CH149781A - Schaltwerkgetriebe. - Google Patents

Schaltwerkgetriebe.

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CH149781A
CH149781A CH149781DA CH149781A CH 149781 A CH149781 A CH 149781A CH 149781D A CH149781D A CH 149781DA CH 149781 A CH149781 A CH 149781A
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CH
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gear
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driving shaft
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Haftung Getriebe Beschraenkter
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Getriebebau Ges Mit Beschraenk
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H29/00Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action
    • F16H29/02Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts
    • F16H29/04Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts in which the transmission ratio is changed by adjustment of a crank, an eccentric, a wobble-plate, or a cam, on one of the shafts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Schaltwerkgetriebe.    Es sind bereits Sehaltwerkgetriebe be  kannt, bei denen von einer Exzenter- oder  Nockenscheibe aus eine Anzahl von Zwischen  wellen schrittweise bewegt wird, die wieder  um mit einer getriebenen Welle in Eingriff  stehen und diese ununterbrochen bewegen,  wobei durch Änderung der Exzentrizität  oder der Kurvenform der treibenden Welle  das Übersetzungsverhältnis geändert wird.  Bei den Getrieben dieser Art wird gewöhn  lich die Bewegung von der treibenden Welle  mit Hilfe der erwähnten Exzenter oder  Nocken durch Pleuelstangen oder Kurbeln  auf die Treibwellen übertragen. Infolgedes  sen ergab sich zunächst eine Beschränkung  des Übersetzungsverhältnisses, weil dieses  von dem Verhältnis der Länge der Schwinge  oder Pleuelstange zu der Kurbellänge ab  hängig ist.

   Ausserdem wirken diese Getriebe  stossweise, so dass die Bewegung der getrie  benen Welle keine gleichmässige, sondern eine  ungleichförmige ist.    Man hat daher schon vorgeschlagen, die  Übertragung der Bewegung von der treiben  den Welle auf die Zwischenwellen durch Ver  mittlung von biegsamen Zuggliedern erfol  gen zu lassen, auf die auf der einen Seite  durch Drehung der treibenden Welle ein  absatzweiser Zug ausgeübt wird und deren  andere Enden um mit den Zwischenwellen  zu kuppelnde Scheiben, Trommeln oder der  gleichen herumgelegt sind.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung  ist nun, bei Getrieben der letzterwähnten Art  eine Änderung des Übersetzungsverhältnisses  in beliebigen Grenzen sowohl während des  Stillstandes, als auch während des Betriebes  in einfacher und betriebssicherer Weise zu  ermöglichen, und zwar wird dieser Zweck  dadurch erreicht, dass der Zug auf die Zug  glieder durch ein von der treibenden Welle       angetriebenes    Exzenter mit einstellbarer Ex  zentrizität übertragen wird.

   Zu dieser Ein  stellung wird der     Exzenterzapfen    zum Bei-      spiel mit einer oder mehreren Exzenter  scheiben versehen, die exzentrisch in mit der  antreibenden Welle verbundenen Umlaufs  körpern gelagert sind und in diesen gedreht  werden können, so dass dadurch eine Ver  schiebung der Achsen des Exzenterzapfens  und der treibenden Welle gegeneinander in  radialer Richtung stattfindet. Die Drehung  der mit dem Exzenterzapfen verbundenen Ex  zenterscheiben erfolgt hierbei vorzugsweise  durch ein Schnecken- oder Schraubenrad  getriebe, dessen einer Teil am Umlaufs  körper und dessen anderer Teil an der Ex  zenterscheibe angeordnet ist und welches mit  einem Differentialgetriebe in Verbindung  steht, dessen während des Umlaufes der  Welle feststehender Teil von Hand gedreht  werden kann.  



