CH149795A - Kühlvorrichtung an geschlossenen elektrischen Maschinen mit in das Maschinengehäuse eingebauten Luftkühlern. - Google Patents

Kühlvorrichtung an geschlossenen elektrischen Maschinen mit in das Maschinengehäuse eingebauten Luftkühlern.

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CH149795A
CH149795A CH149795DA CH149795A CH 149795 A CH149795 A CH 149795A CH 149795D A CH149795D A CH 149795DA CH 149795 A CH149795 A CH 149795A
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Angturbin Aktiebo Ljungstroems
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Ljungstroms Angturbin Ab
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  Kühlvorrichtung an geschlossenen elektrischen Maschinen mit in das     Naschinengehäuse     eingebauten Luftkühlern.         Kühlvorrichtungen    an elektrischen Ma  schinen, wie Motoren und Generatoren, sind  bereits bekannt, bei denen ein innerer Luft  strom einerseits um die zu kühlenden Teile  der elektrischen Maschine, anderseits um  Elemente, mittelst welchen die Luft gekühlt  wird, strömt. Als Kühlmittel,     ist'ein    äusserer  Luftstrom verwendet worden; doch ist auch  vorgeschlagen, Wasser durch die Kühl  elemente strömen zu lassen.

   Bei gewissen  Ausführungsformen hat diese Kühlvorrich  tung als     Speisewasservorwärmer    für einen       Dampfkessel    gedient, in welchem Falle, der  Luftkühler mit einer     Zuflussleitung    und einer       Abflussleitung    für Kondensat in Verbindung  stand und wobei die Zu- und<B>A</B>     bflussleitun-          gen    für das Kondensat mittelst einer Verbin  dungsleitung miteinander verbunden waren.  Doch ist nicht immer das zur     Verfügu-ng    ste  hende     Kondensatwasser    ausreichend, um ge  nügende Kühlwirkung zu erzielen.

   Es ist  daher vorgeschlagen worden, in solchen Fäl-         len,    zum Beispiel während der Sommer  monate und bei geringer Belastung der Ma  schinen, die mit dem Kondensator zusammen  arbeiten, dem     Kondensatwasser    anderes Was  ser zuzuführen oder ganz und gar anderes  Wasser zu verwenden. Bei diesem System  sind mehrere Nachteile aufgetreten, indem       verunreinigendeTeilchen    in dem     hinzugegos-          senen    Wasser sowohl das Innere der Kühl  elemente, als auch die     Dampfkesselanlage     verschmutzt haben.

   Ausserdem nimmt eine  derartige Kühlvorrichtung einen so grossen  Raum in Anspruch, besonders weil Element  gruppen eigens für das Reservewasser  verwendet werden müssen,     dass    die Luftkühler  nicht in das Maschinengehäuse untergebracht  werden konnten.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine derartige     Kühlvorrichtung    und be  zweckt, die erwähnten Übelstände zu be  seitigen.      Die Erfindung besteht. darin,     dass    in dem  geschlossenen, den Luftkühler     und    die Ver  bindungsleitung enthaltenden Rohrsystem ein       Kondensat-Rückkühler    angeordnet ist.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind in der Zeichnung     ver-          anschaulielit.     



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen Schnitt durch einen  elektrischen Generator längs einer zur Dreh  achse senkrechten Ebene, sowie eine schema  tische Darstellung der     Kühlvorrielitung;          Fig.    2 zeigt einen Schnitt durch ein       Ki-7Lhlelement    in grösserem     Massstabe;          Fig.   <B>3</B> zeigt eine zweite Ausführungs  form.  



  In     Fig.   <B>1</B> bezeichnet<B>1</B> die Drehachse des       Generators,    2 einen Ventilator, der den im  Innern des Mantels<B>3</B>     befindliellen    Luftstrom  teils um die zu kühlenden Teile und teils  durch die im Maschinengehäuse, zum Beispiel  in demselben Mantel<B>3</B> oder in einer Ver  längerung desselben befindlichen Luftkühler  4,<B>5, 6</B> und<B>7</B> treibt. Die Kühler liegen mit  dem einen Ende ausserhalb des Mantels<B>3</B>  und sind dort mit den     Zuflussleitungen    für  Kühlwasser 14 bis<B>17</B> und mit den     Abfluss-          leitungen    24 bis<B>27</B> verbunden.

   In den     Ab-          flussleitungen    24 bis<B>27</B> sind Pumpen 34 bis  <B>37</B> angebracht, die das Kühlwasser durch die  Elemente in den Gruppen 4 bis<B>7</B> saugen.  



  Entsteht     Undichtigkeit    in einem oder  mehreren der Kühlelemente, dann leckt das  Kühlwasser nicht in die elektrische     Ma-          schke,    sondern die Pumpen saugen die Luft  auf, so     dass    Wasserschäden in der Maschine  vermieden werden. Die     Abflussleitungen    24  bis<B>27</B> sind durch eine Verbindungsleitung<B>8</B>  mit einer sämtlichen Elementen gemeinsamen       Zuflussleitung   <B>9</B> und durch ein Ventil<B>10</B> mit  einer Leitung<B>11</B> verbunden.

