CH150338A - Spielzeugkasten zur Herstellung von Spielgegenständen (Möbel, Gebäude, Maschinen und dergleichen) aus zusammengesetzten Bauelementen. - Google Patents

Spielzeugkasten zur Herstellung von Spielgegenständen (Möbel, Gebäude, Maschinen und dergleichen) aus zusammengesetzten Bauelementen.

Info

Publication number
CH150338A
CH150338A CH150338DA CH150338A CH 150338 A CH150338 A CH 150338A CH 150338D A CH150338D A CH 150338DA CH 150338 A CH150338 A CH 150338A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
box according
toy box
components
toy
machines
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Froehlich Lothar
Original Assignee
Froehlich Lothar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Froehlich Lothar filed Critical Froehlich Lothar
Publication of CH150338A publication Critical patent/CH150338A/de

Links

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description


  Spielzeugkasten zur Herstellung von Spielgegenständen     (Möbel,    Gebäude. Maschinen  und dergleichen) aus zusammengesetzten Bauelementen.    Spielgegenstände, welche mit Hilfe von  Baukasten, zumeist unter Benutzung     ent=     sprechender Vorlagen, aufgebaut oder zusam  mengesetzt werden können, sind bereits be  kannt, und es bestehen Baukasten in den ver  schiedensten Ausführungsformen zur Her  stellung solcher Spielgegenstände, wie Mö  bel, Gebäude, Maschinen und dergleichen.

    Bei all diesen Baukasten gelangen jedoch  fertige     Bauelemenlje    bestimmter Form und  von gegebenen Abmessungen zur Anwen  dung, welche die Verschiedenartigkeit der       herstellbaren    Gegenstände ziemlich eng be  schränken und dem spielenden Kind beim  Aufbau hinsichtlich der Betätigung seiner  architektonischen Begabung, seines Formen  gedächtnisses und seiner baulichen Phantasie  keine volle Freihehl gewähren.  Diesem Übelstand wird gemäss vorliegen=  der Erfindung durch einen Spielzeugkasten  abgeholfen, welcher Bauelemente ebener oder       fassanierter    Form aus einem-- leicht schneid-    baren, faltbaren und lochbaren Material ent  hält, das an der Oberfläche mit einer gleich  mässigen Flächeneinteilung     bezw.    Markierung  versehen ist.

   Auch können ihm eine Anzahl  von     Verbindungsschräubchen    samt.     Muttern     oder von     Weichmetallnieten    und ausserdem  die erforderlichen Werkzeuge zur Form  gebung, wie eine Schere, eine Lochzange oder  ein Lötkolben und ferner ein Vorlagebüch  lein beigeschlossen sein.  



  Als Material für die Bauelemente kann  Papier oder Pappe dienen, aber auch Blech  von solcher Stärke     bezw.        physikalischer    Be  schaffenheit, dass es leicht     schneidbar,        falt-          bar,    sowie lochbar und lötbar ist.  



  Als Papier kann Spezialpapier verwendet  werden, welches sich     miü    dem Messer leicht  ritzen und dann abbiegen lässt, beziehungs  weise können die Elemente aus durch ört  liche Einpressung mit Faltrillen versehenem  Papier oder Pappe bestehen.      Um an den verschiedenen Verbindungs  stellen einen sicheren Zusammenhalt auch  bloss mit je einer Verbindungsschraube oder       Weichmetallniete    herstellen zu können und  das gegenseitige Rutschen der Teile hint  anzuhalten, kann ein an der Oberfläche     ge-          rauhtes    Papier oder Pappe verwendet werden.  



  Um eine naturgetreue Wiedergabe, Schu  lung des Farbensinnes und erhöhte Varia  tionsfähigkeit zu erzielen, - können die Ele  mente in verschiedenen Farben gehalten  werden.  



  Die fertigen Spielgegenstände obiger Art  können als Spielzeuge für Kinder, die sich  dieselben noch nicht herstellen können, die  nen; etwaige Beschädigungen lassen sich  durch Einsetzen neuer Elemente an Stelle  der beschädigten Teile leicht beheben;  schliesslich lassen sich auch gebrauchte Ele  mente zur Bildung von neuen verwenden.  Die Lochungen bieten die Möglichkeit, bei  Herstellung von Maschinen mit bewegten Tei  len     etc.    durch Einstecken von Hülsen gute  Auflager für Wellen und dergleichen zu  schaffen. Eine Anzahl solcher Lagerhülsen  können dem Kasten beigegeben sein.  



