CH150271A - Handflachstrickmaschine. - Google Patents

Handflachstrickmaschine.

Info

Publication number
CH150271A
CH150271A CH150271DA CH150271A CH 150271 A CH150271 A CH 150271A CH 150271D A CH150271D A CH 150271DA CH 150271 A CH150271 A CH 150271A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
knitting machine
triangles
hand
slide
flat knitting
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Vollenweider Georges
Original Assignee
Vollenweider Georges
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vollenweider Georges filed Critical Vollenweider Georges
Publication of CH150271A publication Critical patent/CH150271A/de

Links

Landscapes

  • Knitting Machines (AREA)

Description


      Hand-achstrichmaschine.       Die Erfindung betrifft eine Handflach  strickmaschine zur Herstellung gemusterter  Ware, die sich in ihrer Neuheit dadurch  kennzeichnet, dass zum Hochschieben der Na  deln ein oder mehrere gegenüber der Nadel  bettebene verstellbare Mitteldreiecke ausser  halb des Strickschlosses auf dem     Schloss-          schlitten    angeordnet sind, welche über     dop-          pelarmige        Schwinghebel,    deren mit den  Mitteldreiecken zusammenarbeitende Enden  in ihrer Höhenlage gegenüber .diesen Drei  ecken mustergemäss von Hand einstellbar  sind, auf die Nadeln     wirken,

      wobei zum Ab  ziehen der Nadeln die im Schloss verbliebenen  Seitendreiecke dienen.  



  Die Zeichnung zeigt     eine    beispiels  weise Ausführungsform der     Handflachstrick-          maschine    gemäss der Erfindung. Es bedeutet:       Fig.    1 einen Querschnitt durch eine  Flachstrickmaschine;         Fig.    2 ist deren     Seitenansicht;          Fig.    3 ist eine Vorderansicht,         Fig.4    der Grundriss eines Supportes für  durch einen Schieber verstellbare Steuer  daumenscheiben;       Fig.    5 ist die Seiten-     bezw.    Vorderansicht  eines Schwinghebels;

         Fig.    6 ist die Vorderansicht der Ma  schine unter     Fortlassung    der den Schwing  hebeln vorgelagerten Daumen     usw.;          Fig.    7 ist der Grundriss der dem Nadel  bett vorgeordneten     Schieberführungsplatte.     Die Maschine ermöglicht es, ausser der  bis jetzt mit bekannten Einrichtungen her  stellbaren Ware, jede andere gemusterte  Ware herzustellen unter     willkiirlieher    Ab  änderung der Farben- und Maschenart, und  zwar ohne Zuhilfenahme der     Jacquardkarte.     Man kann also auch augenblicklich von       doppelmaschiger    auf gewöhnliche glatte  Ware übergehen und umgekehrt,

   wodurch  man die gewöhnliche     Strickmaschine    in eine  Universalstrickmaschine umwandelt.  



  An der üblichen     Strickmaschine    wird  keinerlei Änderung vorgenommen bis auf die.      dass man die üblichen Hebedaumen für die  Nadeln y auf einer Seite entfernt.  



  Gemäss der Zeichnung wird     mittelst     Flacheisen 2, 3 am     Nadelführungsbett    1  eine genutete     Führungsplatte    4 befestigt,  deren Nuten die Fortsetzung der     Nadelfüh-          rungsnuten    bilden und zur Aufnahme von  mit nach oben vorstehenden Nasen     ver-          sehenen        Sehiebern    5 dienen. Auf der Füh  rungsplatte befestigt man beiderseits die  Ständer 6, 7 mit der dazwischen liegenden,       kammartig    geschlitzten,     segmentförmig    ge  krümmten Führung 9 für die Schwinghebel  8, welche um die Achse 8' schwingen, die  in den Ständern 6, 7 ruht.

