CH150273A - Schleuder, besonders für ungleichmässige Füllung. - Google Patents

Schleuder, besonders für ungleichmässige Füllung.

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CH150273A
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Emil Krauss Friedrich
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Emil Krauss Friedrich
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F49/00—Domestic spin-dryers or similar spin-dryers not suitable for industrial use
    • D06F49/06—Mountings, e.g. resilient mountings, for the bowl or casings; Preventing or damping vibrations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


  Schleuder,     besonders    für ungleichmässige     Füllunge       Die Einführung von Wäscheschleudern in       Haushaltungen    bereitet namentlich deshalb  grosse Schwierigkeiten, weil eine solche Ma  schine infolge der namentlich bei ungleich  mässiger Füllung auftretenden heftigen Er  schütterungen ausserordentlich kräftig und       wiederstandsfähig    gebaut, sowie auch auf  einem Unterbau aufgestellt werden muss, da  sie sonst wandert. Der Antrieb ist zudem  für die     Bedienung    sehr gefährlich und be  darf deshalb einer besonders sorgfältigen       Durcharbeitung,    die sich ohne grössere  Schwierigkeiten und entsprechende Verteue  rung nicht erreichen lässt.

   Da das Einpacken  der Wäsche niemals genau gleichmässig er  folgen kann, so lassen sich die sich daraus  ergebenden, häufig sehr     heftigen    Erschütte  rungen niemals ganz vermeiden, die über  dies einen stärkeren Antrieb bedingen, weil  der     Kraftaufwand    zu einem wesentlichen  Teil durch die sich auf das Gestell     und    den  Mantel übertragenden Erschütterungen mit  aufgezehrt wird. Der benötigte     kräftige    Mo-         tor    setzt die Gestehungskosten und damit  den Verkaufspreis ebenfalls sehr nachteilig  herauf.  



  Zweck der Erfindung ist, eine Schleuder  zu schaffen, die mit einem     Mindestkraft-          bedarf    auskommt, wie er gerade für den An  trieb der Trommel zur Erzielung der erfor  derlichen hohen Drehzahl genügt. Um dies  zu erreichen, ist zunächst gemäss der Erfin  dung die Trommel frei pendelnd und mit  seitlichem Spiel aufgehängt. Die Trommel  achse kann sich also bei ungleichmässiger  Füllung entsprechend seitlich verlagern, das  heisst geneigt zur vertikalen Schwingungs  achse der Trommel einstellen. Infolgedessen  treten Erschütterungen fast nicht auf, oder  sie sind kaum merklich und völlig unschäd  lich. Deshalb wird auch das Gehäuse von  den Erschütterungen nicht mehr in Mit  leidenschaft gezogen und hat keine Ursache  zu wandern.  



  Um weiterhin die frei pendelnd auf  gehängte Trommel von einem kraftschlüs-           sigen    oder     zwangläufigen    Antrieb zu be  freien, damit sie entsprechend der Verlage  rung ihrer Achse zur sich selbst einstellen  den     Schwingungsachse        ausschwingen    kann,  wird für den     Antrieb        zweckmässigerweise     Druckluft     verwendet.    Diese könnte aus einer  beliebigen Quelle bezogen werden, sofern eine       Pressluftleitung    vorhanden ist.

   Für den  Haushalt kann in das Maschinengestell ein  verhältnismässig schwacher Motor eingebaut  sein, der ein Gebläse     betreibt,    das die Press  luft liefert. Der     Antrieb        ist    infolgedessen  nach allen Richtungen hin nachgiebig, trotz  dem aber so kräftig, dass die belastete Trom  mel die erforderliche Tourenzahl zum Aus  schleudern des Wassers aus der Wäsche von       etwa    1100 je Min. und mehr erreicht. Dabei  ist dem     Trommelantrieb    jede Gefährlichkeit  genommen, denn infolge des nachgiebigen  Antriebes durch Druckluft lässt sich die  Trommel auch in vollem Laufe anhalten.

         Tritt        irgendein    Widerstand auf, zum Bei  spiel durch Herausschleudern eines Wäsche  stückes bei offener Trommel, wodurch sie  festgebremst werden könnte, läuft der An  trieb fort, weil die Luft frei abblasen kann.  Der     Antriebsmotor    ist also nicht entlastet  oder     geblockt    und kann infolgedessen nie  mals durchbrennen.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung in       Fig.    1 im senkrechten Schnitt dar;       Fig.    2 ist eine Oberansicht dazu, und die       Fig.3    zeigt eine Einzelheit im     Teil-          schnitt,    und .  



       Fig.    4 eine Detailvariante;       Fig.    5 zeigt ein anderes Ausführungsbei  spiel im senkrechten Teilschnitt, und       Fig.    6 eine Oberansicht dazu.  



