CH149675A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Schuhsteifkappen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Schuhsteifkappen.

Info

Publication number
CH149675A
CH149675A CH149675DA CH149675A CH 149675 A CH149675 A CH 149675A CH 149675D A CH149675D A CH 149675DA CH 149675 A CH149675 A CH 149675A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
belts
belt
caps
wires
drum
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
United Shoe Machinery C Boston
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp Pat
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp Pat filed Critical United Shoe Machinery Corp Pat
Publication of CH149675A publication Critical patent/CH149675A/de

Links

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description


  Verfahren     und    Einrichtung zur Herstellung von     Schuhsteifkappen.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und eine Einrichtung zur Herstellung  von     Schuhsteifkappen,    die zum Beispiel zum  Versteifen der     Schuh-werkspitzen    dienen.  



  Es sind Schuhkappen gebräuchlich, die  aus mehreren     Grunds.toffschichten    bestehen,       zwischen    denen eine sehr dicke     Zelluloid-          lösung    oder .ein     Zelluloidbrei        eingeschmiert     wird. Die     Steifkappen    werden nach dieser  Vorbereitung in luftdichte Behälter gebracht,  so dass der die Kappen verwendende Arbeiter  bei der Öffnung des Behälters die Rappen  bereit für sofortigen Gebrauch vorfindet. Die  Herstellung solcher     Steifkappen    geschieht  gewöhnlich mit der Hand, da eine mecha  nische Herstellung technischen und wirt  schaftlichen     Schwierigkeiten    begegnet.  



  Bei dem Verfahren gemäss der     Erfindung     wird der     Versteifungsstoff    in das Werkstück  durch Anwendung eines allmählich zuneh  menden     Druckes        hineingepresst.     



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungs-    Beispiel einer     Einrichtung,    zur Herstellung  solcher Kappen dargestellt.     Fig.    1 ist eine  Seitenansicht teilweise im Schnitt des     vor-          dern    Teils der Einrichtung,     Fig.    2 ein  Grundriss eines Teils der Einrichtung,     Fig.    3  ein     Grundriss    eines. andern Teils der Einrich  tung;     Fig.    4 ist eine Ansicht teilweise im  Schnitt des mittleren Teils der Einrichtung;

         Fig.    5 ist ein Grundriss eines Teils der in       Fig.    4 dargestellten Einrichtungen;     Fig.    6  zeigt in Seitenansicht teilweise im Schnitt  den hintern Teil der Einrichtung, und     Fig.    7       erläutert    eine Einzelheit.  



  Die dargestellte Einrichtung besitzt ein  Magazin, in welchem ein Vorrat von zu im  prägnierenden,     aufsaugfähigen    Zuschnitten  aus Filz, Gewebe, Papier oder dergleichen  untergebracht werden kann. Die Zuschnitte  können durch Stanzen aus einer Tafel oder  einer Bahn der genannten Stoffe hergestellt  werden. Das     Magazin    besitzt eine Hinter  wand 2, welche durch Schrauben 3 an Stan-      gen 4 des Maschinenrahmens     befestigt    ist.

    Die Schrauben 3 gehen durch senkrechte  Schlitze in der Hinterwand, um eine senk  r     ec        'hte        Einstellung-        C        des,        Magazins        an        den     Stangen 4 zu ermöglichen. Dadurch     wird    der  Abstand zwischen der untern Kante der  Wand 2 und einem     Abführungsband    ge  regelt. An den Stangen 4 ist durch Schrau  ben 5 eine Platte 6 befestigt.

   Die Schrauben  5 gehen durch senkrechte     Schlitze    der     Platte     6, um eine senkrechte     Einstellung    derselben  zu ermöglichen. Die     Vorderseite    des Maga  zins wird durch zwei Schienen 7 gebildet,  die durch     Schrauben:    8 an der     Platte    6 be  festigt sind. Diese Schrauben gehen durch  Schlitze 9 in den Schienen, um eine Einstel  lung der Schienen nach vorn und     rückwärts     zu ermöglichen. Die Werkstücke werden ein  zeln am Boden des Magazins 1     entnommen,     und zwar durch ein ununterbrochen laufen  des endloses Band 10, welches an der Ober  fläche mit bei 11 angedeuteten Drahtspitzen  versehen ist.

