CH150400A - Einrichtung zum Steuern der Ventile von Kraft-, insbesondere Brennkraftmaschinen mittelst einer Druckflüssigkeit. - Google Patents

Einrichtung zum Steuern der Ventile von Kraft-, insbesondere Brennkraftmaschinen mittelst einer Druckflüssigkeit.

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CH150400A
CH150400A CH150400DA CH150400A CH 150400 A CH150400 A CH 150400A CH 150400D A CH150400D A CH 150400DA CH 150400 A CH150400 A CH 150400A
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Alexander Dr Mayer
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Alexander Dr Mayer
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  Einrichtung zum Steuern der Ventile von Kraft-, insbesondere     Brennkraftmaschinen     mittelst einer Druckflüssigkeit.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  bildet eine Einrichtung zum Steuern der Ven  tile von Kraft-, insbesondere     .Brennkraftma-          schinen    mittelst einer Druckflüssigkeit, die  zwischen zwei Kolben liegt, von denen einer  durch einen Steuernocken betätigt wird, wäh  rend der andere auf das Ventil wirkt. Bei  dieser Einrichtung ist die Druckflüssigkeits  menge in der Druckrohrleitung zwischen den  beiden Kolben während des     Öffnens    und  Schliessens des Ventils konstant.

   Die Druck  rohrleitung steht mit einem mit einer Pumpe       versehenen,        Nachfüllbehälter    in Verbindung,  damit die Menge der Druckflüssigkeit in der  Druckrohrleitung vergrössert werden kann.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigen       Fig.    1 und 2 je einen Aufriss einer     Brenn-          kraftmaschine    mit der Steuerung gemäss der  Erfindung, und       Fig.    3 eine Detailvariante..    In     Fig.    1 besitzt der Zylinder 1 der     Brenn-          kraftmaschine    einen     Eimass    2 und einen Aus  puff 3, die durch Ventile 4 gesteuert sind.  Die Ventilköpfe sind durch Deckel 5 ver  schlossen, in denen Kolben 6 verschiebbar  gelagert sind, die auf die Stangen der unter  Federdruck stehenden Ventile wirken.

   In  jeden Deckel 5 ist eine Rohrleitung 7 einge  führt, die ein Manometer 8 und ein Entlüf  tungsventil 9 aufweist. Das andere Ende der  Rohrleitung 7 ist an einen Steuerzylinder 13  angeschlossen, der in ein     Vorbaugehäuse    10  des Kurbelkastens eingesetzt ist. Dieses ent  hält' die Steuernocken 11, welche mittelst  Zahnrädern von der Kurbelwelle 12 aus an  getrieben werden. In jedem     Steuerzylinder    13  ist ein     Kolben    14 eingebaut, der von einer  Feder 16 mit einer Laufrolle 15 an einen  der Steuernocken 11 gepresst wird.  



  Die Druckrohrleitungen 7 für jedes     Ven-          tit    stehen miteinander durch eine Rohrleitung  17 in Verbindung, die mit     Dreiwegbahnen    18      ausgestattet ist. An die Rohrleitung 17 ist  über ein     Rückschlagventil    19 eine Füllrohr  leitung 20 angeschlossen, die mit einem ab  schliessbaren Flüssigkeitsbehälter 21 in Ver  bindung steht, der durch eine Luftpumpe 22  unter Druck gesetzt werden kann, damit  Flüssigkeit durch entsprechende Einstellung  der Bahnen 18 in die eine öder die andere  der Leitungen 7     eingepresst    werden kann, bis  dort der zum Betriebe notwendige am Mano  meter 8 ablesbare Druck erreicht ist.

   Ist der  Druck zu hoch geworden, so kann er dadurch  herabgesetzt werden, dass durch Umschal  tung des Hahnes 18 eine entsprechende  Menge durch einem     Auslassstutzen    abgelas  sen wird.  



  Bei richtiger Füllung der Druckrohrlei  tungen 7 mit Flüssigkeit vollzieht sich der  Steuerungsvorgang durch die Flüssigkeitssäule  vom Steuernocken zum Ventile in folgender  Weise: Schiebt der     Steuernocken    11 den Kol  ben 14 hoch, so drückt dieser auf die Flüs  sigkeitssäule in der Druckrohrleitung 7 und  diese schiebt ihrerseits den Kolben 6 im Ven  tildeckel 5 vor, so dass sich das Ventil 4 ent  gegen dem Drucke seiner Schliessfeder öffnet.

    Weicht der untere Kolben 14 dem Steuer  nocken 11 folgend zurück, so lässt der Flüs  sigkeitsdruck nach und die Schliessfeder des  Ventils schliesst das letztere, wobei gleichzei  tig der Kolben 6 in seine Ausgangsstellung  zurückgeführt wird, dabei die Flüssigkeits  säule     zurückdrängt    und die Feder 16 beim  Anpressen der Rolle 15 des Kolbens 14 an  den Steuernocken 11 unterstützt. Wenn die  Ventilfeder stark genug ist, kann die Feder  16 fehlen.

   Als     Steuerungs-    oder Druckflüssig  keit wird vorzugsweise Öl angewendet, das  im Gebrauch äusserst sparsam ist, zumal wenn  die Kolben derart ausgebildet sind, dass sie  selbst dichtend wirken, so dass nur ein äu  sserst     geringer:,    kaum beachtenswerter Verlust  an Druckflüssigkeit eintritt, der aber, wenn  er sich nach längerem Betriebe doch bemerk  bar macht, durch Nachfüllung aus dem Be  hälter 21 durch Betätigung der Pumpe 22  rasch ersetzt werden kann. Die     Druckrohr-          eitungen    zu den Ventilen können auch     un@       abhängig voneinander an den Flüssigkeitsbe  hälter 21 angeschlossen sein.  



