CH150472A - Vorrichtung zur Abgabe von Dampf für Schwitzbäder. - Google Patents

Vorrichtung zur Abgabe von Dampf für Schwitzbäder.

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CH150472A
CH150472A CH150472DA CH150472A CH 150472 A CH150472 A CH 150472A CH 150472D A CH150472D A CH 150472DA CH 150472 A CH150472 A CH 150472A
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CH
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steam
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pipes
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Diena Jacopo
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Diena Jacopo
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    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/06Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
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Description


      Vorrichtung    zur Abgabe von Dampf     fier        Seliwltzbäder.       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zur Abgabe von Dampf für Schwitzbäder,  bestehend aus einem Wassererhitzer und  einer Dampfableitung, welche Vorrich  tung sich in ihrer     Neuheit    dadurch kenn  zeichnet, dass die Dampfableitung über meh  rere dünnwandige, in ihrer ganzen Länge  denselben     Querschnitt    aufweisende Rohre er  folgt, die bei ihrem Austritt zunächst parallel  zum der Reizquelle ausgesetzten Gefässboden  und alsdann parallel zur     Gefässseitenwandung     nach oben verlaufen, wobei diese Rohre teils  eine Schleife, teils keine solche enthalten,

    so dass diese     Ausström-        bezw.        Dampfüber-          hitzerröhren    verschiedene Länge aufweisen.  



  Auf der ein Ausführungsbeispiel des Er  findungsgegenstandes     betreffenden    Zeichnung  bedeutet:       Fig.    1 den senkrechten Längsschnitt durch  die Vorrichtung zum Kochen des Wassers  und Überhitzen des Dampfes,       Fig.    2 ist der zugehörige Grundriss;       Fig.    3 zeigt ein Anwendungsbeispiel der  Vorrichtung und ist ein     Querschnitt    durch  die Hülle zur Aufnahme der badenden Person;         Fig.    4 zeigt einen Einzelteil der Hülle.  Die gezeichnete Vorrichtung besteht     arrs     einem Wasserbehälter 1 auf Füssen 2, die  am Sockel 3 befestigt sind, der die Heiz  vorrichtung 4 enthält.

   Der Wasserbehälter  wird mittelst eines mit loser Reibung auf  gesetzten Deckels 5 geschlossen, so dass der  erzeugte Dampf nicht entweichen kann. Auf  dem Boden des Wasserbehälters ist ein Rohr  mantel 6     aufgesetzt,    welcher die     Darnpfab-          zagsrobre    7, 8, 9 beliebiger Anzahl vor der  Berührung mit dem Wasser schützt. Jedes  dieser Rohre kann mit einem     Abschlussorgan.     das nicht besonders dargestellt ist, versehen  sein. Diese     Einrichtung    dient zur     Ternpe-          raturregelung    des     ausströmenden        Dampfes,     wie das noch weiter unten erklärt werden  soll.

   Die     Dampfausströmrohre    7, 8, 9 durch  dringen den Boden des Wasserbehälters, in  den sie dicht eingelassen sind. Der wage  rechte Arm 10 des Rohres 7 zum Beispiel  geht gerade gestreckt nach vorn     (Fig.    2)  am Behälterboden entlang und wird durch  die     Heizvorrichtung    4 erhitzt. Die Rohr  zweige der Rohre 8 und 9 bilden dagegen      unterhalb des     Wasserbebälterbodens    je eine  wagerecht liegende Schleife 11. Alle drei  Rohre werden bei 12 winklig nach oben  umgebogen und münden oberhalb des     Dek-          kels    5 innerhalb eines übergestülpten Rohres  13. Die     Ausmündung    ist mit 15 bezeichnet.

