CH149513A - Als Entnahmeturbine ausgebildete Radialturbine mit nachgeschaltetem Achsialteil. - Google Patents
Als Entnahmeturbine ausgebildete Radialturbine mit nachgeschaltetem Achsialteil.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D1/00—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
- F01D1/24—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines characterised by counter-rotating rotors subjected to same working fluid stream without intermediate stator blades or the like
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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- F01K7/00—Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
- F01K7/34—Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
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Description
Als Entnahmeturbine ausgebildete Radialturbine mit nachgeschaltetem Achsialteil. Zur Versorgung von Wärmeverbrauchern,. zum Beispiel Kochern oder Verdampfern, mit Heizdampf, verwendet man vielfach An zapfdampf, das heisst Dampf, der einer Dampfkraftmaschine aus dem Expansions verlauf heraus entnommen wird. Die Ent nahme von Dampf stösst auf Schwierigkeiten, wenn die Dampfkraftmaschine eine Gegen lauf- Radialturbine ist, das heisst eine Tur bine ohne feststehenden Leitapparat,
bei der zwei radialbeaufschlagte Läufer mit ent gegengesetzter Drehrichtung umlaufen. Die Schwierigkeiten werden besonders gross, wenn die Maschine mit gesteuerter Entnahme arbeiten soll. Es ist zwar vorgeschlagen wor den, die Entnahmestelle in den Übergangs raum vom Radialteil in den Achsialteil zu verlegen und an dieser Stelle eine Art Ring blende vorzusehen, um die dem Achsialteil zuströmende Dampfmenge zu regeln; doch weist diese Konstruktion einige sehr schwer wiegende Nachteile auf.
Man kann nämlich bei dieser Bauart die Entnahmestelle nicht an eine beliebige Stelle des Expansionsverlaufes verlegen, sondern ist mit ihr an den Übergang vom Radialteil zum Achsialteil gebunden. Die hinter der Entnahmestelle vorgesehene Schaufelzahl ist beschränkt durch die Festig keitseigenschaften des Laufradkörpers. Man kommt über zwei oder höchstens drei Ach sialstufen nicht hinaus. Das bedeutet aber, dass man die Entnahme nur an eine Stelle verhältnismässig niederen Druckes verlegen kann.
Auch die Entnahmesteuerung selb:,t lässt sich nur unter grössten Schwierigkeiten verwirklichen, denn die grossen im Dampf liegenden Schieber, die nicht geschmiert wer den können, geben leicht Anlass zu Klem- mungen oder können sogar festfressen.
Gemäss der Erfindung werden bei einer als Entnahmeturbine ausgebildeten Radial turbine mit nachgeschaltetem Achsialteil. bei welcher die gesteuerte Entnahmestelle im Strömungsweg zwischen Radialteil und Ach- sialteil liegt, Radialteil und Achsialteil in zwei voneinander getrennten Gehäusen un tergebracht, so dass der Dampf nicht un mittelbar aus dem Radialteil in den Achsial- teil übertreten kann.
Das Steuerorgan für die Entnahme ist in die Überströmleitung vom Radialteil zum Achsialteil vor diesem eingebaut.
Bei der neuen Anordnung ist man zu nächst vollkommen frei in der Wahl der Lage der Entnahmestelle. Je höher der Druck liegt, mit welchem der Dampf aus der Maschine entnommen werden soll, um so mehr verschiebt sich die Verarbeitung des Wärmegefälles vom Radialteil auf den Ach sialteil, was keine Schwierigkeiten bietet, da der Achsialteil keinen Einfluss auf die Festigkeit der Radscheibe des Radiälteils hat.
Das Regelorgan für die Steuerung der Entnahme kann nach bewährten und bekann ten Grundsätzen gebaut und mit der Ma schine vereinigt werden, so dass auch diese Schwierigkeiten der älteren Anordnung in Fortfall kommen.
Ähnlich günstige Verhältnisse wie bei der Gegenlauf-Radialturbine ergeben sich auch dann, wenn die Radialturbine einen feststehenden Leitapparat besitzt.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfin dung sind in den Abb. 1 bis 5 dargestellt. In der Abb. 1 ist zunächst eine Turbine dargestellt, deren Radialteil einen feststehen den Leitapparat besitzt. Dieser ist mit 2 und das Laufrad mit 3 bezeichnet. Der Dampf wird durch eine Leitung 1 zugeführt. Nach Entspannung des Dampfes im Radial teil verlässt er diesen durch eine Leitung 4 und verteilt sich dann auf eine Leitung 5, die zu den Verbrauchern führt, und auf eine Leitung 6, die zum Achsialteil 7 führt.
