CH150147A - Verfahren zur Herstellung eines metallenen Transportfasses und nach diesem Verfahren hergestelltes, zur Behandlung auf automatischen Reinigungsmaschinen geeignetes Fass. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines metallenen Transportfasses und nach diesem Verfahren hergestelltes, zur Behandlung auf automatischen Reinigungsmaschinen geeignetes Fass.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines metallenen Transportfasses und nach diesem Verfahren hergestelltes, zur Behandlung auf automatischen Reinigungsmaschinen geeignetes Fass. Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren zur Herstellung eines Transportfasses und nach dem Verfahren hergestellten Fass aus Metall, vorzugsweise aus der korosions- freien schweiss- und vergütb.aren Aluminium legierung "Anticorodal", .das sich durch eine völlig glatte Innenwand auszeichnet, wie sie, um eine einwandfreie Reinigung zu ermög lichen, aus hygienischen Gründen erforder lich ist.
Fässer aus Metall können derart her gestellt werden, dass zwei, zweckmässig glei che Hälften von büttenähnlicher Form durch Schw eissung miteinander verbunden werden. Um das Leergewicht des Fasses auf einer möglichst kleinen Stufe zu halten, setzt man die Stärke der Metallwand in der Regel soweit als möglich herab, was natürlich den Nachteil mit sich bringt, dass diese verhält nismässig schwache Fasswand zur Anbrin- gung eines mit mehrgängigem Gewinde ver- sehenen Spundloches sich nicht eignet.
Man war daher darauf angewiesen, an der betref fenden Wandstelle entweder ein stärkeres Metallstück einzusetzen oder aber entspre chende Auflagen auf die innere oder äussere Fässwand zu machen. Ragt die so her gestellte Wandverstärkung in das Innere des Fassraumes hinein, so bilden sich Winkel, in denen sich sehr leicht Unreinigkeiten fest setzen, die alsdann nur schwer wieder ent fernt werden können.
Ragt die Verstärkung über die äussere Fassoberfläche hinaus oder nimmt man die Verstärkung durch Auflegen von Metallscheiben auf die äussere Fasswand vor, dann ergibt sich der schwerwiegende Nachteil, dass das Fass auf den üblichen Fass- reinigungsmaschinen nicht behandelt werden kann.
Diese Fassreinigungsmaschinen besit zen Rollen, auf denen das Fass nach der Zen trierung durch seitliche Organe so lange um seine Achse gerollt wird, bis ein federnder Zapfen, der bis dahin längs des grössten Fass- umfanges dahinglitt, beim Vorbeilaufen des Spundloches in dasselbe einspringt, wodurch die Drehung des Fasses automatisch zum Stillstand kommt und die Ausspülvorrich- tung in Tätigkeit gesetzt wird.
Es ist klar ersichtlich, dass beim Vorhandensein einer über die äussere Fasswand hinausragenden Spundverstärkung das Fass mit seinem Spundvorsprung am Zapfen hängen bliebe, ohne dass letzterer in das Spundloch ein schnappen könnte.
Ein nach dem Verfahren gemäss der Er findung hergestelltes Fass ist auf der bei gegebenen Zeichnung veranschaulicht. Das Spundloch ist in einem Rollring 1 ange bracht, dessen innere Fläche an allen Stellen im Zuge der übrigen innern Umfangsfass- fläche, das heisst bündig mit dieser verläuft, während er die äussere Fassfläche mit seiner Verstärkung überragt. Die Gesamtstärke die ser Verstärkung wird derart bemessen, dass sich ein mehrgängiges Gewinde ss unterbrin gen lässt, das dem eingeschraubten Spunde 4 genügenden Halt bieten kann.
Der Rollring wird zweckmässig an der Stelle des grössten Fassumfanges angebracht und mit den beiden, die Fassböden enthaltenden, für sich, zum Beispiel durch Ziehen über eine Form, her gestellten Fassteile durch Schweissnähte 5 vereinigt.
