CH150014A - Wachsmasse. - Google Patents

Wachsmasse.

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CH150014A
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wax
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Wachsmasse.    Es wurde gefunden, dass Wachsmassen  beliebiger Art, die neben dem Wachs einen  Gehalt an organischen     Substitutionsproduk-          ten    des Ammoniaks mit mindestens einer       Oxyalkylgruppe,    zum Beispiel     aliphatische          Oxygruppen        enthaltende    Amine, oder     bezw.     und Salze oder     Substitutionsprodukte    dieser       Amine    aufweisen, vorzügliche Eigenschaften  besitzen.

   Unter organischen     Substitutions-          produkten    des Ammoniaks mit mindestens  einer     Oxyalkylgruppe        werden.    also nicht nur  die     aliphatische        Oxygruppen        enthaltenden     Amine, wie Mono-,     Di-    und     Triäthanolamin,     verstanden, sondern auch solche, die ausser  den     Oxyalkylgruppen    noch     Alkyl    und/oder       Cykloalkylgruppen        enthalten;

  ,    sowie Verbin  dungen oder     Substitutionsprodukte    dieser  Amine, wie Ester, Äther, Salze und     Carbon-          säureamide.     



  Man kann diese Wachsmassen zum Bei  spiel so herstellen, dass man Wachsen be  liebiger Art (pflanzlicher, tierischer oder mi-         neralischer    Herkunft oder festen oder halb  festen Wachskompositionen, zum Beispiel       Bohnermassen,    Cremes     etc.)    während oder  nach ihrer Herstellung die genannten     Sub-          stitutionsprodukte    des Ammoniaks zusetzt.  Auch zur Herstellung leicht     verteilbarer     Creme und ähnlicher Präparate aus Wach  sen, zum Beispiel für kosmetische Zwecke,  lassen sich die oben genannten organischen  Verbindungen . vorzüglich verwenden.

   Die  einen Zusatz derartiger     Substitutionsprodukte     des Ammoniaks enthaltenden Produkte be  sitzen den Vorteil, dass sie nicht zu Gallert  bildung neigen; sie bleiben     dauernd    halb  fest und lassen sich zum Beispiel in Tuben  leicht einfüllen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  12 kg eines hochgebleichten Montan  wachses, das zum Teil mit Glykol verestert..  zum Teil mit     Calciumoxyd    verseift wurde,  und 3 kg eines Wachses, das aus mit Chrom-      säure     gebleichtem    Montanwachs und an  schliessender     Verseifung    mit Soda erhältlich  ist, werden zusammen mit 33 kg Paraffin  verschmolzen. In die Schmelze werden zum       Bleispiel    2 kg der salzartigen Verbindung  aus     Triäthanolamin    und     mittelst    Chromsäure  hochgebleichtem Montanwachs eingetragen.  Die klare Schmelze wird zum Beispiel mit  200 Liter Terpentinöl oder Benzin verdünnt.

    Man erhält eine Paste, die- zum Beispiel als  Bohnermasse und dergleichen verwendet  werden     kann.     



  An Stelle der salzartigen Verbindung  aus     Triäthanolamin    kann. man mit dem glei  chen Effekt auch die entsprechende     sa_lz-          artigeVerbindung    aus Mono- oder     Diäthanol-          amin    oder aus den Gemischen dieser Amine  verwenden.

           Beispiel   <I>2</I>    6 kg eines hochgebleichten     Montan-          w        ac        -hses,        das        zum        Teil        mit        Glykol        verestert,     zum Teil mit     Calciumoxyd    verseift worden  ist, 15 kg eines Wachses, das aus mit  Chromsäure gebleichtem Montanwachs und  anschliessender Behandlung mit Ammoniak  unter Druck erhalten wird, und 3 kg einer  wachsartigen Masse,

   wie sie zum Beispiel  aus Montanwachs mit einem hohen Gehalt  an hochmolekularen Fettsäuren durch Um  setzung dieser     Fettsäuren    mit andern Fett  säuren, aromatischen oder hydroaromatischer.  Säuren erhalten werden kann, sowie 33 kg  Paraffin werden mit 2 kg einer im Bei  spiel 1 genannten     salzartigen    Verbindung  aus hochoxydiertem Montanwachs und     Mono-          Di-    oder     Triäthanolamin    und mit 200 Liter  eines Lösungsmittels, zum Beispiel Terpentin  öl oder Benzin, verdünnt. Man erhält eine  Paste, die als     Bohnermasse    und dergleichen  verwendet werden kann.

           Beispiel   <I>3:</I>    8 kg eines hochgebleichten Montan  wachses, welches zum Teil mit Glykol     ver-          estert,    zum Teil mit     Calciumoxyd    verseift  worden ist, und 9 kg eines Wachses, das    aus mittelst Chromsäure gebleichtem Mon  tanwachs und anschliessender     Veresterung     mit Glyzerin erhältlich ist, werden zusam  men mit 2 kg einer wachsartigen Masse,  wie sie zum Beispiel aus Montanwachs mit  einem, hohen Gehalt an hochmolekularen  freien\ Fettsäuren, durch Umsetzung dieser  Fettsäuren mit     Äthylenglykol    und andern       Fettsäuren,    erhalten werden kann, 83 kg  Paraffin, 21 kg Mono-,

       Di-    oder     Triäthanol-          amin    oder eine Mischung dieser Amine, und  zum Beispiel 250 Liter Lösungsmittel, wer  den miteinander vermischt. Es entsteht     eise     flüssiges, leicht bewegliches Präparat, das  zum Beispiel als Bohnerwachs und derglei  chen Verwendung finden kann.

