CH150370A - Verfahren zur Herstellung von Doppelwänden durch Schweissen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Doppelwänden durch Schweissen.

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CH150370A
CH150370A CH150370DA CH150370A CH 150370 A CH150370 A CH 150370A CH 150370D A CH150370D A CH 150370DA CH 150370 A CH150370 A CH 150370A
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plate
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Samesreuther Richard
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Samesreuther Richard
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Description


  Verfuhren zur Herstellung von Doppelwänden durch Schweissen.    Bei der Herstellung von Doppelwänden,  zum Beispiel von Trockenplatten für Vakuum  schränke, wurden bisher zwei Blechplatten,  die eben oder leicht gewölbt sein können,  mittelst in bestimmten Abständen angeord  neten Stehbolzen miteinander     verbunden    unter  Einfügung von Unterteilungsleisten, die von  den Stehbolzen     miterfasst    werden. - Die Steh  bolzen werden meist mit Gewinde versehen  und ausserdem vernietet. Bei schwächeren  Blechen benutzt man einfache Nietverbindun  gen unter Einfügung von Distanzeisen. Der  Raum zwischen den Platten wird durch die  Unterteilungsleisten, beziehungsweise die Di  stanzeisen in Abteilungen unterteilt, so dass dem  Dampfoder dem heissen Wasser ein bestimm  ter Weg vorgeschrieben wird.  



  Die bisher bekannten Ausführungsformen  haben den Nachteil, dass die mechanischen       Verbindungsstellen    durch Wärmespannung  und     Korrosionen    undicht werden und dass  Wasser in das zu trocknende Gut oder in  die zu verdampfende Schmelze gelangt. Dies    kann zu Reaktionen führen, die das Produkt  unbrauchbar machen.  



  Diese Mängel werden erfindungsgemäss  dadurch beseitigt, dass die Aussenplatte Aus  beulungen erhält, deren Tiefe dem Abstand  entspricht, in dem die Innenplatte von der  Aussenplatte gehalten werden soll, und dass  durch in den Ausbeulungen angebrachte       Durchbrechungen    hindurch die Innenplatte  mit der Aussenplatte durch     Schweissen    ver  bunden wird.  



  Man kann dabei mit Vorteil als Schweiss  zusatzmaterial ein Material benutzen, welches  einen niedrigeren Schmelzpunkt besitzt als  das Material der zu verbindenden Platten,  wobei die mechanischen Eigenschaften mög  lichst gleichwertig sein können. Bestehen zum  Beispiel die beiden Platten aus     Flusseisen,     so kann man als     Sebweisszusatzmaterial    eine  Kupfer- Nickellegierung verwenden, die bei       30-40'/o    Nickelgehalt und geringem Man  gan- und Eisengehalt eine Festigkeit von  etwa 42 kg pro mm' bei einer Dehnung von  rund     340o    besitzt.

   Der Schmelzpunkt     dieser         Legierung liegt bei zirka 1250  C, während       Flusseisen    einen     Schmelzpunkt    von rund I500   C besitzt. Die Differenz der     Schmelzpunkte     der beiden Metalle verhindert ein Verziehen  der zu     verschweisserrden    Platten. Da zum  Beispiel bei einer     Lichtbogenschweissung    nur  die obere Haut     angeschmolzen    wird und nur  eine Temperatur von<B>13000</B> erhält, ist eine  Überhitzung der aufzuschweissenden Platte  ausgeschlossen und daher--     auch    ein Verziehen  derselben unmöglich.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt beispiels  weise einen Schnitt durch eine Verbindungs  stelle einer nach dem Verfahren hergestellten  Doppelwand dar.  