   Das freie Ende  der Ständer ist mit Armen 9' und Augen  versehen, die zur Aufnahme der Achsen 9"  mehrerer Zylinder 11, 11' dienen, die zur  Aufnahme,     Führung    und     Fortschaltung          eines        Musterblattes    10 bestimmt sind, dessen  unteres Ende auf einen Zylinder 10' auf  gerollt wird, der von einer geschlitzten       Schutzkappe    10" umgeben ist. Das     Muster-          blatt    10 wird schrittweise in der Pfeilrich  tung vorwärts geschaltet und auf der letzten  Walze 11 wieder aufgerollt     (Fig.    1), wobei  sie durch die federnd nachgiebige Walze 11"  gegen die darunter liegende 11' gedrückt  wird.

   Die den nicht dargestellten, bekannten  Fadenführer tragende Leiste 12 dient zum  Aufsetzen eines Schlittens 13, der vom Ma  schinenwagen 23 mitgenommen     wird.    Die  hintere Grundplatte des Maschinenwagens be  sitzt die üblichen Falldaumen 14, während  die sonst zugehörigen Hebedaumen entfernt  und gemäss vorliegender Erfindung durch die  weiter unten beschriebenen Daumenscheiben  ersetzt wurden.  



  Der aufrecht stehende Teil des Schlit  tens 13 besitzt Scharniere 15, 16, um deren  Zapfen die Hebedaumen 17, 18     (Fig.    1, 2, 4)  ausschwingen und somit verschiedene Lagen  annehmen können. Auf der vordern Seite  dieses aufrecht stehenden Schlittenteils liegt  ein mit Führungsschlitzen     19a,    19b ver  sehener, automatisch oder von Hand verstell  barer Schieber 19. In diese Nuten     19a,        19b       greifen die rückwärtigen     Zapfen    x der Hebe  daumen 17, 18 ein. Letztere sind zweiteilig  gedacht.

   Die beiden Teile 18, 18a und 17,       17a    sind durch Scharniere 21, 20 verbunden,  so dass die Vorderteile     18a,        17a    eine Winkel  stellung zulassen. Durch Abänderung des  Neigungswinkels dieser Vorderteile     17a,        18a     mit Bezug auf .die rückwärtigen Platten 17,  18 kann die Art und das Wesen der Strick  arbeit geändert werden, weil sich ja, durch  Verstellen dieser Endteile     17a,        18a    für sich  in der Pfeilrichtung, der     Wirkungsbereich     der Hebedaumen 17, 18 ändert.  



  Der üben erwähnte Schieber 19 kann die  mit den Zahlen "1, 2, 3, 4" bezeichneten vier  verschiedenen Stellungen annehmen, so dass  man in der Lage ist, nach Belieben bald den  obern, bald den untern     Hebedaumen,    bald  beide in     bezw.    ausser Tätigkeit zu setzen.  



  Die eingangs erwähnten Schwinghebel 8  sind zweiteilig gedacht, von denen der  obere,     mit    dein Ansatz 2 2 versehene Teil     8a          (Fig.    5) sich in dem untern, gabelförmigen  verschieben lässt und     in    vorliegendem Aus  führungsbeispiel zwei verschiedene Höhen  lagen annehmen kann. Es könnten aber mehr  als zwei     Höhenlagenünderungen    des     Ansatzei     22 vorgesehen werden. Das obere Ende 27 ist  zeigerartig ausgebildet.  



  Die Wirkungsweise der Maschine ist nach  stehende: Beim Hin- und Herschieben     des          Strickmaschinenwagens    23 wird auch der       Schlitten    13 und alle daran befestigten Teile  in gleicher Weise bewegt, also auch die Hebe  daumen 17, 18, welche dazu bestimmt sind,  mit den     Änsätzen    22 der Schwinghebel 8,       8a    zusammen zu arbeiten, die, wie oben er  wähnt, zwei verschiedene Höhenlagen     (Fig.     2, 5) einnehmen können.

   Wenn der obere  Hebedaumen 18,     18a    sich in der Arbeits  stellung befindet     (Fig.    1 und 2), in welcher  er parallel zur     Führungsplatte    4 liegt, so  wirkt er auf diejenigen Hebel 8, deren An  sätze 22 sich in der obern Stellung befinden.  Anderseits wirkt der untere Hebedaumen 17,       17a    in seiner Arbeitsstellung     (Fig.1)    nur  auf die Hebel 8, deren Ansätze 22 sich in der      tiefsten Stellung befinden     (Fig.    2, 5, aus  gezogene Lage).

