen Schaft als in der Längs richtung verschliessbäre Gamasche ausgebildet ist, damit ein guter Anschluss am Bein ge währleistet ist, welcher das Eindringen von Flüssigkeit in das Innere des Fussbekleidungs stückes in fast allen Fällen verhindert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht davon mit auf geschnittenem Schaft; Fig. 2 zeigt dasselbe von hinten in ge schlossenem Zustand des Schaftes, und Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 111-III der Fig. 2 in grösserem Massstab.
Der untere Teil dieses Fussbekleidungs stückes ist wie ein gewöhnlicher Holzschuh ausgebildet mit Holzsohle 1 und Oberleder 2. Das Oberleder 2, das vorne ganz geschlossen ist, reicht nur bis zur Fussgelenkgegend, wo nur der innere Filzbelag 3 sich bis zur Höhe eines normalen Schuhes erstreckt. Längs des Randes 4 des Oberleders 2 ist der Schaft an denselben angenäht.
Der Vorderteil 5 des Schaftes ist aus Leder, während der übrige Teil durch zwei Lappen 6a und 6b aus imprägniertem Segel tuch gebildet ist. An diesen Lappen sind Schnallen<I>7a</I> bezw. Riemen<I>7b</I> angenäht, welche zum Verschliessen des gamaschen- artigen Schaftes dienen. Da die Riemen mehrere Löcher aufweisen, kann der Schaft der Beingrösse angepasst werden, so dass er sich dein Beine immer (licht anschmiegt. Dadurch wird das Eindringen der Flüssigkeit verhindert. Zur Verstärkung der beiden Lappen 6i' und 6b aus Segeltuch sind noch Rippen 8 aus steiferem Material, beispiels weise Fischbein, in der Längsrichtung des Schaftes vorgesehen.
Neben dieser Ausführungsform sind noch andere denkbar. So könnte man den Schaft ganz aus Leder machen oder die Schnallen und Riemen durch andere verstellbare Ver schlüsse ersetzen. Der Unterteil des Schuhes könnte auch ohne Filzbelag ausgeführt werden.
Den bekannten Stiefeln gegenüber haben diese neuen Holzsohlenschuhe den grossen Vorteil, dass sie sich jeder Beingrösse anpas sen können und somit oben immer dicht ab schliessen, was bisher nicht der Fall war. Ferner gestaltet sich das An- und besonders das Ausziehen viel einfacher als bei den hohen Stiefeln, die doch einen Stiefelknecht verlangen. Den gewöhnlichen Gamaschen gegenüber haben sie den Vorteil, dass keine Übergangsstelle zwischen Gamasche und Schuh vorhanden ist, welche oft undicht war, und somit einen oft illusorischen Schutz gewährte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Holzsohlenschuh, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Schaft als in der Längsrichtung verschiessbare Gamasche ausgebildet ist, damit ein guter Anschluss am Bein gewährleistet ist, welcher das Eindringen von Flüssigkei ten in das Innere des Fussbekleidungsstückes verhindert. UNTERANSPRüCHE 1. Holzsohlenschuh gemäss Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass der gama- schenartige Schaft hinten verschliessbar ist.Holzsohlenschuh gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorder teil des Schaftes aus Leder besteht, wäh rend der übrige Teil aus imprägniertem Segeltuch gebildet ist. Fussbekleidungsstück gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 2; dadurch ge kennzeichnet; dass der übrige aus Segel tuch bestehende Teil des Schaftes durch Längsrippen verstärkt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH149383T | 1930-06-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH149383A true CH149383A (de) | 1931-09-15 |
Family
ID=4405017
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH149383D CH149383A (de) | 1930-06-18 | 1930-06-18 | Holzsohlenschuh. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH149383A (de) |
-
1930
- 1930-06-18 CH CH149383D patent/CH149383A/de unknown
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