CH149555A - Scheinwerfer für Fahrzeuge, insbesondere für Motorfahrzeuge. - Google Patents

Scheinwerfer für Fahrzeuge, insbesondere für Motorfahrzeuge.

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CH149555A
CH149555A CH149555DA CH149555A CH 149555 A CH149555 A CH 149555A CH 149555D A CH149555D A CH 149555DA CH 149555 A CH149555 A CH 149555A
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nose
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Giese Paul
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  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


  Scheinwerfer für Fahrzeuge,     insbesondere    für     Notorfabrzeuge.       Gegenstand der Erfindung ist ein Schein  werfer für     Fahrzeuge,        insbesondere    für Mo  torfahrzeuge.

   Der Erfindungsgegenstand  zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus,  dass an einem in den     parabolischen    Reflektor  eingesetzten Lampenträger mindestens zwei  Lampenfassungen um eine Achse     ver-          schwenkbar    angeordnet sind, und dass eine  durch einen hohlen Arm des Lampenträgers       hindurchgeführteBetätigungsvorrichtung    vor  gesehen ist, das Ganze derart, dass die in den  Fassungen befindlichen, verschieden beschaf  fenen Glühlampen wahlweise in den Brenn  punkt des Reflektors gebracht werden kön  nen.  



  Es können zum Beispiel drei Glühlampen  vorgesehen sein, von welchen die erste nor  males weisses, die zweite diffuses weisses und  die dritte farbiges Licht ausstrahlen kann.  Dabei können auch die beiden letzterwähnten  Lampen in den Brennpunkt gebracht werden,  wodurch auch die diffusen     bezw.    farbigen  Strahlen imstande sind, das Dunkel weit    mehr und auf grössere Entfernung zu durch  dringen.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes dargestellt. Es zeigt     Fig.    1  'einen Schnitt durch den Scheinwerfer,     Fig.        \?     die Anordnung der Glühlampen am Lampen  träger in Oberansicht,     Fig.    3 einen Teil der  Betätigungsvorrichtung von der Seite ge  sehen, und     Fig.    4 eine zugehörige Einzelheit  in Oberansicht;     Fig.    5 ist eine Endansicht.  der Betätigungsvorrichtung, während     Fig.    6  eine Einzelheit zeigt.  



  Es ist 1 das Scheinwerfergehäuse mit  dem parabolischen Reflektor ?, in dessen  Bodenring 3 ein hohles Einsatzstück 4 ein  gesetzt und durch einen mit Gewinde     ver-          sehenen    Ring 5 befestigt ist. An diesem Ein  satzstück sind zwei hohle Arme 6 und 7 an  gebracht, die mit dem Einsatzstück 4 den  Lampenträger bilden und deren freie Enden  zur Lagerung einer Achse 8 dienen, an der  drei Lampenfassungen für Glühlampen 9., 10.      11     befestigt    sind. Die einzelnen Lampen  strahlen verschiedenartiges Licht aus, und  zwar die eine     unabgeblendetes    weisses Licht.  die zweite diffuses, weisses Licht und die  dritte gelbliches Licht, das besonders geeig  net ist, Nebel zu durchdringen. Die drei  Lampen sind also verschieden beschaffen.

    Zur     Änderung    des austretenden Lichtes wird  die Achse 8 um 120   gedreht und dadurch       immer    eine andere Lampe in den Brenn  punkt des Reflektors 2 gebracht. In     Fig.    1  ist dies die Lampe 9.  



  Um die Lampen nacheinander in den  Brennpunkt des Reflektors zu bringen und in  dieser Stellung festzuhalten, ist am     obern     Ende der Achse 8 ein Schaltgetriebe ange  bracht. Dieses Getriebe wird ebenso wie die  Lampen von dem gemeinsamen Lampen  träger 4, 6, 7 getragen. Zu diesem Zweck  ist auf der Achse 8, welche in einem am Arm  6 befestigten zweiteiligen Bügel 12, 12' ge  lagert ist, eine     Klauenscheibe    13 befestigt,  deren obere Stirnseite mit drei gleichmässig  verteilten Klauen versehen ist; die auf der  'einen Seite flach ansteigende, auf der an  dern Seite     achsial    gerichtete Begrenzungs  flächen haben.  



