CH149385A - Heizeinrichtung mit Wärmespeicher. - Google Patents

Heizeinrichtung mit Wärmespeicher.

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CH149385A
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  Heizeinrichtung mit Wärmespeicher.    Es sind bereits Heizeinrichtungen be  kannt, welche als Wärmespeicher einen von  einem in sich geschlossenen Kanalnetz durch  setzten Metallblock enthalten, in dessen Ka  näle ein für allemal eine     verdampfbare          Flüssi;heit    eingefüllt ist.

   Die Erfindung  bezweckt, eine Heizeinrichtung zu schaffen,  welche es bei weitgehender     Raumausnützung          e,        (restattet,        an        verschiedenen        Stellen        des          Wärmespeicliers    gleichzeitig verschiedene  Temperaturen zur Verfügung zu haben und  die     Reizeinrichtung    geeignet machen, den in  einigen Gewerben vorkommenden speziellen  Anforderungen Genüge zu leisten.  



  Gemäss der Erfindung wird dies durch  eine     Ileizeinrichtung    mit mehreren überein  ander liegenden, als Wärmespeicher dienen  den Metallblöcken erreicht, welche<B>je</B> von  einem in sieh geschlossenen Netz von eine       verdampfbare    Flüssigkeit enthaltenden Ka  nälen durchsetzt sind, wobei die Kanalnetze  der einzelnen Blöcke miteinander verbindende    Rohre als Stützen für die übereinander an  geordneten Metallblöcke ausgebildet sind.  



  In der Zeichnung sind mehrere     Ausfüb-          rungsbeispiele    der     Heizeinrichtung    gemäss der  Erfindung dargestellt, und zwar zeigt     Fig.   <B>1</B>  einen     Küchenofen    im Längsschnitt nach Li  nie     I-I    der     Fig.    2 und die     Fig.    2 einen  Querschnitt nach Linie     II-II    der     Fig.   <B>1:</B>       Fig.   <B>3</B> ist ein     Vertikalschnitt    durch einen  Ofen anderer Bauart;

       Fig.    4 zeigt einen Ver  tikalschnitt durch einen     Brotbackofen;        Fig.   <B>5</B>  ist ein ebensolcher Schnitt durch einen     Zuk-          kerbäckerofen;        Fig.   <B>6</B> zeigt ein Detail im  Schnitt;     Fig.   <B>7</B> ist ein Schnitt durch einen  Wärmespeicher, der mittelst Dampf geheizt  werden kann;     Fig.   <B>8</B> ist eine Seitenansicht  zu     Fig.   <B>7;</B>     Fig.   <B>9</B> ist ein teilweiser Schnitt  durch den Wärmespeicher für einen Küchen  ofen;

       Fig.   <B>10</B> ist eine Draufsicht zu     Fig.   <B>9.</B>  



  In dem Ausführungsbeispiel gemäss den       Fig.   <B>1</B> und 2 ist<B>X</B> der Wärmespeicher, der  zwei übereinander angeordnete     Meiallkörper     <B>1</B> und 2. besitzt. Jeder der beiden -Metall-           blöcke    ist von einem in sich geschlossenen  Kanalnetz<B>3</B>     bezw.    4 durchsetzt, in dessen  Kanäle ein für allemal eine     verdampfbare     Flüssigkeit eingefüllt ist. An den untern der  beiden horizontal angeordneten Blöcke sind  drei vertikal angeordnete Blöcke<B>5, 6</B> und<B>7</B>  angesetzt, die ebenfalls von Kanälen<B>8, 9</B>  und<B>10</B> durchzogen sind. Die Kanäle<B>8, 9</B>  und<B>10</B> sind durch Rohrstücke<B>11,</B> 12,<B>13</B> mit  dem Kanalnetz des Blockes 2 verbunden.

    Zwischen den Blöcken<B>5</B> und<B>6</B> ist ein Rost  <B>1.5</B> eingebaut, der für eine Kohlenfeuerung  dient. Die Rauchgase streichen von der  Feuerung zwischen den Blöcken<B>5</B> und<B>6</B> nach  hinten, um den<B>Block 6,</B> welcher kürzer wie  die beiden ändern ausgebildet ist, herum und  zwischen den Blöcken<B>6</B>     und   <B>7</B> wieder nach  vorn, um von hier durch den Kamin zu ent  weichen. Die Kanalnetze<B>3</B> und 4     der'beiden     Blöcke<B>1</B> und 2 sind durch     Mannesmanurohre     <B><U>20</U></B> miteinander verbunden.

