CH149579A - Einrichtung zum Einschalten von Verkehrssignalen an Strassenkreuzungen mittelst zweier Fahrdammschwellen. - Google Patents

Einrichtung zum Einschalten von Verkehrssignalen an Strassenkreuzungen mittelst zweier Fahrdammschwellen.

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CH149579A
CH149579A CH149579DA CH149579A CH 149579 A CH149579 A CH 149579A CH 149579D A CH149579D A CH 149579DA CH 149579 A CH149579 A CH 149579A
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threshold
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Inventor
Sternberg Traffic-Auto Haftung
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Sternberg Traffic Automaten Co
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  Einrichtung zum Einschalten von Verkehrssignalen an Strassenkreuzungen     mittelst          zweier        Fahrdammschwellen.       Die Erfindung bezieht sich auf Einrich  tungen zum Einschalten von Verkehrssignalen  an Strassenkreuzungen und dergleichen     mit-          telst        zweier    im Fahrdamm quer zur Fahrt.  richteng hintereinander angeordneter Kon  taktschwellen, von denen die eine den Strom  weg vorbereitet und die andere den Strom  weg schliesst.

   Bei den bekannten Einrich  tungen dieser Art wird beim Überfahren der  der Strassenkreuzung abgewendeten Fahr  dammsehwelle ein Zeitschalter betätigt, der  eine bestimmte Zeit einen elektromagneti  schen Schalter geschlossen hält, über dessen  Kontakt dann beim Überfahren der der  Strassenkreuzung zugewendeten Schwelle der  Stromweg nach dem Signal geschlossen wird.  



  Die Benutzung von     Zeitsohaltern,    Zeit  laufwerken und     Zeitgesperren    hat den Nach  teil, dass zum Beispiel zwei sich von der       ,Strassenkreuzung        abbewegende,    also für die  Signalgebung nicht in .Frage kommende         Fahrzeuge    mit ihren Rädern in solcher Stel  lung, z. B. beim Überholen sich befinden  können, dass das eine Fahrzeug zuerst die  der Strassenkreuzung abgewendete Schwelle  betätigt und während des Ablaufes des Zeit  schalters das nächstfolgende Fahrzeug dann  noch die der Strassenkreuzung zugewendete  Schwelle erreicht, wodurch ein Signal ge  geben wird, ohne dass sich ein Fahrzeug in  Richtung auf die Kreuzung zu bewegt.  



  Zur Vermeidung von Zeitschaltern, Zeit  gesperren, Zeitlaufwerken und dergleichen,  sowie von     vorbereitenden    Stromwegen und  der hierdurch möglichen Schaltfehler sind  gemäss der Erfindung die beiden Fahrdamm  schwellen so nahe aneinander gelegt, dass  beim Hinüberfahren eines Fahrzeuges zuerst  nur eine Schwelle und beim Weiterrollen des  Fahrzeuges beide Schwellen zusammen nieder  gedrückt werden.

   Die Einrichtung ist dabei       vorteilhaft    so     getroffen,    dass durch den beim      Überfahren der der Strassenkreuzung abge  wendeten Schwelle geschlossenen Stromkreis  ein Getriebe mit einem     Signallampenschalter     gekuppelt wird, während durch den beim  Überfahren der der Strassenkreuzung zuge  wendeten Schwelle geschlossenen Stromkreis  dieses Getriebes und der damit gekuppelte       Signallampenschalter    betätigt werden.  



  Durch Ausbildung der von den Schwellen  betätigten Getriebe mit sehr geringem Träg  heitsmoment, z. B. durch Benutzung von  Leichtmetall, lässt sich trotz eines äusserst  geringen Abstandes zwischen den Schwellen       sin    vollständiges betriebssicheres Arbeiten  der Signalvorrichtung ermöglichen, wobei  infolge des     Nebeneinänderliegens    der beiden   Schwellen die Gefahr vermieden ist, - dass  zwei von der Kreuzung wegfahrende Fahr  zeuge ein Signal geben können, weil das  von der Kreuzung kommende.

   Fahrzeug zuerst  die der Kreuzung zugewendete Schwelle über  fahren muss, wodurch es bei genügend ge  ringer Entfernung zwischen den beiden  Schwellen- unmöglich wird, dass nach dem  Drücken der der Kreuzung zugewendeten  Schwelle und nachfolgendem Drücken der  der Kreuzung abgewendeten Schwelle durch  ein zweites Fahrzeug, das erneut die der  Kreuzung zugewendete Schwelle niederdrückt,  ein Signal zustande kommt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht schematisch  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes, und zwar zeigt:       Fig.    1 ein Schema einer Einrichtung und  \     Fig.    2 und 3 Teile einer zweiten Aus  führungsform, wobei     Fig.    2 den Schaltapparat  der Einrichtung im Blick von vorn und     Fig.    3  im Blick von der Seite veranschaulichen.  