  Am Umfange der     Klauenscheibe    13 sind  drei gleichmässig verteilte Bohrungen 14 an  gebracht, in welche ein an dem Bügel 12,  12' verschiebbar gelagertes, unter der Wir  kung einer Feder 15 stehendes, vierkantiges  Sperrglied 16 einzutreten vermag und dadurch  die Achse 8 und mit ihr die Lampen in einer  bestimmten Lage festhält. Greift das Glied  16 in eine solche Bohrung ein, dann befindet  sich immer eine der Lampen im Brennpunkt  des Reflektors.  



  Die Auslösung des Sperrgliedes 16 und  die Verstellung der Achse 8 um eine Tei  lung erfolgt durch ein lose auf der Achse 8  sitzendes und beim Schalten eine Schwing  bewegung ausführendes Schaltrad 17, das  auf der untern Seite ebenfalls mit Klauen  versehen ist, die mit den Klauen der Klauen  scheibe 13 zusammenwirken. Eine Feder 18,    die einerseits an dem Schaltrad 17, ander  seits an dem Bügelteil 12' befestigt ist,  drückt das Schaltrad 17 gegen die Klauen  scheibe 13 und wirkt als     Torsionsfeder        .einer     Verdrehung des Schaltrades 17 entgegen.

   Das  Schaltrad 17 ist mit einer Rille 19 versehen,  die ein Zugorgan 20 der Betätigungsvorrich  tung aufnimmt, das durch das hohle Einsatz  stück 4 des Lampenträgers in das Innere des  Reflektors eingeführt und mittelst eines Stif  tes 21 am Umfange des Schaltrades 17 be  festigt ist. Der Stift 21 steht so weit nach  oben vor, dass er in der Ruhestellung an dem  Bügelteil 12' anliegt und dadurch die eine       Endlage    des Schaltrades 17 begrenzt. Die  andere Endlage .des Schaltrades 17 dagegen  wird durch Eingriff des Sperrgliedes 16 in  eine der Bohrungen 14 der     Klauenscheibe    13  begrenzt.  



  An dem Schaltrad 17 sitzt seitlich eine  Nase 22, die auf einem am Sperrglied 16  sitzenden Ansatz 2'3 zu wirken vermag. Bei  der Drehung des Schaltrades 17 schiebt diese  Nase den Stift 16 nach rechts. und löst da  durch die Sperrung der mit der Achse 8 fest  verbundenen     Klauenscheibe    13 aus, so     da.ss     diese bei der     weiteren    Drehung mitgenom  men und verdreht wird.

   Um die Verdre  hung der     Klauenscheibn    18 erst dann zu be  wirken, wenn das Sperrglied 16 verschoben  ist, stehen die zusammen arbeitenden     ach-          sialen    Planken der Klauen der Räder 13 und  17 in der Ruhelage um ein gewisses     Stück    x       (Fig.    1) auseinander.  



  Sobald die Nase 22 den Ansatz 23 ver  lassen hat, wird das Sperrglied 16 durch die  Feder 15 gegen den Umfang des Klauen  rades 13 gepresst, so dass es bei Erreichung  der neuen Endstellung sicher in die ihm     ge-          genüberliegend-e    Bohrung 14     eintritt    und da  durch das     Klauenrad    wieder festhält.  



