CH150147A - Verfahren zur Herstellung eines metallenen Transportfasses und nach diesem Verfahren hergestelltes, zur Behandlung auf automatischen Reinigungsmaschinen geeignetes Fass. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallenen Transportfasses und nach diesem Verfahren hergestelltes, zur Behandlung auf automatischen Reinigungsmaschinen geeignetes Fass.

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CH150147A
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CH
Switzerland
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A-G Aluminiumschweisswerk
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Aluminiumschweisswerk A G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/18Making hollow objects characterised by the use of the objects vessels, e.g. tubs, vats, tanks, sinks, or the like
    • B21D51/20Making hollow objects characterised by the use of the objects vessels, e.g. tubs, vats, tanks, sinks, or the like barrels

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  • Cleaning In General (AREA)

Description


  Verfahren zur     Herstellung    eines metallenen Transportfasses und nach diesem Verfahren  hergestelltes, zur Behandlung auf automatischen Reinigungsmaschinen geeignetes Fass.    Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung eines Transportfasses  und nach dem Verfahren hergestellten Fass  aus Metall, vorzugsweise aus der     korosions-          freien    schweiss- und     vergütb.aren    Aluminium  legierung     "Anticorodal",    .das sich durch eine  völlig glatte Innenwand auszeichnet, wie sie,  um eine einwandfreie Reinigung zu ermög  lichen, aus hygienischen Gründen erforder  lich ist.

   Fässer aus Metall können derart her  gestellt werden, dass zwei, zweckmässig glei  che Hälften von     büttenähnlicher    Form durch       Schw        eissung    miteinander verbunden     werden.     Um das Leergewicht des Fasses auf einer  möglichst kleinen Stufe zu halten, setzt man  die Stärke der Metallwand in der Regel  soweit als möglich herab, was natürlich den  Nachteil mit sich bringt, dass diese verhält  nismässig schwache     Fasswand    zur     Anbrin-          gung    eines mit mehrgängigem Gewinde     ver-          sehenen    Spundloches sich nicht eignet.

   Man  war daher darauf angewiesen, an der betref  fenden Wandstelle entweder ein stärkeres    Metallstück einzusetzen oder aber entspre  chende Auflagen auf die innere oder äussere       Fässwand    zu machen. Ragt die so her  gestellte Wandverstärkung in das Innere des       Fassraumes    hinein, so bilden sich Winkel, in  denen sich sehr leicht     Unreinigkeiten    fest  setzen, die alsdann nur schwer wieder ent  fernt werden können.

   Ragt die Verstärkung  über die     äussere        Fassoberfläche    hinaus oder  nimmt man die Verstärkung durch Auflegen  von Metallscheiben auf die äussere     Fasswand     vor, dann ergibt sich der schwerwiegende  Nachteil, dass das Fass auf den üblichen     Fass-          reinigungsmaschinen    nicht behandelt werden  kann.

   Diese     Fassreinigungsmaschinen    besit  zen Rollen, auf denen das Fass nach der Zen  trierung durch seitliche Organe so lange um  seine Achse gerollt wird, bis ein federnder  Zapfen, der bis dahin längs des grössten     Fass-          umfanges    dahinglitt, beim Vorbeilaufen des  Spundloches in dasselbe einspringt, wodurch  die Drehung des Fasses automatisch zum  Stillstand kommt und die Ausspülvorrich-           tung    in Tätigkeit gesetzt wird.

   Es ist klar  ersichtlich, dass beim Vorhandensein einer  über die äussere     Fasswand    hinausragenden       Spundverstärkung    das Fass mit seinem       Spundvorsprung    am Zapfen hängen bliebe,  ohne     dass    letzterer in das Spundloch ein  schnappen     könnte.     



  Ein nach dem Verfahren gemäss der Er  findung hergestelltes Fass ist auf der bei  gegebenen     Zeichnung    veranschaulicht. Das  Spundloch ist in einem Rollring 1 ange  bracht, dessen innere Fläche an allen Stellen  im Zuge der übrigen     innern        Umfangsfass-          fläche,    das heisst bündig mit dieser verläuft,  während er die äussere     Fassfläche    mit seiner  Verstärkung überragt. Die Gesamtstärke die  ser Verstärkung     wird    derart bemessen, dass  sich ein mehrgängiges Gewinde ss unterbrin  gen lässt, das dem eingeschraubten Spunde 4  genügenden Halt bieten kann.