   Diese Rohre sind,  wie in     Fig.   <B>6</B> im Detail dargestellt, an ihren  Enden mit Gewinde 21 versehen, in die     Me-          tallblöche   <B>1</B> und 2     eingesehraubt    und bei     22          versehweisst.    Diese Rohre 20 dienen gleich  zeitig als Stützen für den Block<B>1.</B> Der  Raum zwischen den beiden Blöcken<B>1</B> und 2.

    ist- durch eine     Zwisehenwänd   <B>25</B> aus     warme-          isolierendem        Baustoff    in zwei Kammern<B>26</B>  und<B>27</B> unterteilt, von welchen die eine,<B>27,</B>  vollständig mit isolierendem Baustoff<B>30</B>     aus-          ,gekleidet    ist. Die Oberfläche der Blöcke<B>1</B>  <B>Z</B>     -          und    2 ist geschliffen, um eine gute Wärme  übertragung auf die zu erhitzenden Gegen  stände zu gewährleisten.

   Die Räume<B>26</B> und  <B>27,</B> welche infolge der Auskleidung<B>30</B> im  Betriebe verschiedene Temperaturen aufwei  sen, dienen zum Braten oder Backen, wäh  rend die     Kochaefässe    auf die äussere Fläche  des Blockes<B>1</B> aufgestellt werden. Anstatt  der Kohlenfeuerung kann für die     Beheizu-ng     der Blöcke auch eine elektrische Wider  standsheizung, wie in     Fig.    2 bei<B>29</B> angedeu  tet, verwendet werden.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss       Fig.   <B>3</B> ist der Raum zwischen den beiden  Blöcken<B>-1</B>     und    2     durcli    die isolierenden Zwi-         sehenräume   <B>25</B> und<B>35</B> in -vier Kammern<B>36,</B>  <B>37, 38, 39</B> unterteilt, von welchen die Kam  mern<B>36</B> und<B>37</B> mit einer Auskleidung 40  aus isolierendem Baustoff versehen sind. Die  Kammern<B>36</B> bis<B>39</B> dienen zum Einschieben  von Bratpfannen 41 oder dergleichen,     wäh-          reud    die     Kochgefässe    42 auf die Oberfläche  des Blockes<B>1</B> aufgesetzt werden.

           Fig.    4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei  welchem der Wärmespeicher vier Metall  blöcke<B>50, 51,</B>     52#   <B>53</B>     umfasst.    Die Blöcke<B>51</B>  bis<B>53</B> werden von Stützen<B>55</B> getragen; diese  Stützen sind aus     Mannesmanurohren    herge  stellt und dienen gleichzeitig zur Verbindung  der Kanalnetze dieser Blöcke. An den Block  <B>50</B> sind, wie beim     Ausfüllrungsbeispiel    nach       Fig.   <B>1</B> und 2 beschrieben, vertikale Blöcke<B>56</B>  angesetzt, die durch eine nicht dargestellte  Wärmequelle beheizt und deren Kanäle  durch Rohre mit den Kanalnetzen der übri  gen Blöcke verbunden sind.

   Auf den<B>Block</B>  <B>53</B> ist eine aus isolierendem Baustoff<B>58</B> her  gestellte Kammer<B>59</B> aufgesetzt. Dieser  Wärmespeicher ist insbesondere für     Brot-          baeköfen    verwendbar. In der von den Wän  den<B>58</B> umgebenen<U>Kammer</U> ist die Tempera  tur im Betriebe niedriger wie in den Räu  men zwischen den Metallblöcken<B>50</B> bis<B>53.</B>    <B>,</B>     Fig.   <B>5</B> zeigt einen Wärmespeicher     ähn-          lieber    Art wie     Fig.    4, der insbesondere für  Zuckerbäckereien mit Vorteil verwendet wer  den kann.