   Diese Drahtspitzen erfassen  den hintern     Rand    des untersten der im Maga  zin befindlichen Werkstücke und ziehen es  unter der Wand 2 des Magazins hervor. Das  Band 10 läuft um Trommeln 12 und 13, die  auf drehbaren Wellen 14, 15 befestigt sind.  Die Welle 15 ist mit einem geeigneten An  trieb versehen, so. dass .sich das Band 10 in  der Richtung des Pfeils in     Fig.    1     bewegt.     



  Das Band 10 läuft über einen festen  Tisch 16 und dieser Tisch und die hin  tere Wand 2 des Magazins sind rela  tiv zueinander in der Höhe einstellbar,  wie bereits beschrieben, so! dass nur das  unterste Werkstück unter der Wand 2 hin  durchtreten kann. Die Platte 6 ist schräg  gestellt, so dass die Werkstücke eine Schräg  lage gegenüber dem Band 10 besitzen,     und     nur die hintere     gante    des untersten Werk  stückes mit den Drahtspitzen 11 in Berüh  rung kommen kann, bis es teilweise aus dem  Magazin herausgezogen ist.

   Sobald das un  terste Werkstück teilweise aus dem Magazin  herausgezogen ist, werden die übrigen Werk  stücke durch eine unten beschriebene     Einrich-          ricUtung        angehoben    und erst dann wieder    gesenkt, sobald das unterste Werkstück voll  ständig unter der Wand 2 herausgetreten ist.  Auf diese Weise werden die Werkstücke in  dem Magazin geschüttelt und um etwa 1 cm  von dem Band 10 entfernt     gehalten.    Dies  geschieht durch eine Schiene 17, die sich  unterhalb der Werkstücke quer zum Maga  zin erstreckt und an einem Arm 18 eines  Hebels 19 angebracht ist, der bei 20 am  Maschinengestell gelagert ist.  



  Die vom Band 10     vorwärts    geführten  Werkstücke werden von diesem abgenommen,  und zwar durch feste Abstreifer 25, von       denen;    einige in Rinnen 250 des Bandes ein  treten, die durch Weglassung einer Reihe  von Drahtspitzen gebildet sind. ; Die Ab  streifer leiten die     Werkstücke    auf Förder  bänder 26, die um eine angetriebene Rolle 27  auf einer im Maschinengestell drehbaren ge  lagerten Welle- 28 und um eine Spindel 29  herumlaufen, die im Maschinengestell dreh  bar gelagert ist.  



  An jeder Seite des Bandes 10 sind andere  Bänder 30 angeordnet, um die etwa über :die       Seite    des Bandes 10 hinausragende Spitzen  der Werkstücke zu tragen. Diese Bänder  laufen, um die Rolle 27 zwischen einigen der  Bänder 26 und werden durch diese getrieben.  Am andern Ende laufen die Bänder 30 um  eine Rolle 31, die drehbar auf einer festen  Achse 310 aufgesteckt ist. Die Förderbänder  26 führen die Werkstücke zwischen Riemen  32,     33,    die     etwa    20 cm breit sind. Der Rie  men 32 läuft um Rollen     34,    35, die auf in  einem Behälter 38 drehbar     gelagerten        Wellen     36, 37 befestigt sind.

   Der Riemen 32 läuft  über die flache obere Fläche eines im Be  hälter 38     befestigten    Tisches 39. Die Welle  36 wird     angetrieben    und besitzt an jedem  Ende     Kettenräder,    welche mit endlosen an  den Kanten des Riemens angebrachten Ket  ten in Eingriff. stehen, die auch um Ketten  räder auf der Welle 37     herumgeführt    sind.  Dabei wird ein     zwangläufiger    Antrieb des  Riemens gesichert. Durch Einstellung der  Lager der Welle 37     kann    die Spannung des  Riemens 32     verändert    werden.

