CH149390A - Verfahren zur Herstellung eines Mittels, das geeignet ist, dem Tabakrauch die giftigen Bestandteile zu entziehen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Mittels, das geeignet ist, dem Tabakrauch die giftigen Bestandteile zu entziehen.

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CH149390A
CH149390A CH149390DA CH149390A CH 149390 A CH149390 A CH 149390A CH 149390D A CH149390D A CH 149390DA CH 149390 A CH149390 A CH 149390A
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A-G Absorbo-Holding
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Absorbo Holding A G
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Mittels, das geeignet ist, dein     Tabakraneh     die giftigen Bestandteile zu entziehen.    Es ist bekannt,     dass    man im Tabakrauch  enthaltene, auf den menschlichen Organismus  giftig wirkende Stickstoffverbindungen, wie  Nikotin,     Pyrin        und    andere     empyreumatische     Stoffe, dadurch aus dem Tabakrauch aus  scheiden kann,     dass    man ihn durch trockene       Adsorptionsmittel,    wie     hoühaktive    Kohle oder       Kieselsäuregel,    leitet.

   Bei dieser Behandlung  des Tabakrauches werden ihm aber auch die       Aromastoffe    entzogen, aus welchem Grunde  die Verwendung hochaktiver     Adsorptions-          mittel    als Filtermaterial zum Einlegen in  Pfeifen, Zigarrenspitzen und dergleichen sieh  nicht durchsetzen konnte.  



  Es wurde nun die Beobachtung gemacht,       dass    man diese unangenehme Nebenerschei  nung dadurch unterbinden kann,     dass    man  das     Adsorptionsmaterial,    z.     B.    hochaktive  Kohle oder     Silikagel,    in geeigneter Weise  vorbehandelt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet,     dass    man die zur Fil  tration des Tabakrauches zur Verwendung    gelangenden aktiven     Adsorptionsmittel,    wie  zum Beispiel hochaktive Kohle oder     Sill-          kagel,    mit flüchtigen Stoffen     beiadet,    die     ein     Niederschlagen der     Aromastoffe    auf das     Ad-          sorptionsmittel    verhindern, die aber von den       stickstoffbaltigen    Anteilen des Tabakrauches  wieder aus dem     Adsorptionsinittel    verdrängt  werden können.  



  Als aktives     Adsorptionsmittel    kann auch  ein solches verwendet werden, das mit     Tabak-          aromastoffen        vorbeladen    ist, indem man das  aktive     Adsorptionsmittel    mit Rauch behan  delt, der bei der Verbrennung     nikotinfreier     Tabakabfälle gewonnen wurde.  



  Das aktive     Adsorptionsmittel    kann auch  ein solches sein, das mit ätherischen Ölen,  z. B. Pfefferminzöl, behandelt wurde.  



  Zur Behandlung des     Adsorptionsmittels     mit diesen Ölen löst man sie in einem ge  eigneten Lösemittel, wie Alkohol oder Äther  und verjagt nach der     Durchtränkung    des       Adsorptionsmittels    mit dieser Lösung das      Lösemittel durch Wärme oder Durchleiten  von Luft.  



  Eine     Vorbehandlung    des aktiven     Adsorp-          tionsmittels    kann auch direkt bei dessen Her  stellung in der Weise herbeigeführt werden,       dass    man geeignete Stoffe der Masse einver  leibt, die durch den     Aktivierungsprozess    nicht  oder nur teilweise entzogen werden. Bei der  Herstellung von     Kieselsäurögel    durch Fällung  aus der     Alkalisilikatlösung    mit Hilfe einer  Säure wird z.

   B. das Gel nicht wie üblich auf       einen        Feuchtigkeitsgehalt        von        5-8        %'        son-          dern        nur        bis        20-25        %        Vyassergehalt        ge-          trocknet.    Dieses Gel mit dem     höhern    Feuch  tigkeitsgehalt     adsorbiert    auch die     Aroma-          stoffe    in geringerem Masse und verhält sich  ähnlich 

  einem     vorbeladenen    Gel.  



  Über den Wirkungsgrad des Entgiftungs  verfahrens geben die nachfolgenden     Ver-          gieichsversuche        Aufschluss:     <B>100</B>     gr    Tabak werden in ein Porzellan  rohr gepfropft, welches an der einen Seite  offen gelassen und an der andern Seite ge  schlossen wird. Durch ein längeres Glasrohr  wird das Porzellanrohr an dem geschlossenen  Ende mit einem Glaszylinder verbunden, der  zirka 20     gr    aktive Kohle, die mit flüchtigen  Stoffen     vorbeladen    wurde, enthält.

   Dieser  Glaszylinder wird an eine     Wasserstrahl-          pumpe    angeschlossen und ein schwacher Luft  strom durch das ganze System gesaugt, nach  dem der Tabak an der offenen Seite des  Porzellanrohres     öntzündet    wurde. In dem so  behandelten Rauch wurde das Nikotin und  Cyan bestimmt und festgestellt,     dass    zirka  <B>80</B>     '/o    der Giftstoffe dem Rauch entzogen  wurden. In nachstehender Tabelle sind die  Ergebnisse von Vergleichsanalysen für Niko  tin und Cyan einmal ohne jede Filtration,  das andere Mal nach Filtration durch ein  Kohlefilter nach der Erfindung zusammen  gestellt.

           Nikotin:        Ohne        Kohlefilter        0,65%,        mit          Kohlefilter        0,13        %.     



       Cyan:        Ohne        Kohlefilter        0,06        %,        mit        Kohle-          filter   <B>0,01</B>     '/o.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Mittels, das geeignet ist, dem beim Rauchen von Tabak entstehenden Rauch die giftigen Be standteile zu entziehen, dadurch gekennzeich net, dass man ein aktives Adsorptionsmittel mit flüchtigen Stoffen beladet, die ein Nieder schlagen der beim Rauchen entstehenden Aromastoffe auf das Adsorptionsmittel ver hindern, jedoch selbst von den stickstoff- haltigen Anteilen des Tabakrauches wieder aus dem Adsorptionsmittel verdrängt werden können.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das aktive Adsorp- tionsmittel mit Tabakaromastoffen be laden wird, die aus dem durch Verbren nung nikotinfreier Tabakabfälle entstehen den Rauch gewonnen wurden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das aktive Adsorp- tionsmittel mit ätherischen Ölen behandelt wird.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentansprue.1-1, dadurch gekennzeichnet, dass. das Adsorptionsmittel vor dem Aktivierungsprozess mit Stoffen beladen wird, die durch den Aktivierungs- prozess höchstens teilweise entzogen werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung des Adsorptionsmittels hochaktive Kohle ver wendet wird.
    <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung des Adsorptionsmittels Silikagel verwendet wird.
CH149390D 1929-11-23 1929-11-23 Verfahren zur Herstellung eines Mittels, das geeignet ist, dem Tabakrauch die giftigen Bestandteile zu entziehen. CH149390A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1029461A3 (de) * 1999-02-17 2001-06-13 Dieter Meyer Filtermaterial zur Reduzierung von Schadstoffen im Tabakrauch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1029461A3 (de) * 1999-02-17 2001-06-13 Dieter Meyer Filtermaterial zur Reduzierung von Schadstoffen im Tabakrauch

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