CH149861A - Vorrichtung zur Verhinderung des Rücklaufes von Motorfahrzeugen. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung des Rücklaufes von Motorfahrzeugen.

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CH149861A
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CH
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pawls
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grooved ring
ratchet wheel
pawl
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Inventor
Wilson George
Moore Harold J H
Original Assignee
Wilson George
Moore Harold J H
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Description


  Vorrichtung zur     Verhinderung    des Rücklaufes von Motorfahrzeugen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zur     Verhinderung    - des  Rücklaufes von Motorfahrzeugen, zum Bei  spiel der im Patent Nr.<B>133969</B>     beschriebenen     Art. Zweck vorliegender Erfindung ist, eine  mit Sperrad und Klinken versehene Sperr  vorrichtung selbsttätig auszurücken, wenn  das Fahrzeug eine zum voraus bestimmte  Geschwindigkeit überschreitet.  



  Gemäss der Erfindung sind die mit der  getriebenen Welle umlaufenden Klinken un  ter die Wirkung von     Gewichtsstücken    ge  setzt, derart, dass beim Erreichen der vor  ausbestimmten Umdrehungszahl die Klinken  infolge der Zentrifugalkraft ausser Eingriff  mit dem feststehenden Sperrad gebracht  werden. Gemäss der Erfindung sind auch  Mittel vorgesehen, um die Klinken unab  hängig von der Umdrehungszahl der Welle  ausser Wirkung setzen zu     können.     



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein    Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Querschnitt nach der  Linie     I-I    der     Fig.    2;       Fig.    2 zeigt einen Schnitt nach der Linie       II-II    der     Fig.    1, wobei aber Teile des  Klinkentriebes in Ansicht gezeigt sind;       Fig.3    zeigt einen     Grundriss    zur     Fig.    1,  einzelne Teile sind dabei weggelassen.  



  An einer Querstrebe 1 des Untergestelles  des Fahrzeuges ist das Gehäuse der Vorrich  tung mittelst zweier Klemmbügel 3, 4 be  festigt. Im Gehäuse 2 ist ein Pollenlager  5, in welchem die Kardanwelle 6 läuft. Am  Gehäuse 2 ist ein Sperrzahnrad 7 befestigt,  und an diesem ist ein Gehäuse 8 angeschlos  sen. Auf der Welle 6 sitzen zwei Scheiben  9, 10 fest.     Zwischen    diesen sind drehbar  auf Zapfen 11 Sperrglieder angeordnet.  Jedes     Sperrglied    weist eine     Klinke    12 auf.  Diese ist zweiarmig, der eine Arm ist als  Gabel 12 ausgebildet, auf welcher das Ge-           wichtsstück    13 liegt. Sowohl die Klinke 12,  wie auch das Gewichtsstück 13 sind auf  einem Zapfen 11 drehbar, also getrennt be  weglich angeordnet.

   Jede Gabel 12a bildet  einen Ansatz, gegen welchen das Gewichts  stück 13 anschlägt, wenn dieses infolge der  Wirkung der Zentrifugalkraft nach aussen  geschleudert wird. Ist die Wirkung der  Zentrifugalkraft zu klein, um das Gewichts  stück nach     aussen    zu bewegen, so wird die  Klinke 12 unabhängig von dieser Kraft ver  stellt werden können. Auf Zapfen 15 sind       Schraubenfedern    14 angeordnet, die zwi  schen den Scheiben 9, 10 liegen. Die Federn  14 halten die Klinken 12 in Eingriff mit  dem Sperrad 7. Um die Enden 11a der  Zapfen 11 sind Schraubenfedern 16 ge  wickelt. Das eine Ende jeder Feder 16 drückt  gegen einen Ansatz     13a    des Gewichtsstückes  13.

   Die Federn 16 haben das Bestreben, das  Gleichgewicht 13 in seiner innern Endlage  zu halten und können dieses dort festhalten,  solange die Zentrifugalkraft nicht eine ge  wisse Grösse erreicht hat. Die Ansätze     13a     ragen durch Schlitze     los    der Scheibe 10.       Zwischen    den Rollenlagern 5 und 'der  Scheibe 9 ist eine Distanzbüchse 17 an  geordnet. Ein weiteres Distanzstück 18  liegt zwischen den Lagern 5 und einer     Ein-          stellmutter    19, welch letztere mittelst Stell  schraube 20 gesichert werden kann.

