CH149539A - Metalloxydgleichrichter. - Google Patents
Metalloxydgleichrichter.Info
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Description
Metalloxydgleichrichter. Bei Metalloxydgleichrichtern ist es be kannt, auf der Oxydschicht, die den Sitz der Gleichrichterwirkung bildet, einen die Stromzuführung vermittelnden Metallüber zug anzubringen. So hat man zum Beispiel vorgeschlagen, die Kupferoxydulschicht eines Kupferoxydgleichrichters mit einer Schicht durch Schmelzen verflüssigten Zinkes oder Bleies zu überziehen, das zweckmässig mit- telst eines der bekannten Metallspritzver- fahren aufgebracht wird.
Der die Stromzu führung bewirkende Leiter wird dabei ent weder durch Federdruck gegen den Metall überzug angepresst oder auch mit diesem durch Verschraubung mit der Gleichrichter platte in gut leitende Berührung gebracht. Beide Befestigungsarten haben aber gewisse Nachteile, die sich besonders geltend machen, wenn der Gleichrichter häufig Stössen oder Erschütterungen ausgesetzt ist, die eine Lockerung der Verbindung und damit Fun kenbildung und Stromunterbrechung zur Folge haben können. Die Erfindung bezweckt, bei Gleichrich tern der eingangs erwähnten Art die Strom zuführung zur Metalloxydschicht wesentlich zu verbessern und zugleich zu vereinfachen.
Dieser Zweck wird gemäss der Erfindung da durch erreicht, dass ein die Stromzuführung bewirkender Leiter mit dem Metallüberzug durch Lötung verbunden wird, wobei es da hingestellt bleiben kann, ob es sich nicht. nur um eine Art Sinterung des Weichlotes han delt, das an der Oxydschicht haftet.
Bei der Herstellung der Verbindung erweist es sich als zweckmässig, die Verbindungsstellen, also den als Anlagestelle des Stromzuführungs- leiters benötigten Teil der Gleichrichterplatte und das Endstück des Stromzuführungsleiters mit säurefreiem Weichlot zu bestreichen und dieses darauf durch Bespritzen mit verflüs sigtem Überzugmetall zum Schmelzen zu bringen.
Bei der Ausführung eines Gleichrichters gemäss der Erfindung kann beispiel.weise wi,2 folgt vorgegangen werden: Nachdem die Metalloxydschicht der Gleichrichterplatte durch Auftragen von Graphit einen gutleitenden Überzug erhalten hat, wird der zur Stromzuführung dienende Leiter, zum Beispiel ein Kupferdraht, mit dem Graphitüberzug in Berührung gebracht und nun beide Teile an der Berührungsstelle mit einem in teigiger Form befindlichen Weichlot bestrichen,
das beispielsweise aus .50% Blei und<B>50%</B> Zinn besteht und mit einem säurefreien Desoxydationsmittel ver setzt ist. Darauf wird mittelst einer Metall spritzpistole ein Überzug aus Zink auf den Graphitüberzug der Oxydschicht aufgebracht und gleichzeitig auf die Lötstelle flüssiges Zink solange aufgespritzt, bis das Weichlot zum Fliessen gebracht ist.
Hierbei bildet sich eine innige und äusserst festhaftende Lötver- bindung zwischen dem Stromzuführungs- leiter und dem Metallüberzug, die nicht nur den Strom gut leitet, sondern auch in mecha nischer Hinsicht ausserordentlich wider standsfähig ist. Das Auftragen von Graphit auf die Metalloxydschicht kann auch unter bleiben.
Man kann den Fliesspunkt des Weichlotes dadurch herabsetzen, dass man diesem einen Zusatz von VVismuth gibt. Auch das be kannte Woodsche Metall ist als Weichlot ge eignet, wenn man es in pulverisierter Form mit einem passenden Desoxydationsmittel versetzt anwendet. Wichtig ist jedoch, dass bei der Lötung weder Lötwasser noch ein säurehaltiges Desoxydationsmittel verwendet wird, damit die Metalloxydschicht nicht an gegriffen wird.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Metalloxydgleichrichter mit einem die Stromzuführung vermittelnden, die Oxydschicht bedeckenden, Metallüber zug, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Stromzuführung bewirkender Leiter mit dem Metallüberzug durch Lötung ver bunden ist.II. Verfahren zur Herstellung eines Metall oxydgleichrichters nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Gleichrichterplatte und der Stromzufüh- rungsleiter miteinander in Berührung gebracht, beide Teile mit säurefreiem Weichlot bestrichen werden und dieses darauf durch Bespritzen der genannten beiden Teile mit verflüssigtem Überzug metall zum Schmelzen gebracht wird.UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass dem Weichlot zwecks Herabsetzung des Schmelzpunktes Weichlot und Wismuthzusatz verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE149539X | 1929-02-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH149539A true CH149539A (de) | 1931-09-15 |
Family
ID=5673398
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH149539D CH149539A (de) | 1929-02-27 | 1930-02-13 | Metalloxydgleichrichter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH149539A (de) |
-
1930
- 1930-02-13 CH CH149539D patent/CH149539A/de unknown
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