   Die     Zufluss-          leitung   <B>9</B> und die Leitung<B>11</B> können direkt  oder indirekt mit einem Kondensator     resp.     mit einem Dampfkessel in Verbindung ste  hen. Die     Zuflussleitungen    14 bis<B>17</B> sind mit  den Enden in einem Behälter 12 angebracht  und münden unterhalb einer dort befind-    liehen Wasseroberfläche<B>13.</B> Durch die     Puin-          pen    34 bis<B>37</B> wird das Wasser aus dem Be  hälter<B>12</B> zu den Kühlern 4 bis<B>7</B> gesaugt.  Wenn die Wasseroberfläche<B>13</B> im Behälter  <B>12</B> sinkt, sinkt auch der Schwimmer<B>18,</B> wo  durch eine Stange<B>19</B> gehoben und die Was  serentnahme durch die Leitung<B>8</B> vermin  dert wird.

   Sinkt das Wasser im Behälter  tiefer, was nur unter ungewöhnlichen Ver  hältnissen eintritt, so wird die Stange<B>19</B>  noch höher gehoben und wird ein Hahn 20  für den     Zufluss    von Reservewasser aus der  Leitung 21 geöffnet. Die     Wasseroberfläehe     <B>13</B> im Behälter 12 sinkt, wenn wenig oder  kein Kondensat in der Leitung<B>9</B> vorhan  den ist. Das Wasser, das die     Kühlelemente     durchströmt hat, wird somit der     Zufluss-          leitung    wieder zugeführt, so     dass    das Wasser  in der Kühlvorrichtung einen Kreislauf aus  führen wird.

   In dem ausserhalb der     elektri-          sehen    Maschine gelegenen Teil des Kreisbahn  ist ein     Kondensatkühler   <B>28</B> angebracht, in  welchem das strömende Wasser wieder ge  kühlt wird. Das     Kühlwaeser    kann somit un  abhängig von der Leitung<B>11</B> und der     Kon-          densatorleitung   <B>9</B> strömen und die Luft     küll-          len.    Wird die in der elektrischen Maschine  erzeugte Wärme in den     Kühlwasserstrom    des  Kühlers<B>2,8</B> übergeführt, dann kann die  Wärme nicht für den Dampfkessel ausgenützt  werden.

   Deshalb soll der Kühler<B>28</B> nur dann  in Tätigkeit treten, wenn das Kondensat zur  genügenden Kühlung der     Luftküliler    4 bis<B>7</B>  nicht ausreicht.  



  In     Fig.   <B>2</B> ist der Kühler<B>6</B> von     Fig.   <B>1</B>  im Längsschnitt dargestellt. Die Elemente<B>29</B>  stechen mit den Enden in den Kammern<B>30</B>  und<B>31.</B> Die Kammer<B>30</B> ist durch eine  Scheidewand 43 in zwei Teile geteilt, von  welchen der eine Teil mit der     Zuflussleitung     <B>16</B>     inVerbindung    steht, während der andere  Teil mit der     Abflussleitung   <B>26</B> verbunden ist.

    Das Kühlwasser strömt daher, wie die Pfeile  angeben, durch eine Reihe von Elementen       vonder        Kaummer   <B>30</B> zur Kammer<B>31,</B> von wo  es seine Richtung ändert, um durch die an  dere Reihe von Elementen auf die andere      Seite der Scheidewand 43 in die Kammer<B>30</B>  zurückgeführt und durch die     Abflussleitung     <B>26</B> abgelassen zu werden. Die Elemente be  stehen aus abgeflachten Rohren,     die    durch  Wellbleche voneinander getrennt sind,     wel-          ehe    gegebenenfalls an den flachen Seiten der  abgeflachten Rohre befestigt sein können.  Diese Seiten können auch mit Rippen, ge  gebenenfalls in sich kreuzenden Richtungen,  versehen werden.  



  In     Fig.   <B>3</B> sind für die in     Fig.   <B>1</B> be  schriebenen Teile dieselben Bezeichnungen  verwendet -worden. Das vom Kondensator  kommende Kühlwasser strömt zuerst durch  einen Kühler<B>28,</B> der in einer Zweigleitung  der Leitung<B>9</B> liegen kann und nur dann in  Tätigkeit tritt, wenn das durch oder an dem  selben     vorbeiströmende    Wasser nicht die für  eine wirksame Kühlung erforderliche Tem  peratur besitzt.

   Das Kühlwasser strömt auch  in diesem Falle durch einen Behälter<B>13,</B> wo  eine Wasseroberfläche mittelst eines     Sehwim-          mers   <B>18</B> in schon beschriebener Weise ein  Ventil<B>10</B> in der     Abflussleitung    und ein Ven  til 20 für Reservewasser öffnet oder schliesst.  Von diesem Behälter strömt das Wasser  durch eine für sämtliche Kühler 4 bis<B>7</B> ge  meinsame Leitung<B>32,</B> von welcher die     Zu-          fuhrleitungen    14 bis<B>17</B> ausgehen.