   Der     Rollring     wird zweckmässig an der Stelle des grössten       Fassumfanges    angebracht und mit den beiden,  die     Fassböden        enthaltenden,    für sich, zum  Beispiel durch Ziehen über eine Form, her  gestellten     Fassteile    durch Schweissnähte 5  vereinigt.

   Durch diesen Rollring erhält die       Fasswand    eine wirkungsvolle Versteifung,  und es wird infolge des Umstandes, dass sich  das Rollen des Fasses nunmehr lediglich auf  der Fläche des Rollringes oder auf einer       gante    des Rollringes und einer     gante    oder  Fläche eines der beiden     Fassbodenreifen    8  vollzieht, vor Beschädigungen bewahrt.

   Der  besondere Vorzug der Verwendung des be  schriebenen Rollringes besteht aber darin,  dass beim Rollen des Fasses auf der     Fass-          reinigungsmaschine    der     Auslösezapfen    unge  hindert auf der äussern Fläche des Ringe  entlang-leiten und beim Ankommen :des  Spundloches ohne Widerstand in dasselbe  einspringen kann.  



  Die Verbindung des Rollringes mit den  übrigen     Fassbestandteilen,    zweckmässig mit  zwei gezogenen     Fasshälften,    erfolgt zweck  mässig durch     Aussenschweissung.    Hierbei ist  jedoch nicht zu vermeiden, dass auch im In  nern des Fasses Unebenheiten durch heraus  getretene Schmelztropfen oder beim Schwei-         ssen    verbliebene Rinnen     entstehen,    die in be  sonderem Masse zum Ansetzen von     Unreinig--          keiten    Veranlassung geben. Es macht sich  daher eine     Glättung    der     Fasswand    längs der  beiden Schweisskreise unbedingt erforderlich.

    Das Innere des Fasses ist aber nach seiner  Herstellung nur noch durch das verhältnis  mässig enge Spundloch zugängig, und es ist  insbesondere nicht möglich, vom Spundloch  aus die zur     Glättung,    zum Beispiel .durch  Hämmern oder Austreiben, notwendigen  Werkzeuge an sämtliche Stellen der beiden  kreisförmigen Schweissnähte heranzuführen.  Es ist daher wesentlich, in der     Fasswand    vor  oder nach der Vereinigung der     Fassteile,    ins  besondere aber an einem der flachen Böden,  eine Öffnung anzubringen, durch die man  geeignete Werkzeuge zwecks     Glättung    der  beiden     Schweisskreise    in das Innere des Fas  ses einführen kann.

   Es empfiehlt sich, eine  derartige     Öffnung    in zentraler Lage an einem  der     Fassböden    durch Ausschneiden oder Aus  stanzen zu erzeugen. Nach     Glättung    der  Schweissnähte     wird    die Öffnung durch Ein  setzen des herausgeschnittenen Metallstückes  6 mittelst äusserer Schweissnaht wieder ver  schlossen. Da die neue     Schweissnaht    7 nun  mehr eine verhältnismässig bequeme Lage  in bezug auf die     Spundöffnung    hat, ist es  möglich, sie .durch Einführen von     Glättungs-          werkzeugen    durch die     Spundöffnung    in ein  wandfreier Weise zu glätten.  



  Das in der beschriebenen Weise herge  stellte     Metallfass    ist an sich vorzüglich ge  eignet, um durch Ausspritzen mit Wasser  auf den bekannten automatischen     Fassreini-          gungsmaschinen    behandelt zu werden, da es  eine völlig glatte, durch keinerlei     Vorsprüng::     unterbrochene Innenfläche besitzt;

   es hat sich       jedoch:    herausgestellt, dass die .durch Ziehen  hergestellte äussere     Fasswand    derart     glatt    ist,  dass sie den     Gummidrehrollen    der     Fassreini-          gungsmaschinen    keine genügende Reibungs  fläche bietet und somit sehr häufig die er  forderliche     Drehung    des Fasses nicht oder  nur mangelhaft zustande kommt.

   Eine ge  nügende Reibungsfläche könnte man nun da  durch erzeugen, dass man die     Fasswand    mit      parallel     bezw.    annähernd parallel zur     Fass-          achse    verlaufenden, verhältnismässig kräf  tigen Rillen versieht, an denen die Gummi  rollen angreifen können. Eine .derartige     Ril-          lung    lässt sich jedoch nicht ohne weiteres so       durchführen,    dass die innere     Fasswand,    wie es  ,ja der Zweck der bisher beschriebenen Mass  nahmen darstellt, eine Veränderung ihrer       Cxlätte    und Regelmässigkeit nicht erfährt.