  Das Gehäuse a bildet im untern Teil in  üblicher Weise eine Rinne zum Auffangen  des     ausgeschleuderten    Wassers, die innen  von einem Stutzen a'     eingefasst    ist. Dieser  dient zum     Einsetzen        und    Abstützen des den  Motor tragenden Rahmens<I>b.</I> Der Motor<I>d</I>  selbst ist     mittelst        Arihen    b' mit vertikaler  Achse in der Mitte des Rahmens b auf-    gehängt, und zwar an einem allseitig ein  gespannten     Gummiringe    c, damit die eigenen  Erschütterungen des Motors abgefangen wer  den, ohne zum     Maschinengestell    zu gelangen.

    Der Motor<I>d</I> kann einen Fuss<I>d'</I> besitzen, da  mit er unabhängig von der Schleuder auf  gestellt werden kann. Auf seiner Achse sind  Flügel a aufsteckbar angeordnet, die das  Gebläse für den Antrieb der Trommel bil  den. Der Motor lässt sich mit seinem Rah  men b aus dem Gehäuse a nach Abnahme  des Deckels und der Trommel herausnehmen  und für sich als Ventilator verwenden. Am  Rahmen<I>b</I> ist mittelst der Arme<I>f"</I> eine  Lagerhülse f abgestützt, die eine Lager  pfanne f' bildet. Auf dieser stützt sich die  Trommel g mit einer Kugelfläche g' ab. Die  Trommel     g    bildet mit ihrer     mittleren    Hülse  ,g"' einen in einen Knauf g" auslaufenden  Schaft, mittelst dessen sie sich aus dem Ge  häuse a heben lässt.

   An der Unterseite ist  die Trommel g mit     Schaufeln    e' besetzt, die  den von den Flügeln e erzeugten Luftstrom  aufnehmen und in Drehbewegung für die       Trommel    g umsetzen.  



  Infolge der Lagerung des Trommelstütz  punktes mittelst des Kugelzapfens     g'    in der  Pfanne f' kann sich die Trommel     g    bei ein  seitiger Füllung entsprechend seitlich ver  lagern. Die Trommel läuft infolgedessen  auch mit verlagerter Achse sehr ruhig, so  dass die Schleuder auf freiem Boden, also  ohne Unterbau und ohne Befestigung, auf  gestellt werden kann.  



  An dieser Schleuder können verschiedene  Sicherungsvorrichtungen im Zusammenhang  mit ihrem Antrieb vorgesehen sein. So kann  beispielsweise der Deckel h mittelst seines  zylindrischen     Fortsatzes        hä    im Gehäuse a  eine senkrechte Führung haben, die aus  reicht, ihn bei dem Antrieb der Trommel in  folge des im Gehäuse a herrschenden Luft  druckes etwas anzuheben, so dass er seine  Bremsklötze m von der Trommel g löst, mit  denen er bei dem Stillstand der     Trommel    auf  ihr ruht. Um den nötigen Luftüberdruck im  Gehäuse<I>a</I> zu erzeugen, ist der Ablauf<I>a"</I>       syphonartig    gehalten, so dass aus ihm     nur         der     Wasserüberschuss,    nicht aber Luft ent  weichen kann.

    



  Ausserdem kann im Deckel     mittelst    des  Schaftes<I>i"</I> ein Bremsklotz<I>i</I> geführt sein,  der auf dem Knauf     g"    wirkt. Der Brems  klotz i wird durch eine Feder vom Knauf g"  abgehalten, lässt sich aber mittelst des  Knopfes i'     niederdrücken.    Der Schaft     ä'     führt sich mit einem oder zwei radialen  Zapfen<I>k</I> in einem Winkelschlitz     k"    der  Hülse h' des Deckels<I>h.</I> Mit den Zapfen     k     sind Kabelzüge k' verbunden, die zu Riegel  zapfen     l    führen, die nach dem Einsetzen des  Deckels h durch den obern Stutzen des Ge  häuses a greifen, in diesem aber     senkrechteN     Spiel haben,

   damit sich der Deckel h bei  dem Antrieb der Trommel     g    im Gehäuse     a     etwas abheben kann. Da die Trommel g in  folge ihrer ungleichförmigen Füllung mehr  oder weniger pendelt, so lässt sich der Knopf  <I>i'</I> mit dem Bremsklotz<I>i</I> nur dann     ganz    her  abdrücken, wenn die Trommel g still steht.  Erst in dieser Stellung gelangen die Zapfen  k in den Querschenkel des Winkelschlitzes       k".    Infolgedessen ist auch dann erst die  Drehung des Knopfes i' möglich und damit  das Zurückziehen der Riegel l und das Ab  nehmen des Deckels     h.     



  Der Innenmantel g"' der Trommel     g     könnte gelocht sein, damit ein Zweigstrom  der von den Flügeln e erzeugten Druckluft  durch die Trommel und die Wäsche bläst  und dadurch die Drehgeschwindigkeit er  höht. Zum gleichen Zweck könnten die  Flügel e aber auch höher     hinaufgreifen.     