  Die Platte A stellt die innere,     uridurch-          brochene    Platte dar. Die äussere Platte B  ist bei D ausgebeult und mit einer Bohrung  versehen, deren Durchmesser     E    so gross ist,  wie der     errechnete-        Stehbolzendurchmesser     sein müsste. Die     Verbindung    beider Platten  ist nun durch eine. Speziallegierung der oben  näher     beschriebenen    Art hergestellt, indem  die Bohrung mit dem Schweissmaterial ans  gefülltist, welches den Rand der Bohrurig  noch überragt und zweckmässig in einer einem       Nietkopf    angeglichenen Form ausgeführt wird.

    Die Platten     9.    und     B    können eben oder ge  wölbt sein'.  



  Die Ausbeulung D kann beliebig geformt  sein. Vorteilhaft sind sie derart ausgeführt,  dass sie genügend widerstandsfähig ist .und  gewisse Spannungen     aufnehmen    kann.  



  Die Vorteile des beschriebenen Verfahrens  liegen in der erheblichen Materialersparnis,  infolge des Wegfalls von Distanzeisen und  Stehbolzen. Die     Rät-der    der Platteis     können     abgebogen- und einfach verschweisst werden.  



  Der     Zu,arnmenbau    der Platten wird da  durch erleichtert, dass nur eine der beiden  Platten     mit.        Löcherri    versehen werden muss  und dass die     Sc:liweissung    an der Stelle er=  folgen     kann,    an der die     Durchbrechung        vor-          handen    ist.

   Dadurch werden alle     Passarbeiten          zwischen    den beiden Platten, die     früher.-bei     den     Bohrungen    der . beiden Platten erforder  lich, waren, vermieden und vor allen -Dingen  die bei der Verbindung der Platten     @sgiast       infolge der     Bohrungsdifferenzen    entstehenden  Eigenspannungen vollkommen vermieden. Ein  weiterer Vorteil des Verfahrens besteht noch  darin, dass die innere Platte nicht durchlocht  wird und nach dem Reaktionsraum zu nirgends  durchbrochen ist, so dass infolgedessen die       Walzhaut    bestehen bleibt. Daher können     edel-          plattierte    Platten verwendet werden.

   Die edel  plattierte Seite wird durch die     Schweissung     chemisch nicht verändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Doppel wänden durch Schweissen einer Innenplatte an eine Aussenplatte, dadurch . gekenn zeichnet, dass die Aussenplatte mit Aus- beulunga=.n versehen wird, deren Tiefe dem Abstand entspricht, in dem die Innen platte von der Aussenplatte gehalten wer den soll, und dass durch in den Ausbeu lungen angebrachte Durchbrechüngeu hin durch die Innenplatte mit der Aussenplatte durch Schweissen verbunden wird.
    IL Doppelwand, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Wandungs- platte mit Ausbeulungen versehen ist; deren Tiefe dem Abstand der beiden die Doppelwand bildenden Platten entspricht, und dass die Verbindung der beiden Plat ten durch an den Ausbeulunggsstellen an gebrachte Durchbrechungen hindurch mit- telst Verschweissung hergestellt ist. UNTERANSPRüCHE: 7.
    Doppelwand nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Schweiss zusatzmaterial einen niedrigeren Schmelz punkt, aber ungefähr die gleichen mecha nischen Eigenschaften wie das Material der Platten besitzt. 2. Doppelwand nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Platten eben sind. 3. Doppelwand nach Patentanspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Platten gewölbt sind.
CH150370D 1929-10-08 1930-10-01 Verfahren zur Herstellung von Doppelwänden durch Schweissen. CH150370A (de)

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CH150370A true CH150370A (de) 1931-10-31

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CH150370D CH150370A (de) 1929-10-08 1930-10-01 Verfahren zur Herstellung von Doppelwänden durch Schweissen.

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CH (1) CH150370A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105672B (de) * 1958-07-26 1961-04-27 Nordstroems Linbanor Ab Kompensationseinrichtung fuer Waermedehnungen bei Behaeltern mit loser Blechauskleidung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105672B (de) * 1958-07-26 1961-04-27 Nordstroems Linbanor Ab Kompensationseinrichtung fuer Waermedehnungen bei Behaeltern mit loser Blechauskleidung

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