CH149550A - Elektrodentrageinrichtung für Lichtbogenöfen. - Google Patents

Elektrodentrageinrichtung für Lichtbogenöfen.

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CH149550A
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electrode
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electrode support
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Det Norske Aktieselsk Industri
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Norske Elektrokemisk Ind As
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Description


      Elektrodentrageinrichtung    für     Lichtbogenöfen.       Vorliegende Erfindung betrifft eine     Elek-          trodentrageinrichtung    für     Lichtbogenöfen,     die das Senken der Elektrode, zum Beispiel  durch einen     Elektrodenhalter,    ohne Gefahr  eines     Herabrutschens    der Elektrode in den  Ofen erlaubt, kann doch insbesondere bei den  schweren Elektroden der     modernen    grossen  Ofeneinheiten das     Herabrutschen    einer Elek  trode Zerstörungen hervorrufen und die  Ofenmannschaft gefährden.  



  Dies wird nun bei der     Elektrodentragein-          richtung    gemäss der Erfindung vermieden  durch mindestens ein an der Elektrode he  festigtes metallisches Tragband nebst Mitteln  zum regelbaren Nachlassen des Tragbandes  zwecks Senkens der Elektrode.  



  Das Tragband, welches zweckmässig aus  Stahl oder Eisen besteht, kann unmittelbar  an der     Elektrodenkohle    selbst oder am     Elek-          trodenmantel,    und das andere Ende desselben  irgendwo ausserhalb der Elektrode befestigt  sein. Das Nachlassen des Tragbandes erlaubt    eine entsprechende Senkbewegung der Elek  trode, deren Abwärtsbewegung indessen auf  gehalten wird, sobald sich das Tragband un  ter dem Einfluss des Gewichtes der Elektrode  wieder gestreckt hat.  



  Die Erfindung kann bei allen Arten von  Elektroden und     Elektrodenhaltern    benutzt  werden, aber ihr wichtigstes Anwendungs  gebiet ist bei sehr schweren Elektroden, und  zwar besonders bei solchen, die in dem Ofen  gebacken werden, in welchem sie angewandt  werden. Solche Elektroden können einen  Durchmesser von 1 m und mehr haben, und  ihr Gewicht wird deshalb recht bedeutend  sein.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der Erfindung für selbstbackende  Elektroden mit gewöhnlichem Eisenmantel  veranschaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Aufriss einer     Elektrodentrag-          einrichtung;              Fig.    2 ist ein     wagrechter    Schnitt durch  dieselbe nach der Linie     a-b    in     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt ein zweites Ausführungsbei  spiel mit     einer    Elektrode, bei welcher das       benutzte    Tragband einen Teil des     Elektro-          denmantels    bildet.  



  Das erste Ausführungsbeispiel nach       Fig.    1 zeigt eine     Elektrodentrageinrichtung     für Elektroden von jener Art, die in dem  Ofen gebacken werden, in welchem sie ver  wendet werden. Die     Elektrodenkohle    1 von  rundem Querschnitt ist im Mantel 2 aufge  hängt, der am     untern    Ende den Elektroden  halter trägt und am     obern    Ende zwei     auf-          wärtstragende    Säulen     .3:    aus     U-Eisen    auf  weist. Auf diesen Säulen sind die Seilräder  4 für die Aufhängungsseile befestigt, an  welchen die Elektrode aufgehängt ist.

   Jede  Säule trägt zwei     übereinanderliegende    Quer  arme 5 und 6. Der Querarm 5 trägt eine       Trommel    7, auf welcher ein Tragband aus  Eisen oder Stahl aufgewickelt, dessen Quer  schnitt entsprechend dem     Elektrodengewicht     bemessen ist. Das Tragband läuft von der  Trommel 7 zwischen zwei am Querarm 6 an  gebrachten Bremsklötzen 8 hindurch und  dann über die Leitklötze 9 und 10 nach der       Elektrodenkohle    selbst- oder nach dem     Elek-          trodenmantel    2, wo sein Ende angeschweisst  ist. Über dem Leitklotz 9 ist eine Hebelvor  richtung 11 angeordnet, die das Nachziehen  einer gewissen Bandlänge mittelst zweier  Hebel erlaubt.