Durch diesen Rollring erhält die Fasswand eine wirkungsvolle Versteifung, und es wird infolge des Umstandes, dass sich das Rollen des Fasses nunmehr lediglich auf der Fläche des Rollringes oder auf einer gante des Rollringes und einer gante oder Fläche eines der beiden Fassbodenreifen 8 vollzieht, vor Beschädigungen bewahrt.
Der besondere Vorzug der Verwendung des be schriebenen Rollringes besteht aber darin, dass beim Rollen des Fasses auf der Fass- reinigungsmaschine der Auslösezapfen unge hindert auf der äussern Fläche des Ringe entlang-leiten und beim Ankommen :des Spundloches ohne Widerstand in dasselbe einspringen kann.
Die Verbindung des Rollringes mit den übrigen Fassbestandteilen, zweckmässig mit zwei gezogenen Fasshälften, erfolgt zweck mässig durch Aussenschweissung. Hierbei ist jedoch nicht zu vermeiden, dass auch im In nern des Fasses Unebenheiten durch heraus getretene Schmelztropfen oder beim Schwei- ssen verbliebene Rinnen entstehen, die in be sonderem Masse zum Ansetzen von Unreinig-- keiten Veranlassung geben. Es macht sich daher eine Glättung der Fasswand längs der beiden Schweisskreise unbedingt erforderlich.
Das Innere des Fasses ist aber nach seiner Herstellung nur noch durch das verhältnis mässig enge Spundloch zugängig, und es ist insbesondere nicht möglich, vom Spundloch aus die zur Glättung, zum Beispiel .durch Hämmern oder Austreiben, notwendigen Werkzeuge an sämtliche Stellen der beiden kreisförmigen Schweissnähte heranzuführen. Es ist daher wesentlich, in der Fasswand vor oder nach der Vereinigung der Fassteile, ins besondere aber an einem der flachen Böden, eine Öffnung anzubringen, durch die man geeignete Werkzeuge zwecks Glättung der beiden Schweisskreise in das Innere des Fas ses einführen kann.
Es empfiehlt sich, eine derartige Öffnung in zentraler Lage an einem der Fassböden durch Ausschneiden oder Aus stanzen zu erzeugen. Nach Glättung der Schweissnähte wird die Öffnung durch Ein setzen des herausgeschnittenen Metallstückes 6 mittelst äusserer Schweissnaht wieder ver schlossen. Da die neue Schweissnaht 7 nun mehr eine verhältnismässig bequeme Lage in bezug auf die Spundöffnung hat, ist es möglich, sie .durch Einführen von Glättungs- werkzeugen durch die Spundöffnung in ein wandfreier Weise zu glätten.
Das in der beschriebenen Weise herge stellte Metallfass ist an sich vorzüglich ge eignet, um durch Ausspritzen mit Wasser auf den bekannten automatischen Fassreini- gungsmaschinen behandelt zu werden, da es eine völlig glatte, durch keinerlei Vorsprüng:: unterbrochene Innenfläche besitzt;
es hat sich jedoch: herausgestellt, dass die .durch Ziehen hergestellte äussere Fasswand derart glatt ist, dass sie den Gummidrehrollen der Fassreini- gungsmaschinen keine genügende Reibungs fläche bietet und somit sehr häufig die er forderliche Drehung des Fasses nicht oder nur mangelhaft zustande kommt.
Eine ge nügende Reibungsfläche könnte man nun da durch erzeugen, dass man die Fasswand mit parallel bezw. annähernd parallel zur Fass- achse verlaufenden, verhältnismässig kräf tigen Rillen versieht, an denen die Gummi rollen angreifen können. Eine .derartige Ril- lung lässt sich jedoch nicht ohne weiteres so durchführen, dass die innere Fasswand, wie es ,ja der Zweck der bisher beschriebenen Mass nahmen darstellt, eine Veränderung ihrer Cxlätte und Regelmässigkeit nicht erfährt.