   Beim     Vorübergleiten    der       Anhebedaumen    werden also diejenigen Hebel  8 zum Ausschwingen gebracht (punktiert ge  zeichnete Lage     Fig.    1 und 2), deren Ansätze  22 entweder von den Hebedaumen 18,     1'8a     oder 17, 17a seitlich gefasst und nach der       Musterkarte        10    zu verstellt werden.

   Bei die  ser Schwingbewegung schiebt das untere  Hebelende die Stössel 5 in der Zeichnung  nach unten vor und damit auch die Nadeln       J.    Das Verschieben geschieht also für jede  Nadel vollkommen unabhängig, so dass man  auf einer Strickware unmittelbar, ohne An  wendung der     .Jacquardkarte,    jedes irgend  denkbare Muster in jeder gewollten Farbe  oder Farbenzusammenstellung herstellen  kann.  



  Befinden sich die beiden Zapfen x der  Hebedaumen in der Stellung "1"     (Fig.3)     und die Ansätze 2,2. aller Hebel 8 in der  höchsten oder in der tiefsten Lage oder in  gemischter Position     (Fig.l)        bezw.    die bei  den Hebedaumen 17, 18 in der Parallellage       (Fig.1),    das heisst in derjenigen Arbeits  stellung, in welcher sie in diesem Falle alle       Flebel    8 zum Ausschwingen bringen, so ver  richtet der     Apparat    die übliche Trikotarbeit  ohne Muster, denn dann übernehmen diese  beiden Hebedaumen 17, 18 die Rolle des aus  dem     Strickmaschinenbett    entfernten bekann  ten Hebedaumens.

   Dieselbe Wirkung tritt  auch     dann        ein,    wenn die Zapfen x sich in  der Stellung "2" befinden und die Daumen  17, 18 wie in     Fig.        2i    stehen. Voraussetzung  ist hier nur, dass sich diese Daumenstellung  nicht ändert, gleichviel ob der Wagen 23  nach links oder rechts verschoben wird, und  dass man den Schieber     .19    also weder von  Hand noch automatisch verstellt.  



  Will man aber eine     längsgestreifte    Ware  in zwei Farben, und zwar zum Beispiel in       schmälster        Streifung        herstellen,    so verschiebt  man von Hand, oder unter Zuhilfenahme       eines    geeigneten     Werkzeuges,    den Teil     8a     jedes zweiten aufeinander folgenden     Schwing-          liebels    8 so in dem Gabelschlitz nach unten,         d B    der Absatz 22 die ausgezogene Lage  einnimmt. Die nicht verstellten Hebelteile  8a behalten die punktiert gezeichnete Lage       (Fig.    5) bei.

   Es steht also einmal ein Ansatz  22 hoch und der nächste 22 des Nachbar  hebels tief     (Fig.5).    Nun erteilt man dem  obern Hebedaumen 18, 18a die Arbeitsstel  lung     (Fig.2.),    indem man den Schieber 19  so stellt, dass die Zapfen x unter dem Teil  strich 2 stehen     (Fig.3).    Die Nadeln auf  dem vordern Rahmen der Strickmaschine ar  beiten unverändert wie üblich. Verschiebt  man jetzt den Wagen 23, zum Beispiel von  seiner äussersten Linksstellung ausgehend, in  seine äusserste Rechtsstellung, wobei er den  bekannten, nicht gezeichneten Fadenführer  mit dem     Grundtonfaden    mitnimmt, so wer  den alle Schwinghebel im Sinne des Uhr  zeigers bewegt, deren Ansatz 22 sich in der  höchsten Lage befindet.  



  In der äussersten Rechtsstellung des  Wagens angekommen, verstellt man den  Schieber 19 so, dass die Zapfen     .z-    unter den  Teilstrich     "3"    kommen. Hierdurch wird der  untere     Anhebedaumen   <B>17,</B> 17a in die Arbeits  lage gebracht     (Fig.    1). .Jener 18, 18a wurde  ausser Wirkung gesetzt, indem er nach oben  ausschwingt und eine Lage einnimmt, die  symmetrisch zu jener des untern Daumen  gemäss     Fig.2    liegt. Der Daumen 18, 18a  kann also keinen Hebel 8, 8a, 22 berühren.  Bei dieser Umschaltung wurde auch der  Fadenführer des zweiten Fadens in bekann  ter Weise in seiner Stellung gewechselt.