   Bei diesem Speicher ist die auf  den     Metallblock   <B>53</B> aufgesetzte Kammer wie  der an den Seiten und oben von isolierenden  Wänden<B>58</B> umschlossen, aber auch von der  wärmeabgebenden Fläche<B>60</B> des     Block-es   <B>53</B>  durch eine isolierende     Zwiselienlage   <B>61</B> ge  trennt, so     dass    in dieser Kammer nur eine  mässige Hitze, wie sie für bestimmte     Zucker-          bäekerwaren    erforderlich ist, herrscht.  



  Die in den einzelnen     Metallblücken    vor  gesehenen Kanäle können auch in verschie  dener Entfernung voneinander angeordnet  sein. So sind beispielsweise in     Fig.    4 die'  Kanäle der Blöcke<B>51</B> und<B>53</B> näher aneinan  der wie die- Kanäle der Blöcke<B>50</B> und '52.

        Dadurch werden die Blöcke<B>51</B> und<B>53</B> im  Betriebe eine höhere Temperatur erreichen  wie     die-Blöcke   <B>50</B> und<B>52.</B> Auch     ist-es    mög  lich, in einem und demselben Block an -Stel  len, welche beim Betriebe eine     höhere'Tem-          peratur    aufweisen sollen, die Kanäle näher  nebeneinander anzuordnen und solche Stel  len, welche nur eine geringere Temperatur  aufweisen sollen, zum Beispiel solche, welche  nur zum Warmhalten der Speisen dienen..  mit weiter auseinander liegenden Kanälen zu  versehen.

   Durch entsprechende Wahl der  Entfernung der Kanäle voneinander und  durch die Auskleidung der- zwischen den  Blöcken vorhandenen Räume mit isolierenden  Baustoffen ist es möglich, in einer     Ileizein-          richtung    gleichzeitig die verschiedensten  Temperaturen zur Verfügung zu     habeni          Fig.   <B>7</B> zeigt einen Wärmespeicher, der aus  den beiden horizontal angeordneten Metall  blöcken<B>62,

   63</B> und einem vertikal     angeord-          #eten        Meiallblock        64'besteht.    Der Block 64  und die     Mannesmannrohre   <B>65</B> bilden Stützen  für den Block<B>62.</B> Die äussere vertikale Flä  che<B>66</B><U>des</U> Blockes 64 ist geschliffen.<B>67</B> ist  ein Metallkörper, der von einer     Dampfleitung     <B>68</B> durchsetzt ist.<B>70</B> ist die Dampfzuleitung,  durch<B>71</B> wird der Dampf abgeführt.

   Die  Zuleitung<B>70</B> kann an irgendeine vorhandene       Pampfzentralheizungsanlage    angeschlossen  werden.<B>Soll</B> der Block 64 und mit ihm die  .Blöcke<B>62</B> und<B>63</B> angeheizt werden, so wird       cler    Metallkörper<B>67,</B> der gegebenenfalls auch  auf Rädern fahrbar sein kann, so ',.an die ge  schliffene Fläche des Blockes 64 angescho  ben,     dass    ein gut wärmeleitender Kontakt  vorhanden ist.  



  Die Verwendbarkeit dieses Metallkörpers  <B>67</B> ist eine zweifache: Wenn bei an den Block  64 angelegtem Metallkörper<B>67</B> durch die  Leitung<B>68</B> von aussen her Dampf durchgelei  tet wird, so erwärmt sieh zunächst der     Me-          Iallkörper   <B>67,</B> überträgt seine Wärme aber  durch die Fläche<B>66</B> auch auf den Block     6-1     und von diesem wird durch das Kanalnetz  dieses Blockes und das mit ihm in Verbin  dung stehende Kanalnetz der Blöcke<B>62</B> und    <B>63</B> die Wärme auch auf diese letzteren     He-          tallblöcke    übertragen.

   Bei dieser Verwen  dung wird also die Heizeinrichtung durch       deii    in. die Leitung<B>68</B> eingeleiteten Dampf  geheizt, für den Fall, als aus irgendeinem  Grunde die Feuerung für das Anheizen nicht  verwendet werden soll.  