        Der Behälter 38 enthält ein Imprägnier  mittel, welches auf die untere Fläche der       Iferkstücke    aufgetragen und in diese hinein  gepresst werden soll, beispielsweise eine sehr  dicke     Zelluloidlösung.    Dieses Mittel wird  durch eine Trommel 40 auf einer angetrie  benen Welle 41     aufgenommen.    Die Um  fangsgeschwindigkeit der Trommel ist dop  pelt so      ross    als die Laufgeschwindigkeit des       Rie    nenn 32. Die Trommel 40 dreht sich in       Ric        itung    des Pfeils entgegengesetzt zu der  Laufrichtung des untern Trugs des Riemens       32,    mit dem sie in Berührung steht.

   Ein Ab  streifer 42 ist im     Behälter    38 angebracht und  mittelst Schrauben 430 gegenüber dem Rie  men 32 einstellbar, um die Dicke des auf  dem     obern        Trum    des Riemens übertretenden       Imprägniermittels    zu regeln. Ferner sind am  Behälter 38 an jedem Ende des Abstreifers  42 zwei Glieder 43     (Fig.    4 und     5)-    einstell  bar, welche die Breite des auf dem Riemen  aufgetragenen     Imprägniermittelbandes    be  stimmen und verhindern, dass das Impräg  niermittel nach den Seiten zu weit über den  Riemen hinausgequetscht wird und zu den  Ketten an den Seiten des Riemens gelangt.

    Die Breite des auf dem obern     Trum    des Rie  mens übertragenen     Imprägniermittelbandes     ist naturgemäss' grösser als die Länge der  Werkstücke.  



  Ein im Behälter 38 angeordneter Ab  streifer 44 mit einem Ausschnitt bestimmter  Breite bestimmt die Dicke und Breite des  von der Trommel 40 auf dem Riemen 32  übertragenen     Imprägniermittelbandes.    Die  zuletzt erwähnte Breite ist     wesentlich    ge  ringer als der Abstand zwischen den beiden  Gliedern 43, so dass das     Imprägniermittel-          band,    welches auf dem Riemen zu dem Ab  streifer 42 läuft, geringere Breite hat als die  ser Abstand. Ein weiterer     Abstreifer    45  kann mit der Hand gegen die Trommel 40  in deren voller Länge gedrückt werden, um  den Klebstoff abzunehmen, wenn die Ein  richtung eine Zeit lang ausser Betrieb gesetzt  werden soll.

   Durch eine Öffnung 46 wird    das     Imprägniermittel    in den Behälter einge  füllt.  



  Der Riemen 33 läuft um Rollen 47, 48  herum, die auf drehbaren Wellen 49, 50 be  festigt sind. Nach dem Verlassen der Rolle  48 läuft er über eine Trommel 51, deren  Welle 52 in einem Behälter 53 drehbar ge  lagert ist und dann um Rollen 54, 55     zliriio.1,-          zur    Rolle 47. Die Rollen 54, 55 sind     alaf     drehbaren Wellen 56, 57 befestigt und letz  tere kann eingestellt werden, um den Riemen  33 zu spannen. Die angetriebene Welle 49  ist an beiden Enden mit Kettenrädern ver  sehen, die ebenso wie 'es bei dem Riemen 32  der Fall war, den Riemen 33     zwangläufig     mitnehmen.

   Die Wellen 50, 56, 57 sind  gleichfalls mit     Kettenrädern    versehen, die in  die Ketten an den Seiten des Riemens     33     eingreifen. Vermöge dieses     zwangläufigen     Kettenantriebes kann eine vollständig glei  che Laufgeschwindigkeit der beiden Riemen  oberhalb des Tisches 39 erzielt werden.    Der Riemen 33 wird gegen den Riemen  32, wo dieser über den Tisch 39 wegläuft,  durch eine Platte 38 gedrückt, welche breiter  ist als der Abstand zwischen den Gliedern  43 und am     vordern    Ende bei 59 um einen in  der Höhe einstellbaren Zapfen schwingbar  ist.