    Schiebt man jetzt den     Wagen    2.3 wiederum  nach links zurück, so stösst jetzt der Anhebe  daumen 17, 17a gegen die Ansätze 22 der  jenigen Hebel, deren Ansatz die tiefste Lage  einnimmt. das ist die ausgezogene     Stellung     in     Fig.    5. Es kommen also jetzt nur diese  Hebel zum Ausschwingen. Wiederholt man  dieses Spiel fortgesetzt, so erhält man eine  ununterbrochene     Längsstreifung.    Natürlich  geschieht in der Praxis die     Lagenv        erände-          rung    der     Anhebedaumen    17, 17a, 18, 18a  nicht von Hand, sondern einfach automa  tisch.

   Das Zurückstossen der Hebel 8 in um  gekehrtem Sinne der Uhrzeiger erfolgt durch      die zugehörigen Nadeln y unter dem Ein  flusse ihrer Falldaumen 14.  



  Bei der Stellung der Zapfen x in der  Nummernlage "2" befindet sich also der  obere Hebedaumen 18, 18a in der Arbeits  lage und jener 17, 17a ausser derselben       (Fig.        2.).    Führt man also,     wie    gesagt, den  Wagen 23 von links ausgehend nach rechts,  so stösst der Hebedaumen 18, 18a gegen alle  diejenigen Hebel, deren Ansatz 22 in der  Höchstlage steht und bringt sie in der Zeich  nung     (Fig.    1 und 2) im Sinne des Uhrzeigers  zum Ausschwingen, so dass die zugehörigen  Nadeln voreilen. Sowie die Daumen 17 oder  <B>18</B> von den Ansätzen 22 abgleiten, treten,  wie oben erwähnt, die bekannten Falldaumen  14 in Tätigkeit, so dass die Hebel 8 und die       Stössel    5 zurückgeholt werden.

   Ist der Wagen  in der     äussersten    Rechtslage angekommen, so  ändert sich die Lage der Hebedaumen wie  gesagt, automatisch, das heisst jener 18, 18a  schlägt nach oben aus und verlässt die Ar  beitsstellung, jener 17,     17a    tritt dagegen in  Tätigkeit und stösst somit beim Zurückführen  des Wagens nach links gegen die vorher her  abgedrückten Ansätze 22 der Hebelteile 8a.

    Damit vollzieht sich die     'Husterfa.deneintra-          gung.    Diese automatische Verstellung ge  schieht durch den automatisch gesteuerten  Schieber 19 der die Zapfen x abwechselnd  von ,;2" nach     "3"    und von     "3"    nach     "2"     schiebt, wenn der Wagen 23 in der äusser  sten Rechtslage ankommt. Der hintere Fa  denführer trägt den Grundfaden ein.  



  Um ein beliebiges, unregelmässiges Muster  herzustellen, verändert man im Laufe der  Arbeit die Stellung der Einsätze 22, indem  man dem Umstande Rechnung trägt, dass die  Nadeln, die den Grund des Gewebes her  stellen, zum Beispiel bei hoch gehobenem  Ansatz 22 der Hebel 8 und die Nadeln, die  das Muster herstellen, bei sich in der tiefsten  Lage befindlichem Ansatz 22 betätigt wer  den (oder umgekehrt).  



  Natürlich können die Hebel 8 auch so  eingerichtet werden, dass die Absätze 22 mehr  als zwei Zwischenstellungen einnehmen, wo  durch es ermöglicht wird, dass man für die    Wiedergabe der Zeichnung innerhalb einer  Maschenreihe eine dementsprechende Zahl  verschiedener Farben verwenden kann.  