       .-    In der schematischen Darstellung nach       Fig.    1 ist 1 das Wagenrad, das in Richtung  des Pfeils 2 rollt. 3 ist die eine und 4 die  andere Fahrdamm schwelle, die. mit ganz  kleinem Abstand voneinander verlegt sind,  wie sich im Vergleich- zu dem Durchmesser  des Wagenrades deutlich erkennen lässt. 5 ist  eine unter diesen     Fahrdammschwellen    oder       Ktintaktkämmen    liegende ortsfeste Kontakt  schiene. Dieselbe steht über die Leitung 6    mit dem Minuspol einer Stromquelle in Ver  bindung. Sobald das Wagenrad 1 die Fahr  dammschwelle 3 niederdrückt, ist ein Strom  kreis geschlossen von dein Minuspol über die  Leitung 6, Kontaktschiene 5, Kontaktschwelle  3, Leitung 7, Spule 8 und über die Leitung  9 nach dem Pluspol der Stromquelle.

   Hier  durch wird der Anker 10 angezogen, der  nunmehr den Anker 11 infolge des Hakens  12 mit dem Kipphebel 13 des Quecksilber  schalters 14 kuppelt. Sobald nunmehr an  schliessend das Wagenrad 1 die Fahrdamm  schwelle 4 niederdrückt, ist ein Stromkreis  geschlossen von der Leitung 6 über die Kon  taktschiene 5 nach der     Fahrdammschwelle    4  und über die Leitung 15 nach der Spule 16  und von hier über die Leitung 17 nach dem  Pluspol.     Nunmehr    wird anschliessend der  Anker 11 angehoben, der Kipphebel 13     ver-          schwenkt    und ein Stromkreis geschlossen  von dem Minuspol über die Leitung 18 durch  das Signal 19, die Leitung 20 und den       Signallampenschalter    14 nach dem Pluspol.  



  Fährt das Wagenrad in umgekehrter  Richtung, als es der Pfeil 2 angibt, zuerst  über die Fahrschwelle 4, dann wird zwar  der Stromkreis über die Leitung 6,     Kontakt-          schierie    5,     Fahrdammschwelle    4, Leitung 15,  Spule 16, Leitung 17 nach dem Pluspol ge  schlossen und der Anker 11 angehoben; doch  kann eine Betätigung des Quecksilberschal  ters 14 nicht erfolgen, weil der Anker 10  mit seiner Nase 12 nicht in die Kupplungs  stellung geführt war.  



  - Dieses Hochziehen des Ankers 11 voll  zieht sich so schnell, dass ein nachfolgendes  Überfahren der Kontaktschwelle 3 eine     Signal-          gebung    nicht mehr bewirken kann, weil sich  der Anker 10 oberhalb des Schwinghebels  13 befindet. Auch das darauffolgende erneute  Niederdrücken der Kontaktschwelle 4 ver  mag eine Signalgebung nicht zu erzeugen.  



  In der Ausführungsform nach den     Fig.    2  und 3 bildet der Anker 10 mit dem Anker  <B>11</B> einen Winkelhebel, welcher um den Zap  fen 20 drehbar ist. Dieser Zapfen 20 befin  det sich an dem Arm 26; der -um -den Zap  fen 27 drehbar ist. Die Federn 28 und 29      halten die Vorrichtung in der gezeichneten  Lage. Bei Erregung der Spule 8 wird der  Anker 10 angehoben und bewegt hierdurch  den Anker 11 über die Nase 13 der     Queck-          silberschaltröhre    14. Sobald nunmehr die  Spule 16 erregt wird und den Anker 11 in  sich hineinzieht, wird die Schaltröhre 14 um  ihre Achse 30 gedreht und somit ein Signal  strom geschaltet. Dieser Vorgang ist natür  lich nur möglich, wenn zuerst die Spule 8  erregt wird und während sie unter Strom  steht, die Spule 16 arbeitet.

   In umgekehrter  Reihenfolge, wenn zuerst Spule 16 erregt  wird, geht der Anker 11 an der Nase 13  vorbei, so dass selbst, wenn nachträglich die  'Spule 8 erregt wird, keine Bewegung der  Schaltröhre 14 möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Einschalten von Ver kehrssignalen an Strassenkreuzungen mittelst zweier im Fahrdamm quer zur Fahrtrichtung hintereinander angeordneterKontaktschwellen, von denen die eine die Signalgebung vor- bereitet und die andere die Signalgebung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Fahrdammschwellen so nahe beiein ander liegen, dass beim Hinüberfahren eines Fahrzeuges zuerst nur eine Schwelle und beim Weiterrollen des Fahrzeuges beide Schwellen zusammen niedergedrückt werden.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Stromkreis, der durch die der Strassenkreuzung abge wendete Schwelle (3) geschlossen wird, ein Getriebe (10, 11, 12) mit einem Signal lampenschalter (13, 14) gekuppelt wird, und dass durch den Stromkreis, der durch die der Strassenkreuzung zugewendete Schwelle (4) geschlossen wird, dieses Getriebe (10, 11, 12) und der damit gekuppelte Signallampen schalter (13, 14) betätigt werden.
CH149579D 1929-08-07 1930-08-04 Einrichtung zum Einschalten von Verkehrssignalen an Strassenkreuzungen mittelst zweier Fahrdammschwellen. CH149579A (de)

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CH149579D CH149579A (de) 1929-08-07 1930-08-04 Einrichtung zum Einschalten von Verkehrssignalen an Strassenkreuzungen mittelst zweier Fahrdammschwellen.

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