  Ein anderes Beispiel für die Durch  leitung der Druckluft durch die Trommel  zeigen die     Fig.    5 und 6. Der Deckel h be  sitzt am untern Rande einen     Querflansch    r,  mit dem er möglichst dicht an die Trommel       g        herangreift,    die in dieser Höhe nur die  kleinsten Schwingungsausschläge aufweist,  nämlich ungefähr in der     wagrechten    Ebene  durch ihren Stützpunkt. Schlüge die Trom  mel sonst zu stark aus, dann     würde    sie an  irgendeiner Stelle schleifen     bezw.    bremsen,  ohne damit eine schädliche Rückwirkung    auf     .den    Motor zu ergeben.

   Durch die wag  rechte Wand r des Deckels     lr,    wird der  Ringraum des Gehäuses a in zwei Kammern  unterteilt. Die in der untern Kammer er  zeugte Pressluft wird durch die     ventilator-          förmige    Ausbauchung q des Gehäuses     a    ab  gefangen und bei n     in    einen Schlauch o  geleitet, der sich in den Einsatzdeckel     h"     stecken lässt. Die Pressluft, die in diesem  Falle die Abluft des Antriebes darstellt,  wird dann in die Trommel     g    geblasen und  durch die Wäsche     in    die vom Deckel h und  der Wand r gebildete obere Kammer.

   Der  Deckel ist zu einem Teil ebenfalls     ventilator-          förmig    gestaltet und läuft mit seinem gröss  ten Luftquerschnitt bei p aus. An dieser  Stelle ist eine Klappe p' angebracht, nach  deren Öffnung die aus der Trommel g kom  mende Luft abblasen kann. Wird die  Klappe p' geschlossen, so ergibt der Antrieb  der Trommel eine etwas höhere Drehzahl,  so dass zunächst der Wassergehalt der  Wäsche aasgeschleudert und dann eine Nach  trocknung durch Luft vorgenommen werden  kann.  



  Die Trommel     g    lässt sich auch     mittelst     des Luftstromes abbremsen. Erfolgt die     Zu-          leitung    der Druckluft zum Beispiel durch  Düsen, dann werden entweder die Düsen  schwenkbar gelagert oder es ist ein rück  läufiger Düsensatz eingebaut, der nach Ab  schluss des vorwärts blasenden Düsensatzes  geöffnet. wird. Bei dem Beispiel in     Fig.    1  braucht nur der Motor d umgesteuert     za     werden, so dass der Ventilator e saugt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleuder, besonders für ungleichmässige Füllung, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel frei pendelnd und mit seitlichem Spiel aufgehängt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schleuder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie für den Antrieb der Trommel mittelst Druckluft ein gerichtet ist. 2. Schleuder nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Trommelachse ein Gebläse zum zentralen Antrieb der Trommel mit- telst Druckluft gelagert ist. 3.
    Schleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Erzeugung der Druck luft für den Antrieb der Trommel ein in das Schleudergehäuse mit senkrechter Achse eingehängter Motor mit auf der Achse sitzenden Ventilatorflügeln dient, mit welchen Flügeln zusammen er sich als einheitliches Ganzes aus dem Schleu dergehäuse herausnehmen und für sich aufstellen lässt. 4. Schleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel zwecks Ableitung von Druckluft durch die Trommel vor gesehen sind. 5.
    Schleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ventilatorflügel bis in die durchbrochene Lagerhülse der Trom, mel greifen, so dass bei arbeitender Schleuder Pressluft auch durch das Schleudergut gedrückt wird. 6. Schleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine, den Ringraum zwischen dem ventilatorförmig gestalteten Gehäuse und der Trommel wagrecht unterteilende Wand (r) mit Anschluss des untern Ringraumes an den Trommelhohlraum und des obern Ringraumes an die Aussen luft.
    7.- Schleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die den obern Ringraum finit der Aussenluft verbindende Öffnutrr, abschliessbar ist. B. Schleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der mit dem Ventilator mit vertikaler Achse angeordnete Motor annähernd in der Mitte seines Gehäuses an einem allseitig eingespannten Gummi ring (c) aufgehängt ist. 9.
    Schleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel zum Umkehren des Druckluftstromes vorhanden sind, so dass er zum Abbremsen der Trommel (g) dienen kann. 10. Schleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der Deckel im Gehäuse mit senkrechtem Spiel geführt ist und eine achsial wirkende Bremsfläche be sitzt. 11. Schleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerhülse der Trommel in einen Griff ausläuft. 12.
    Schleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5 und 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, .dass im Deckel ein Bremsklotz (i) vermittelst eines Füh rungsschaftes (i") geführt ist. 13. Schleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5 und 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Füh rungsschaft (i") des Bremsklotzes nur in der Ruhelage der Trommel gegen den Deckel (h) verdrehbar und mit Riegeln (1) des Deckels so gekuppelt ist, dass diese nur in der Ruhelage der Trommel zurückziehbar sind.
CH150273D 1929-11-08 1930-10-13 Schleuder, besonders für ungleichmässige Füllung. CH150273A (de)

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