Radialteil und Achsialteil sind räumlich durch eine Wand 9 voneinander getrennt. Es ist also kein unmittelbarer Übertritt des Dampfes vom Radialteil zum Achsialteil wie bei älteren Vorschlägen möglich. Die Steue rung der Entnahme ist schematisch durch die - Düsen 10 angedeutet. Der Läufer des Achsialteils ist als eine mit freifliegendem Trommelmantel versehene Trommel aus gebildet, die auf der Welle 8 sitzt. Frei fliegend auf der Verlängerung dieser Welle sitzt das Laufrad B.
Eine ähnliche Bauart, aber für eine Gegenlauf-Radialturbine, zeigt die Abb. \?. Den beiden Gegenlaufrädern 23 und 24 wird der Dampf durch die Leitungen 21 und 22 zugeführt, der sich hinter dem Stutzen 25 auf die Verbraucherleitung 26 und auf die Anschlussleitung 27 des Achsialteils 28 ver teilt. 20 und 29 sind die beiden Wellen des Maschinensatzes, auf deren Enden frei fliegend die Räder 23 und 24 sitzen. Die Welle 20 bildet dabei gleichzeitig die Welle des achsialen -Trommelteils 28.
Bei der Ausführungsform nach der Abb. 3 ist dem Radialteil eine Doppelflussturbine nachgeschaltet. Der durch die Leitungen 31 und 32 zugeführte Dampf verteilt sich hin ter dem Stutzen 33 einmal auf die Ver braucherleitung 34 und anderseits über die Leitung 35 auf die Stutzen -36 und 37 der beiden Achsialteile 38 und 39. Auch hier ist wieder eine Trennung der Radialteile von den Achsialteilen durch Zwischenwände vor gesehen.
In der Abb. 4 schliesslich ist ein Aufbau dargestellt, bei dem zwischen dem durch die Räder 43 und 44 gebildeten Gegenlauf- Radialteil und dem Achsialteil 40 ein Gene rator 49 liegt. Der bei 45 aus dem Radial teil austretende Dampf strömt einerseits durch eine Leitung 46 den Verbrauchern und durch eine zweite Leitung 47 dem Ach sialteil 40 zu. 48 ist die zweite Antriebs welle des Maschinensatzes, die ebenfalls zum Antrieb eines Generators dienen kann. Die ser Aufbau ist besonders zweckmässig, weil man unmittelbar an den Achsialteil einen Kondensator anbauen kann, wie es schema tisch durch die Abb. 5 angedeutet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Als Entnahmeturbine ausgebildete Ra dialturbine mit nachgeschaltetem Achsialteil, bei welcher die gesteuerte Entnahmestelle im Strömungsweg zwischen Radialteil und Ach sialteil liegt, dadurch gekennzeichnet, dass Radialteil und Achsialteil in zwei voneinan der getrennten Gehäuseteilen untergebracht sind, so dass der Dampf nicht unmittelbar aus dem Radialteil in den Achsialteil über treten kann,und dass das Steuerorgan für die Entnahme in die Überströmleitung vom Radialteil zum Achsialteil vor diesem ein gebaut ist. UNTERANSPRüCEE 1. Turbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der hinter der Ent nahmestelle angeordnete achsialbeauf- schlagte Läuferteil als Trommel mit frei fliegendem Trommelmantel ausgebildet ist und auf seinem verlängerten Wellen ende ein Radialrad freifliegend trägt. 2.Turbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Zweigehäuse turbine ausgebildet ist, mit einem Ge häuse für den Radialteil vor der Ent nahmestelle und einem zweiten Gehäuse für den Achsialteil hinter der Entnahme stelle, und dass zwischen den beiden Ge häusen ein Generator angeordnet ist. Turbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan für die Entnahme in die Überströmleitung vom Radialteil zum Achsialteil in dessen Gehäuse eingebaut ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE697106X | 1929-06-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH149513A true CH149513A (de) | 1931-09-15 |
Family
ID=6607835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH149513D CH149513A (de) | 1929-06-15 | 1930-05-26 | Als Entnahmeturbine ausgebildete Radialturbine mit nachgeschaltetem Achsialteil. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH149513A (de) |
| FR (1) | FR697106A (de) |
| GB (1) | GB350232A (de) |
-
1930
- 1930-05-26 CH CH149513D patent/CH149513A/de unknown
- 1930-06-04 GB GB17299/30A patent/GB350232A/en not_active Expired
- 1930-06-05 FR FR697106D patent/FR697106A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR697106A (fr) | 1931-01-12 |
| GB350232A (en) | 1931-06-11 |
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