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise  Ausführungsform der Erfindung, und zwar  ist:  Fig. 1 ein Querschnitt durch das Ge  triebe in Richtung der Linie A-B der  Fig. 2;  Fig. 2 ist ein Schnitt durch Fig. 1 in  Richtung der Linie C-D;  Fig. 3 zeigt schematisch den Antrieb  bei verschiedener Exzenterstellung, und  Fig. 4 ist eine vergleichende Darstellung  der Charakteristik des neuen Getriebes im  Gegensatz zu den bekannten Kurbelgetrieben.  In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist  1 das Gehäuse des Getriebes, welches mit  Hilfe des Fusses 2 in beliebiger Weise an  dem Fussboden oder an der Wand befestigt  werden kann. Das Gehäuse besteht, wie aus  Fig. 2 zu ersehen ist, im wesentlichen aus  einem mittleren Teil la und zwei seitlichen  Deckeln 1b und 1c.  



  In dem Deckel 1c des Gehäuses ist eine  Antriebswelle 3 gelagert, deren aus dem  Gehäuse herausragendes Ende eine Riemen  scheibe 3a trägt. An dem innern Ende der  Welle 3 ist eine Trommel oder ein scheiben  artiger Körper 4 angeordnet, der mit der  Welle aus einem Stück besteht oder mit ihr  fest- verbunden ist. Der Körper 4 ist mittelst    Rollenlagern 5 in 'einer senkrechten Zwi  schenwand 6 des Gehäuses 1 gelagert. Vor  zugsweise ist diesem Körper 4 entsprechend  in dem Gehäuse ein in gleicher Weise aus  gebildeter scheibenförmiger Körper 4' so an  geordnet, dass zwischen den beiden Körpern  4 und 4' ein Zwischenraum vorhanden ist.

    Der Körper 4' ist in entsprechender Weise  wie der Körper 4 in einer senkrechten Wand  6' des Gehäuseteils ja mittelst Rollenlagern  5' gelagert und wird in später beschriebener  Weise mit der gleichen Umdrehungs  geschwindigkeit, mit welcher dis Welle 3  den Körper 4 treibt, angetrieben, so dass also  die beiden Körper 4 und 4' synchron um  laufen. In den beiden Körpern 4 und 4' sind  je ein Exzenter 7 bezw. 7' ;gelagert, die durch  eine Welle 8 miteinander verbunden sind.  Die beiden Exzenter 7, 7' besitzen an ihrem  Umfang einen Schneckenkranz 9, mit wel  chem je eine in dem Körper 4 bezw. 4' ge  lagerte Schnecke 10 in Eingriff steht, so  dass man durch Drehen der Schnecken 10 die  Exzenter 7, 7' innerhalb der Körper 4 bezw.  4' drehen und dadurch den radialen Abstand  der Mittellinie .der Welle 8 von der Dreh  achse der Welle 3 einstellen kann.

   Zum  Zwecke der Drehung ist an dem einen Ende  der in dem Körper 4 bezw. 4' gelagerten  Schneckenwelle 11 ein Kegelrad 12 befestigt  (Fig. 1), welches. mit einer seitlich an einem  Zahnkranz 13 vorgesehenen     Kegelradverzah-          nung    14 in Eingriff steht. Der     Zahnkranz     1'8 ist auf einem auf dem Körper 4 fest an  geordneten, abgestuften Hohlzylinder 15  drehbar     gelagert    und an seinem äussern Um  fang mit einer     Stirnradverzahnung    16 ver  sehen, mit welcher eine Anzahl über den  Umfang verteilt     angeordneter    Planetenräder  17 in Eingriff steht. Jedes derselben sitzt  auf einer Achsbüchse 18, die lose drehbar  auf einem Achsbolzen 18' sitzt.

