CH149557A - Elektrische Lampe. - Google Patents

Elektrische Lampe.

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CH149557A
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Lederer Anton
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  Elektrische Lampe.    Bei den bisher bekanntgewordenen elek  trischen Lampen mit ganz oder teilweise  leuchtender Gasfüllung und indirekt beheiz  ten,     thermionisch    wirksamen Glühelektroden  stehen die Enden des Heizfadens jeder     Glüh-          elektrode        in    keiner unmittelbaren leitenden  Verbindung     mit    der andern Elektrode der  Lampe.

   Infolgedessen besitzen die Gleich  stromlampen dieser Lampenart mindestens  drei     Stromzuführungsdrähte    (zwei für den  Heizfaden der Glühkathode und einen für  die Anode) und die     Wechselstromlampen     mindestens vier     Stromzuführungsdrähte    (je  zwei für den Heizfaden jeder Glühelektrode).  Dies ist aber als ein schweres Hindernis für  eine allgemeinere     Verwendung    dieser Lam  pen anzusehen, da die für Beleuchtung be  stimmten Niederspannungsnetze im allgemei  nen zweipolig ausgeführt sind und auch die  überwiegende Mehrzahl aller installierten  Anlagen .nur für Lampen eingerichtet ist,  die sich mit zwei Stromzuführungen begnü  gen können.

   Die grössere Zahl der Stromzu  führungen stand auch bisher einer Verwen-         dung    der üblichen Glühlampenfassungen bei  den eingangs angeführten Lampen im Wege.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun eine elektrische Lampe mit im Be  trieb mindestens teilweise leuchtender Gas  füllung und einer oder     mehreren,    indirekt.  beheizten Glühelektroden, bei welcher es  möglich ist, die Zahl der Stromzuführungen  auf zwei zu reduzieren. Dies wird erfin  dungsgemäss dadurch erreicht, dass der Heiz  draht der Glühelektrode im N     ebenschluss    zur       Gasentladungsstrecke    liegt. Zu diesem Zweck  kann der Heizfaden der     Glühelektrode    mit.  der andern Elektrode oder mit dem     Heiz-          faden    der andern Elektrode in Serienschal  tung verbunden werden.

   Bei Gleichstrom  lampen können die Anode und der     Heizfaden     der Glühkathode, bei     VVechselstromlampen     die Heizfäden beider     CTlühelektroden        Linter-          einandergeschaltet    sein. Die Heizdrähte sind  selbstverständlich entsprechend der an ihnen  im Betrieb liegenden Spannung zu bemessen.  



  Eine Ausführungsform einer solchen  Lampe für     Wechselstrombetrieb    ist in     Fig.    1      in Ansicht gezeigt, während     Fig.    2 das dazu  gehörige     Elektrodensystem    in vergrösserter  Seitenansicht     bezw.    Längsschnitt durch eine  Elektrode, und     Fig.    3 eine Draufsicht auf  das System veranschaulichen.  



  Die Trägerdrähte 1 sind in das Lampen  füsschen 2, das die'     Stromzuführungsdrähte     3 enthält, eingeschmolzen und besitzen an  ihren obern Enden Schlaufen 4, die die     ther-          mionisch    wirksamen Röhrchen 5 tragen, die  aussen     mit    einer Elektronen emittierenden  Schicht bedeckt sind. Diese Röhrchen 5 sind  oben und unten mit je einem Pfropfen 6, 7  aus einem hitzebeständigen, isolierenden Ma  terial verschlossen, deren jeder eine zentrale  Bohrung besitzt, durch welche die     Heiz-          fäden    8 in das Innere des, zugehörigen Röhr  chens 5 eingeführt und aus diesem auch wie  der herausgeführt sind.

   Die Heizdrähte 8  sind mit ihrem untern Ende an den Träger  drähten 1 befestigt und ihre obern, aus dem  Röhrchen 5 und dem Pfropfen 7 herausragen  den Enden sind durch eine Traverse 9 lei  tend miteinander verbunden, wodurch die  beiden Glühdrähte 8 mit den     Stromzufüh-          rungsdrähten    3 in Serie geschaltet sind. Die  an den Trägerdrähten 1     befestigten,    schräg  aufwärts gerichteten Drahtstücke 10 dienen  zur     Unterstützung    der untern Pfropfen 6,  um diese vor dem Abfallen zu sichern.

   Die  an den Schlaufen 4 befestigten Röhrchen 5  dienen,     wie    man sieht, gleichzeitig auch zur  Halterung der Glühdrähte 8, die durch die  Traverse 9 innerhalb der Röhrchen 5 ge  spannt erhalten     werden.    Infolgedessen ist  eine weitere Halterung der Glühdrähte nicht  erforderlich und die Lichtausstrahlung der  Lampe ist durch keinerlei Einbauten beein  trächtigt.  