    Im     Wasserbehälterinnern    sind Tragringe 13'  zum Einhängen für die Reagenzgläser 14  vorgesehen. Die Ringe 13' können zum Bei  spiel am Rohrmantel 6 befestigt sein. Diese       Reagenzgläschen    werden mit den zu ver  dampfenden Medikamenten oder andern Sub  stanzen gefüllt.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  nachstehende: Das durch die     Wärmequelle4     erhitzte Wasser im Behälter 1 wird ver  dampft und strömt über die Rohre 7, 8, 9  nach aussen. Hierbei wird der Dampf unter  halb des Behälterbodens zufolge der hohen  Erhitzung der dort liegenden Rohrarme ge  trocknet und hochgradig überhitzt, und zwar  nach dem blossen Kontaktsystem. Der bei  15 ausströmende Dampf besitzt ungefähr  eine Temperatur von 250   C. Schliesst man  das Absperrorgan des kürzesten Rohres 7  zum Beispiel, so strömt der Dampf nur durch  die beiden seitlichen Rohre 8 und 9, deren  Länge durch die gebildete Schleife 11     gröger     ist. Auf diesem verlängerten Wege wird, der  Dampf hochgradiger erhitzt und strömt mit  ca. 300   C bei 15 aus.

   Schliesst man das  Absperrorgan eines dieser Rohre 8 und 9 und  öffnet jenes des kürzesten Rohres 7, so än  dert man die Dampftemperatur nochmals,  denn sie erreicht jetzt nach praktischen Ver  suchen .nur noch 200   C bei der     Öffnung    15.  Man hat es also in der Hand, die Dampf  temperatur im Rohre.13 nach Belieben zu  regeln.  



  Die in 14 enthaltenen Medikamente     usw.     werden ebenfalls verdampft, mischen sich  mit dem Wasserdampf und werden in den  Rebren 7, 8 und 9 derselben Einwirkung  der Flamme unterworfen.  



  Beim Ausströmen aus der Öffnung 15  mischt sich der überhitzte trockene Dampf  mit der von unten in das Rohr 13 einströ  menden Heissluft.    Dieser trockenen überhitzten Dampf ent  wickelnde Apparat wird in irgend einer Hülle,  welche die badende Person aufnimmt, auf  gestellt. Die in     Fig.    3 dargestellte Hülle  hat ungefähr dreieckigen Querschnitt. Die  Hülle könnte aber auch andere Querschnitts  formen besitzen; zwei weitere Formen sind       beispielsweise    punktiert     bez%v.    strichpunktiert  in     Fig.    3 angedeutet. Die Person ist mit 17,  die Hülle mit 16 und die     Dampferzeugungs-          vorrichtung    mit 18 bezeichnet.

   Selbstver  ständlich könnte die Vorrichtung auch ausser  halb der Hülle stehen, was natürlich eine  besondere Dampfzuleitung erfordern würde.  Die Badezelle besitzt gemäss     Fig.    4 noch  einen besonderen Aufsatz 19, welcher den  Hals und den untern Teil des Kopfes der  badenden Person umfasst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Abgabe von Dampf für Schwitzbäder, bestehend aus einem Wasser erhitzer und einer Dampfableitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfableitung vom Wasserbehälter aus, zwecks Überhitzung über mehrere dürrnwandige, in ihrer ganzen Länge denselben Querschnitt aufweisende Rohre (7, 8, 9) erfolgt, die bei ihrem Austritt am Boden des Wasserbehälters zunächst parallel zum der Heizquelle ausgesetzten Gefässboden und alsdann parallel zur Gefässseitenwandung nach oben verlaufen, wobei diese Rohre teils eine Schleife (11) teils keine solche enthal ten,
    so dass diese Ausström- bezw. Dampf- überhitzerröhrenverschiedeneLängeaufweisen. UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfüberbitzer- bezw. Ausströmrohre mit je einer Absperr vorrichtung versehen sind, während ihre im Wasserbehälter liegenden Enden durch einen Mantel (6) vor der Berührung mit dem Was ser geschützt sind.
CH150472D 1929-05-18 1930-05-14 Vorrichtung zur Abgabe von Dampf für Schwitzbäder. CH150472A (de)

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FR1278001A (fr) * 1960-10-10 1961-12-08 Dispositif pour introduire et faire circuler un gaz sous pression à l'intérieur d'une enceinte

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DK46214C (da) 1932-09-19
US1822615A (en) 1931-09-08
AT123557B (de) 1931-06-25

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