   Die Büch  sen 18 sind in einem Ring 19 lose drehbar       gelagert,    welcher seinerseits ebenfalls lose  drehbar auf dem abgestuften Hohlzylinder  15 sitzt, und tragen an ihrem zweiten Ende  festsitzend ein weiteres Zahnrad     bezw.    Pla  netenrad 20, welches mit einem an dem      äussern Umfang des Hohlzylinders 15 vor  gesehenen Zahnkranz 2'1 in Eingriff steht.  Ferner kämmen die erwähnten Zahnräder 20  noch mit einem feststehenden Zahnkranz 22.  Die beiden Zahnkränze 22 sind in dem     Dek-          kelteil    1c, beziehungsweise an einer senk  rechten Wand 23 des mittleren Gehäuseteils  la gelagert und durch Verschraubung oder  auf andere geeignete Weise gesichert.

   Um die  Zahnräder 17 ist noch ein Zahnkranz 25 gelegt,  der Aussen- und Innenverzahnung aufweist.  Die Innenverzahnung greift in die Zahn  räder 17 ein, während die Aussenverzahnung  der beiden Zahnkränze 25 mit je einem Zahn  rad 26 in Eingriff steht, deren gemeinsame  Achse 27 in der senkrechten Wandung 23  des Gehäuseteils 1a und im Deckelteil 1e  drehbar gelagert ist und an ihrem aus dem  Gehäuse herausragenden Ende ein Hand  rad 29 trägt, mit dem sie gedreht werden  kann.  



  Auf der Welle 8 sitzen zwei Scheiben  30, 31, die durch eine Anzahl, im vor  liegenden Falle sechs, Zapfen 32 miteinander  verbunden sind. Auf den Zapfen 32 sind  exzentrisch Rollen oder Scheiben 33 befestigt,  um welche die in Form einer Schleife aus  gebildeten Enden von Bändern 34- herum  gelegt sind. Die Bänder 34 sind um je eine  Scheibe 35 herumgeführt, deren Achsen 36  in den Wänden 23, 6' des Gehäuseteils ja  des Getriebes und in der Zwischenwand 6  drehbar gelagert sind. Die äussern Enden der  Bänder 34 sind an den Scheiben 35 befestigt  (Fig. 1), so dass durch Ziehen an den Bän  dern 34 die Scheiben 35 in Umdrehung ver  setzt werden. Neben den Scheiben 35 sind  auf der gleichen Achse sitzende Scheiben 37  vorgesehen, und zwar sind diese Scheiben  abwechselnd an der einen und andern Seite  der Scheiben 35 angeordnet.

   Um die Schei  ben 37 sind Ketten oder Bänder 38 herum  gelegt, die aus zwei durch eine Feder 39 mit  einander verbundenen Teilen bestehen, und  die freien Enden der Ketten 38 sind an je  einer Scheibe 35 befestigt. Vorzugsweise  wählt man etwas voneinander entfernt lie  gende Scheiben 35 zur Verbindung mitein-    ander, und zu diesem Zweck ist bei der dar  gestellten Ausführungsform die Anordnung  so getroffen, dass jede der um die neben den  Scheiben 35 vorgesehenen Scheiben 37 herum  gelegten Ketten 38 an dem einen Ende mit  der darauffolgenden Scheibe 35, an dem an  dern Ende jedoch mit der zweitnächsten  Scheibe 35 verbunden ist, so dass also die  Enden der Ketten 38 an einander diametral  gegenüberliegenden Scheiben 35 befestigt  sind.

   Die Ketten 38 haben den Zweck, die  Bänder 34 gespannt zu halten, beziehungs  weise die Scheiben 35, die durch die Bänder  34 in der einen Richtung gedreht werden.  beim Nachlassen des Zuges der Bänder 34  in die Anfangslage zurückzudrehen. Wie  aus Fig. 2 hervorgeht, liegen die Bänder 34  in der Mitte der Scheiben 35, und es ist  zu beiden Seiten der Bänder 34 je eine Kette  38 vorgesehen.