    Man geht daher beim Erzeugen kreisförmi  ger, um das Fass herum laufender Rillen  streifen (mindestens einer an jedem Boden  teil) derart vor, dass man das Eintreten der  annähernd parallel zur     Fassachse    verlaufen  den Rillen 2 mittelst profilierter     Presswalzen     vornimmt, während der betreffende     Fassteil     sich noch oder wieder auf der Ziehform be  findet, an die er sich völlig dicht anlegt.

    Auf diese Weise wird ein Durchdrücken der       Rillung    nach der innern     Fasswand    mit Si  cherheit vermieden und der Zweck der Er  findung, nämlich die Herstellung eines mit  völlig glatter Innenwand versehenen Fasses,  durch das zur einwandfreien Durchführung  der     Fassreinigung    notwendige Anbringen von       verhältnissmässig    kräftigen Rillen nicht be  einträchtigt.  



  Das in     vorbesehriebener    Weise herge  stellte metallene     Transportfass    zeichnet sich  ausser durch den Umstand, dass es sich in  vorzüglicher Weise automatisch reinigen lässt,  insbesondere noch dadurch aus, dass es in  folge des     Zusammenwirkens    des über die  äussere     Fasswand    hervorspringenden Roll  ringes und der Bodenreifen des Fasses beim       Defördern    durch Rollen vor Beschädigungen  verhältnismässig geschützt ist, was insbeson  dere auch unter dem Gesichtswinkel von     Be-          deutuno,    ist,

   dass die     Rillenkreise    nicht durch  dauernde Berührung mit der Rollfläche vor  zeitig abgenutzt werden     können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines Inetal- Jenen Transportfasses, dadurch gekennzeich net, dass ein, mit einem .Spundloch, das ein mehrgängiges Gewinde zur Aufnahme des Spundes besitzt, versehener Rollring mit, mindestens einen,
    den Gummirollen automa tischer Fassreinigungsmaschinen genügende Angriffsfläche bietenden Rillenkreis besitzen den Bodenteilen .des Fasses durch Schweissen vereinigt und alsdann die kreisförmigen Schweissnähte unter Einführung der notwen digen Werkzeuge durch einen in der Fass wand angebrachten Hilfsausschnitt geglättet und hierauf .der Hilfsausschnitt durch Ein schweissen des vorher ausgeschnittenen Me tallstückes geschlossen wird, worauf die neue Schweissnaht unter Einführung von Werk zeugen durch das Spundloch auch ihrerseits geglättet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfsaus schnitt in einem der Fassböden angebracht wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Rillen kreise, die den Gummirollen beim Drehen des Fasses auf der automatischen Spül maschine genügend Angriffsfläche bieten sollen, in die Fassteile hineingearbeitet werden, während der betreffende Fassteil sich auf der Ziehform befindet, zum Zwecke, ein Herausragen der Rillen über die innere Fassfläche zu vermeiden.
    PATENTANSPRUCH II: Zur Behandlung auf automatischen Rei nigungsmaschinen geeignetes, nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I hergestelltes Transportfass aus Metall, dadurch gekenn zeichnet, dass es aus mindestens zwei, durch einen ein mehrgängiges Spundgewinde tra genden Rollring mittelst Schweissnähten ver bundenen Teilen besteht, die je mit minde stens einem kreisförmigen, das heisst umlau fenden Streifen von zur Fassachse annähernd parallelen Rillen versehen sind, und dass das Fass eine völlig glatte, durch Vorsprünge und Schweisstropfen nicht unterbrochene In nenfläche besitzt.
    UNTERANSPRüCHE 3. Transportfass nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Stärke einer Rollringverstärkung derart bemessen ist, dass das Fass beim Rollen so auf Teilen derselben aufliegt, dass eine Beschädigung der Fasswand, insbesondere der eingepress- ten Rillen vermieden werden kann.
    4-. Transportfass nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3; dadurch gekennzeichnet, dass die innere Fläche des Rollringes mit der übrigen innern Umfangsfassfläche bündig ist, während sein verstärkter Teil über die äussere Fassfläche hinausragt. 5. Transportfass nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rillen nur auf der Aussenwand des Fasses angebracht sind und auf der Innenseite nicht durchkom men.
CH150147D 1930-08-18 1930-08-18 Verfahren zur Herstellung eines metallenen Transportfasses und nach diesem Verfahren hergestelltes, zur Behandlung auf automatischen Reinigungsmaschinen geeignetes Fass. CH150147A (de)

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