CH149501A - Benzindichter Hahn, insbesondere für Brennstoffleitungen von Fahrzeugmotoren. - Google Patents

Benzindichter Hahn, insbesondere für Brennstoffleitungen von Fahrzeugmotoren.

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CH149501A
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  Benzindichter     Rahn,    insbesondere für     Brennstoffleitungen    von Fahrzeugmotoren.    Absperrbare     Leitungshähne    sind bereits  bekannt. Diese halten jedoch nicht dicht. Des  gleichen sind     benzindichte    Hähne, als deren       vornehmlichster    Repräsentant der     Drehschie-          berhahn    mit Korkdichtung gilt, an sich be  kannt, doch waren bisher solche benzindichte  Hähne in der     Geschlossenstellung    nicht sperr  bar, weshalb auch der Einbau solcher Hähne  in die Benzinleitung eines Kraftfahrzeuges  den Diebstahl desselben nicht verhindern  konnte.  



  Die Schwierigkeiten, welche sich der Sper  rung benzindichter Hähne bisher entgegen  stellten, sind darin gelegen, dass einerseits  die zum Dichthalten des Hahnes erforder  lichen     Korkdichtungssoheiben    einem ge  wissen Druck ausgesetzt werden müssen,  wenn sie wirksam abdichten sollen, während  anderseits die eine genaue Einstellung zu  einander voraussetzenden     Schlossteile    zur  Sperrung des Hahnes ein Spiel     bezw.    eine       achsiale    Verschiebung zum Zusammenpressen  der Dichtungsteile nicht zulassen, ohne die    Sicherheit der Sperrung zu gefährden.

   Eine  weitere Schwierigkeit ist darin gelegen, dass  für den rechtmässigen Besitzer das Innere des  Hahnes leicht zugänglich sein muss, um die  einem raschen Verschleiss unterliegenden  Dichtungskörper austauschen zu können, das       Hahngehäuse    also zweiteilig ausgeführt wer  den muss, welche Teile aber in der     Ge-          schlossenstellung    des Hahnes miteinander un  lösbar verbunden sein müssen.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet  nun ein benzindichter Hahn, insbesondere  für Brennstoffleitungen von Fahrzeugmoto  ren, der als gegen den     Schieberspiegel        ab-          g eAichteter    Drehschieber ausgebildet und in  der     Schlussstellung    durch ein Schloss sperr  bar ist, das bei in dieser Stellung vor  genommener     Sperrung    auch ein Lösen des  zweiteiligen     Halmgehäuses    unmöglich macht.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung ver  anschaulicht, und zwar zeigt     Fig.l    einen       Vertikalschnitt    durch den Absperrhahn, wo-      bei der Hahn in der     Offenstellung    dargestellt  ist,     Fig.2.        eine    Seitenansicht teilweise ge  schnitten,     Fig.    3 einen Horizontalschnitt  nach der Linie     C-D    in     Fig.    1,     und        Fig.    d  einen solchen nach der Linie     A-B    der       Fig.    1.  



  Der Hahn besteht aus einem zweiteiligen       Hahngehäuse,    in dessen zylindrischer Aus  drehung b der Drehschieber c drehbar ein  gepasst ist. Die     Leitungsbohrung    1 führt  nicht zentral     durch    das     Halmgehäuse,    son  dern     dieses    besitzt im Kern einen vollen Teil  d,     und        die        Leitungsbohrung    biegt vor und  hinter diesem Kernstück rechtwinklig ab und  mündet in zwei Öffnungen<I>f,

   g</I> in der Basis  der zylindrischen     Ausdrehung    b des     f-Iahn-          gehäuses.    Der Drehschieber c enthält     eine     beiderseits im Winkel abgebogene Durch  bohrung h, welche in der     Offenstellung    des  Hahnes beide Öffnungen<I>f, g</I> leitend über  brückt.     Zwischen    dem Gehäuse und dem un  tern Ende des Drehschiebers liegt eine ebene       Dichtungsscheibe    s aus Kork mit den Öff  nungen<I>f, g</I> entsprechenden Durchbohrungen.