   Das hintere Ende der Platte wird durch  ein Gewicht 60 niedergedrückt, welches von  einer Schiene 61 getragen wird, die an dem       obern    Ende     zweier    Stangen 62 befestigt ist.  Die Stangen 62 sind in Führungen 63 ge  führt und fassen mit ihren gerundeten En  den in     Lagerflächen    an der Platte 58 ein.  Vermöge dieser Anordnung kann ein allmäh  lich zunehmender Druck auf die Teile der  Riemen ausgeübt werden, die zwischen dem  Tisch 39 und der     Platte    58 laufen. Ein mit  der Hand einzustellender Abstreifer 64 ent  sprechend dem Abstreifer 45 ist im Behälter  53 vorgesehen, um die Trommel 51 zu reini  gen. Die Trommel 51 wird in zur Laufrich  tung des Riemens 53 entgegengesetzter Rich  tung angetrieben.

   Die Umfangsgeschwindig  keit der Trommel 51 ist doppelt so gross wie  die.     Geschwindigkeit        des    Riemens 33. Ein      Abstreifer 65 ist am Behälter 53 einstellbar  angebracht, um die Dicke des auf dem Rie  men 33     übertragenen        Imprägniermittelban-          des    zu regeln. Glieder 66 ähnlich den Glie  dern 43 sind an den Enden des Abstreifers  65 vorgesehen, um die Breite des Imprägnier  mittelbandes zu bestimmen.

   Ein Abstreifer  82 bestimmt die Dicke und Breite des von  der Trommel 51 auf dem Riemen 53 über  tragenen     Klebemittelbandes.    Die Abstreifer  82, 65 und die Glieder 66     wirken    in dersel  ben Weise wie die Abstreifer 44, 42 und die  Glieder 43, um unerwünschtes seitliches     Ver-          quetschen    des     Imprägniermittelbandes    zu  verhindern. Durch eine Öffnung 83 wird  der Behälter 53 gefüllt, und während die  Werkstücke     zwischen    den Riemen 32, 33  hindurchgehen, wird das durch die Trom  meln 40, 51 auf die Riemen übertragene Im  prägniermittel auf die entgegengesetzten  Seiten der Werkstücke aufgebracht.

   Der auf  die Werkstücke beim Durchlaufen zwischen  der Platte 58 und dem Tisch 39 ausgeübte  allmählich zunehmende Druck presst das Im  prägniermittel in den     Körper    der Werk  stücke, so dass sie durch die ganze Dicke mit  dem     Imprägniermittel    getränkt sind,     wenn     sie     zwischen    den Riemen herauskommen:  Um die Werkstücke von den Riemen 32,  33     zu    trennen, dienen zwei Reihen von  feinen, straff gespannten, glatten Drähten  67, 68, die     zwischen    den Riemen durchlaufen.  Zweckmässig sind acht oder zehn Drähte über  die Breite der Riemen in jeder Reihe ange  wandt.  



  Die Drähte 67, 68 werden um     etwa     12,5 cm hin- und herbewegt, um zu ermög  lichen, dass von ihnen an der Hinterseite der  Riemen Ansammlungen von Imprägniermit  teln entfernt werden können. Die obern und  untern Drahtreihen werden in entgegen  gesetzter Richtung bewegt, um den Vorschub  der Werkstücke nicht zu beeinflussen, indem  eine Drahtreihe sich nach hinten     bewegt,     während die andere nach     vorn    läuft.  



  Die Drähte 67 der obern Reihe sind an  ihrem vordern Ende an     einer    Trommel 69    befestigt, die auf einer schwingbar     gelaget          ten    Welle 70 befestigt ist. Von der Trommel  69 laufen die Drähte über eine Rolle 71, wel  che am Umfang eine Nut für jeden Draht  besitzt und im Maschinenrahmen schwingbar  gelagert ist und treten dann zwischen die  Riemen 32, 33 ein. Nachdem die Drähte 67  die Riemen 32, 33 verlassen haben, laufen  sie durch tiefe, schmale Rinnen einer dreh  baren Rolle 72, die in der Richtung des  Pfeils     in        Fig.    6 angetrieben wird und die in  diesen tiefen Nuten hin- und hergehenden  Drähte reinigt.