   Die Umfläche der Scheiben  35, auf welcher die Bänder 34 laufen, ist  nicht zylindrisch; vielmehr sind die Schei  ben 35, wie insbesondere aus Fig. 3 hervor  geht, mit einer kurvenförmig gestalteten  Oberfläche 40 versehen, welche den Zweck  hat, die von der Exzenterwelle 8 durch die  Bänder 34 auf die Scheiben 35 übertragene  Drehbewegung so zu gestalten, dass beim  Ab- und Auflaufen der Bänder 34, welche  vorzugsweise aus Stahl hergestellt sind, der  betreffenden Scheibe 35 eine gleichförmige  Drehbewegung erteilt wird,

   obwohl ja in  folge der exzentrischen Bewegung der  Welle .8 der Angriffspunkt der Bänder 34  an der Exzenterwelle 8 eine ungleichförmige       Bewegung    in radialer Richtung     ausführt.          Flierdurch    soll eine Gleichförmigkeit der  Drehbewegung der Scheiben 35 mindestens  während derjenigen Zeit erzielt werden, in  welcher die Übertragung der Bewegung von  jeder Scheibe 35 auf die getriebene Welle  in der noch anzugebenden Weise erfolgt.  Die Scheiben 35 sind nach Art von Büchsen  ausgebildet     und    unter Zwischenschaltung  von Kugeln, Walzen oder ähnlichen Kör  pern 41 in der bei     Freilaufkupplungen    be  kannten Weise auf den Achsen 36 gelagert.

    Die Walzen, Kugeln oder dergleichen liegen      einerseits gegen die Achse '36 an, anderseits  legen sie sich gegen exzentrische Flächen 42  an der Innenseite der büchsenförmigen Schei  ben 35, so dass bei der Drehung in der  einen Richtung, nämlich in derjenigen, in  welcher durch die Bänder 34 ein Zug auf  die Scheiben 35 ausgeübt wird, diese mit  der Achse 36 gekuppelt sind, während bei  der Drehung in umgekehrter Richtung die  Scheiben 35 freilaufen und die Achsen 36  stehen bleiben. Man kann bei der Formung  der Kurvenflächen 40 diese so gestalten,  dass während der Zeit, in welcher die Kupp  lung durch die Kupplungskörper 41 erfolgt,  die Bewegung der Scheiben 35 eine rasche  ist, um die Kupplung in kurzer Zeit herbei  zuführen. Auf den Achsen 36 sitzen Zahn  räder 43 (Fix. 2), welche rings um ein  Zahnrad 44 angeordnet sind und mit diesem  Zahnrad kämmen.

   Das Zahnrad 44 sitzt  innerhalb des Deckelteils 1b des Gehäuses 1  auf dem Ende der als Hohlwelle ausgebil  deten angetriebenen Welle 45, die an ihrem  äussern Ende einen Kupplungsflansch 46  trägt. Innerhalb der Hohlwelle 45 ist eine  mit dem das Exzenter 7' umschliessenden  Körper 4' fest verbundene oder aus einem  Stück bestehende Achse 47 angeordnet.  



  Die Arbeitsweise des Getriebes ist fol  gendes Da die Welle 8 exzentrisch zu der  treibenden Welle 3 steht, findet beim Um  lauf der Welle 3 infolge der exzentrischen  Bewegung der Welle 8 ein Ziehen bezw.  Nachlassen der Bänder 34 statt. Beim jedes  maligen Ziehen werden die Scheiben 35 ge  dreht, mit der zugehörigen Achse oder Zwi  schenwelle 36 gekuppelt und dadurch unter  Vermittlung der Zahnräder 43 eine Dreh  bewegung auf das Zahnrad 44 und die Welle  45 übertragen. Während des zweiten Teils  der Exzenterbewegung, bei welcher die Bän  der 34 nachgelassen werden, werden die  Scheiben 35 durch die Federn 39 und die  Ketten 38 in umgekehrter Richtung gedreht,  wobei sie sich von den Achsen 36 entkuppeln,  um in ihre Anfangslage zurückzukehren.