  Die Röhrchen 5 sind durch die Schlaufen  4 mit den Trägerdrähten 1 und diese wie  der mit den     Stromzuführungsdrähten    3 lei  tend verbunden, so dass also, wenn an die       Stromzuführungsdräbte    3 eine Wechselspan  nung angelegt wird, diese nicht bloss eine  Erhitzung der Glühdrähte 8 hervorbringt,    sondern auch zwischen den beiden Elektro  den 5 wirkt, deren emittierende Schicht  durch die Glühfäden erwärmt und zur Emis  sion angeregt wird, so dass zwischen den  beiden Elektroden 5 durch das den Glaskol  ben 11 erfüllende Gas oder Dampf hindurch  eine Entladung     stattfindet.    Da die Glüh  strecke der Glühfäden 8 zur Gänze oder  nahezu ganz von den Röhrchen 5 abgedeckt  ist,

   so beruht hier die     Leuchtwirkung    der  Lampe lediglich auf der Entladung zwischen  den beiden Elektroden 5.  



       Fig.    4 zeigt eine beispielsweise Ausfüh  rungsform einer Lampe für Gleichstrom  betrieb, wobei jene Teile der Lampe, welche  in gleicher Weise wie bei der Lampe der       Fig.    1 bis 3 ausgebildet sind, mit den     glei-          ehen    Bezugsziffern wie in diesen Figuren  bezeichnet sind. Das aussen mit einer     ther-          mionisch    wirksamen Schicht bedeckte Röhr  chen 5 dient als Glühkathode und befindet  sich im mittleren Raumteil des Lampen  kolbens 11. Die Erhitzung des     Röhrchens    5  erfolgt durch einen das Innere desselben  durchsetzenden Heizfaden B.

   Das Röhrchen  5 ist oben und unten durch je einen Pfropfen  6, 7 verschlossen, der zur Durchführung des  Heizdrahtes 8 mit einer zentralen Bohrung  versehen ist; das Drahtstück 14 dient. zur  Stützung des Pfropfens 6. Das Röhrchen 5  ist durch die Schlaufe 4 mit dem Träger  draht 1     und    dieser wieder mit dem Strom  zuführungsdraht 3 leitend verbunden. Das  untere Ende des Heizfadens 8 ist mit dem  Trägerdraht 1 und dadurch auch mit dem       Zuführungsdraht    3 leitend verbunden. Das  obere Ende des Heizfadens 8 steht vermit  telst der Traverse 12 mit der Anode 13 in  leitender Verbindung; die Anode besteht aus  zwei vertikalen Stäben, die oben und unten  durch ringförmige Leiter verbunden sind.

    Es ist also in diesem Beispiel der Heizdraht  der Glühelektrode, nämlich der Kathode, mit  der     andern,    Elektrode, nämlich der Anode in       Serienschaltung    verbunden. Das Leiterstück  12, welches diese Serienverbindung herstellt,  hält in gleicher Weise wie die     Traverse    9      der     Fig.    1 bis 3 den Glühdraht 8 gespannt.  Die Anode 13 ist durch den Trägerdraht 14,  der zu ihrer Halterung dient, mit dem       Stromzuführungsdraht    15 leitend verbunden,  Die Trägerdrähte sind, wie üblich, in das  Lampenfüsschen 2 eingeschmolzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Lampe mit im Betrieb min destens teilweise leuchtender Gasfüllung und mindestens einer indirekt beheizten Glüh- elektrode, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizdraht der Glühelektrode im Neben schluss' zur Gasentladungsstrecke liegt. UNTERANSPRüCHE 1. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Heiz draht der Glühelektrode mit der andern Elektrode in Serienschaltung verbunden ist. 2. Elektrische Lampe nach Patentanspruch mit zwei Glühelektroden, dadurch ge kennzeichnet, dass die Heizdrähte beider Glühelektroden in Serienschaltung ver bunden sind. 3.
    Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der thermio- nisch wirksame Körper der Glühelektrode auch als Halterung des ihn heizenden Glühdrahtes ausgebildet ist. 4. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ther- mionisch wirksame Körper der Glühelek trode als innenbeheiztes Röhrchen ausge bildet ist. 5. Elektrische Lampe nach Unteranspruch 3.
    dadurch gekennzeichnet, dass der ther- mionisch wirksame Körper der Glühelek trode als innenbeheiztes, mit einem ther- mionischen Belag versehenes Röhrchen ausgebildet ist. 6. Elektrische Lampe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Heiz draht der Glühelektrode von dem Leiter stück, welches die Serienverbindung mit der andern Elektrode herstellt, gespannt gehalten wird. 7. Elektrische Lampe nach Unteranspruch ?. dadurch gekennzeichnet, dass der Heiz draht der Glühelektrode von dem Leiter stück, welches die Serienverbindung mit dem Heizdraht der andern Glühelektrode herstellt, gespannt gehalten wird. B.
    Elektrische Lampe nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem thermionischen Belag versehene Röhrchen vom Trägerdraht, der mit einem Strom zuführungsdraht verbunden ist, getragen wird und an seinen beiden Enden mit Pfropfen verschlossen ist, durch deren zentrale Bohrung der mit demselben Trä gerdraht verbundene Heizdraht des Röhr chens hindurchgeht.
CH149557D 1929-06-25 1930-06-19 Elektrische Lampe. CH149557A (de)

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