   Auf der  Rückseite der Scheibe 10 ist eine Distanz  büchse 21 angeordnet, die gegen einen, mit  Flanschen versehenen, zylindrischen Teil  einer Büchse 22 anläuft, welch letztere  einen Teil einer Universalkupplung bildet.  Sie wird auf dem konischen Ende der Welle  6     mittelst    einer Mutter 23 festgehalten.  Wird die     Mutter    23 soweit wie möglich an  gezogen, und     wird    auch die Mutter 19 an  gezogen, so sind die verschiedenen Teile auf  der Welle in starrer Verbindung mitein  ander.  



  Die Distanzbüchse 21 besitzt gleichen  Durchmesser wie der zylindrische Teil der  Büchse 22, so dass eine den beiden Teilen       gemeinsame    Gleitfläche für einen     Nutenring     24 gebildet wird. In die Nut greift eine    Gabel 25, die auf Bolzen     ?6    drehbar im     (x < #-          häuse    gelagert ist. Am Ring 21 sind vier  Zapfen 27 starr befestigt. Die Zapfen be  sitzen abgesetzte Enden, die unter die Ge  wichtsstücke 13 greifen können, derart, dass  bei einem axialen Verschieben des Ringe  24 die     abgesehrägten    Enden der Zapfen 27  die Gewichtsstücke 13 nach aussen drücken,  wobei die Klinken 12 aus der Zahnung des  Sperrades 7 ausgehoben werden.

   An der  Gabel 25 ist ein Zapfen 28 vorgesehen, wel  cher in einen Kurvenschlitz 29 einer Stell  platte 30 eingreift. Letztere ist verschiebbar  im Gehäuse 8 gelagert. Die Sperrplatte 30  besitzt einen Schlitz 303, mit welchem ein  Zapfen 31 in Eingriff steht. Dieser Zapfen  ist am Ende eines Armes 32 eines Winkel  hebels angeordnet, dessen zweiter Arm 33       mittelst    eines Lenkers 34 mit dem Hebel  verbunden ist, welcher das Wechselgetriebe  des Fahrzeuges beherrscht.

   Der Schlitz 29  besitzt solche Form, dass, wenn der Getriebe  hebel zum Beispiel auf "Rückwärts", auf  den zweiten Gang oder in die     Neutrallage     eingestellt wird, dann der Ring 24 gegen  die Gewichtsstücke 13 so bewegt wird, dass  die Klinken 12 ausser Eingriff mit der     Zah-          nung    des Ringes 7 gelangen. Durch An  schläge 35, die an der Scheibe     befestigt    sind,  wird die innere Endlage der Klinken 12 be  grenzt.  



  Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die  folgende: Wenn das Fahrzeug eine zum  Voraus feststellbare Geschwindigkeit noch  nicht erreicht hat, wenn zum Beispiel die  Kardanwelle 400 Umläufe pro Minute  macht,<B>-</B>so bleiben die Klinken 7.2 in . Ein  griff mit der Zahnung des     Rades    7. Wird  aber für alle Gänge im Vorwärtslauf die ge  sagte,     zum    Voraus festgesetzte Geschwindig  keit überschritten, so wird die Zentrifugal  kraft die Gewichte 13 nach     aussen    stellen,  entgegen der Wirkung der Federn 16, und  da sie gegen die Ansätze 12a der Klinken  12 anschlagen, so werden letztere, das     heisst     die Sperrorgane zur Verhinderung des  Wagenrücklaufes, aus der     Zahnung    des Ra  des 7 ausgerückt.

   (Vergleiche die Lager der      Klinken, wie sie in     Fig.l    in     punktierten     Linien dargestellt ist.) Die Gewichtsstücke  13 sind in jedem Fall so bemessen, dass die  Zentrifugalkraft bei der angesetzten Ge  schwindigkeit die Widerstände und auch  den Druck der Federn 14 und 16 über  winden     kann..     