    Durch die Anordnung einer Anzahl, zum  Beispiel sechs, Scheiben 35 erfolgt jederzeit    ein Antrieb durch eine Anzahl von Zahn  rädern 43, und da es durch die Ausgestal  tung der Kurvenflächen 40 möglich ist, den  Zahnrädern 43, solange sie das Zahnrad 44  treiben, eine gleichförmige Umdrehungs  geschwindigkeit zu geben, so ergibt sich auch  eine vollkommene Gleichförmigkeit der Um  drehung der getriebenen Welle 45.  



  Das Übersetzungsverhältnis zwischen der  treibenden Welle 3 und der getriebenen  Welle 45 kann durch Einstellung der Ex  zentrizität der Welle 8 gegenüber der Welle  3 geregelt werden. Die Wirkungsweise der  bereits oben beschriebenen Einstellvorrich  tung ist folgende: Während des Umlaufes  der Welle 3 ist der Körper 4 mit dem die  Welle 8 tragenden Exzenter 7 fest gekup  pelt, da ja zwischen der in dem Körper 4  gelagerten Schnecke 10 und der     Schnecken-          ra.dverzahnung    des Exzenters 7 Selbst  hemmung vorhanden ist. In entsprechen  der Weise ist auch der Körper 4' mit  der Welle 8 gekuppelt, so dass die bei  den Körper 4, 4' synchron umlaufen.

    Da die Schneckenwellen 11 durch das an  ihrem Ende befestigte Kegelrad 12 mit der  Kegelradverzahnung 14 des Zahnkranzes 1'3  in Eingriff stehen, wird der Zahnkranz 13 da  durch gewissermassen mit dem Körper 4       bezw.    4' gekuppelt, läuft also ebenfalls, und  zwar mit der gleichen Geschwindigkeit wie  dieser um. Die     Stirnradverzahnung    16 des  Zahnkranzes 13 setzt demnach bei der Dre  hung die mit ihr in Eingriff stehenden Zahn  räder 17 in Umdrehung. Da die Zahnräder  17 mit dem gewöhnlich stillstehenden Dop  pelzahnkranz 25 in Eingriff stehen, müssen  sie sich     zwischen    diesem stillstehenden Zahn..

         kranz    und dem umlaufenden Zahnkranz 13  abwälzen, wobei der die Achse 18 der Zahn  räder 17     tragende    Ring 19 um den Hohl  zylinder 15 umläuft. Dieser Umlauf wird  auch dadurch     erzwungen,    dass die mit den  Zahnrädern 17 auf der gleichen Achse sit  zenden Zahnräder 20 einerseits mit dem  Kranz 21, der mit der gleichen Geschwindig  keit umläuft wie der Kranz 13, und ander  seits mit dem feststehenden Zahnkranz 22      in Eingriff stehen. Natürlich müssen die  Zahnräder 17 und 20 gleichen Durchmesser  und Zähnezahl haben, ebenso wie auch die  Zahnkränze 21 und 22 vollständig den  Zahnkränzen 16 und 25 entsprechen müssen.  



  Es ist demnach während des gewöhn  lichen Laufes des Getriebes eine feste  Kupplung zwischen der Welle 3 und der  Welle 8 vorhanden, ohne dass das Zahn  getriebe diese feste Verbindung irgendwie  stört. Soll nun eine relative Verdrehung der  Welle 3 und der die Welle 8 tragenden Ex  zenter 7, 7' gegeneinander vorgenommen wer  den, so ist es nur notwendig, das Hand  rad 29 in der einen oder andern Richtung  zu drehen. Durch diese Drehung werden die  beiden Zahnkränze 25 und dadurch auch die  mit ihnen in Eingriff stehenden Zahnräder  17 um einen entsprechenden Winkel gedreht.  Da nun die zusammengehörenden Räder 17  und 20 je fest auf der gleichen Achsbüchse  18 sitzen, muss zufolge der Drehung der  Zahnräder 17 ein entsprechendes Abrollen  der Zahnräder 20 auf dem feststehenden  Zahnkranz 22 stattfinden.