           Beispiel       Man     vermischt    5 kg eines hochgebleich  ten Montanwachses, das     mit        Glykol    teil  weise     verestert,    teilweise mit     Calciumoxyd     verseift worden ist, 5 kg     Rohmontanwachs,     3 kg einer in Stearin gelösten     Nigrosinbase,     8 kg Paraffin, 1 kg     Ozokerit,    2 kg der salz  artigen Verbindung aus Mono-,

       Di-    oder     Tri-          äthanolamin    und mittelst Chromsäure     hoch-          hochoxydiertem    Montanwachs und zum Bei  spiel' 50 Liter Terpentinöl oder Benzin und  erhält ein Präparat, das zum Beispiel als  Schuhcreme, die in Tuben abgefüllt wird,  verwendet werden kann.

      <I>Beispiel 5:</I>    6,5 kg eines hochgebleichten Montan  wachses, das zum Teil mit Glykol verestert,  zum Teil mit     Calciumoxyd    verseift worden  ist, 4 kg Bohnerwachs, 3 kg einer in Stearin  gelösten     Nigrosinbase,    11 kg Paraffin, 1 kg       Ozakerit,    2 kg Mono-,     Di-    oder     Triäthanol-          amin    oder deren     Gemische    und zum Beispiel  50 Liter     Lösungsmittel,    wie Terpentin oder  Benzin, werden vermischt. Es wird eine  Masse erhalten, die zum Beispiel als Schuh  creme verwendet werden kann.  



  <I>Beispiel 6:</I>  Man verschmilzt 9,6 kg     Rohmontanwachs     und 0,4 kg     Cyclohexyldiäthanolamin    etwa      eine halbe Stunde lang bei 120 bis 130   C  und fügt 0,2 kg     Nigrosin    (G. Schultz,       Farbstofftabellen,    1923, Nr. 698), 20 kg       Ceresin    und 75 kg Terpentinöl dazu. Auf  diese Weise erhält man eine schwarze Creme,  die in ihrer Konsistenz sehr geschmeidig  ist.  



  <I>Beispiel 7:</I>  20 kg mit Chromsäure gebleichtes und  dann     mit    Glykol     verestertes    Montanwachs,  5 kg Bienenwachs, 2 kg     Marseiller    Seife,  3 kg Kolophonium und<B>5 kg</B> eines Reaktions  produktes, das man durch Verschmelzen  gleicher Teile des     Monoölsäureesters    von       Triäthanolamin    und mit Chromsäure ge  bleichten Montanwachses erhalten hat, wer  den     zusammen    verschmolzen. Zu dieser Mi  schung fügt man 2'00 cm' heisses Wasser,  60 cm' Terpentinöl, fügt hierauf 175     gr          30%ige        Formaldehydlösung    hinzu und rührt  bis zum Erkalten.

   Man erhält eine salben  artige Schuhcreme.  



  <I>Beispiel 8:</I>  8 kg mit Chromsäure gebleichtes Mon  tanwachs, das zum grossen Teil aus freien  hochmolekularen Fettsäuren besteht, die zum  Teil     mit    Glykol verestert, zum Teil in die       Calciumseifen        übergeführt    worden sind,  2 kg Bienenwachs, 10 kg Paraffin und 2 kg  eines Reaktionsproduktes, das man durch  Verschmelzen gleicher Teile     Butyldiäthanol-          amin    und durch     Wasserdampfdestillation     gereinigtes Montanwachs     erhalten    hat, wer  den miteinander verschmolzen. In diese  Mischung trägt man unter Rühren 80 kg  gereinigtes Benzin vom Siedepunkt 120 bis    220   C ein.

   Man erhält eine beim     Schütteln     flüssige     Bohnermasse.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wachsmasse, dadurch gekennzeichnet, dass sie neben dem Wachs einen Gehalt an organischen Substitutionsprodukten des Am moniaks, die mindestens eine Oxyalkylgruppe im Molekül enthalten, aufweist. UNTERANSPR t1 CHE 1. Wachsmasse gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie neben dem Wachs organische Substitutionsprodulcte des Ammoniaks, die mindestens eine Oxy- alkylgruppe mit substituierter Oxygruppe im Molekül enthalten, aufweist. 2.
    Wachsmasse gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie neben dem Wachs organische Substitutionsprodukte des Ammoniaks, die mindestens eine Oxy- alkylgruppe, sowie ausserdem einen an Stickstoff gebundenen Acylrest im Mole kül enthalten, aufweist. 3. Wachsmasse gemäss' Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie neben dem Wachs Amine mit mindestens einer Oxy alkylgruppe und ausserdem Verbindungen dieser Amine aufweist. 4.
    Wachsmasse gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie neben dem Wachs Amine mit mindestens einer Oxy- alkylgruppe und ausserdem Substitutions- produkte dieser Amine aufweist.
CH150014D 1930-01-29 1930-06-21 Wachsmasse. CH150014A (de)

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AT127369B (de) 1932-03-25

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