  Als Mustervorlage wird vorzugsweise ein  in quadratische Felder eingeteiltes Formular  benutzt, welches mit Punkteintragungen ver  sehen ist, deren Teilung derjenigen der  Reihenteilung der Schwinghebel 8 entspricht.  Um die gewollte Anzahl Absätze 22 sofort  finden und herabdrücken zu können, bedient  man sich einer Behelfsvorrichtung, die in der  einfachen Form aus einem über die Walze  11' gespannten Faden Z besteht. Gemäss       Fig.    6 deckt sich der Faden Z zum Beispiel  mit vier Punkten. Es sind also die Absätze  22 der diesen Punkten entsprechenden vier  Hebel herabzudrücken. Dieses Herabdrücken  hat jedesmal zu geschehen, ehe der Wagen       23    von links nach rechts verschoben wird.

    Ist er wieder links angekommen, so wird  die Vorlage um eine     Querteilung    weiter  geschaltet. Nachdem also die Walze 11', das  heisst der Papierstreifen 10 um eine     Teilung          fortgeschaltet    wurde, steht der Faden Z jetzt.  zum Beispiel über sechs Punkten, und es ist  alsdann der Absatz 22 je eines Hebels links  und rechts herunterzudrücken und so fort.

    Kämen nach dem Vorrücken der Vorlage  Punkte des Musters in Frage, die zum Bei  spiel in einer andern     Vertikalreihe    liegen,  zum Beispiel beim     Schachbrettmuster,    so  müssen natürlich die vorher herabgedrückten  Absätze 22 hochgezogen und jetzt die Ab  sätze derjenigen Hebel 8     herabgedrückt    wer  den, die dieser neuen Reihe entsprechen. Das  gilt also im Prinzip; beim     Schachbrettmuster     kann man nämlich dieses     Hebelabsatzver-          stellen    dadurch ersetzen, dass man den Schie  ber 9 in der Linksstellung des Wagens ver  stellt, ehe man ihn wieder nach rechts führt,  also die Zapfen x, die zum Beispiel bei "2"  stehen, unter "3" bringt (oder umgekehrt).

    Anstatt des Fadens Z kann man auch eine  mit Zähnen versehene Indexplatte 24 be  nutzen, deren Spitzen dann beim Schalten  der Mustervorlage 10 immer mit den be  treffenden Punkten der Zeichnung     (Fig.6)     in Übereinstimmung kommen, so dass der Ar-           beiter    sofort sieht, welche Hebelansätze 22  er in die tiefste Lage zu drücken hat. Die  Längsteilung der Musterkarte stimmt natür  lich mit der Reihenteilung der Schwinghebel  überein.  



  Aus vorstehender Beschreibung, die sich  also auf die Herstellung von gemustertem  Trikot in mehreren Farben in glatter Aus  führung bezieht, ergibt es sich von selbst,  dass man mit Hilfe der zweiteilig hergestell  ten Hebedaumen 17, 1,8 gleichzeitig auf einer  oder auf mehreren Maschenreihen, in Ver  bindung mit der verschiedenen Höhenlage der  Ansätze 22, Maschen verschiedener Natur  herstellen kann, also einfache oder gedeckte  oder doppelte Maschen usw. Man ist also  ausserdem noch     in    der Lage, ausser den ge  wöhnlichen glatten verschiedenfarbigen Ma  schen auch noch vielfarbige gedeckte dop  pelte Maschen usw. zu erzielen.  