  Umgekehrt kann aber auch bei in Betrieb  befindlicher Feuerung -der Heizeinrichtung  und bei an den Block 64 angelegtem     Metall-          hörper   <B>67</B> Wasser in die Leitung<B>68</B> einge  leitet werden; es findet dann eine Wärme  übertragung von dem Block 64 auf den Me  tallkörper<B>67</B> statt, das Wasser in der Lei  tung<B>68</B> wird in Dampf verwandelt und der  Dampf kann, für irgendwelche Zwecke,     zuni     Beispiel für den Betrieb einer Dampfhei  zungsanlage, verwendet werden.  



  Bei dem in den     Fig.   <B>9</B> und<B>10</B> dargestell  ten Ausführungsbeispiel ist<B>80</B> einer der       Metallblöcke    des Wärmespeichers für einen  Küchenofen. Dieser Block ist, wie in den  vorhergehend beschriebenen Ausführungsbei  spielen, von einem Kanalnetz<B>81</B> durchsetzt  und durch die     Mannesmannrohre   <B>82</B> mit wei  teren Metallblöcken verbunden. Um den  Block<B>80</B> ist ein Rahmen<B>83</B> aus Metall     (Guss-          eisen,    Kupfer oder dergleichen) angeordnet,  der in gut wärmeleitender Verbindung mit  dem Block<B>80</B> steht.

   Beim Betrieb des Ofens  wird sich dieser Rahmen<B>83</B> auf eine mässige  Temperatur erwärmen und kann zum Auf  stellen von     warmzuhaltendun    Speisen be  nützt werden. Die Breite des Rahmens kann  <B>je</B> nach den örtlichen Erfordernissen an den  verschiedenen Seiten des Blockes verschie  dene Grösse aufweisen.  



  Die im vorstehenden beschriebenen, als  Wärmespeicher dienenden Metallblöcke wer  den selbstverständlich in einen Isolierkörper  eingebaut werden, der eine unerwünschte  Wärmeausstrahlung nach aussen verhindert.  Auch ist es     mögliel-1,    um eine grössere Fläche  zum Aufstellen von zu erhitzenden Gegen  ständen zu erhalten, mehrere     Meiallblöcke     der beschriebenen Art nebeneinander in einen  Isolierkörper einzubauen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Heizeinrielitung mit mehreren übereinan- derliegenden, als Wärmespeielier dienenden Metallblöcken, welche<B>je</B> von einem in sieh geschlossenen Netz von eine verdampfbare Flüs-sigkeit enthaltenden Kanälen durchsetzt sind, wobei die Kanäle der einzelnen Blöcke durch Rohre miteinander verbunden sind, da durch gekennzeichnet, dass die die Kanäle der einzelnen Blöcke miteinander verbinden den Rohre als Stützen für die übereinander angeordneten Metallblöcke ausgebildet sind.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Ileizeinrielitung nach Patentanspruch, mit einer auf einen Metallblock aufgesetzten Kammer aus isolierendem Baustoff, da durch gekennzeiehnet, dass die Kammer von der wärmeabgebenden Fläche des Netallblockes durch eine isolierende Zwi- schenschielit getrennt ist. 2.
    Heizeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den einzel <U>nen,</U> übereinander angeordneten Metall blöcken die Entfernung der Kanäle von einander mit Bezug auf die Entfernung der- Kanäle in einem höher oder tiefer ge legenen Block verschieden ist, so dass in den zwischen den Metallblücken vorhan denen Räumen verschiedene Temperaturen erzielt werden können.
    <B>3.</B> Heizvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in demselben Block die in der gleichen Höhe liegenden Kanäle verschiedene Entfernung vonein ander aufweisen, so dass auf der Heiz fläche desselben- Blockes verschiedene Temperaturen erzielbar sind. 4. ITeizeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein von einer Leitung durchsetzter Metallkörper vorge sehen ist, welcher dazu bestimmt ist, an eine Fläche des Wärmespeichers angelegt zu werden.
    <B>5.</B> Heizeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wärme speicher von einem mit ihm in wärme leitender Verbindung stehenden Rahmen aus Metall zur Aufstellung von warmzu haltenden Gegenständen umgeben ist.
CH149385D 1929-08-27 1930-08-01 Heizeinrichtung mit Wärmespeicher. CH149385A (de)

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