CH150351A - Anordnung zur Messung von Wechselstromgrössen mittelst einer mit Gleichrichtern versehenen Brücke. - Google Patents

Anordnung zur Messung von Wechselstromgrössen mittelst einer mit Gleichrichtern versehenen Brücke.

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CH150351A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Anordnung zur Messung von     Wechselstromgrössen    mittelst einer mit     Gleichrichtern          versehenen    Brücke.    Bei den     Wechselstrommessungen,    insbe  sondere der     Schwachstromteebnik,    bedient  man sich vielfach des     Telephons    als Anzeige  vorrichtung, mag es sich um Vergleichs- oder  um Nullmethoden     hafideln.    Bekanntlich hat  der<B>G</B>ebrauch des     Telephons    mancherlei Nach  teile, die im wesentlichen auf subjektiven  Einflüssen beruhen.

   Man hat daher schon  vielfach das     Telephon    durch Zeigerinstru  mente ersetzt, gegebenenfalls in Verbindung  mit Verstärkern und Gleichrichtern verschie  dener Art. Allen diesen Methoden haftet der  Nachteil an,     dass    sie     nur    den Betrag des       Messstromes    anzeigen. Man kann also bei  spielsweise bei einer     Brückeumessung    nicht  ohne weiteres erkennen, in welchem Sinne  das Brückengleichgewicht gestört wird. Ganz  besonders schwierig wird dies., wenn es sich  um die Messung komplexer Scheinwider  stände mit annähernd gleich grossen     Korn-          ponenten    handelt.

      Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Anordnung zur Messung von     Wechsel-          stroingrössen    mittelst einer mit     Gleichriehtern     versehenen Brücke, die alle erwähnten Nach  teile vermeidet.  



  Die Anordnung gemäss der Erfindung  weist in der Brücke     Gleichrichter    auf, die  die Eigenschaft der Trockengleichrichter be  sitzen, nämlich mit einer Kennlinie wirksam  zu sein, deren krummliniger Teil     vernach-          lässigbar    klein gegenüber dem geradlinigen  Teil ist, wobei die Gleichrichter dieser  Brücke von einer Hilfsspannung     und    einer  gegen die Hilfsspannung kleinen     Messspan-          nung    gespeist werden und die Hilfsspannung  so gross gewählt ist,     dass    der von ihr über  strichene     Kennlinienbereich    als geradlinig  anzusehen ist,

   so     dass    die von der     Gleich-          riebteranordnung    gelieferte Gleichspannung  in weiten Grenzen unabhängig von der Ampli  tude der Hilfsspannung wirkt. Vorzugsweise      wird die Hilfsspannung der gleichen oder zu  ihr synchronen Stromquelle entnommen, -wie  beispielsweise die einer     Messanordnung        zuge;-          führte    Spannung, deren     Messspannung    unter  sucht wird.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt als erstes Beispiel eine An  ordnung, bei der die     Gleichrichterbrücke    mit  einer     Wechselstrommessbrücke    kombiniert ist.  



  Der eine Zweig der     Gleichrichterbrücke          Gl    wird gebildet durch den     GleichrichterD1     und den Widerstand<B>R.,1,</B> der zweite durch  den Gleichrichter<B>D2</B> und den Widerstand  Sind     R.-L    und     Rj,    unveränderlich, so kann  durch den Widerstand     )-    der     Abgleich    der  Brückenanordnung in sich herbeigeführt wer  den.

   In geeigneter Weise, in der     Fig.   <B>1</B> bei  spielsweise durch einen Übertrager<B>U,</B> wird  in beide     Gleichrichterzweige   <B>je</B> eine gleich  grosse,     aber'in        bezug    auf die     Durchlassrich-          tung    der Gleichrichter     gegenpliasige    Hilfs  spannung eh induziert.

   Die zum Beispiel  infolge Verstimmung der     Messbrücke        M   <B>,</B> vor  handene, etwa durch einen Übertrager zu  geführte     Messspannung        sei'eb.    Im Zweig<B>1</B>  der     Gleichrichterbrücke    wirkt somit die Span  nung  <B>(1)</B>     (91   <B>==</B>     Egb   <B>+</B> eh    Im -Zweig 2 wirkt die Spannung  (2)     (92        ==        eb   <B>-</B>     (gh     In     Fig.    4 ist das     Vektordiagramm    der  Gleichung<B>(1)</B> und (2)

   für eine beliebige  Phasenverschiebung     99    zwischen ei,<B>Und</B>     eb     gezeigt. Für die an den Widerstand     R.,i    und  R.,2 wirkenden Gleichspannungen gelten die       Proportionalitäten          e.i     e2     l(921        E2       Für den Ausschlag a des     Gleichstrominstru-          mentes    gilt dann bei     ausgeglicbenen    Zweig  widerständen:

      a<B><I>- (Ei -</I></B>     E#).       Danach und nach     Abb.    2 und 4 ist zu er  kennen,     dass    für<I>5o</I>     #   <B>0</B> der Ausschlag des       Anzeigoinstrumentes    der     Anzeigespannung    der         Messbrücke   <B>Z</B> nach Grösse Lind Vorzeichen  proportional ist. Für     #o        ==   <B>90 0</B> aber ist der  Ausschlag unabhängig von der Spannung     Eb.     Das gilt mit um so grösserer Genauigkeit,       je    grösser<B>Eh</B> gegenüber     Eb    gewählt ist.