   Durch eine geeignete Vor  richtung kann verhindert werden, dass die  dabei abfallenden Tropfen von Imprägnier  mittel auf die darunter entlang laufenden  Werkstücke fallen. Die Drähte 67 laufen  dann über eine Stange 73 und sind mit ihren  hintern Enden an einer Trommel 74 be  festigt, die auf einer Schwingwelle 65 sitzt.  Die Trommel 69 wird durch eine Lenkstange  76 in Schwingung versetzt, die am einen  Ende mit einem Kurbelzapfen 77 der Trom  mel 69 und am     andern    Ende mit     'einem    Kur  belzapfen 78 einer Scheibe 79 auf der Welle  52 Verbindung hat.

   Die     Trommel    74     wird     durch eine Lenkstange 80 in Schwingung  versetzt, die am einen Ende mit dem Kurbel  zapfen 77 und am andern Ende mit einem  Kurbelzapfen 81 an der Trommel 74 Verbin  dung hat. Der Kurbelhub ist     in    den letzteren  beiden Fällen gleich, so dass die Drähte wäh  rend ihres Hin- und     Herlaufes    straff bleiben.  



  Die Drahtreihen 68 sind an ihren     vordern     Enden an einer Trommel 84 auf einer  schwingbaren Welle 85     befestigt.    Von der  Trommel laufen die Drähte zwischen die  Riemen 32, 33 und hinter diesen Riemen  durch schmale Reinigungsnuten 86 in einer  Rolle 87, welche an der Rückseite des Behäl  ters 38 drehbar angebracht sind und in der  Pfeilrichtung     (Fig.    6) angetrieben werden.  Sie laufen dann um eine genutete Rolle 88,  die in Lagern 89 drehbar ist zu     einer    Trom  mel 90 auf einer     schwingbaren    Welle 91,  und ihre     hintern    Enden sind an dieser Trom  mel befestigt.

   Die Trommel 84 wird durch      eine Lenkstange 92 in Schwingung versetzt,  die an einem Ende mit dem Kurbelzapfen 78       dei    Scheibe 79 und am     andern    Ende mit  einem Kurbelzapfen 93 -an der Trommel 84  Verbindung hat. Die Trommel 90 wird  durch eine Lenkstange 94 in     Schwingung     versetzt, die am einen Ende mit dem Kurbel  zapfen 93 und am andern Ende mit einem  Kurbelzapfen 95 an der Trommel 90 verbun  den ist. Der Hub beider Kurbeln ist, gleich,  um die Drähte gespannt zu erhalten.  



  Die hinter den Riemen 32, 33 austreten  den Werkstücke werden durch die Drähte 67,  68 abgelöst, kommen auf die Walze 87 und  werden durch     Ketten    96 weiter geleitet. Eine  Reihe von sieben oder acht solcher Ketten ist  in Nuten der Walze 87 geführt und läuft  um Kettenräder 97, die auf einer angetrie  benen drehbaren Welle 98 sitzen. Der obere  Lauf der Ketten 96 wird von einem Tisch  am Maschinengestell getragen. Die Ketten  werden durch die Räder 97 zweckmässig mit  etwas grösserer Geschwindigkeit angetrieben  als die Rolle 87 besitzt, so dass die Werk  stücke beim Ablaufen     etwas    grössere Ab  stände erhalten. Die Werkstücke werden von  den     Ketten    96 durch Stangen 99 abgestreift,  die im Maschinengestell befestigt sind und  zwischen die Ketten hineinragen.

   Der Tisch  ragt an beiden Seiten etwas über die äussern  Ketten hinaus.  



  Die Bänder 32, 33 werden mit einer glei  chen Geschwindigkeit getrieben und können  etwas rascher, jedenfalls nicht langsamer  laufen als das Band 10. Die Laufgeschwin  digkeit der Riemen 32, 33 darf nicht ge  ringer sein als die Laufgeschwindigkeit der  Bänder 26, 30. Die Umfangsgeschwindig  keit der Rolle 87 ist nicht geringer als die  Laufgeschwindigkeit der Riemen 32, 33.  



  Die Riemen 32, 33 können aus dicht ge  webten Stoffen bestehen, wie er für baum  wollene Treibriemen benutzt wird, und wel  cher für das dicke     Zelluloidimprägniermittel     verhältnismässig wenig durchlässig ist.  