    Die Dichtungsscheibe ist auf ihrer Unterseite  mit einer     Ausnehmung    y versehen, welche in  eine entsprechende Rippe ihrer Sitzfläche  eingreift, wodurch die Dichtungsscheibe s in  ihrer Lage gegen Verdrehung gesichert ist.  Der untere Teil des     Halmgehäuses    ist     mit          a    bezeichnet. Er besitzt einen nach aufwärts  ragenden     hohlzylindrischen        Fortsatz    v mit       Innengewinde.    Der     Schlossmechanismus    ist  als     Stechschloss        (Yale-Schloss)    ausgebildet  und kann gänzlich unabhängig von dem  eigentlichen Hahn hergestellt werden.

   Er  weist ein zylindrisches     Schlossgehäuse        h,    den       Zuhaltungszylinder    auf, in welchem der       Drehzylinder    m zentral genau passend dreh  bar gelagert ist. Dieser Zylinder hat am  untern Ende einen konischen Ansatz  durch den er     mittelst    ins     Schlossgehäuse    ein  geschraubter Schräubchen     z1    gegen     achsiale     Verschiebung nach unten gesichert, aber frei  drehbar im     Schlossgehäuse    gehalten wird.

    Im     Schlossgehäuse    sind die Bohrungen     r          (bezw.    an einem Ende geschlossene Kam  mern) zur- Aufnahme der     Zuhaltungsstifte    t    mit Druckfedern     u,    im Drehzylinder die ent  sprechenden Bohrungen     r,.    zur Aufnahme der  Druckstifte     t1    vorgesehen.

   Die Bohrungen     r,     münden innen in einen zentralen Schlitz     -iv     zur Aufnahme des Schlüssels     S.    Zu einem  später zu erläuternden Zwecke besitzt das       Schlossgehäuse    noch drei im Boden aus  mündende Bohrungen     B,    in welchen kräftige  Spiralfedern auf Druckzapfen Z einwirken,  die nach unten herausgedrückt werden und  auf der Oberfläche des Drehschiebers     c     gleiten.  



  Die Verbindung des Schlosses mit dem  Hahn zu einem einheitlichen Ganzen erfolgt  in der Weise, dass einerseits das     Schloss-          gehäuse        i'i    den     Abschlussteil    des     Habn-          gehäuses    bildet, in dem es mit seinem ab  gesetzten Ende mit dem     Zylinderfortsatz        v     des     Halmgehäuses        a    verschraubt wird, und  dass anderseits der Drehzylinder in des  Schlosses mit dem     Schieberteil    des Hahnes  auf Drehung gekuppelt wird,

   so dass er so  zusagen den obern Ansatzzapfen des Dreh  schiebers bildet und dieser durch ihn mit  einem Schlüssel     S    verstellt     _    und gesperrt  werden kann. Hierbei bewirken die auf den  Schieber drückenden Zapfen Z das erforder  liche Zusammenpressen der     Korkscheibe     ohne dass eine     achsiale    Verschiebung des  Drehzylinders     stattfinden    muss. Die Kupp  lung erfolgt nämlich durch     Kupplungsstifie     st, welche am Boden des Drehzylinders in  angeordnet sind und die in entsprechende  Löcher o im Drehschieber c eingreifen.  



  Der Drehschieber     c    ist weiters     periphe-          risch    in     einer    Bogenlänge von<B>90'</B> mit einer       Ausnehmung        i.    versehen, in welcher     ein    am  Gehäuse     a    befestigter Anschlagstift<I>x</I> gleitet.

    Die Anordnung der     Ausnehmung    und des  Sperrstiftes ist nun so getroffen, dass in der       Schlussstellung    des Hahnes der Stift in der       Ausnehmung    zum Anschlag gelangt und  hierdurch ein Abschrauben des obern       Schlossgehäuses        K    in der     Geschlossenstellung     des Hahnes wirksam     verhindert.    Durch den  Anschlagstift und die     Ausnehmung    am  Drehschieber wird aber gleichzeitig die Be-           wegung    des Drehschiebers bei seiner Über  führung aus der Offen- in die     Schluss-          stellung    begrenzt.  