   Die  Wahl einer grossen Hilfsspannung<B>Eh</B> hat  ferner den Vorteil,     dass    dadurch die Gleich  richter     Di    und<B>D2</B> im linearen Teil ihrer       Kennliiiien    betrieben werden können, und  zwar derart,     dass    trotz der Schwankungen  von     Eb    der Arbeitspunkt im geradlinigen  Teil der Kennlinie verbleibt.  



  Es sei zunächst angenommen,     dass    die       Wechselstroinmessbrücke    mit den     Wider-          stän4en   <B>B, B, B</B> und     R"    durch Vergrösserung       vo-n        B.    verstimmt sei, und     dass    infolgedessen  im     Diagonalzweig    eine Spannung<B>Eh</B>     erit-          stehe,    die in Phase mit<B>Ei,</B> sein möge.

   Wie       Fig.    2 anhand einer idealisierten     Gleich-          richterkennlinie    zeigt, bewirkt das Auftreten  von<B>Eh</B> eine Vergrösserung der Gleichstrom  komponente im Zweige     Di,        R"i    und eine  Verkleinerung im Zweige     D2.        Rj.    Ein     im          Diagonalzweig    der Brückenanordnung etwa  eingeschaltetes Gleichstrominstrument<B><I>G</I></B> zeigt  dann einen positiven Ausschlag. Wird um  gekehrt- die Brücke durch Verkleinerung von  <B> & </B> verstimmt, so kehrt<B>Eh</B> seine Phase um  und die Gleichstromkomponente im Zweig 2  nimmt zu, während die im Zweig<B>1</B> sinkt.

    Das Galvanometer<B>G</B> zeigt dann einen nega  tiven Ausschlag.  



  Bei     WechseIstrommessungen    wird die     Mess-          spannung        Eb    im allgemeinen aus zwei uni  <B>90 0</B> phasenverschobenen     Komponegiten    be  stehen, entsprechend dem reellen und imagi  nären Teil des zu     inessenden    Scheinwider  standes.     Fig.   <B>3</B> erläutert den     Einfluss,    den  die Phasenverschiebung zwischen Hilfsspan  nung     Eh    und     Messspannung        Eb    mit sich  bringt.

   Hier ist beispielsweise eine Phasen  verschiebung zwischen<B>EI,</B> und<B>Eh</B> von<B>90 0</B>  angenommen.     Man    erkennt,     dass    in beiden  Zweigen<B>1</B> und 2 die Gleichstromkomponen  ten durch Änderung der     Messspannung        Eb     in gleicher Weise     beeinflusst    werden, so     dass     der     Galvanometerausschlag    unverändert bleibt.

    Durch geeignete Phasendrehung der Hilfs-           sp   <B>-</B>     annung    gemäss einer weiteren Ausführungs  form der Erfindung hat man es in der Hand,  wahlweise die reelle oder die imaginäre  Komponente des zu messenden Scheinwider  standes unabhängig voneinander zu bestim  men. Hierzu genügt es bisweilen auch, zwei  feste, gegeneinander uni<B>90</B>     11    verschobene  Phasenlagen vorzusehen.  



  An Stelle der Übertrager, die die Hilfs  spannung und     Messspannung    zuführen, können  auch     ohmsche.    Widerstände oder andere  Kopplungselemente vorgesehen werden. Die       Gxleichrichterbrücke    ist in derselben früher  beschriebenen Weise     wirk,-am,    wenn Hilfs  spannung und     Messspannung    vertauscht wer  den.

   Dagegen ist es von grundlegender  Wichtigkeit für den Erfindungsgegenstand,       dass    die Hilfsspannung selbst gross gegenüber  der     Messspannung    ist. und die verwendeten  Gleichrichter mit einer Kennlinie wirksam  sind, deren krummliniger Teil     vernachlässig-          bar    klein gegenüber dem linearen Teil ist  in Art der in     Fig.    2 und<B>3</B> dargestellten  Kennlinie. Solche Eigenschaften kommen be  sonders den Trockengleichrichtern zu, die  darüber hinaus gegenüber Röhrengleichrich  tern den Vorteil der Unabhängigkeit von  Spannungsschwankungen der Hilfsbatterien  haben.  



  Unter diesen Bedingungen ist der ent  stehende Gleichstrom     bezw.    Ausschlag des  Anzeigeinstrumentes eine lineare Funktion  der     Messspannung    und darstellbar durch die  Gleichung:         a=IC.z        cosg,       wobei<B>Ä</B> die zugeführte     Messspannung,   <B>9</B> der  Winkel zwischen     Messspannung    und Hilfs  spannung und<B>k</B> eine Grösse ist, die selbst  bei Änderung der Hilfsspannung um ein  Mehrfaches eine Konstante ist. Im Gegen  satz dazu ist bei bereits bekannten Anord  nungen, die mit quadratischen Kennlinien,  beispielsweise von Röhren, arbeiten, der Aus  schlag des Instrumentes auch der Hilfsspan  nung<B>Eh</B> proportional.  



  Für die praktische Verwendung der An  ordnung     k#ann    es von besonderem Vorteil    sein, statt des     Orleiehstrominstrumentes        ein     Relais oder dergleichen vorzusehen. So kann       zurn    Beispiel bei Verbindung der     Gleich-          richterbrücke    mit einer     Wechselstrommess-          brücke    das Relais dazu dienen, eine Vor  richtung     zum    automatischen     Abgleich    der       Messbrücke    zu steuern.