  Die Verwendung von schneid-,     falt-    und  loch-, sowie lötbarem Blech ist der Verwen  dung von Papier und Pappe insofern noch  überlegen, als sich hierbei folgende Vorteile  ergeben:  Ein solches Spielzeug ist wesentlich wi  derstandsfähiger und haltbarer und hält die  ihm erteilte Form sicherer fest, da es den       schädlichen    Einflüssen der Feuchtigkeit, wie  Verziehen, Quellen und Aufweichen, Wider  stand     leistet.    Die Beschläge für Türen und  Kasten können in einfachster Weise selbst  verfertigt werden, während sie aus Papier  hergestellt unnatürlich wirken würden.

   Bei       Maschinen-Spielgegenständen,    ferner Brücken  und dergleichen Konstruktionen wird gleich  falls schon durch das verwendete Material  ein natürliches Aussehen erzielt, wobei ela  stische Elemente, zum Beispiel Federn, wie  Pufferfedern, leicht durch Zerschneiden und  Zusammenrollen des Bleches selbst hergestellt    werden können, oder bei Bauwerken. durch  wellenförmige Faltung Wellblechteile selbst       hergestellt    werden können;

   da weiches Blech  hammerbar, gravierbar usw. ist, können     ori>-          ssere    freie Flächen leicht mit ornamentaler  Verzierung versehen werden (Darstellung  von Gittertoren, Fassaden     et.c.);    kurz, es  wird für das spielende Kind die Möglichkeit  der formgetreuen künstlerischen Ausbildung  des     Spielzeuges    in noch bedeutenderem Masse  erhöht. Grösseren Knaben kann auf Grund  der     Lötbarkeit    des Materials durch Beigabe  eines kleinen Lötkolbens die Möglichkeit ge  boten werden, an Stelle des     Zusammen-          ,#chraubens    der Elemente, wo dies der Wirk  lichkeit näher kommt, die Elemente zusam  menzulöten.

   Felgen für Lauf- und Ketten  räder, Riemenscheiben und dergleichen lassen  sich rasch und leicht in haltbarer Form her  stellen.  



  Der zur Herstellung der Bauelemente die  nende Spielzeugkasten kann Bleche aus ver  schieden starkem und verschieden flächigem       (mattglänzend)    Material enthalten, da wei  chere Bleche stärkere Dicke erhalten können  als solche aus festerem Material. Auch da  durch wird die Kombinationsmöglichkeit er  höht.  



  Obwohl die Erfindung nach diesen An  gaben allein verständlich sein dürfte, soll an  hand der Zeichnung ein einfacher Stuhl, der  mittelst des erfindungsgemässen Spielzeug  kastens hergestellt ist, erläutert werden.  



  Die Zeichnung zeigt mit in Quadrate  eingeteilter Oberfläche versehene Bauelemente.  Aus den dem Kasten beigegebenen Winkel  streifen sind für die Vorderfüsse zwei Winkel  streifen 1 von fünf Flächeneinheiten und zwei  Winkelstreifen     \?    von zwölf Flächeneinheiten  mit der Schere abgeschnitten worden. In der  gleichen Weise sind zwei entsprechende       Winkel.@treifen    3 und ein Winkelstreifen 4  zur Bildung des Sitzrahmens abgeschnitten  worden. Schliesslich sind von den     ebenen          Materialplatten    zwei Stücke 5 für die Sitz  platte und Rückenlehne, sowie die entspre  chende Anzahl (sechs) der Ecklaschen 6 ab  geschnitten worden.

   Alle diese Teile wur-      den an den Verbindungsstellen 7 mit der  Lochzange gelocht, was sich unter Zuhilfe  nahme der Quadrateinteilung rasch und ge  nau durchführen -lässt, und hierauf wurde  der ganze Stuhl durch entsprechende Ver  bindung der gelochten Stücke mittelst der  Schräubchen und Muttern     bezw.    der Metall  nieten fertiggestellt. Zur Sitzplatte und     Rük-          kenlehne    wurde anders farbiges Papier ge  nommen wie zum Sitzgestell. Bei Verwen  dung von Blech kann an Stelle der Schrauben  verbindung     bezw.    der Vernietung das Ver  löten der Teile treten.  