  Die     Funktion    des Absperrhahnes ist fol  gende:  Ist der Hahn in der     Geschlossenstellung,     also der Teil c in der um 90   verdrehten  Lage zu     Fig.    1, dann decken sich die Boh  rungen<I>r,</I>     r,.    Die     Zuhaltungsstifte   <I>t</I> reichen  in die Bohrungen     r,    und sichern den Teil     2n     gegen Verdrehung, sichern also auch den  Schieber c in der     Abschlussstellung.    Der An  schlagstift schlägt am Ende der     Aus-          nehmung    i an und,

   da der Drehschieber mit  dem Drehzylinder gekuppelt ist und letzterer  durch die     Zuhaltungsstifte    gesperrt ist, so  ist ein     Abschrauben    des     Schlossgehäuses    K  vom     Halmgehäuse        a    unmöglich.

   Wird in die  ser Stellung der     Stechschlüssel   <B>S</B> eingeführt,  so ordnet er mittelst der Druckstifte     t,    die       Zuhaltungen    derart, dass sie aus den Boh  rungen     r,    gerade herausgedrückt werden und  eine Drehung des Drehzylinders m und damit  des Schiebers c in die aus     Fig.    1 ersichtliche       Offenstellung    zu lassen.

   Nach Vollzug dieser  Vierteldrehung, welche durch den Stift x       (Fig.        Ö)    begrenzt wird, ist der Schlüssel am  Abziehen gehindert (ein Abziehen des  Schlüssels ist nur bei gesicherter     Abschluss-          stellung    des Hahnes möglich). In der Offen  stellung kann, falls eine Auswechslung der       Korkdichtungsscheibe    erforderlich ist, das       Schlossgehäuse    vom     Hahngehäuse    a ab  ;eschraubt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Benzindichter Hahn, insbesondere für Brennstoffleitungen von Fahrzeugmotoren. dadurch gekennzeichnet, dass er als gegen den Spiegel im Hahngehäuse abgedichteter Drehschieber ausgebildet und in der Ab- sehlussstellung des Hahnes durch ein Schloss sperrbar ist, das bei in dieser Stellung voll zogener Sperrung auch ein Lösen des zwei teiligen Hahngehäuses verhindert. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Benzindichter Hahn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schloss- gehäuse (K) eines Stechschlosses unter Sicherung der Verbindung in der Ge- schlossenstellung des Hahnes mit dem Hahngehäuse (a) durch V erschraubung verbunden ist und der Drehschieber (m) des Schlosses in achsialer Richtung lose, aber auf Drehung mitnehmend, mit dem durch eine Korkdichtungsscheibe <I>(s)</I> gegen den Spiegel im Hahngehäuse ab gedichteten Drehschieber (c) gekuppelt. ist.
    z. Benzindichter Hahn nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Drehzylinder (m) des Schlosses mittelst Zapfen (st) in Löcher (o) des Drehschiebers (c) von oben ein greift und ihn so auf Drehung mitnimmt, während im Schlossgehäuse geführte fe dernde Druckkolben (Z) den Drehschieber (c) ungeachtet seiner Kupplung mit dein 1)rehzy linder (in) nach unten drücken und so die Korkdichtungsscheibe (s) zusam menpressen. 3.
    Benzindichter Hahn nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Halmgehäuse (a) ein Stift (x) befestigt ist, der in eine am Drehschieber (c ) vorgesehene Ausneh- mung (i) eingreift und in der Sperr stellung des Hahnes durch Anschlag das Schlossgehäuse (K) gegen Abschrauben sichert und zugleich die Bewegung des Drehschiebers (c) bei seiner Merführung aus der Offen- in die Schlussstellung be grenzt. 4.
    Benzindichter Hahn nach Patentanspruch und Unteransprüchen I bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass sowohl zur Sperrun;, des Halmschlosses, als auch zur Ü berfüli- rung des Hahnes in die Offenstellung ein und derselbe Schlüssel (S) dient.
CH149501D 1930-05-28 1930-07-07 Benzindichter Hahn, insbesondere für Brennstoffleitungen von Fahrzeugmotoren. CH149501A (de)

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