   Ein derartiger     Ab-          gleich    erfolgt in der Regel durch Änderung  eines oder mehrerer in der Brücke vorhan  dener     Messgrössen.    Es ist natürlich auch mög  lich, den zu messenden     Wechselstromwider-          stand    durch die Steuerwirkung des Relais  so zu verändern,     dass    die     Messbrücke        abge-          gliclien    wird.

   Dies ist besonders dort von  Vorteil, wo das     Messobjekt    einen bestimmten       Wechselstrornwiderstand    erhalten soll     und     kann auch durch     inittelbare    Beeinflussung  des     Messobjektes    geschehen. Als Beispiel sei  die Aufgabe erwähnt, in einer Lösung eine  bestimmte Säurekonzentration dauernd auf  recht zu     ei-halten.    Das Relais kann in diesem  Falle dazu benutzt werden, den Säure- oder       Wasserzufluss    durch geeignete Ventile zu  regeln.  



  Zur Ausführung von Brückenmessungen  ist es nicht unbedingt erforderlich,     dass    die       Messbrücke        M    von Hand oder automatisch  ausgeglichen wird. Da die     Messspannung    für  kleine Verstimmungen eine lineare Funktion  der Verstimmung ist, kann durch den Aus  schlag des Zeigerinstrumentes der     Gleich-          richteranordnung    oder durch die Aufzeich  nung eines     Registrierinstrumentes    die Ver  stimmung der     Messbrücke        LU    nach Grösse und  Phase unmittelbar gemessen werden.  



  Im folgenden wird 'eine Anordnung mit       Messbrücke    beschrieben zur Messung oder  Kontrolle von Werkstücken mit ganz oder  teilweise abweichender     Dielektrizitätskon-          stante        bezw.        Verhistgrösse    in Platten-,     Band-          oder    Fadenform, insbesondere zur Fabrika  tionskontrolle von Gummibändern odergum  mierten Cordbahnen, sowie Papier, Zellstoff,  Textilien, Linoleum und dergleichen. Dabei  wird das zu prüfende Werkstück in bekann  ter Weise zwischen zwei Belegungen eines       Kondensators    eingelegt oder laufend durch  gezogen.

   Der Kondensator befindet sich in      einer     Weehselstrommessbrücke,    deren     Anzeige-          sparinun   <B>- g</B> zusammen mit einer Hilfsspannung  der     Gleichrichterbrücke    zugeführt wird. Die  Hilfsspannung ist<B>-</B> wie früher beschrieben  <B>-</B> grösser als die     Anzeigespannung    der     Mess-          brücke    und so gross gewählt,     dass    der Arbeits  bereich     irr    den geradlinigen Teil der     Gleich-          richterkennlinie    fällt.

   Dadurch wird erreicht,       -dass    die Anzeige von der Grösse der     Hilfs.          spannung    unabhängig wird. Die Hilfsspan  nung wird vorteilhaft mit einer veränder  lichen einstellbaren Phase der     Gleichrichter-          brücke    zugeführt.  



       Fig.   <B>5</B> gibt ein Ausführungsbeispiel der  Anordnung zur Prüfung von     Gummibalineii     wieder. Aus dieser Abbildung kann das     Zu-          sammenwirken    der     Messbrücke    mit dem ein  gebauten Prüfkondensator und der     Gleich-          richterbrücke    klar erkannt werden.

   Ein     Suin-          wer        8,    beispielsweise für<B>800</B> Hz, ist über  einen Übertrager     Ui    an eine Siebkette     sb     angeschlossen.     Von    dort wird die Spannung  einerseits als Hilfsspannung<B>Ei,</B> der     Gleich-          richterbrücke   <B>G,</B> zugeführt, anderseits über  den Übertrager     Us    an die     Messbrücke        31    an  gelegt. Der Kondensator     C,    der     Messbrücke     ist der Prüfkondensator, mit dessen Hilfe  die Werkstücke kontrolliert werden.

   Der  Kondensator     C3    und der Widerstand     R,    die  nen zum Ausgleichen der Brücke.     C,9    kann  als     Drebkondetisator    ausgebildet sein, um  auf eine bestimmte Gummisorte einstellen zu  können oder Änderungen des     Prüfkonden-          sators,    z. B. durch Abnutzen, Temperatur  schwankungen, ausgleichen zu können. Der  verschiebbare Widerstand Bi dient zur     Aii-          passung    an die Verlustverhältnisse des     iin     Kondensator     C"    befindlichen Gummis.

   In  den beiden andern Brückenzweigen liegen       ohmsche    Widerstände, denen     zur        Symmetrie-          rung    der Brücke Kondensatoren parallel ge  schaltet sind. Während die     Messspannung    an  den     Diagonalpunkten   <B>1</B> und 2 angelegt ist,  wird die die Verstimmung anzeigende Span  nung von den     Diagonalpunkten   <B>3</B> und 4     dem     Verstärker<B>F</B> zugeführt, von dein aus sie  verstärkt     (Eb)    an die     Gleichrichterbrücke    ab  gegeben wird.

   Der Kondensator     Cl,    dient     zurn       Blockieren der Ladeströme, welche leicht       durch        den        den        Kondensator        C   <B>,</B>     durchlaufen-          den    Gummi     influenziert    werden können.

   Die  Hilfsspannung<B>Ei,</B> wird der     Gleichrichter-          brücke    über einer) Spannungsteiler zugeführt,  der dazu bestimmt ist, eine derartige Phasen  drehung zu bewirken,     dass    für eine rein     kapa-          zitive    Verstimmung der Brücke     Gleichphasig-          keit        ei-reicht    ist und das Instrument für     kapa-          zitive    Änderungen volle Empfindlichkeit ent  hält. Eine Veränderung der     Wirkkomporiente,     z. B. infolge Änderung des Verlustwinkels,  bleibt darin wirkungslos.