  Nach     Fig.    2 ist im Behälter 21 mit einer  mittelst des     Schraubstöpsels    abschliessbaren  Füllöffnung eine Flüssigkeitspumpe vorgese  hen, deren Kolben 22 die Flüssigkeit     beirr>     Hochziehen zunächst durch ein Saugventil 23  in den Pumpenzylinder 22' einsaugt und dann  beim Niederdrücken über ein     Rückschlagven-          til    1.9' in die Füllrohrleitung 20 presst.  



       Fig.    3 zeigt eine in den Ölraum o eines  abgeteilten     Betriebstofftankes    T eingebaute  Druckpumpe, welcher Tank T in dem Behäl  terraume b den     Brennstoff    für die Kraftma  schine enthält. Auch hier hat der Pumpen  zylinder 22' ein Saugventil 23 und ein       Rückschlagventil    19'.  



  Auf den Kolben 22 wirkt eine Druckfeder  24, welche sich beim Hochziehen des Kolbens  spannt und nachher die durch den Stutzen  23 in den Zylinder 22' eingesaugte Flüssig  keit in die Füllrohrleitung 20 und die nicht  gezeichnete     Verbindungsleitung    17 der Druck  rohre 7 presst, wobei sich die Feder allmäh  lich wieder entspannt und den Kolben dabei  nach abwärts drückt. Hier wird der Kolben  nur hochgezogen und die Druckfeder drückt  die Flüssigkeit in die Füllrohrleitung 20, so  dass die Druckrohrleitungen automatisch und  für längere Zeit mit Druckflüssigkeit     nach-          gespiesen    werden.

   Der Pumpenzylinder 22'  ist versenkt in einer Vertiefung 25 des     Tan-          kes    T angeordnet, damit die Kolbenstange  beim Hochziehen des Kolbens 22 nicht zu  weit über den Tank vorsteht.  



       Mittelst    der beschriebenen Steuerungsein  richtung wird bei einfachster Ausbildung,  wie dies insbesondere für schnellaufende Fahr  zeugmotoren Voraussetzung ist, eine einwand  freie Steuerung erreicht. Irgendwelche     Ab-          oder    Umleitungen der     Druckflüssigkeitssäule     findet nicht statt. Tritt nach längerer Betriebs  dauer ein Flüssigkeitsverlust auf, so macht  er sich durch die Arbeitsweise der Ventile  bemerkbar und ist die Möglichkeit vorhanden  neue Druckflüssigkeit aus dem     Nachfüllbehäl-          ter    mittelst der Pumpe einzubringen, so dass      der Druck im Druckrohr wieder hergestellt  wird.  



  Diese beschriebene Steuerungseinrichtung  kann sowohl bei Zweitakt- als auch bei       Viertaktmaschinen    mit jeder Ventilanordnung  angewendet werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zum Steuern der Ventile von Kraft-, insbesondereBrennkraftmaschinen mit- telst einer Druckflüssigkeit, die zwischen zwei Kolben liegt, von denen einer durch einen Steuernocken betätigt wird, während der an dere auf das Ventil wirkt, dadurch gekenn zeichnet, dass die Druckflüssigkeitsmenge in der Druckrohrleitung zwischen den beiden Kolben während des Offnens und Schliessens des Ventiles konstant ist und dass diese Druckrohrleitung mit einem mit einer Pumpe versehenen Nachfüllbehälter in Verbindung steht,
    damit die Menge der Druckflüssigkeit in der Druckrohrleitung vergrössert werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Ventil der Maschine eine besondere Druckrohrleitung angeordnet ist und dass diese Druckrohr leitung über eine mit EIahnen versehene Rohrleitung (17) miteinander in Verbin dung stehen, welche über eine mit Ventil ausgerüstete Zuführungsleitung (20) mit dem Nachfüllbehälter verbunden ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe in den Nachfüllbehälter ein gebaut ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Pumpe auf der Zu führungsleitung (20) sitzt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und LTn- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe in eine Ölkamrner (o) des Brennstofftanks der Maschine eingebaut ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (24) auf den Kolben der Pumpe drückt, welche beim Hochziehen des Kol bens gespannt wird und den letztern all mählich nach abwärts drückt, so dass der Kolben die Druckflüssigkeit automatisch durch die Füllrohrleitung (20) in die Druckrohrleitungen (7) presst, damit dort der zum Betriebe erforderliche Druck auf recht erhalten wird. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Pumpe in einer Vertie fung (25) des Tanks (T) liegt, so dass die Kolbenstange bei hochgezogenem Kolben (22) nicht in ihrer ganzen Länge über den Tank vorsteht.
CH150400D 1929-05-30 1930-05-28 Einrichtung zum Steuern der Ventile von Kraft-, insbesondere Brennkraftmaschinen mittelst einer Druckflüssigkeit. CH150400A (de)

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CH150400D CH150400A (de) 1929-05-30 1930-05-28 Einrichtung zum Steuern der Ventile von Kraft-, insbesondere Brennkraftmaschinen mittelst einer Druckflüssigkeit.

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