  Da bei dieser Verstellung die Schrauben  feder 18 gespannt worden ist, so sucht sie  beim Nachlassen des Zuges am Zugorgan 20  das lose auf der Achse sitzende Schaltrad 17  wieder in seine Ausgangsstellung zurückzu  drehen. Bei dieser Rückdrehung wird das  Schaltrad 17 durch die Klauen in     achsialer              Richtung    angehoben und die Nase 22 über  den Anschlag     23    des Sperrgliedes 16 ge  bracht. Die Nase stützt sich hierbei an die  sem Anschlag ab     (Fig.    3 und 4) und verhin  dert das Anpressen des Schaltrades 17 an die       Klauensoheibe    13 solange, bis sie hinter die  sem     Anschlag    abgleitet.

   Erst dann gelangt       da.s    Schaltrad 17 unter dem Druck der  Schraubenfeder 18 in die Ausgangslage. Eine  neue Verstellung der Lampen kann dann in  gleicher Weise erfolgen.  



  Um die Wirkung der Schraubenfeder 18  zu sichern, ist sie an einem am Bügelteil 12'  sitzenden Zylinder 24 geführt (in     Fig.    1 im  Schnitt dargestellt), wobei gleichzeitig die  Nabe 25 des Schaltrades 17 in diesen Zylin  der eingreift. Es kann also bei der     achsialen     Verschiebung des Schaltrades die Feder 18  sich nirgends     einklemmen.     



  Die Betätigung des Zugorganes der Be  tätigungsvorrichtung erfolgt durch eine elek  tromagnetische Vorrichtung     (Fig.    1 und 5)  derselben, die an einem auf dem Ring 5 an  gebrachten, vierkantigen Träger 26     zwischen     Gehäuse 1 und dem Reflektor 2 angeordnet  ist. Zu diesem Zweck ist an diesem Träger  ein U-förmiger Bügel 27 angeschraubt, auf  dessen Steg eine Spule 28 befestigt ist, die  unter Strom gesetzt einen Eisenkern 29 an  zuziehen vermag. Mit diesem Kern ist     mit-          telst    eines verstellbaren Rohrstückes 30 das  Zugorgan 20 verbunden, dessen Länge durch  Verstellen     des.    Rohrstückes 30 regulierbar ist.

    Der Kern 29 stützt sieh in der untern     End-          lage    mittelst einer Scheibe an einem     Querstift     31 ab. Das Zugorgan 20 ist dann noch über  eine am Bügel 27 gelagerte Rolle 32 geführt.  Durch Anziehen .des Kernes 29 wird daher  die Schaltvorrichtung betätigt. Bei Unter  brechung des Stromes stellt einerseits die  Schraubenfeder 18, anderseits das Gewicht  des Kernes. 29 die Anfangslage wieder her.  



  Die     Anschlussklemmen    für die Stroman  schlüsse befinden sich an einem an dem  Träger 26 angebrachten     Isolierstück    33. Die  Lichtleitung 34, ebenso wie das Zugorgan 20  werden     durch    das hohle Einsatzstück 4@hin-    durch in das Innere des Reflektors einge  führt, wo erstere durch den hohlen Arm 7 zu  einem Schleifkontakt 35 geleitet wird, der  auf einem auf den Arm 7 befestigten     Isolier-          ring    befestigt ist.

   Bei der Verdrehung der  Achse 8     bezw.    der Lampen 9 bis 11 kommt  der     Anschlusskontakt    37 derjenigen Lampe  mit dem Schleifkontakt 35 in Berührung. die  sich jeweils im Brennpunkt des Reflektor  befindet, während die entsprechenden Kon  takte der übrigen Lampen davon abstehen,  also keinen Strom erhalten.  



  Bei Verdrehung der Lampen mittelst der  Betätigungsvorrichtung wird daher immer  nur eine Lampe an die Lichtleitung ange  schlossen. Dadurch, dass es bei dem darge  stellten Scheinwerfer möglich ist. auch die  Lampen, welche diffuses und farbiges Licht       liefern,    in den Brennpunkt des Reflektors zu  bringen, werden auch die diffusen     bezw.    far  bigen Strahlen imstande sein, das Dunkel  weit mehr und auf grössere Entfernung als  bisher zu durchdringen. Es wird dadurch  der     Wirkungsberqich        dieses    Scheinwerfers  auch für abgeblendetes Licht bedeutend er  höht.  