  Mit einer solchen Einrichtung können  Spitzenkappen mit hoher Geschwindigkeit,    etwa 60 Stück in der Minute, hergestellt  werden, die eine genügende Menge einer     kon-          zentrierten        Zelluloidlösung    tragen, die durch  harzige Stoffe mit oder ohne Füllstoff, bei  spielsweise Kaolin verdickt ist.

   Das Verstei  fungsmittel wird durch den zunehmenden  Druck der Riemen so in die Werkstücke hin  eingepresst, dass diese ohne weiteren Zusatz  von Versteifungsmaterial verwendet werden       können.    Die Konzentration des Versteifungs  mittels kann ungefähr dem bekannten soge  nannten     Zelluloidspitzengummi    entsprechen,  welcher durch die Schuhfabrikanten bei der  Herstellung von Spitzenkappen beim     Zwik-          ken    benutzt wird. In diesem Fall werden die  Behälter so genau wie möglich mit einer be  stimmten Menge von     Imprägniermittel    ge  füllt gehalten.

   Da diese zähe Zelluloid  lösung nicht frei in die Behälter fliesst, kann  eine besondere Speisevorrichtung benutzt  werden, die im bestimmten Zeitverhältnis zu  den Arbeitsgängen bei der     Zuführung    der  Werkstücke aus dem Magazin in Wirkung  gesetzt wird. Jedesmal wenn ein Werkstück  aus dem Magazin entnommen wird, so wird  eine entsprechende geringe Menge der     Zellu-          loidlösung    nachgefüllt.  



  Die von den Ketten 96 abgegebenen       Steifkappen    verlangen im allgemeinen noch  eine weitere Behandlung, ehe sie in luft  dichte Behälter verpackt werden können, da  ihr Überzug aus     Zelluloidlösung    sie sehr  klebrig und schwierig zu handhaben macht.  Sie können durch ein Förderwerk weiter ge  führt werden, bis durch teilweise Trocknung  der     Zelluloidlösung,    die durch einen warmen  Luftstrom, aus dem später das Lösungsmittel  wieder gewonnen werden kann, unterstützt  wird, die Oberfläche weniger klebrig gewor  den ist. Es kann auch ein geeignetes Pulver,  beispielsweise Leder- oder Holzstaub auf die  Flächen der     Steifkappen    aufgestäubt werden.

    um die     Klebrigkeit    zu     vermindern.    Wenn  das Einstauben auch nicht mit Rücksicht auf  die weitere Behandlung vor dem Verpacken  für notwendig gehalten wird, so kann es  doch     erwünscht    sein, um unerwünschtes An-      kleben der     Steifkappen    während der Auf  bewahrung in dem Behälter zu vermindern,  sie mit diesem Stoff zu überziehen, -ehe die  Verpackung erfolgt.

   In diesem Fall braucht  nur die eine Fläche der     Steifkappen    einge  stäubt     zu    werden, wenn sie paarweise     in    dem  Behälter     verpackt    werden, so dass die nicht  eingestäubten Flächen     miteinander    in Berüh  rung stehen und die übereinander geschich  teten Paare etwas vorstehen, so dass jedes       Paar    beim Öffnen des Behälters bequem von  dem benachbarten Paar abgenommen werden  kann, worauf die beiden Kappen     des    Paares  auseinander gezogen werden.