   Dadurch rollen  sich die durch die Drehung der Zahnräder 25  in Drehung versetzten Zahnräder 17 auf dem  Innenzahnkranz der letzteren ab und erhalten  dadurch eine zusätzliche Drehbewegung.  Durch die .Zahnräder 17 und 20 werden die  Zahnkränze 13, 21 gleichsinnig gedreht;  aber, da der Zahnkranz 25 vom Handrad 29  aus gedreht wird, der Zahnkranz 22 dagegen  feststeht, und die beiden Zahnräder 17 und  20 eine gleiche Wegstrecke auf den Zahn  kränzen 25, 22 abrollen, mit verschiedener  Geschwindigkeit. Die Folge davon ist, dass  sich der Zahnkranz 13 und damit die Kegel  radverzahnung 14 relativ zu dem Körper 4  bezw. 4', auf welchem der den Zahnkranz 21  tragende Hohlzylinder 15 befestigt ist, dreht  und infolgedessen auch durch das Kegelrad  12 die zugehörige Schnecke 10 um 'einen ent  sprechenden Winkel nach der einen oder an  dern Richtung verdreht.

   Die Schnecke 10  bewirkt aber wiederum eine Verstellung der  Körper 4 bezw. 4' und der Exzenter 7 bezw. 7'  gegeneinander, wodurch eine Änderung des    radialen Abstandes der Welle 3 von der  Exzenterwelle 8 herbeigeführt wird.  



  Fig. 4 zeigt noch einen Vergleich zwi  schen einem Antrieb der bisher bekannten  Art, bei welchem die Übertragung der Be  wegung durch Pleuelstangen und Kurbeln,  also mit Hilfe von Zahngesperren erfolgt.  gegenüber dem Antrieb gemäss der Erfin  dung. Es sind dort zwei Kurven gezeichnet.  In dieser Figur sind in senkrechter Rich  tung, also auf der Abszissenachse, die     Schalt-          wellenwinkelgeschwindigkeiten    und in wag  rechter Richtung, also auf der Ordinaten  achse, die Exzenterwinkelwege dargestellt.  Die strichpunktierte Kurve 50 zeigt den Ver  lauf der einzelnen Antriebsstösse durch die  Pleuelstangen und Kurbeln bei Vorhanden  sein von sechs Schaltelementen. Es ist zu  ersehen, dass die einzelnen Schaltstösse sich  so überdecken, dass das Ergebnis eine un  gleichförmige Kurve ist.

   Das Getriebe läuft  also ungleichförmig, und es entsteht dadurch  eine Ratterbewegung und ein lauter Gang.  Die Kurve 51 dagegen zeigt den Verlauf  der Winkelgeschwindigkeit der angetriebe  nen Welle bei Anwendung der Erfindung,  und zwar ebenfalls bei sechs     Schaltelementen.     Es ist zu ersehen, dass die einzelnen, die  Kurve zusammensetzenden Teile nach kur  zem, raschem Anlauf einen     wagrechten    Ver  lauf aufweisen, worauf dann wieder ein  rascher Abfall folgt. Die einzelnen Kurven  teile überdecken sich so, dass' die gleichmässi  gen Teile einander fortsetzen, so dass also  tatsächlich während des ganzen     Antriebes     eine     vollkommen    gleichmässige Geschwindig  keit vorhanden ist.  



