CH149384A - Schnürschuh. - Google Patents

Schnürschuh.

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CH149384A
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CH
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Inventor
Pittroff Andreas
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Pittroff Andreas
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/26Tongues for shoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Sehnürsebuh.       Man bezeichnet als Schnürschuh den ge  wöhnlichen Halbschnürschuh und den Schuh  mit höherem Oberteil als Schnürstiefel. Beide  Schubarten besitzen zum Schutze der Strümpfe  unter der Verschnürung einen als Zunge     be-          kannten    Streifen und weisen an ihren Ver  schlüssen folgende Nachteile auf:  Beim Hineinfahren des Fusses in den  Schuh müssen die Zunge und die Vers     chluss-          teile    festgehalten werden, was eine gewisse  Geschicklichkeit erfordert. Oft entschlüpft  hierbei die Zunge oder einer der Verschluss  teile den Fingern, so dass der schon halb an  gezogene Schuh wieder ausgezogen und die  genannten Schuhteile wieder zurechtgelegt  werden müssen.  



  Befindet sich der Fuss im Schuh, so sind  die Schnürriemen nach dem Zuschnüren dop  pelt zu verknoten, um das Lösen derselben  beim Gehen zu verhindern.  



  Das Herunterhängen der gebundenen  Schleifen und     Schnürriemenenden    eines zu  geschnürten Schuhes ist ebenso ungeeignet    wie unschön, so dass schon vielseitig versucht  wurde, diesen Nachteil zu beseitigen. Zu  diesem Zwecke wurden hohe Schnürstiefel  mit einer Zungenverlängerung, Halbschuhe  mit angenähten Bändern oder Laschen ver  sehen; welche mit den     Schnürriemenenden     zwischen Schuh und     Strumpf    einzuschieben  sind. Infolge der Gehbewegungen lässt sich  das Aufgehen eines     Verschnürungsteils    bei  den bekannten Ausführungsformen nicht ver  meiden, so dass die letzteren nicht allen An  forderungen voll und ganz genügen.  



  Ein weiterer Nachteil zeigt sich bei be  kanntem Schnürschuhwerk darin, dass sich  die Zunge durch die Bewegung des Fusses  sehr leicht nach vorne oder nach der Seite  verschiebt und dann oft einen Druck auf den  Fuss ausübt und ein Ausziehen der Schuhe  erforderlich macht.  



  Die Erfindung sucht die angeführten  Nachteile dadurch zu beseitigen, dass bei dem  ihren Gegenstand bildenden Schnürschuh, der  sowohl ein Halbschuh als auch ein Schnür-      Stiefel sein kann, die Verlängerung der Zunge  als über deren beide Ränder seitlich vor  stehender Querstreifen ausgebildet ist, der an  seinem obern Rande mit mindestens einem  Einschnitt versehen ist, zwecks Bildung von  Laschen, die mit Hilfe von an ihnen vorge  sehenen Haltemitteln an den     Verschlussteilen     des Schuhes derart befestigt werden können,  dass sie unter Freilassung des Schnürknotens  die Riemenenden festhalten.  



  Auf der Zeichnung ist ein Schnürschuh  gemäss der Erfindung beispielsweise darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 die Zunge des Schuhes, und       Fig.    2 einen zugeschnürten Halbschuh.  Die     Verlängerung    der Zunge     a    ist mit  einem breiten, mit der Zange aus einem Stück  bestehenden oder an der Zunge befestigten  Querstreifen b versehen, der seitlich über die  Zungenränder vorsteht und beim Anziehen  der Schuhe nach vorne über die vorher ge  lockerte     Schnürung    f gelegt wird und somit  die Zunge am Herabfallen hindert.

   Hierdurch  kommt das gleichzeitige Halten der Zunge  und der beiden     Verschlussteile    d beim An  ziehen des Schuhes in Fortfall, was beson  ders für ältere Leute und solche, die sich  schlecht bücken können, von Vorteil ist.  



  Der Querstreifen b besitzt an seinem obern  Rande einen Einschnitt     g,    wodurch zwei La  schen gebildet sind, die als     Schnürriemen-          und    Zungenhalter dienen.  



  Nach dem     Zuschnüren    des Schuhes wer  den die herabhängenden Schleifen und Schnür  riemenenden an die durch den Einschnitt     g     gebildeten Laschen gelegt, mit diesen darin    über. die     Verschlussteile    d umgelegt und an  letzteren vermittelst der als Haltemittel vor  gesehenen Druckknöpfe befestigt. Zum glei  chen Zwecke kann der Querstreifen b mit  mehreren Einschnitten und somit auch mit  mehreren Laschen versehen sein. Die Enden  der Schnürriemen     werden_    durch diese Laschen  so fest gehalten, dass das Binden eines ein  fachen Knotens genügt, um ein Aufgehen der  Schnürriemen zu vermeiden.

   Der Einschnitt     g     in dem obern Rand des     Querstreifens    b be  dingt ferner den Vorteil, dass sich die dadurch  gebildeten Laschen an jeder Fussform leicht  anschmiegen können. Ein weiterer Vorteil  liegt noch darin, dass der vorne am Fuss ge  bundene Knoten     freiliegt    und somit nicht auf  den Fuss drücken kann. Infolgedessen lassen  sich die Schuhe fest oder auch locker zu  schnüren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schnürschuh mit verlängerter, über den obern Rand des Schuhwerks umlegbarer Zunge, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver längerung der Zunge als über deren beide Ränder seitlich vorstehender Querstreifen aus gebildet ist, der am obern Rande mit minde stens einem Einschnitt versehen ist, zwecks Bildung von Laschen; die mit Hilfe von an ihnen vorgesehenen Haltemitteln an den Ver- schlussteilen des Schuhes derart befestigt werden können, dass sie unter Freilassung des Schnürknotens die Riemenenden fest halten.
CH149384D 1930-02-03 1930-07-14 Schnürschuh. CH149384A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE149384X 1930-02-03

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CH149384A true CH149384A (de) 1931-09-15

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ID=5673309

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CH149384D CH149384A (de) 1930-02-03 1930-07-14 Schnürschuh.

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AT (1) AT127086B (de)
CH (1) CH149384A (de)
DK (1) DK44304C (de)
GB (1) GB351769A (de)

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Publication number Publication date
GB351769A (en) 1931-07-02
AT127086B (de) 1932-02-25
DK44304C (da) 1931-07-06

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