CH149520A - Wasserrohrkessel, insbesondere für Hochdruck. - Google Patents

Wasserrohrkessel, insbesondere für Hochdruck.

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CH149520A
CH149520A CH149520DA CH149520A CH 149520 A CH149520 A CH 149520A CH 149520D A CH149520D A CH 149520DA CH 149520 A CH149520 A CH 149520A
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CH
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water
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water tube
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high pressure
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Jenny Kaspar
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Jenny Kaspar
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B3/00Other methods of steam generation; Steam boilers not provided for in other groups of this subclass
    • F22B3/04Other methods of steam generation; Steam boilers not provided for in other groups of this subclass by drop in pressure of high-pressure hot water within pressure-reducing chambers, e.g. in accumulators

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


      Wasserrohrkessel,    insbesondere für Hochdruck.    Es herrscht allgemein die Ansicht     dass     der Wasserumlauf in     Steilrohrkesseln    sehr  intensiv ist und kein Bedürfnis vorliegt,     den-          selber)    durch irgend eine Vorrichtung zu  steigern, Diese Ansicht dürfte richtig sein,  sofern es sich um Kessel für Drücke bis zu       zirke    20     Atai.    handelt, wo die Dampfblasen  durch ihr grosses Volumen gegenüber dem  Wasser die Bedingungen für einen guten Um  lauf erfüllen.

   Bei höheren Drücken sind die  entstehenden Dampfbläschen viel kleiner und  bei den heute fast ausschliesslich gebauten       Hochleistungskesseln    ist daher der Wasser  umlauf oft ungenügend, so     dass    Rohrdefekte  häufig auftreten. Zudem haben eingehende  Untersuchungen der letzten Jahre gezeigt,       dass    der     Wasseruinlauf    keineswegs so regel  mässig verläuft, wie dies früher angenommen  wurde. Es treten     Pulsationen    auf, wobei der  Wasserumlauf auf kurze Zeiten zum Stillstand  kommt, und die stark bestrahlten Rohrpartien  überhitzt und defekt werden.

   Gerade diese  Rohrpartien weisen sehr grosse Verdampfungen  auf und erhalten daher bei den geringsten    Verunreinigungen des Wassers zuerst Stein  ansätze, die bei diesen Belastungen schon bei  Papierdicke verhängnisvoll werden.     Ini    wei  teren ist der Wasserumlauf während der     An-          heizperiode    ganz ungenügend und führt schon  bei Kesseln für 40     Atin.    zu Schwierigkeiten.  



       Pulsationen    und die Schwierigkeiten beim  Anheizen können vermieden werden, wenn es  gelingt, auf einfache Weise den Wasserum  lauf mittelst einer Pumpe sicher zu stellen.  Man hat schon verschiedentlich derartige An  ordnungen vorgeschlagen, welche jedoch zur  Anwendung bei     Hochdruckkes8eln    nicht ge  eignet und zu kompliziert sind, sowie auch  einen zu grossen     Eriergleverbrauch    aufweisen.  



  Beim     Wasserrohrkessel,    insbesondere für  Hochdruck, gemäss vorliegender Erfindung  wird nun eine Behebung der eingangs erwähn  ten Übelstände dadurch erreicht,     dass    nur  eine, und zwar als Obertrommel ausgebildete  und senkrecht gestellte Kesseltrommel     vor--          gesehen    ist, in die eine von aussen angetrie  bene     Wasserumwälzpumpe    eingebaut ist,  wobei die Wasserrohre auf dem ganzen Um-      fang der Trommel eingewalzt sind.

   Diese  Wasserrohre sind als lange, einfache Rohr  schlangen ausgebildet, wobei die als Fallrohre  dienenden Teile der Rohrschlangen der strah  lenden Wärme ausgesetzt sind und ihre     Steig-          rohrenden    über dem Wasserspiegel einmün  den, das Ganze derart,     dass    die Rohre eine  den Feuerraum umhüllende doppelwandige  Glocke bilden.  



  Ein Ausführungsbeispiel     dea    Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen senkrechten Schnitt durch  den     Wasserrohrkessel    mit Einmauerung,<B>je-</B>  doch ohne die     FeueruDg.     



       Fig.    2 in grösserem Massstab einen senk  rechten Schnitt durch die Obertrommel.  



  Im     Wasserrohrkessel    K ist eine Ober  trommel<B>1</B> senkrecht angeordnet und in diese  eine abwärts fördernde Umlaufpumpe 2 ein  gebaut, die den Wasserraum in einen oberen  Teil     1"    und einen untern Teil     lu    trennt und  im letzteren eine Drucksteigerung erzeugt.  Die Pumpe wird von aussen angetrieben durch  einen auf der Kesseltrommel oder auf dem  verlängerten Kesselgerüst befestigten Elektro  motor<B>3.</B> Dieser Antrieb ist zweckmässig er  gänzt durch eine nicht dargestellte Dampf  turbine, die automatisch bei eventuellen     Strom-          unterbrüchen    einspringt.

