CH150483A - Einrichtung in Fernsprechanlagen zum Ausgleich von Spannungsschwankungen in Stromkreisen mit variierender Strombelastung. - Google Patents

Einrichtung in Fernsprechanlagen zum Ausgleich von Spannungsschwankungen in Stromkreisen mit variierender Strombelastung.

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CH150483A
CH150483A CH150483DA CH150483A CH 150483 A CH150483 A CH 150483A CH 150483D A CH150483D A CH 150483DA CH 150483 A CH150483 A CH 150483A
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Telefonaktiebolaget L Ericsson
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Ericsson Telefon Ab L M
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  Einrichtung in Fernsprechanlagen zum Ausgleich von     Spannungsschwankungen     in Stromkreisen mit variierender Strombelastung.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Ein  richtung in     Fernsprechanlagen,    bei welchen  zwischen der Zentralbatterie und den Speise  spulen in den     SprecIrleitungen    ein Schalt  relais eingeschaltet ist, welches auf jeden An  ruf anspricht. Das Schaltrelais kann zum  Beispiel bei     Fernsprechanlagen    mit Wähler  betrieb dazu benutzt sein, um einen     zum    An  trieb der Wähler vorgesehenen, normal still  stehenden Antriebsmotor in Bewegung zu  setzen.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeich  net,     dass    dem Relais ein Schaltelement paral  lel geschaltet ist, dessen Widerstand in<B>Ab-</B>  hängigkeit des durch dasselbe fliessenden  Stromes in solcher Weise     veränderlie          dass    derselbe     bei-waeUseuü-e-r-er-omstärke        ab-          -nim-mt-ünd    bei abnehmender Stromstärke  wächst.  



  Das Schaltelement kann aus einer Vor  richtung mit elektrischer Ventilwirkung,  zum Beispiel einem     Gleichricliter,    einer Ent-         ladungsröhre    oder dergleichen bestehen.     Da--          selbe    kann auch aus einem Stoff mit nega  tivem Temperaturkoeffizienten bestehen, das  heisst aus einem Stoff, dessen elektrischer  Widerstand unter Einwirkung der erzeugten  Stromwärme mit wachsender Stromstärke ab  nimmt und mit abnehmender Stromstärke  wächst.

   Vorzugsweise kann ein     sogenannter     Trockengleichrichter vorgesehen sein, der aus  einer Anzahl aufeinander gelegter Metall  platten, beispielsweise Kupferplatten besteht,  die auf der einen Seite mit einer Schicht von       Kupferoxydul    überzogen sind.  



  Die Erfindung soll anhand der beigefüg  ten-<B>_</B>     Zpiehnung--        nalier   <B>-</B>     be,#,chrieben        wercIon          -Fig.   <B>1</B> zeigt- einen Teil eines Schemas einer  Ausführungsform einer Anlage nach der Er  findung;     Fig.    2 und<B>3</B> sind Diagramme, die  zur Erläuterung der Wirkungsweise der Ein  richtung nach der Erfindung dienen.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt gewisse Stromkreise einer  Fernsprechanlage mit einem zwischen der,      Zentralbatterie und den Sprechleitungen ein  geschalteten Relais, welches bei Anruf be  tätigt wird und eine für alle Anrufe gemein  same     Schaltungsfunktion    ausführt. In dem       auf    der Zeichnung dargestellten Beispiel ist  ein solches Relais<B>1</B> in den einen Leitungs  zweig der von der     Zentralbafterie    2 ausgehen  den Speiseleitung<B>3</B> eingeschaltet, an welche  Speiseleitung die verschiedenen Sprechleitun  gen in bekannter Weise über Speisespulen  angeschlossen sind.

   Das Relais hat hier die  Aufgabe, bei Anruf den Stromkreis eines  Motors 4 zu schliessen, welcher Motor     bei-          jp#,ielsweise    zum Antrieb von Wählern oder  andern maschinellen Einrichtungsteilen die  nen kann, und welcher normalerweise     aus-          (geschaltet    ist, aber bei ankommendem Anruf  in Bewegung gesetzt wird. Sobald infolge  eines Anrufes der Batterie 2 Strom entnom  men wird, tritt das Relais<B>1</B> in Tätigkeit und  schliesst an seinem Kontakt<B>5</B>     den    Stromkreis  für den Motor 4.

   Das Relais<B>1</B>     muss    folglich  so     empfindlieli    sein,     dass    es durch den durch  einen einzigen Anruf erzeugten Strom be  tätigt wird. Das Relais<B>1</B>     muss    ausserdem der  art beschaffen sein,     dass    der     Spannungsabfall     in der Wicklung desselben bei maximaler Be  lastung einen nicht allzu hohen Wert erhält,  und zwar     zweckmässigerweise    nicht über  <B>0,5</B> Volt, damit Mithören vermieden wird.