   Es wäre natürlich  ohne weiteres möglich, die Untersuchungen  gerade auf den     Verhistwinkel    zu richten,  was durch entsprechende Phasendrehung der  Hilfsspannung bewirkt werden kann.  



  Wie Versuche ergeben haben, ist die  Phasenlage von<B>Eh</B>     und        Eb    stark abhängig  von den Übertragungsmitteln,<B>z.</B> B. vom  Scheinwiderstand der Verstärker-. Durch Ver  wendung eines     Stimmers    konstanter Frequenz  und eines Widerstandsverstärkers kann jedoch  die nötige Konstanz leicht erzielt werden.  Eine gute Konstanz der Detektoren kann  durch Verwendung von     Kupferoxydulgleich-          richtern    bei entsprechender Bemessung der  Widerstände     Rj    und     R.,2    und bei geeigneter  Wahl der Spannungsverhältnisse erreicht  werden.  



       Fig.   <B>6</B> zeigt eine Ausführung des     Prüf-          kondensators,    wie er als<B>C,</B> in der oben be  schriebenen Anordnung, insbesondere zur Kon  trolle     vor)        Gummibalinen        bezw.    gummierten  Cordbahnen zur Verwendung kommen kann.  Eine Platte<B>1</B> ist an vier Porzellanisolatoren  2 befestigt. Die obere,<B>3,</B> die vorzugsweise       irn    Betriebe geerdet wird, ist mit Hilfe von  vier Bolzen<B>5,</B> die durch das hufeisenförmige  Trägergestell t gleiten, mit Hilfe eines Hebels  <B>6</B> zu heben und zu senken.

   Um die obere  Platte mit der nötigen Genauigkeit in die  bestimmte Lage zu bringen, sind an den  Bolzen Anschläge<B>7</B> vorgesehen. Währen die  obere Platte bei der Messung geerdet ist, ist  die untere Platte mit der     Messbrücke        (vergl.          C,    Punkt 2,     Fig.   <B>5)</B> verbunden. Bei Einbau  des     Prüfkondensators    zur Kontrolle einer      laufenden Bahn sorgen geeignete angebrachte  Rollen zur sicheren Führung der Bahn zwi  schen den     Kondensatorplatten.     



  Nach der Anzeige im     Messinstrument    der       Gleichrichterbrücke    können vom Bedienungs  personal die Betriebsgrössen in der Richtung  verringerten     Aussehlages    des Instrumentes       abgeändeit    werden. Zeigt zum Beispiel bei  der Fabrikation von gummierten Cordbahnen  das Kontrollinstrument eine zu dicke     CTummi-          auflage    an, so können die     Beti#ipbQgi#össeii,     z. B. Walzenabstand oder Druck, beim     Press-          vorgang    so lange abgeändert werden, bis sich  im Instrument der Normalausschlag ergibt.

    Statt oder neben dem direkt ablesbaren     Mess-          instrument        kan    n im     Diagonalzweig    der     Gleich-          richterbrücke    eine Relaisanordnung vorge  sehen werden, die, durch -die Brückenströme  gesteuert, selbst derartige Änderungen der  Betriebsverhältnisse, insbesondere der die  Banddicke beeinflussenden Betriebsgrösse i.  beispielsweise mit Hilfe von Steuerimpulsen,       veranlasst.    Neben dem direkt anzeigenden  Kontrollinstrument kann auch ein ergänzen  des Instrument vorgesehen werden, welches  die     Abweichungswerte    der geprüften Strecken  aufzeichnet.  



  Bei der Kontrolle von Fäden anstatt der  Bänder können die Fäden innerhalb eines  Kondensator"; zwischen Rollen öfters     hin-          und,    hergezogen werden, um im     Messkonden-          gator    grössere Änderungen als bei einfachem  Durchgang durch den Kondensator zu er  zielen.  



  Sollen Werkstücke mit profilierter Ober  fläche, wie zum Beispiel Laufstreifen für  Autoreifen, kontrolliert werden, so können  die     KondensatorplatLen    auch profiliert     bezw.     in Profilen gebogen sein.  



  Nicht nur schlecht oder nichtleitende Sub  stanzen können nach Material und Form  geprüft werden. Durch den     Messkonden-sator     können zum Beispiel auch     Met.allbänder    oder  Streifen und dergleichen gezogen werden,  wodurch die geometrischen     AusmesSUngen     kontrolliert werden können.  



  Die Anordnung gemäss der Erfindung  kann auch     zur        Frequenzanalyse    dienen, in-    dem     als        Messspannung    die zu untersuchende  Spannung und als     Hilfsspaunung    eine in der  Frequenz stetig veränderbare Suchspannung       der        BrÜcke    zugeführt wird.  



  Zur Ermittlung der Frequenz und Ampli  tude der Teilschwingungen eines     Frequenz-          gemisches    bediente     man    sich bisher neben  den umständlichen Resonanzmethoden vor  zugsweise der Analyse mittelst Suchton.  Hierbei wird der zu analysierenden     Weehsel-          spannung        bezw.    der in eine     ensprechende     Wechselspannung umgeformten andersartigen  Schwingung, eine zweite Spannung von kon  tinuierlich veränderbarer Frequenz überlagert.