Man geht daher beim Erzeugen kreisförmi ger, um das Fass herum laufender Rillen streifen (mindestens einer an jedem Boden teil) derart vor, dass man das Eintreten der annähernd parallel zur Fassachse verlaufen den Rillen 2 mittelst profilierter Presswalzen vornimmt, während der betreffende Fassteil sich noch oder wieder auf der Ziehform be findet, an die er sich völlig dicht anlegt.
Auf diese Weise wird ein Durchdrücken der Rillung nach der innern Fasswand mit Si cherheit vermieden und der Zweck der Er findung, nämlich die Herstellung eines mit völlig glatter Innenwand versehenen Fasses, durch das zur einwandfreien Durchführung der Fassreinigung notwendige Anbringen von verhältnissmässig kräftigen Rillen nicht be einträchtigt.
Das in vorbesehriebener Weise herge stellte metallene Transportfass zeichnet sich ausser durch den Umstand, dass es sich in vorzüglicher Weise automatisch reinigen lässt, insbesondere noch dadurch aus, dass es in folge des Zusammenwirkens des über die äussere Fasswand hervorspringenden Roll ringes und der Bodenreifen des Fasses beim Defördern durch Rollen vor Beschädigungen verhältnismässig geschützt ist, was insbeson dere auch unter dem Gesichtswinkel von Be- deutuno, ist,
dass die Rillenkreise nicht durch dauernde Berührung mit der Rollfläche vor zeitig abgenutzt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines Inetal- Jenen Transportfasses, dadurch gekennzeich net, dass ein, mit einem .Spundloch, das ein mehrgängiges Gewinde zur Aufnahme des Spundes besitzt, versehener Rollring mit, mindestens einen,den Gummirollen automa tischer Fassreinigungsmaschinen genügende Angriffsfläche bietenden Rillenkreis besitzen den Bodenteilen .des Fasses durch Schweissen vereinigt und alsdann die kreisförmigen Schweissnähte unter Einführung der notwen digen Werkzeuge durch einen in der Fass wand angebrachten Hilfsausschnitt geglättet und hierauf .der Hilfsausschnitt durch Ein schweissen des vorher ausgeschnittenen Me tallstückes geschlossen wird, worauf die neue Schweissnaht unter Einführung von Werk zeugen durch das Spundloch auch ihrerseits geglättet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfsaus schnitt in einem der Fassböden angebracht wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Rillen kreise, die den Gummirollen beim Drehen des Fasses auf der automatischen Spül maschine genügend Angriffsfläche bieten sollen, in die Fassteile hineingearbeitet werden, während der betreffende Fassteil sich auf der Ziehform befindet, zum Zwecke, ein Herausragen der Rillen über die innere Fassfläche zu vermeiden.PATENTANSPRUCH II: Zur Behandlung auf automatischen Rei nigungsmaschinen geeignetes, nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I hergestelltes Transportfass aus Metall, dadurch gekenn zeichnet, dass es aus mindestens zwei, durch einen ein mehrgängiges Spundgewinde tra genden Rollring mittelst Schweissnähten ver bundenen Teilen besteht, die je mit minde stens einem kreisförmigen, das heisst umlau fenden Streifen von zur Fassachse annähernd parallelen Rillen versehen sind, und dass das Fass eine völlig glatte, durch Vorsprünge und Schweisstropfen nicht unterbrochene In nenfläche besitzt.UNTERANSPRüCHE 3. Transportfass nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Stärke einer Rollringverstärkung derart bemessen ist, dass das Fass beim Rollen so auf Teilen derselben aufliegt, dass eine Beschädigung der Fasswand, insbesondere der eingepress- ten Rillen vermieden werden kann.4-. Transportfass nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3; dadurch gekennzeichnet, dass die innere Fläche des Rollringes mit der übrigen innern Umfangsfassfläche bündig ist, während sein verstärkter Teil über die äussere Fassfläche hinausragt. 5. Transportfass nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rillen nur auf der Aussenwand des Fasses angebracht sind und auf der Innenseite nicht durchkom men.
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