   Nachdem  das Wasser die Elemente durchströmt hat,  wird es durch die     Abilussleitungen    24 bis<B>27</B>  zu einer gemeinsamen     Abflussleitung   <B>33</B>     ab-          (releitet,    die das erwärmte Kühlwasser in  <I>c</I>  einen Behälter<B>38</B> einströmen     lässt.    Dieser       Behält-er    ist geschlossen und steht unter  Niederdruck, der durch eine einzige Pumpe  <B>39</B> erzeugt wird, die das Wasser entweder di  rekt oder indirekt durch die Leitung<B>11</B> zum  Dampfkessel drückt, oder auch, wenn das  Ventil<B>10</B> geschlossen ist, durch die Leitung<B>8</B>  zur Leitung<B>9,</B> um dann von neuem durch  die Kühlelemente zu strömen.

   Das Wasser  wird somit mit Hilfe, der Pumpe durch die  Elemente gesaugt, wobei etwa, entstehende       Undichtigkeiten    ein Lecken in die     innern     Teile der Maschine nicht verursachen können.  Statt dessen wird in     die    Elemente Luft ein-    gesaugt, die in den Elementen im Behälter  <B>38</B> freigemacht und über der im Behälter     be-          Endlichen    Wasseroberfläche angesammelt  wird. Eine     Strahlvorrichtung    40 saugt die  Luft auf und führt das     Ejektorwasser    zum  Behälter<B>13</B> zurück.

   Der     Strahlsaugapparat     erhält sein Druckwasser in der hier be  schriebenen Ausführungsform von der Lei  tung<B>9,</B> kann dasselbe jedoch auch von an  derer Stelle beziehen, wenn höherer Druck  nötig ist. Die Vorrichtung kann auch un  abhängig von der Leitung<B>9</B> vom Konden  sator und der Leitung<B>11</B> zum     Dampfl-essel     arbeiten, wobei das Wasser dauernd zwischen  den Kühlelementen 4 bis<B>7</B> und dem Kühler  <B>28</B> strömt. Die Grösse der Behälter ist von  der Menge des erforderlichen Reservewassers  abhängig. Der Behälter<B>38</B> ist zweckmässig  ganz geschlossen, während der Behälter<B>13</B>  in welchem nicht Unterdruck zu herrschen  braucht, offen sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Kühlvorrichtung an geschlossenen elek- frischen Maschinen, deren an den zu<B>küh-</B> lenden Teilen erwärmte Luft durch Luft kühler hindurchgetrieben wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Luftkühler innerhalb der Maschine angebracht sind und mit einer Zuflussleitung und einer Abflussleitung für Kondensat in Verbindung stehen, wobei die Zu- und Abflussleitungen für das Kondensat durch eine von der Abflussleitung abschliess bare Leitung miteinander verbunden sind und wobei ferner in dem geschlossenen,
    die Luftkühler und die Verbindungsleitung ent haltenden Rohrsystem ein Kondensatrück- kühler angeordnet ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Kühlvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufluss- leitung mit einem Kondensator verbunden ist, während die Abflussleitung mit einem Dampfkessel in Verbindung steht.
    2. Külilvorrielitung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine automatisch wirkende, ausserhalb der Maschine ange brachte Regelungsvorrielitung, die die Verbindung zwischen genannter Verbin dungsleitung und der Abflussleitung für das Kondensat und auch den Zufluss für Reservekühlwasser regelt.
    <B>3.</B> Kühlvorrielltung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch einen in der Zuflussleitung ange brachten Behälter für Kühlwasser, sowie einen im Behälter gelegenen Schwimmer, der mit zwei Ventilen für Kühlwasser in Verbindung steht, zu-dem Zwecke, dass bei sinkender Wasseroberfläche im Be hälter die Abflussleitung zum Dampf kessel gedrosselt oder ganz geschlossen und eine Verbindung zwischen dem Be hälter und der Zuflussleitung für Reserve kühlwasser geöffnet wird. 4.
    Kühlvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1,</B> 2 und<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Abfluss- leitung zwischen den Luftkühlern und der Verbindungsleitung angebrachte Pumpe für das Kühlwasser vorgesehen ist. <B>5.</B> Kühlvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen in der Abfluss- leitung angebrachten Behälter für Kühl wasser, des sen oberer Teil durch einen Strahlsaugappara,t und eine Leitung mit dem Behälter der Zuflussleitung in Ver bindung steht.
    <B>6.</B> Kühlvorrielitung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Pumpe der Abfluss- leitung hinter dem Behälter dieser Leitung gelegen ist, in der Strömungsriehtung des Kühlwassers gerechnet. <B>7.</B> Kühlvorriehtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft kühler zu Elementen zusammengesetzte, abgeflachte Rohre besitzen.
CH149795D 1929-05-03 1930-04-23 Kühlvorrichtung an geschlossenen elektrischen Maschinen mit in das Maschinengehäuse eingebauten Luftkühlern. CH149795A (de)

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