    Die ans der Frequenz des     Suchtories    und der  einer Teilschwingung des Gemisches ent  stehende     Schwebung    wird in verschiedener  Weise zur Ermittlung der gesuchten Grössen  verwendet.  



  Weil hier eine Produktbildung aus     Such-          ton    und Teilton zugrunde liegt, haftet jedoch  allen diesen Methoden der Nachteil an,     dass     die Anzeige nicht nur der Amplitude des  Teiltones, sondern auch der des Suchtones  proportional ist, die also, um Rechnungen  zu vermeiden, über das ganze Frequenzbereich  sorgfältig konstant gehalten werden     muss.     So ist zum Beispiel eine     Gegentaktmodula-          tions-    und     Gleichrichterschaltung    bekannt ge  worden, die durch Arbeiten im quadratischen       Kennlinienbereich    den genannten Nachteil  ebenfalls aufweist.

   Ausserdem sind durchweg  komplizierte Apparaturen, Filter oder der  gleichen, oder teure und sehr empfindliche  Instrumente, wie     Saitenelektrometer        etc.,    er  forderlich.  



  Die folgende Ausführungsform der Erfin  dung vermeidet die genannten Mängel. Ge  mäss derselben werden die beiden auf die       Gleichrichteranordnungwirkenden    Spannungen  <B>Ei,</B> und     Eb,    jedoch von zwei völlig getrenn  ten     'Stromquellen    entnommen, von denen<B>EI,</B>  die Suchspannung,     Eb    die zu analysierende  Spannung ist oder umgekehrt. Durch Arbei  ten im linearen Teil der     Gleichrichterkenn-          liiiie,    vorzugsweise von Trockengleichrichtern  erfolgt die     Amplitudenanzeige    unabhängig  von der Grösse der Suchspannung.      Nachdem die Wirkungsweise der Gleich.

         richteranordnung        früber    erläutert worden ist,  sei zunächst angenommen,     dass   <B>EI,</B> und     Eb     Spannungen gleicher Frequenz seien, die mit  einander den Phasenwinkel     #o    einschliessen  mögen.  



  (4)     eb   <B>=</B>     Eb   <B><I>-</I></B>     ejwt     <B>(5)</B> eh<B>=</B><I>Eh</I>     ej(.t+P)       Aus dem     Vektordiagramm        Fig.    4 geht  mit Rücksicht auf Gleichung<B>(1)</B> hervor,     dass     der Zeiger des Anzeigeinstrumentes einen  vollen Zyklus zwischen einem positiven und  negativen Maximalausschlag durchläuft, wenn  sich     d#    stetig um<B>360</B> ändert.

   Der Maximal  ausschlag, der bei     ur   <B>0</B> eintritt, ist dabei  proportional     Eb        und    unabhängig von<B>Ei,.</B> Je  schneller der Vektor     Igb    um die Spitze von  <B>+</B>     el"        bezw.   <B>-</B> eh rotiert, um so schneller  geht der Zeiger des Instrumentes hin und  her, bis er schliesslich nicht mehr; folgen kann.  



  Da eine kontinuierliche Änderung von<B>9</B>  einer     Frequenzänderung    gleichkommt, geht  aus dem Gesagten das Verhalten der     Gleich-          richteranordnung    für den Fall,     dass   <B>EI,</B> und     Eb     nicht die gleiche Frequenz haben, ohne wei  teres hervor.  



  Ist<B>P</B> der     Frequenzunterschied    zwischen       (911    und     eb,    so ändert sich e linear mit der  Zeit nach der Gleichung    <B><I>(6)</I> 9</B>     #        Q   <I>t</I>    und man erhält aus Einsetzen der Gleichung  <B>(6)</B> in<B>(5)</B>    <B>(7)</B> ei,     ==   <B>Eh</B> ei     (w        +   <B><I>a)</I></B><I> t</I>    Ist<B>Ei,</B> die Spannung des     Suchtones,   <B>Et,</B>  die des     Frequenzgemisches,    so wird der     In-          strumentzeiger    mit der Frequenz     Q    schwingen,

    sobald er zu folgen vermag. Ist<B>2</B> infolge  weiterer Annäherung der     Suchfrequenz    an  die Teilfrequenz genügend klein -geworden,  so ist die Amplitude des Teiltones dem  betreffenden Maximalausschlag proportional  (siehe Gleichung<B>1).</B> Durch die Trägheit der  zweckmässig zu verwendenden     Drebspulen-          instrumente    werden ohne Verwendung eines    Filters Schwingungen höherer Frequenz, z. B.  die     Schwebungen    des Suchtones mit einem  andern Teilton, unwirksam gemacht.

   Die       Frequenzanalyse    geschieht also in der Weise,       dass    die Suchfrequenz stetig geändert wird,  bis der Zeiger des Instrumentes mit     Q    immer  langsamer werdende Bewegungen ausführt.  Die Amplitude der Teilfrequenz kann aus  dem maximalen Zeigerausschlag abgelesen  werdet), sobald     Q    klein genug gegenüber der  Einstelldauer des Instrumentes geworden ist.  Bei Zeigerstillstand stimmt die bekannte       Suclifrequenz    mit der Teilfrequenz überein.  



       Lässt    man durch geeignete Regulierung  die Amplitude eines     Teiltories    Vollausschlag  erzielen, so kann bei geeigneter Skalenein  teilung die Amplitude jedes andern Teiltones  in Prozenten der ersteren abgelesen werden.  