   In den untern Teil  der Obertrommel<B>1</B> sind die einen Enden  der     30bis    40 Meter langen als Rohrschlangen  einfachster Ausführung ausgebildeten Wasser  rohre eingewalzt, die auf den ganzen Trom  melumfang verteilt, zuerst radial abgehen,  dann nach einer Biegung als gerade senk  rechte Fallrohre<B>5f</B> den Feuerraum umschliessen,  unten mit Schlaufen     5"    versehen sind und  hinter der ersten Rohrlage als Steigrohre<B>5"</B>  den Feuerraum nochmals umschliessen und  in den obern Teil der Trommel<B>1</B> über dem  Wasserspiegel wieder einmünden. Diese Rohr  anordnung bildet somit eine vollkommene  Umhüllung des Feuerraumes, so     dass    weitere  Kühlrohre zum     Schutze    des Mauerwerkes  nicht mehr nötig sind.

   Die Enden der Steig  rohre     5"    münden nicht direkt in den obern  Teil     1"    der Trommel<B>1,</B> sondern in einen         düsenförmigen        Leitapparat   <B>8</B> der Wassertur  bine 4, die ebenfalls auf der Pumpenwelle  befestigt ist.  



  Der beschriebene Kessel ist trotz der ein  gebauten Pumpe einfach     und    betriebssicher       und    bietet folgende weitere Vorteile:  Da auch für grössere Heizflächen nur eine  kleine Trommel die gerade für den Einbau der       Pumpegenügt,    nötig ist, ist     derKessel    billig. Die  Zahl der erforderlichen     Einwalmtellen    ist  durch die langen Rohrschlangen stark ver  mindert. Die Einführung der Steigrohre über  dem Wasserspiegel, die ohne     Pumpenurnlauf     besonders für die     Anheizperiode    nicht zulässig  wäre<B>'</B> bewirkt eine gute Scheidung von Wasser  und Dampf.

   Die Fallrohre sind in erster Linie  der strahlenden Wärme ausgesetzt, wobei  die Verdampfung in diesen stark belasteten  Rohrpartien durch die zunehmende Höhe der  überlagernden Wassersäule und einen zweck  mässig gewählten Wasserumlauf<B>je</B> nach  Wunsch teilweise oder ganz unterbunden       werdeu    kann. Durch zweckmässige     Höherle-          gung    eines Teils der     Rohrumkehrnngen   <B>5.</B>  wird die Wärmeaufnahme der     Helzfläche     durch Strahlung den Verhältnissen     angepasst     und damit die Einhaltung einer bestimmten  Feuertemperatur erreicht. Der hohe Feuer  raum erlaubt ein restloses Verbrennen des  gesamten Brennstoffes.

   Der Kessel wird  wohl recht hoch, benötigt jedoch wenig Grund  fläche und erlaubt im abwärts führenden  Raumkanal die leichte Unterbringung von       Vorwärmer   <B>6</B> und Lufterhitzer<B>7.</B>  



  Um nun in den Wasserrohren zwecks  Vermeidung der Dampfbildung und zwecks  genügender Kühlung noch eine Drucksteige  rung zu erzielen, den Kraftbedarf der Um  laufpumpe jedoch in mässigen Grenzen zu  halten, münden die Steigrohre     5"    in einen  düsenförmigen     Leitapparat   <B>8</B> der Turbine 4,  welcher eine Drosselung bewirkt und gleich  zeitig in der Wasserturbine 4 wenigstens  einen Teil der aufgewendeten Arbeit für die  Umlaufpumpe zurückzugewinnen. Da die  Wasserturbine auf der Pumpenwelle befestigt  ist, wird die rückgewonnene Energie auf die  Pumpe übertragen und damit der Energie-      verbrauch dieser Umlaufpumpe wieder auf  ein wirtschaftliches Mass herabgesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRIJOH <B>*</B> Wasserrohrkessel, insbesondere für Hoch druck mit nur einer, und zwar als Obertrom mel ausgebildeten Kesseltrom-xiel, in die eine von aussen angetriebene Wasserumwälzpumpe eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Obertrommel senkrecht gestellt ist und die auf dem ganzen Umfang der Trommel eingewalzten Wasserrohre als lange einfache Rohrschlangen ausgebildet sind, wobei die als Fallrohre dienenden Teile der Rohr schlangen der strahlenden Wärme ausgesetzt sind und ihre Steigrohrenden über dem Was serspiegel einmünden, das Ganze derart,
    dass die Rohre eine den Feuerraurn umhüllende doppelwandige Glocke bilden. UNTERANSPRUCH: Wasserrohrkessei nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichneil, dass auf der Pum penwelle eine Turbine angeordnet ist, zwecks teilweiser Rückgewinnung der fÜl- die PLIU)pe aufgewendeten Leistung, wobei die Steigrohr- enden der Rohrschlangen in den düsenförmi gen Leitapparat der Turbine einmünden.
CH149520D 1930-03-15 1930-03-15 Wasserrohrkessel, insbesondere für Hochdruck. CH149520A (de)

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