   Wenn     d-er    längere Hebelarm  vertikal gestellt wird, so wird der kürzere  Hebelarm das Band nach aussen drücken, wie  in     Fig.    1 rechts strichpunktiert dargestellt.  



  Die Wirkungsweise der dargestellten Ein  richtung ist wie folgt:  Wenn die Elektrode im Halter gesenkt  werden soll, .so wird der längere Hebel der  Vorrichtung 11 nach unten in Vertikalstel  lung gebracht, und gleichzeitig wird der  Bremsklotz 8 um soviel gelöst, dass ein Her  ausziehen einer gewissen Länge des Trag  bandes von der Trommel 7 ermöglicht wird.  Die Klötze werden     dann    wieder angezogen  und der Hebel wieder in Horizontalstellung  zurückgebracht. Ein Teil des Tragbandes    ist jetzt schlaff und wenn der Elektroden  halter durch Lösen seiner Klemmorgane ge  öffnet wird und die     Elektrodenkohle    freigibt,  so wird dieselbe durch den Halter langsam       herabgleiten,    bis das Tragband gestrafft ist  und eine weitere Bewegung verhindert wird.

    Diese Operation kann so oft wie erforderlich  wiederholt werden, und die jedesmal heraus  gezogene Bandlänge kann nach Wunsch  variiert werden     mittelst    der Hebel der Vor  richtung 11.  



  Die Reibung zwischen dem Tragband  und den Klötzen 9 und 10 wird so reguliert,  dass das Herausziehen einer Länge des Ban  des durch den Klotz 8 kein Heben der Elek  trode bewirken wird. Die Benutzung der Vor  richtung 11 wird deshalb nur bewirken, dass  eine weitere Länge des Bandes durch den  Klotz 8 hervorgezogen wird, ohne in anderer  Weise das Band zu verschieben.  



  Wenn erwünscht, kann die Einrichtung  in einer andern Weise benutzt werden, wenn  die Klemmbacken des     Elektrodenhalters    so  eingestellt werden, dass die     Elektrodenkohle     in dem Masse langsam     herabgleitet,    wie das  Backen nach oben fortschreitet. Das Band  dient dann als eine Sicherheitsanordnung und  wird immer die     Elektrödenkohle    anhalten,  wenn das Band ausgestreckt ist.  



  Das Band wird von Zeit zu Zeit am     Elek-          trodenmantel    festgeschweisst in gleichem  Masse, wie die Elektrode gesenkt     wird,    und  begleitet die Elektrode durch den Halter hin  durch. Es ist natürlich nicht notwendig, das  Tragband auf seiner ganzen Länge     festzu-          schweissen,    es genügt, wenn es nur an mehre  ren Punkten befestigt wird.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    5  ist 12 eine     Elektrode,    die in dem Ofen ge  backen wird, in welchem sie verwendet wird,  jedoch mit länglichem Querschnitt.<B>13</B>     sind    die  Seitenflanken des     Elektrodenmantels,    die von  den Tragbändern gebildet werden. Diese  Bänder sind an halbzylindrischen Mantel  stücken' 14 an den Stellen 15, 16, 17 und 18  festgeschweisst.

   Die eventuellen Rippen oder  andere Vorsprünge des Mantels werden an      der Innenseite der Bänder und der Mantel  stücke 14 durch Schweissen oder in anderer  Weise befestigt und können zum Beispiel     U-          förmig    sein, um mit     dem.    Mantel einen guten  Kontakt zu geben. Die Rippen     können    an  einigen Stellen     Querverbindungen    haben, wie  es bereits für solche Elektroden bekannt ist.  



  Die Tragbänder 1<B>3</B> sind auf den Trom  meln 19 aufgewickelt, die mit Mitteln zum  regelbaren Nachlassen der Tragbänder ver  sehen sind. Die Trommeln können auch zum  Heben und Senken der Elektrode     .dienen.     