  In manchen Fällen kann es zweckmässig  sein, einen Zweig der     Gleichrichteranordnung     abschaltbar oder eine bestimmte     Unsymmetrie     einschaltbar zu machen, um ein Mass für die  Grösse von<B>Eh</B> und     Eib    allein zu gewinnen  oder     uin    zum Beispiel das Intensitätsverhält  nis einer in beschriebener Weise festgestell  ten Teilfrequenz zum ganzen Gemisch fest  zustellen. Es ist dadurch möglich, einen       Schluss    auf die nichtlineare Verzerrung oder  den     Klirrfaktor    eines Systems zu ziehen,  ohne die genaue Analyse durchführen zu  müssen.  



  <B>Ei</B> in weiteres Anwendungsgebiet der er  findungsgemässen Anordnung bildet der Phasen  vergleich zweier Netzwerke, z. B. Vierpole,  wobei die Eingangsseiten der Netzwerke von  einer gemeinsamen Stromquelle gespeist wer  den, während von den Ausgängen die beiden  Spannungen zur Speisung der     Gleichrichter-          brücke    entnommen -werden, so     dass    der Aus  schlag des Anzeigeinstrumentes ein Mass für  den     Unterschieä    des Phasenwinkels der beiden  Netzwerke bildet.  



       Zur    Bestimmung des Phasenwinkels eines  Netzwerkes, z. B. eines Zwei- oder     Vierpoles,     sind bereits zahlreiche Methoden bekannt,  wie Brückenmessungen, Kompensationsmes  sungen     usw.    Diese Methoden geben jedoch  den Phasenwinkel entweder überhaupt nicht      unmittelbar an oder erfordern     do3li    eine     Ab-          gleichung    der Amplitude. Zumindest gilt dies  dort, wo es sich um Messungen bei     Mittel-          und    Hochfrequenzen- handelt.

   Diese Eigen  schaft ist störend, wenn nur der Phasen  winkel interessiert, -wie zum Beispiel bei  Netzwerken zur Phasenentzerrung der Fern  kabel, oder zur Bestimmung des Leistungs  faktors eines als Verbraucher wirkenden       Zweipoles.     



  Die Erfindung vermeidet den genannten  Nachteil.  



  Auf Grund der dargelegten Wirkungs  weise der<B>Brücke</B> ist der Ausschlag des An  zeigeinstrumentes proportional der Differenz  der Beträge von ei und     e?       a     #   <B><I>k</I></B><I> (Ei</I><B>- E2),</B>    wo<B>k</B> ein     Proportionalitätsfaktor    ist,  In     Fig.    4 sind die Spannungsdiagramme  für die Kreise<B>1</B> und 2 gezeichnet.

   Für       Eli   <B>  E b</B> gilt sehr nahe    <B>(9)<I>EI =</I> Eh + Eh</B>     COS   <B>-</B>     #O     <B>(10) E2</B>     #   <B><I>Ei,</I> -</B>     Eh        c.os        cp       und mit Gleichung     (3.)       <B>(11)</B><I>a</I>     =    2<B>k -</B>     Eb        cos   <I>c</I>    Die Näherung für Gleichung<B>(11)</B> ist  wesentlich besser als die für Gleichung<B>(9)</B>  und<B>(10),</B> da die Fehler sich durch die Dif  ferenzbildung nach Gleichung<B>(8)</B> zum, gröss  ten Teil aufheben.  



  Die Beziehung nach' der Gleichung<B>(11)</B>  kann auf verschiedene Weise zur     Bestini-          mung    des Phasenwinkels von Netzwerken  herangezogen werden, wie an folgenden Bei  spielen erläutert wird.  



  In     Fig.   <B>7</B> sei     P,    ein Vierpol, dessen       Pha.senwinkel    zu bestimmen ist,     P"    ein sol  cher mit bekanntem Phasenmass. Die     Ein-          gangsklemmen        al,    bi     bezw.    a2,<B>b2</B> werden  von einer Stromquelle<B>8</B> mit konstanter be  kannter Spannung gespeist.

   An der Aus  gangsklemme von     P.,.    wird die Spannung     (91,     entnommen, und der     Gleichrichterbrücke    zu  geführt, an- der Ausgangsklemme von     P#,       wird     in    gleicher Weise     eb    entnommen. Da       P"    in diesem Falle als unveränderlich an  genommen ist, so ist für eine bestimmte  Klemmenspannung der     Stroniquelle   <B>S</B> der       Ausschla-    a des Instrumentes lediglich ab  hängig von dem Phasenwinkel von P,       "    da     e-b     mit P,1 und der     Messspannung    konstant ist.

    Das Instrument kann dann in Werten des  Phasenwinkels geeicht werden. Bei der Mes  sung wird entweder die Spannung auf diesen  Wert gebracht oder der Wert der Spannung  bei der     Ablesung        berücksicbtigt.     



  Will man bei der Messung von     df   <I>r</I><B>G</B>     rösse     der Spannung     Liriabliäiigig    sein, so     l#ann    eine  Anordnung gewählt werden, für die     Fig.   <B>8</B>  ein     Ausfübrungsbeispiel    gibt.

   P,1 ist hier ein  Vierpol mit einstellbarem Phasenwinkel.     lii     dieser Figur ist eine der zahlreichen Aus  führungsformen für einen solchen Vierpol  angedeutet. Ändert     man    zum Beispiel     inittelst     des Drehkondensators<B>C</B>     in        P#    die Phase  dieses Vierpols so lange, bis a ein Maximum  gleich  ist, so ist der Phasenwinkel von P,<B>1</B>  dem bekannten Phasenwinkel. von     _P".    Stellt  man dagegen<B>C</B> so ein,     dass    a     #   <B>0</B> ist, so  ist der Phasenwinkel von     P"    (im<B>90 0</B> von  dem bekannten Winkel von     P"    verschieden.  



