CH149533A - Vorrichtung zum Dämpfen der mechanischen Schwingungen von Freileitungen. - Google Patents
Vorrichtung zum Dämpfen der mechanischen Schwingungen von Freileitungen.Info
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Description
Vorrichtung zum Dämpfen der meehanisehen Schwingungen von Freileitungen. Die schädliche Wirkung der durch den Wind erzeugten mechanischen Schwingungen von Seilen, insbesondere von elektrischen Freileitungen, hat man dadurch zu ver ringern gesucht, daB man mit-der Leitung schwingungsfähige Gebilde verband, deren Eigenschwingung gegenüber der des Seils verstimmt ist. Diese Gebilde bestehen bei den bekannten Anordnungen aus einer Feder und einer Masse. Die Vorrichtungen sind aber insofern unvollkommen, als sie nur in einem engen Schwingungsbereich die Ausbil dung von Schwingungen stören, während die Schwingungszahl der Leitungen sich in ziemlich weiten Grenzen ändert.
Ferner be steht die Gefahr von Resonanzerscheinungen, -=eil das schwingungsfähige Gebilde eine ausgesprochene Eigenschwingung hat.
Nach der Erfindung werden an einer Freileitung ein oder mehrere Behälter auf gehängt, in denen sich ein beweglicher Stoff, zum Beispiel eine Flüssigkeit befindet, des sen Bewegungen zum Dämpfen der auf dem Behälter ausgeübten Schwingungen ausge nützt sind.
Eine Vorrichtung nach der Erfindung stellt ein Gebilde dar, das man ebenfalls noch als schwingungsfähig betrachten kann, das aber keine ausgesprochene Eigenschwingung hat und daher in einem wesentlich weiteren Frequenzbereich dämpft als die bekannten Vorrichtungen und die Gefahr von Resonanz erscheinungen vermeidet.
Für die Erfindung eignen sich zähe Flüs sigkeiten. deren innere Reibung unter Vm- ständen schon für die erstrebte dämpfende Wirkung ausreicht.
Auf der Zeichnung sind drei Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Abb. 1 zeigt eine Anordnung, die nach Art der Schlingertanks wirkt. An die Frei- Leitung 1 sind zwei Flüssigkeitsbehälter 2 und durch Klemmen 4 gelenkig aufgehängt.
Die Behälter sind durch ein unteres Flüssig keitsrohr 5 und ein oberes Luftrohr 6 mit einander verbunden. Die Rohre 5 und 6 kön nen auch durch bewegliche Verbindungen, zum Beispiel Schläuche, ersetzt werden.
Die Behälter sind mit einer zähen Flüs sigkeit gefüllt. Gerät die Leitung in Schwingungen, so schwingen auch die Flüs sigkeitsspiegel in den beiden verbundenen Behältern, wobei das Rohr 6 einen Ausgleich der eingeschlossenen Luft ermöglicht. Die Dämpfung der Flüssigkeitsbewegung wirld energieverzehrend und dämpfend auf die Schwingungen der Leitung 1.
Die notwen dige Dämpfung der Flüssigkeitsbewegung kann durch die Wahl geeigneter Rohrquer- s c 'hnitte, ZD gegebenenfalls auch durch beson- dere Verengungen, verschieden gewählt wer den.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist der gelenkig mit der Leitung 1 verbundene Behälter 7 durch zwei Wände 8 in drei Kam mern 9, 10 und 11 unterteilt, die mit zäher Flüssigkeit gefüllt sind. Die Wände 8 haben Löcher 12, durch welche die drei Kammern 9, 10 und 11 miteinander verbunden sind. Die Kammern 9 und 11 sind ferner durch Um laufkanäle 13 miteinander verbunden. Über den beiden Wänden 8 liegt je eine Platte 14, die an der Innenwand des Behälters ver schiebbar geführt ist.
Gerät der Behälter und die in ihm be findliche Flüssigkeit in Schwingungen, so hat die Flüssigkeit beim Durchfluss durch die Öffnungen 12 den Widerstand der beweg lichen Platten 14 zu überwinden. Dadurch wird die Dämpfung der Anordnung ver grössert. Die Seitenkanäle 13 ermöglichen ein Ausweichen der in den obern Räumen 11 ein geschlossenen Luft nach dem untern Teil des Behälters.
Eine Vergrösserung der Flüssigkeits reibung lässt sich auch dadurch erzielen, dass man in der Flüssigkeit bewegliche Flügel, Klappen oder dergleichen anordnet. Eine derartige Ausführung ist in den Abb. 3 und 1 dargestellt. Der mit zäher Flüssigkeit ge. füllte Behälter 15 ist mit Flügeln 16 ver sehen, die so am Behälter gelagert sind, dass sie lediglich nach oben ausweichen können.
Die Drehpunkte der Flügel liegen abwechselnd # ,uf zwei gegenüberliegenden tn en Seiten des Be- hälters. Die Bewegung der Flügel 16 kann noch durch den Einbau von Federn erschwert werden, die einem Hochklappen der Flügel entgegenwirken.
Bei sämtlichen dargestellten Anord nungen wird durch die Reibungsarbeit ein Teil der Schwingungsenergie vernichtet. An statt mit .einer Flüssigkeit kann man die Be hälter, insbesondere wenn sie mit einem Kol ben versehen sind, auch mit einem Gas füllen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Dämpfen der mechani schen Schwingungen von Freileitungen, da durch gekennzeichnet, dass an der Leitung ein oder mehrere Behälter aufgehängt sind, in denen sich ein beweglicher Stoff befindet, dessen Bewegungen zum Dämpfen ausgenutzt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass a's beweg licher Stoff eine Flüssigkeit verwendet wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch zwei mit Rohren ver bundene Flüssigkeitsbehälter, die an an einanderliegenden Stellen der Leitung be festigt sind und die Leitungsschwingun gen nach Art eines Schlingertanks dämpfen. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die von der Bewegung des im Behälter eingeschlos senen Stoffes zu überwindende Reibung durch zusätzliche Mittel erhöht ist. 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im beweglichen Stoff bewegliche Kolben angeordnet sind, welche die Reibung erhöhen. 5..Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dämpfung der Bewegungen des beweglichen Stoffes durch die Anwendung enger Durchfluss- querschnitte vergrössert ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE149533X | 1930-02-20 |
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|---|---|---|---|
| CH149533D CH149533A (de) | 1930-02-20 | 1930-09-10 | Vorrichtung zum Dämpfen der mechanischen Schwingungen von Freileitungen. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH149533A (de) |
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1930
- 1930-09-10 CH CH149533D patent/CH149533A/de unknown
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