CH149383A - Holzsohlenschuh. - Google Patents

Holzsohlenschuh.

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Publication number
CH149383A
CH149383A CH149383DA CH149383A CH 149383 A CH149383 A CH 149383A CH 149383D A CH149383D A CH 149383DA CH 149383 A CH149383 A CH 149383A
Authority
CH
Switzerland
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shaft
wooden sole
sole shoe
wooden
shoe
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Inventor
M Arlen-Hauser
Original Assignee
Arlen Hauser M
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Filing date
Publication date
Application filed by Arlen Hauser M filed Critical Arlen Hauser M
Publication of CH149383A publication Critical patent/CH149383A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/02Boots covering the lower leg

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Holzsohlenschuh.    .    In Betrieben, wo mit Flüssigkeiten ge  arbeitet wird, so z. B. in der Waschküche,  in Färbereien,     Bleichereien,    Autogaragen wer  den vielfach Schuhe mit     Efolzsohlen-verwen-          det,    weil sie vor Nässe besser     schützen    als  Schuhe mit Ledersohlen. Solche Schuhe  schützen nur den Fuss, und die Unterschenkel  bleiben der Nässe ausgesetzt. Auch können  die Flüssigkeiten nur     allzuleicht    in den Schuh  eindringen. Beine und Füsse bleiben nass  und dieser Zustand kann, wenn er andauert,  leichte und sogar ernstere Erkrankungen  hervorrufen.  



  Der     Holzsohlenschuh    gemäss vorliegender  Erfindung sucht diesen Nachteil dadurch zu  beheben, dass dessen Schaft als in der Längs  richtung     verschliessbäre    Gamasche ausgebildet  ist, damit ein guter Anschluss am Bein ge  währleistet ist, welcher das Eindringen von  Flüssigkeit in das Innere des Fussbekleidungs  stückes in fast allen Fällen verhindert.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt         Fig.    1 eine Seitenansicht davon mit auf  geschnittenem Schaft;       Fig.    2 zeigt dasselbe von hinten in ge  schlossenem Zustand des Schaftes, und       Fig.    3 ist ein Schnitt nach Linie     111-III     der     Fig.    2 in grösserem Massstab.  



  Der untere Teil dieses Fussbekleidungs  stückes ist wie ein gewöhnlicher Holzschuh  ausgebildet mit Holzsohle 1 und Oberleder 2.  Das Oberleder 2, das vorne ganz geschlossen  ist, reicht nur bis zur     Fussgelenkgegend,    wo  nur der innere Filzbelag 3 sich bis zur Höhe  eines normalen Schuhes erstreckt. Längs des  Randes 4 des Oberleders 2 ist der Schaft  an denselben angenäht.  



  Der Vorderteil 5 des Schaftes ist aus  Leder, während der übrige Teil durch zwei  Lappen 6a und 6b aus imprägniertem Segel  tuch gebildet ist. An diesen Lappen sind  Schnallen<I>7a</I>     bezw.    Riemen<I>7b</I> angenäht,  welche zum Verschliessen des     gamaschen-          artigen    Schaftes dienen. Da die Riemen  mehrere Löcher aufweisen, kann der Schaft  der Beingrösse angepasst werden, so dass er      sich dein Beine immer (licht anschmiegt.  Dadurch wird das Eindringen der Flüssigkeit  verhindert. Zur Verstärkung der beiden  Lappen     6i'    und     6b    aus     Segeltuch    sind noch  Rippen 8 aus steiferem Material, beispiels  weise Fischbein, in der Längsrichtung des  Schaftes vorgesehen.  



  Neben dieser Ausführungsform sind noch  andere denkbar. So könnte man den Schaft  ganz aus Leder machen oder die Schnallen  und Riemen durch andere verstellbare Ver  schlüsse ersetzen. Der Unterteil des Schuhes  könnte auch ohne Filzbelag ausgeführt werden.  



  Den bekannten Stiefeln gegenüber haben  diese neuen     Holzsohlenschuhe    den grossen  Vorteil, dass sie sich jeder Beingrösse anpas  sen können und somit oben immer dicht ab  schliessen, was bisher nicht der Fall war.  Ferner gestaltet sich das An- und besonders  das Ausziehen viel einfacher als bei den  hohen Stiefeln, die doch einen Stiefelknecht  verlangen. Den gewöhnlichen Gamaschen  gegenüber haben sie den Vorteil, dass keine  Übergangsstelle zwischen Gamasche und  Schuh vorhanden ist, welche oft undicht war,  und somit einen oft illusorischen Schutz  gewährte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Holzsohlenschuh, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Schaft als in der Längsrichtung verschiessbare Gamasche ausgebildet ist, damit ein guter Anschluss am Bein gewährleistet ist, welcher das Eindringen von Flüssigkei ten in das Innere des Fussbekleidungsstückes verhindert. UNTERANSPRüCHE 1. Holzsohlenschuh gemäss Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass der gama- schenartige Schaft hinten verschliessbar ist.
    Holzsohlenschuh gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorder teil des Schaftes aus Leder besteht, wäh rend der übrige Teil aus imprägniertem Segeltuch gebildet ist. Fussbekleidungsstück gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 2; dadurch ge kennzeichnet; dass der übrige aus Segel tuch bestehende Teil des Schaftes durch Längsrippen verstärkt ist.
CH149383D 1930-06-18 1930-06-18 Holzsohlenschuh. CH149383A (de)

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CH149383T 1930-06-18

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CH149383A true CH149383A (de) 1931-09-15

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ID=4405017

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