  Wo es die Voraussetzungen gestatten,  kann die Änderung des Phasenwinkels von  P., anstatt durch Verändern einer oder meh  rerer Widerstandsgrössen des     Vierpoles    auch  durch Variieren der Frequenz der gemein  samen Stromquelle erreicht werden. In diesem  Falle     muss    der Phasenwinkel, von     P.    in dem  erforderlichen Bereich eindeutig von der Fre  quenz der angelegten Spannung abhängen.  Bei Null- oder Vollausgleich ergibt sieh dann  für diese Frequenz der     Pliasenwinkel    von P,  aus dem bekannten von     P".     



       Fig.   <B>9</B> zeigt als weiteres Beispiel die  Messung des Leistungsfaktors für einen Strom  verbraucher     V,    der von einer, Stromquelle<B>S</B>  mit konstanter Spannung gespeist wird.     Die     Spannung     eb    wird der Stromquelle über ge  eignete Übertragungsmittel oder, wie in der  Figur gezeichnet, direkt entnommen, während  <B>Eh</B> an einem im Stromkreis liegenden Wider  stand<B>B</B> abgenommen wird, dem durch den      Verbraucher     lessenden    Strom<B>J</B> nach Grösse  und Phase somit proportional ist.

   Da     eb    mit  der Klemmenspannung der Stromquelle kon  stant ist und die Anzeige von der Spannung       E],    sowieso unabhängig ist, so gibt das An  zeigeinstrument direkt den Leistungsfaktor  des Verbrauchers an.  



  Entnimmt man aber entgegen den Be  zeichnungen der     Fig.   <B>9</B>     (91,    an den Klemmen  <B>ei,</B>     di    und     eb    an c2,<B>d2,</B> so ist der Aus  schlag proportional I<B>-</B>     cos        #r.    Bei konstanter  Spannung stellt diese Anordnung ein Watt  meter hoher Empfindlichkeit für einen sehr  grossen Frequenzbereich dar. Ist die Span  nung nicht konstant, so ist es zweckmässig,  die Anordnung selbst zur Messung dieser  Spannung zu benutzen unter Abschaltung  der andern normalerweise wirkenden Span  nung, indem man die Brücke     züi    diesem  Zweck vorübergehend ganz oder teilweise  unsymmetrisch macht., z.

   B. durch Kurz  schliessung oder Abschalten des Detektors     Di.     



  Eine spezielle Anwendung findet die An  ordnung dort, wo der Phasenwinkel eines  Netzwerkes die Kenntnis einer andern Grösse  vermittelt, insbesondere bei Bestimmung der  Frequenz einer Wechselspannung.  



       Fig.   <B>10</B> stellt eine     Ausführungsforin    einer  entsprechenden Anordnung dar. Die beiden  Vierpole sind hier zu Zweipolen degeneriert,  wobei der eine aus einer Kapazität<B>C</B> und  einer Selbstinduktion     L    besteht, der andere  in diesem Beispiel aus dem     frequenzunab-          hängigen    Widerstand<B>B.</B> Die Spannungen  für die     Gleichrichterbrücke    werden den Zwei  polen, wie in der Figur gezeichnet,     entrioni-          men.    Soll die Frequenz der     Stroniquelle   <B>8</B>  ermittelt werden, so wird zum Beispiel<B>0</B> so  lange verändert, bis das Instrument Maximal  ausschlag zeigt.