  Läuft das Fahrzeug langsam, so dass die  Klinken in Eingriff bleiben, so bleiben die  Gewichtsstücke ruhig, da die Klinken über  die Zähne des Rades 7 nach innen bewegt  werden, wie dies an zwei einander gegen  über liegenden     Zähnen    der     Fig.    1 gezeigt ist.  Dabei werden die     Beanspruchungen    und der  Verschleiss von     Klinken    und Sperrad ver  mindert.  



  Die Zeichnung zeigt die Lage der Teile,  wenn der Getriebehebel in neutraler Lage  ist. Die Zapfen 2.7 stehen ausser Eingriff  mit den     Gewichtsstücken    13, und die Klin  ken 12 sind in Eingriff mit dem Sperrad 7.  Aus     Fig.3    ist ersichtlich, dass der Zapfen  28 in dieser Lage verbleibt, während für den  zweiten Gang, für die     Neutrallage    und für  Rücklauf der Zapfen 28 in die     Ausrücklage     verstellt wird. Im Rücklauf nimmt der Zap  fen     2'8    eine Stellung am rechten Ende des  in     Fig.    3 obern Teils des Kurvenschlitzes  ein.

   In der zweiten     Neutralstellung    nimmt  der Zapfen 2,8 die Lage am obern Teil des  Schlitzes, nahe des schräglaufenden Teils  desselben ein. Wird daher der Getriebehebel  in die zweite     Neutrallage    bewegt, und zwar  aus dem Rückwärtsgang heraus, und wenn  das Fahrzeug immer noch nach rückwärts  läuft, so wird die ganze Vorrichtung aus  gerückt     bleiben,    so dass kein Schaden ent  stehen kann. Nur dann, wenn ein Vor  wärtsgang eingerückt wird, wird die Vor  richtung wieder wirksam.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Verhinderung des Rück laufes von Motorfahrzeugen, mit einer selbst tätig ausrückenden Sperrvorrichtung, die ein Sperrad und Klinken aufweist, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit der getriebenen Welle umlaufenden Klinken unter der Wir- kung von Gewichtsstücken stehen, derart, dass beim Erreichen einer vorausbestimmten Drehzahl die Klinken infolge der Zentri fugalkraft ausser Eingriff mit dem fest stehenden Sperrad gebracht werden, und wo bei Mittel vorgesehen sind, um die Klinken unabhängig von der Umdrehungszahl ausser Wirkung zu setzen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jedes Ge wichtsstück getrennt beweglich von der zugehörigen Klinke angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass je das Gewichtsstück und die Klinke auf demselben Zapfen gelagert sind, und dass je ein Ansatz vorgesehen ist, welcher beide Teile zwingt, gemein sam nach aussen zu gehen, der aber c110 Klinken selbst frei lässt, wenn das Ge wichtsstück in seiner innersten Endlage liegt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel zum Ausrücken der Klinken vorgesehen sind, wobei diese Mittel einen Nutenring mit abgesetztem Zapfen aufweisen, und zwar je ein Zapfen für jede Klinke, wobei die Zapfen unter die Gewichtsstücke greifen, und ferner gekennzeichnet durch eine Ga bel zum Verstellen des N utenringes, der art, dass bei einem axialen Verstellen des Nutenringes die Zapfen die Gewichts stücke nach aussen drücken und damit die Klinken selbst ausser Eingriff mit dem Sperrad bringen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass ein Zapfen oder dergleichen des Nutenringes in einen Kurvenschlitz einer verschiebbaren Platte eingreift, die mit dem Getriebehebel in Wirkungsverbin dung steht, derart, dass bei gewissen Über setzungen die Sperrklinken ausgerückt: sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, in welcher die gurvenschlitzplatte so angeordnet, gebaut und so wirksam ist, wie in bezug auf Fig. 3 der Zeichnung beschrieben und dargestellt ist.
    (i. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug dar auf beschrieben.
CH149861D 1929-07-20 1930-07-19 Vorrichtung zur Verhinderung des Rücklaufes von Motorfahrzeugen. CH149861A (de)

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