  Die Betätigung der elektromagnetischen  Vorrichtung kann durch einen Druckknopf  vom Führersitz aus bewirkt werden, durch  den die Spule 28 unter Strom gesetzt     -wird.     



       14I    an kann die Lampen so anordnen. dass  bei der Verdrehung nach dem hellen Licht.  das Nebellicht und nach diesem das diffuse  Licht zur Wirkung kommt. Dies bietet den  Vorteil, dass die Reichweite des Lichtkegels  sich nach und nach verkürzt und das. Auge  des Fahrers diese     Verkürzung    leichter auf  nehmen kann.  



  Da die Lampen zusammen mit der Schalt  vorrichtung an dem gemeinsamen Lampen  träger 4, 6, 7 eine Einheit bilden und die  elektromagnetische Vorrichtung zwischen  Scheinwerfergehäuse und Reflektor ange  ordnet ist, lässt sich auch ein normaler  Scheinwerfer entsprechend umbauen, wenn       nur    ein Bodenring<B>8</B> an ihm vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Scheinwerfer für Fahrzeuge, insbesondere für Motorfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass in einem in den parabolischen Reflektor eingesetzten Lampenträger mindestens zwei Lampenfassungen um eine Achse ver- schwenkbar angeordnet sind, und dass eine durch einen hohlen Arm des Lampenträgers hindurchgeführteBetätigungsvorrichtung vor gesehen ist, das Ganze derart, dass die in den Fassungen befindlichen, verschieden beschaf fenen Glühlampen durch die Betätigungsvor richtung wahlweise in den Brennpunkt des Reflektors gebracht werden können. UNTERANSPRüCHE 1.
    Scheinwerfer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Achse der Lampen durch ein von einem Zugorgan der Betätigungsvorrichtung betätigtes Schaltgetriebe absatzweise verstellbar ist, und dass sie in der jeweils eingestellten Lage durch ein Sperrglied gesichert ist. 2. Scheinwerfer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgetriebe aus einer durch das Sperrglied feststellbaren, fest mit der Achse verbundenen Klauenscheibe und einem beim Schalten eine Schwingbewe gung ausführenden, auf der Achse ver schiebbaren Schaltrad besteht, das durch eine an ihm angebrachte Nase erst das Sperrglied verschiebt, ehe es auf die Klauenscheibe einzuwirken vermag. 3.
    Scheinwerfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass bei der Schaltbewegung des Schaltrades die Nase auf einen An satz des Sperrgliedes einwirkt und da durch dasselbe beiseite schiebt, und dass beim Rückgang des Schaltrades die Nase durch die Klauen der Klauenscheibe so weit angehoben wird, da.ss sie über .diesen Ansatz hinweggeht. 4. Scheinwerfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ansatz des Sperrgliedes mittelst der Nase das Schaltrad so lange in der angehobenen Lage hält, bis die Nase hinter dem Ansatz abgleitet. >.
    Scheinwerfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schaltrad unter der Einwirkung einer Schraubenfeder steht, die die Zurückführung des Schaltrades in seine Anfangsstellung bewirkt. 6. Scheinwerfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schraubenfeder auf einem Zylinder geführt ist, in welchen die Nabe des Schaltrades eingreift. 7. Scheinwerfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zugorgan der Betäti gungsvorrichtung von einer zwischen Ge häuse und Reflektor angeordneten, elektro magnetischen Vorrichtung derselben ver stellbar ist, die von einem Träger getra.- geu wird.
CH149555D 1928-10-31 1929-10-31 Scheinwerfer für Fahrzeuge, insbesondere für Motorfahrzeuge. CH149555A (de)

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