  Ein solcher Spielzeugkasten nach der Er  findung bietet dem Benützer nicht nur volle  Freiheit in der Wahl der Grösse des nach  einer Vorlage herzustellenden Bauwerkes,  wobei die Proportionalität der Formen leicht  und sicher eingehalten werden kann, sondern  er ermöglicht ihm auch, sich von der Be  nutzung von Vorlagen freizumachen und nach  der Natur (zum Beispiel eine Brücke, Fas  sade) oder aus dem Gedächtnis, beziehungs  weise nach freier Erfindung Gegenstände  aller     Ar11    zu schaffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spielzeugkasten zur Herstellung von Spiel gegenständen (Möbel, Gebäude, Maschinen etc.) aus zusammengesetzten Bauelementen, dadurch gekennzeichnet, dass er Bauelemente ebener oder fassonierter Form aus einem leicht schneidbaren, faltbaren und lochbaren Material enthält, das an der Oberfläche mit einer gleichmässigen Flächeneinteilung bezw. Markierung versehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Spielzeugkasten nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Material zur Bildung der Bauelemente Papier oder Pappe dient. 2.
    Spielzeugkasten nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Material zur Bildung der Bauelemente Blech von solcher Stärke bezw. physikalischer Be schaffenheit dient, dass es leicht schneid bar, faltbar und lochbar, sowie auch löt bar ist. 3. Spielzeugkasten nach Patentanspruch. dessen Bauelemente aus an der Ober fläche gerauhtem Papier oder P"ippe be stehen. r. Spielzeugkasten nach Patentanspruch, dessen Bauelemente aus verschiedenfarbi gem Papier bestehen. 5. Spielzeugkasten nach Patentanspruch, dessen Bauelemente mit Faltrillen ver sehen sind. 6. Spielzeugkasten nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er mit Werk zeugen zur Formgebung der Bauelemente versehen ist. 7.
    Spielzeugkasten nach Patentanspruch, (1,i- durch gekennzeichnet, dass ihm ein Löt kolben beigegeben ist. B. Spielzeugkasten nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ihm Verbin-- dungsschräubchen samt :Muttern beigege ben .sind. 9. Spielzeugkasten nach Patentanspruch. zur Herstellung von Maschinen mit dreh baren Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass ihm Lagerhülsen, die in mit einer Loch zange hergestellte Lochungen passen. bei gefügt sind.
CH150338D 1929-05-31 1930-05-19 Spielzeugkasten zur Herstellung von Spielgegenständen (Möbel, Gebäude, Maschinen und dergleichen) aus zusammengesetzten Bauelementen. CH150338A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT150338X 1929-05-31
AT70330X 1930-03-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH150338A true CH150338A (de) 1931-10-31

Family

ID=25603509

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH150338D CH150338A (de) 1929-05-31 1930-05-19 Spielzeugkasten zur Herstellung von Spielgegenständen (Möbel, Gebäude, Maschinen und dergleichen) aus zusammengesetzten Bauelementen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH150338A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US1193975A (en) beardsley
DE2703900B2 (de) Formelemente für ein Lebkuchenhaus
CH150338A (de) Spielzeugkasten zur Herstellung von Spielgegenständen (Möbel, Gebäude, Maschinen und dergleichen) aus zusammengesetzten Bauelementen.
DE2013739A1 (de) Sarg und Verfahren zu seiner Her stellung
DE848404C (de) Stuhlsitz, dessen Ober- und Unterseite durch Lagenholzplatten gebildet werden, und Verfahren zu seiner Herstellung
DE4428961A1 (de) Sitzmöbellehne mit einschiebbarer/auswechselbarer Dekorplatte
DE2559335C2 (de) Bausatz für ein Modellbauwerk und Verfahren zur Herstellung von Flachmaterial für den Bausatz
AT120448B (de) Spielgegenstand (Spielzeugmöbel, Gebäude, -Maschine u. dgl.) und Spielzeugkasten zu seiner Herstellung.
AT126357B (de) Spielgegenstand und Spielzeugkasten.
DE2916985A1 (de) Puzzle
DE427632C (de) Verfahren zur Herstellung wasserdichter und stossfester Wagenaufbauten, Karosserien,Flugzeugkoerper und Kabinen, Koerper der Beiwagen fuer Kraftfahrraeder usw
DE323003C (de) Stuhlsitz aus Holzfurnier, Sperrholz oder aehnlichem Baustoff
AT101399B (de) Verfahren zur Herstellung von Holzfüllungen für Türen, Möbel u. dgl.
DE202017104838U1 (de) Bauspielzeugsystem
DE386790C (de) Bauspielzeug
DE808152C (de) Verfahren zur Herstellung von Moebeln, Theken und anderen einem vereandten Gebrauchszweck dienenden Gegenstaenden
DE8216960U1 (de) Spielzeug-gebaeudebausatz
DE7828146U1 (de) Laubsaegeplatte mit saegemarkierungen
DE592063C (de) Flachstreifen und aus diesen gebogene Teile mit drei Lochreihen fuer Metallbauspiele
DE512626C (de) Kinder-Farbkasten
DE2455425C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Verkleidungsplatten oder Paneelen
DE202013100419U1 (de) Zusammensteckbares Dekorationselement für den Modellbau
DE742981C (de) Als Wandschmuck dienender Holzteller
DE636572C (de) Bauspiel
DE102006001360A1 (de) Verfahren und Konstruktionssatz zum Bau von Polyedern