   Die Phasenwinkel der beiden  Zweipole stimmen darin überein und aus der  Stellung des Drehkondensators<B>C,</B> der zweck  mässig im     Frequenzmass    geeicht wird, kann  die Frequenz ermittelt werden. Statt der in       Fig.   <B>10</B> verwendeten Zweipole können auch       Vierpole,    wie zum Beispiel in     Fig.   <B>8</B> dar  gestellt, verwendet werden. Es wird meist    günstiger sein, mit Nullausschlag zu arbeitet),  da dann die     Messgenauigkeit    grösser ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCh: Anordnung zur Messung von Wechsel- stronigrössen mittelst einer mit Gleichrichtern versehenen Brücke, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichrichter die Eigenschaft der Trockengleichrichter besitzen, nämlich<B>.</B> mit einer Kennlinie wirksam zu sein, deren kruminliniger Teil vernachlässigbar klein gegenüber dem geradlinigen Teil ist,
    wobei die Gleichrichter der Brücke von einer Hilfs spannung und einer gegen die Hilfsspannung kleinen Messspannung gespeist werden und die Hilfsspannung so gross gewählt ist, dass der von ihr überstrichene Kennlinienbereich als geradlinig anzusehen ist, so dass die von der Gleichrichteranordnung gelieferte Gleich spannung in weiten Grenzen unabhängig von der Amplitude der Hilfsspannung wirkt.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilisspannung und die Messspannung synchronen Strom quellen entnommen werden. 2. Anordnung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass als Messspan- nung die Anzeigespannung einer Wechsel- strombrücke dient und die Hilfsspannung, wie die Speisespannung für die Wechsel- strombrücke der gleichen Stromquelle entnommen sind.
    <B>3.</B> Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Diagonal- abzweig der Brücke eine Gleichstrom- anzeigevorriehtung angeordnet ist. 4# Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel.zur Phasen drehung der Hilfsspannung vorgesehen sind. <B>5.</B> Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Hilfsspan nung zwei um<B>90 '</B> verschiedene Phasen lagen vorgesehen sind.
    <B>6.</B> Anordnung nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die als Relais aus- gebildete Gleichstromanzeigevorrichtung eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ab- gleich der Messbrücke steuert.
    <B>7.</B> Anoranung nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass die als Relais ausgebildete Gleichstromanzeigevorrich- tung durch Steuerimpulse einen zu mes senden Widerstand mittelbar beeinflusst. <B>8.</B> Anordnung nach Unteransprüchen 2 Lind <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die als Gleichstrommessinstrument ausgebildete Anzeigevorrichtung unmittelbar die Ver stimmung der Messbrücke nach Grösse und Phase angibt.
    <B>9.</B> Anordnung nach Unteranspruch<B>1</B> zur Qualitätskontrolle von Werkstücken, be ruhend auf Messung elektrischer Eigen schaften der Werkstücke, insbesondere zur Fabrikationskontrolle von Gummi bahnen, gummierten Cordbahnen und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu prüfenden Werkstücke zwischen zwei Belegurigen eines Kondensators ein gelegt oder laufend durchgezogen werden, wobei der Kondensator in einer Wechsel- strommessbrücke liegt, deren Anzeige- spannung als Messspannung der Gleich- ricbterbrücke zugeführt wird.
    <B>10.</B> Anordnung nach Unteranspruch<B>9,</B> da durch gekennzeichnet, dass der im Dia- gonalzweig der Gleichrichterbrücke flie ssende Gleichstrom zur Anzeige der Ma terial- oder Ausmasseunterschiede des- zu prüfenden Werkstückes von einem Soll wert dient.
    <B>11.</B> Anordnung nach Unteranspruch<B>9,</B> da durch gekennzeichnet, dass im Diagonal- zweig der Gleichrichterbrücke eineRelais- anordnung liegt, die durch die Brücken ströme gesteuert derartige Änderungen der Betriebsverhältnisse, insbesondere der die Banddicke beeinflussenden Betriebs grössen bewirkt, dass der Sollwert des Werkstückes erreicht wird. 12.
    Anordnung nach Unteranspruch<B>9,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Pbasenlage zwijchen Eilfsspannung und Anzeigespannung der Messbrücke <B>je</B> nach der zu bestimmenden eharakterikiti- sehen Grösse des Werkstückes,<B>d.</B> h.
    einer Wirk- oder Blindgrösse, <B>,</B> gewählt ist. <B>13.</B> Anordnung nach Patentanspruch zur Frequenzanalyse, dadurch gekennzeichnet, dass als Messspannung die zu unter suchende Spannung und als Hilfsspan nung eine in der Frequenz stetig verän derbare Suchspannung der Gleichrichter- brücke zugeführt ist. 14.
    Anordnung nach Unteranspruch<B>13,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Einstell dauer des Anzeigeinstrumentes der Gleich- richterbrücke hinreichend gross gewählt ist, um Schwingungen oberhalb einer gewissen Frequenz unwirksam zu machen. <B>15.</B> Anordnung nach Unteranspruch<B>13,</B> ge kennzeichnet durch Mittel, um die Fre quenz der Suchspannung bis zur An zeige langsamer Schwebungen im Gleich strominstrument der Brücke stetig verän dern zu können, wobei sich die Ampli tude der Teilschwingung aus dem<B>je-</B> weiligen Maximalausschlag und die Fre quenz aus der bekannten Suchfrequenz bei verschwindender Schwebungsfrequenz ergibt.
    <B>16.</B> Anordnung nach Unteranspruch<B>13,</B> da durch gekennzeichnet, dass zur Kontrolle ein Zweig der Brücke abgeschaltet oder teilweise unwirksam gemacht werden kann. <B>17.</B> Anordnung nach Patentanspruch, insbe sondere zum Phasenvergleich zweier Netz werke, z. B. Vierpole, dadureh gekenn zeichnet, dass die Eingangsseiten der Netzwerke von einer gemeinsamen Strom quelle gespeist werden, während von den Ausgängen die beiden Spannungen zur Speisung der Gleichrichterbrücke ent nommen werden, wobei der Ausschlag des Anzeigeinstrumentes ein Mass für den Unterschied des Phasenwinkels der beiden Netzwerke bildet.
    <B>18.</B> Anordnung nach Unteranspruch<B>17,</B> da durch gekeiinnzeichnet, dass eins der bei den Netzwerke mit einstellbarem Phasen winkel ausgerüstet ist. <B>19.</B> Anordnung nach Unteranspruch<B>18,</B> zur Bestimmung der Differenz des Phasen winkels zweier Netzwerke, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Phase des veränderlichen Netz werkes so einzustellen, dass die beiden den Netzwerken entnominenen Spannun gen eine Phasenverschiebung von<B>0</B> oder <B>900</B> aufweisen, denen Maximal- bezw. Nullausschlag des Instruinentes ent sprechen. 20.
    Anordnung nachPatentanspruch zur Be stimmung der Frequenz einer Spannung durch -Phasenvergleich zweier Netzwerke, dadurch gekennzeichnet, dass die Span nung, deren Frequenz bestimmt wer den soll, als Stromquelle an zwei in Reihe geschaltete Netzwerhe gelegt wird, während die Spannung jedes Netzwerkes zur Speisung der Gleichrichterbrücke entnommen wird, wobei der Ausschlag des Anzeigeinstrumentes ein Mass für die Frequenz der Spannung bildet.
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