  Es ist selbstverständlich, dass diese  Strickmaschine so ausgebildet werden kann,  dass sie vollständig     automatisch    arbeitet,  mechanisch oder elektrisch angetrieben wer  den kann, im letzteren Falle unter Zuhilfe  nahme von Elektromagneten und dergleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handflachstrickmaschine zur Herstellung von Buntmustern, Fang-, Perlfang- oder Noppenmustern und dergleichen, dadurch ge.. kennzeichnet, dass zum Hochschieben der Na deln ein oder mehrere gegenüber der Nadel bettebene verstellbare Mitteldreiecke ausser halb des Strickschlosses auf dem Schloss- schlitten angeordnet sind, welche über dop- pelarmige Schwinghebel, deren mit den Mitteldreiecken zusammenarbeitende Enden in ihrer Höhenlage gegenüber diesen Drei.
    ecken mustergemäss von Hand einstellbar sind, auf die Nadeln wirken, wobei zum Ab ziehen der Nadeln die im Schloss verblie benen Seitendreiecke dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Handflachstrickmaschine nach Patentan- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinghebel auf Nadelstösser wirken. die in einem besonderen, an der Maschine angebrachten Führungsbett ruhen.
    2. Händflachstrickmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinghebel (8) durch in Zeigerspitzen (27) auslaufende, ausziehbare, mit Gleit- ansätzen (22) für die Mitteldreiecke ver sehene Hebelenden (8a) in ihrer Länge verstellbar sind.
    3. Handflachstrickmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Gelenke (15, 16) in einem am Schlitten angeordneten Tragteil (13) schwenkbar befestigten Mitteldreiecke (17, 18) parallel zu ihrer Hypothenusenseite unterteilt und die so erhaltenen Teile durch Gelenke (20, 21) verbunden sind, wobei zur Einstellung der Mitteldreiecke an deren Hypothenusenseite Zapfen an geordnet sind, die in Führungsnuten (19a, 19b) eines einstellbaren Schlossschiebers (19) ragen.
    4. Handflachstrickmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass den Schwinghebeln (8, 27) gegenüber Walzen zur Aufnahme, Führung und Fortschal- tung eines Musterblattes (10) angeordnet sind und der Musterblattwalze (11') eine mit Randzähnen versehene Platte (24) vorgelagert ist.
CH150271D 1929-07-30 1930-07-30 Handflachstrickmaschine. CH150271A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR150271X 1929-07-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH150271A true CH150271A (de) 1931-10-31

Family

ID=8875641

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH150271D CH150271A (de) 1929-07-30 1930-07-30 Handflachstrickmaschine.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH150271A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1635798C3 (de) Hochsystemige Rundränderstrickmaschine mit feiner Nadelteilung zur Herstellung einer gemusterten Jacquardstrickware
DE947823C (de) Strickware und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2515201A1 (de) Flachstrickmaschine mit ueber druckleisten gesteuerten nadeln
CH150271A (de) Handflachstrickmaschine.
DE590167C (de) Verfahren und Rundstrickmaschine zur Herstellung von wendeplattierter Strickware
DE1585489C3 (de) Nadelsteuereinrichtung für eine flache Ränderkulierwirkmaschine
DE543907C (de) Handflachstrickmaschine
DE623775C (de)
AT134872B (de) Handflachstrickmaschine zur Herstellung von Buntmustern und Maschenmustern.
DE470952C (de) Jacquardstrickmaschine zum Stricken mehrfarbiger Maschenreihen bei einem Schlittenhub mit Schwingen zum Auswaehlen der Nadeln
DE424709C (de) Strickmaschine mit Jacquardvorrichtung und dreiteiligen Nadeln
DE1287725B (de)
DE678697C (de) Rundstrickmaschine mit Hakennadeln
DE602886C (de) Flache Kulierwirkmaschine mit Hilfspresse
DE700004C (de) Rundstrickmaschine zum Herstellen von mehreren geformten Warenstuecken
DE838640C (de) Verfahren zur selbsttaetigen Herstellung von Kulierwaren mit Kreuzdeckmustern und Links-Links-Flachstrickmaschine zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE22426C (de) Rundstrickmaschine
DE666984C (de) Flache Raenderwirkmaschine mit Jacquardmustervorrichtung
DE449225C (de) Rundstrickmaschine mit rotierendem Nadelzylinder mit Ringelvorrichtung und Splitfadenfuehrer
DE815071C (de) Flache Kulierwirk- oder Strickmaschine zur Herstellung von maschenfesten Waren
DE594574C (de) Rundstrickmaschine
DE460142C (de) Flachstrickmaschine ohne Jacquardeinrichtung mit einem Nadel- und mehreren Stoesserbetten
DE1560975C (de) Flache Randerwirkmaschine System Cotton
DE603115C (de) Flachwirkmaschine mit aus einzeln bewegbaren Hilfsnadeln bestehender Mustervorrichtung
DE700161C (de) Flache Kulierwirkmaschine