  Die Mantelstücke 14 sind stark genug, um  dem Druck der     Elektrodenmasse    zu wider  stehen ohne Anwendung eines äussern     Elek-          trodenhalters    oder Kontaktes um .diesen Teil  der Elektrode. Eine einfache Konstruktion  des     Elektrodenhalters    oder der Kontaktan  ordnung für solche Elektroden ist in     Fig.    3  gezeigt. Die Kontaktplatten 20 sind an jeder  Seite     .der    Elektrode angebracht und mittelst  der Bolzen 21 miteinander verbunden. Der  Druck auf die Elektrode kann durch An  ziehen der Bolzen reguliert werden, die mit  Federn versehen sein können, um mit der  Elektrode einen guten elektrischen Kontakt  zu ergeben.

   Der Federdruck kann zweck  mässig so eingestellt werden, dass er nicht  ausreicht, um das ganze     Elektrodengewicht     zu tragen. Die Elektrode wird dann zwi  schen den Kontaktplatten     hindurchgleiten,     wenn ein weiteres     ,Stück    Band von den Trom  meln 19 abgerollt wird.  



  Die Tragbänder können, wie es aus dem  oben angeführten hervorgeht, entweder allein  als Aufhängungsorgane für die Elektrode  dienen, und in diesem Falle wird ein Heben  oder Senken der Tragbänder ein Heben oder  Senken der Elektrode bewirken, oder sie kön  nen in     Verbindung    mit den gewöhnlichen       Elektrodenhaltern    als Sicherheitsbänder ver  wendet werden.  



  Solche Halter sind gewöhnlich aus mehre  ren für sieh einstellbaren Klemmbacken zu  sammengesetzt, die gegen .die Elektrode ge  drückt werden. Wenn die Elektrode im Hal  ter gesenkt werden soll, werden eine oder  mehrere dieser Klemmbacken gelöst, bis die    Elektrode von selbst langsam herabsinkt.  Hierbei kann die Elektrode natürlich nur so  weit sinken, als die Tragbänder erlauben.  In     Fig.    3 und 4 ist eine Aufhängung des       Elektrodenhalters    in zwei hydraulischen Zy  lindern 22 gezeigt.  



  Die Anzahl der Tragbänder und die Form  der Elektrode kann natürlich jedem einzelnen  Fall angepasst werden, und die Tragbänder       können,    den ganzen oder nur einen Teil des       Elektrodenmantels    bilden, indem man die  Anzahl und Form der Bänder so wählt, dass  sie nach dem Zusammenschweissen einen  Mantel von gewünschter Form bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrodentrageinrichtung für Licht- 7 gekennzeichnet durch mindestens .ein an der Elektrode befestigtes metallisches Tragband nebst Mitteln zum regelbaren Nachlassen des Tragbandes zwecks Senkens der Elektrode. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrodentrageinrichtung gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragband aus Eisen oder Stahl be steht.
    2.. ElektrodentrageinrichtLing gemäss Patent anspruch und Unteranspruch 1, mit um mantelter Elektrode, dadurch gekenn zeichnet, da3 das Tragband am Elektro- d,enmantel festgeschweisst ist. 3. Elektrodentrageinrichtung gemäss Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Reibungs- und Bremsvorrichtung, durch welche das Trag band hindurchläuft, um ein Nachziehen und Freigeben einer gewissen Länge des Bandes zu ermöglichen, ohne hierbei die Elektrode zu heben.
    4. Elektrodentrageinrichtung gemäss Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis '3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Elek trode mehrere Tragbänder angeordnet sind. 5. Elektrodentrageinrichtung gemäss Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektro- denmantel mindestens zum Teil durch die Tragbänder gebildet wird. 6. Elektrodentrageinrichtung gemäss Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, dass den Trag- bändern Mittel zum Heben und Senken derselben und somit der Elektrode zuge ordnet sind.
CH149550D 1929-09-11 1930-09-03 Elektrodentrageinrichtung für Lichtbogenöfen. CH149550A (de)

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