   Um eine etwa  gewünschte Klebrigkeit der Kappe beim  Einsetzen in den Schaft vor dem Auf  zwicken herbeizuführen, damit -die Kappen  sich nicht im Schaft verschieben können,  kann zweckmässig eine kleine Fläche der  einen     Seite    jeder     Steifkappe    vor dem Ver  packen mit einem ergänzenden Klebstoff ver  sehen werden, beispielsweise mit Gummi  lösung oder Suspension, welche von der  Fläche nicht absorbiert wird und seine       Klebrigkeit    nicht verliert, bis die Kappen  aus dem verschlossenen Behälter entfernt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Schuh steifkappen durch Imprägnierung eines Werkstückes aus aufsaugfähigem Material mit einer dicken Lösung eines Versteifungs stoffes, dadurch gekennzeichnet, dass' der Versteifungsstoff in das Werkstück durch Anwendung eines allmählich zunehmenden Druckes hineingepresst wird. UNTERANSPRUCH: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass nach dem Ein pressen des Versteifungsstoffes in das Werkstück pulverförmiges Material auf wenigstens eine Fläche der Steifkappen aufgestäubt wird, um die Klebrigkeit zu vermindern.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzeugung des all mählich zunehmenden Druckes auf die Werk stücke laufende Riemen (32), (33) vorge sehen sind, zwischen welchen die Werk stücke einzuführen sind. UNTERANSPRÜCHE: 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Riemen (32), (33) zwischen einem festen Tisch (39) und einer beweglichen, an einem Ende durch Gewicht (5) belasteten Druck platte (58) hindurchlaufen.
    3: Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Riemen (32), (33) auch zum Auftragen des Im prägnierstoffes dienen, indem sie über Auftragwalzen (40), (51) geleitet sind, die in je einen Behälter zur Aufnahme des Klebstoffes eintauchen. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Breite des auf jedem Riemen befind lichen Imprägniermittelbandes einstell bare Vorrichtungen (43, 66) angebracht sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zur Ablösung der mit Klebstoff bedeckten Werkstücke von den Riemen Drähte vorgesehen sind, die zwischen den Riemen geführt und in entgegengesetzten Richtungen hin- und herbeweglich sind.
CH149675D 1929-10-03 1930-09-30 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Schuhsteifkappen. CH149675A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB149675X 1929-10-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH149675A true CH149675A (de) 1931-09-30

Family

ID=10050724

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH149675D CH149675A (de) 1929-10-03 1930-09-30 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Schuhsteifkappen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH149675A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19605846B4 (de) Reinigungsvorrichtung
DE2510094A1 (de) Vorrichtung fuer die veraenderung der anordnung von zigarettenpackungen waehrend ihres vorschubs
WO1990015646A1 (de) Vorrichtung zum behandeln von laufflächen von skiern
DE1056362B (de) Formpressmaschine fuer die Herstellung von poroesen Gegenstaenden aus Kunststoff, insbesondere fuer Schuhsohlen
CH149675A (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Schuhsteifkappen.
DE600698C (de) Einrichtung zur Herstellung von Schuhsteifkappen
AT129446B (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Schuhsteifkappen.
DE502983C (de) Maschine mit umlaufender Walzenbuerste zum Bestreichen von Werkstuecken, insbesondere von Gebaeck
DE19905317A1 (de) Vorrichtung zum Auftragen eines flüssigen oder pastösen Auftragsmediums auf einen laufenden Untergrund
EP0370058B1 (de) Vorrichtung zum bestreuen von teigstücken
DE2555929C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen dünner Teigschichten
DE123651C (de)
DE688549C (de) Bandaufklebmaschine
AT107862B (de) Vorrichtung zum gleichmäßigen Auffüllen der Nadelfläche der Greiftrommel mit Tabak bei Tabakzuführvorrichtungen für Zigarettenmaschinen.
DE58182C (de) Maschine zum Anfeuchten von Tabak
DE1778513C3 (de) Vorrichtung zum Befeuchten von gerafften Wursthullen
DE532623C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln von Patronen von plastischen Sprengstoffen in Papier oder aehnliche Umschlaege
DE14434C (de) Neuerungen an Cigarettenmaschinen
DE178360C (de)
AT396750B (de) Vorrichtung zum behandeln der lauffläche von skiern
AT129327B (de) Betriebsverfahren für die Zuführungsvorrichtung und Zuführungsvorrichtung für strangbildende Zigarettenmaschinen.
DE704335C (de) Anfeuchtvorrichtung fuer auf Formen aufgezogenes, zwischen vom Walzeninnern aus mit Fluessigkeit beschickten Anfeuchtwalzen hindurchgefuehrtes Textilgut, insbesondere Struempfe
DE35926C (de) Maschine zum Firnissen, Leimen oder Färben von Papier und Geweben
AT82635B (de) Tabakzuführungsvorrichtung für Zigarettenmaschinen.
DE64363C (de) Maschine zum Aufzeichnen von Schnittmustern auf Gewebe