  Natürlich sind die einzelnen in der Zeich  nung dargestellten Elemente, aus denen das  Getriebe zusammengesetzt ist, nur als Bei  spiele angegeben, und es können an diesen  verschiedenartige bauliche Abänderungen  vorgenommen werden, ohne dass der Schutz  umfang     überschritten    wird. In gewissen  Fällen wird es beispielsweise genügen, nur  'einen     Körper    4 für die Lagerung des Ex  zenterzapfens und dementsprechend auch nur      ein Exzenter, sowie ein Zahngetriebe zur Ein  stellung der Exzentrizität vorzusehen. Fer  ner kann auch die Anzahl der Scheiben 35  den jeweiligen Verhältnissen entsprechend  gegenüber dem dargestellten Ausführungs  beispiel grösser oder geringer gewählt wer  den.

   Die Verbindung zwischen der Exzenter  welle und den die Scheiben 35 tragenden  Zwischenwellen 36, sowie die Rückdrehung  erfolgen vorzugsweise durch Stahlketten,  Seile oder Bänder, obwohl man natürlich  hier auch Riemen oder Seile aus einem an  dern Stoff, wie Leder, Hanf oder dergleichen,  verwenden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltwerkgetriebe, bei welchem der An trieb der getriebenen Welle durch Vermitt lung von schrittweise gedrehten Zwischen wellen erfolgt, welchen die Bewegung von der treibenden Welle durch biegsame Zug glieder übermittelt wird, die um mit den Zwischenwellen ein- und auskuppelbare Scheiben herumgelegt sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Übertragung des Zuges auf die Zugglieder durch ein von der treibenden Welle angetriebenes Ex zenter mit einstellbarer Exzentrizität er folgt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schaltwerkgetriebe nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Einstellung der Exzentrizität der Exzenterzapfen mit mindestens einer Exzenterscheibe versehen ist, die exzen trisch in einem mit der antreibenden Welle verbundenen Umlaufkörper ge lagert ist und in ihm gedreht werden kann, so dass dadurch eine Verschiebung der Achsen des Exzenterzapfens und der treibenden Welle gegeneinander in ra dialer Richtung stattfindet. 2. Schaltwerkgetriebe nach dem Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung der mit dem Exzenterzapfen verbundenen Ex zenterscheibe durch ein Schnecken- oder Schraubenradgetriebe erfolgt, welche, mit einem Differentialgetriebe in Ver bindung steht, dessen während des Um laufes der treibenden Welle feststehen der Teil von Hand gedreht werden kann. 3.
    Schaltwerkgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Drehung der mit dem Exzenterzapfen verbundenen Exzenterscheibe bewirkende Schnecke mit einem Kegelrad in Verbindung steht, welches mit einem zentrisch zu der trei benden Achse, aber dieser gegenüber drehbar angeordneten Kegelrad in Ein griff steht und dieses samt den mit ihm in Eingriff stehenden Planeten rädern gegenüber dem feststehenden Teil des Differentialgetriebes in Umdrehung versetzt, wobei die Planetenräder mit einem zweiten Kranz von Planeten rädern zu gemeinsamem Umlauf ver bunden sind, die einerseits mit einem Zahnrad auf der das Schneckenrad tra genden Welle, anderseits mit einem fest am Getriebegehäuse angeordneten Zahn kranz in Eingriff steht. 4.
    Schaltwerkgetriebe nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Zuggliedern umfass'ten Teile der Scheiben kurvenförmig gestaltet sind, um unabhängig von der jeweiligen Zug geschwindigkeit eine gleichförmige Dre hung der Zwischenwellen zu erzielen. 5. Schaltwerkgetriebe nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben zum Zwecke ihrer Rück drehung mit dem einen Ende von teil weise um sie geschlungenen Zuggliedern verbunden sind, deren freie Enden un ter Zwischenschaltung einer Feder mit einander vereinigt sind.
CH149781D 1930-04-28 1930-04-28 Schaltwerkgetriebe. CH149781A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171225B (de) * 1957-12-23 1964-05-27 Gassner Johann Schaltwerkgetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1171225B (de) * 1957-12-23 1964-05-27 Gassner Johann Schaltwerkgetriebe

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