    Durch Einschaltung eines     GleichrieUters   <B>6</B>  oder dergleichen parallel zum Relais<B>1</B> kann  das Relais nach der Erfindung sehr empfind  lich gemacht werden, und zugleich kann der  Spannungsabfall in der Wicklung bei maxi  maler Belastung der Leitung auf einen nie  drigen Wert gehalten werden.    Ein nach     Fig.   <B>1</B> angeordnetes Relais kann  auch mit Vorteil zum Ein- und Ausschalten  <U>eine,- !Laden</U>     eiper     Batterie 2 verwendet werden, in dem     Full,          dass    die Ladung nur während des Gespräches  stattfinden soll.

           Fig.    2 ist ein Diagramm und zeigt Kur  ven, die bei Messungen in einer Anlage nach       fler    Anordnung nach     Fig.   <B>1</B> erhalten worden  sind.- Die Messungen sind<U>bei</U> Stromstärken    bis zu<B>9</B>     Ampäre    in der Leitung<B>3</B> gemacht  worden. Die K     urve   <B>7</B> stellt den Verlauf des  Gesamtwiderstandes des Relais<B>1</B> und des  damit parallelgeschalteten Gleichrichters     ('   <B>)</B>  in Abhängigkeit des Leitungsstromes i dar.  während die Kurve<B>8</B> den entsprechenden  Verlauf des Spannungsabfalles zeigt.

   Bei  <B>9</B>     Amp6re    beträgt der Spannungsabfall<B>0,52</B>  Volt, während bei<B>0,5</B>     AmpAre    der Span  nungsabfall     0,25    Volt beträgt. Die Gerade<B>9</B>       2,.cigt    zum Vergleich den Spannungsabfall bei       konsta-iitem.    Widerstand, und es geht hervor.       dass    der Spannungsabfall bei<B>0,5</B>     Ampke    nur  ungefähr<B>0,03</B> Volt beträgt und also unge  fähr<B>8,5</B> Mal kleiner ist als bei Verwendung  eines     Gleichrichternebenschlusses.    Bei einer  Anordnung nach der Erfindung wird das  Relais folglich viel empfindlicher für kleine  Stromstärken.

      Eine Anordnung nach     Fig.   <B>1</B> ist ausser  dem sehr vorteilhaft mit     Rüeksicht    auf die       Mit,hörerscheinungen,    die bei     ZentralbatteriQ-          systemen    dadurch entstehen können,     dass    ein  Teil der Sprechströme trotz der Speisespulen  in die Batterie gelangen und dort Spannungs  schwankungen erzeugen können, die auf an  dere     Spreehstromkreise        ein-wirken    können.

    Hierbei hat man mit denjenigen durch eine  gewisse     Stromsehwankung   <B>A</B> I erzeugten  kleinen Spannungsschwankungen<B>A</B> V     züi     rechnen, die einem.     "Mithörwiderstand"     
EMI0002.0046  
       bezw.   
EMI0002.0048  
   entsprechen, dessen Grösse  durch die Neigung der Kurve<B>8</B> für den  Spannungsabfall bestimmt ist. Wie ersicht  lich, hat die genannte Kurve zum grössten  Teile eine kleinere Neigung als die Gerade<B>9,</B>  die den Spannungsabfall eines Relais mit  einem aus einem konstanten Widerstand be  stehenden     Nebensehluss    darstellt.

   Der     Mit-          hörwiderstand    ist folglich in entsprechen  dem Masse     kleiner.--Die        Kurvp,   <B>10</B> den       Mithörwiderstand   
EMI0002.0055  
   dar, der bedeutend  niedriger liegt als die Widerstandskurve<B>7</B>  und     züm    grösseren Teil niedrigere Werte hat  als der der Geraden<B>9</B> entsprechende Wider-      stand. Die betreffende Anordnung ergibt also  eine Reduzierung der von den Sprechströmen  verursachten     Spannungsscliwankungen    und  eine entsprechende Verbesserung in     bezug    auf  das Mithören.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt die Kurve für den Wider  stand     iv    eines aus Metallplatten zusammen  gesetzten     Trockengleichricliters    als Funktion  der aufgedrückten Spannung e. Hieraus geht  hervor,     dass    die Kurve nur für Spannungen  bestimmter Richtung das gewünschte Aus  sehen hat. Bei Stromkreisen, die Gleichstrom  führen, ist es darum wichtig,     dass    das     Gleich-          richterelement    beim Einschalten in richtiger  Weise im Verhältnis zur Stromrichtung ge  richtet wird.

   Ein     Gleichrichterelement    der  betreffenden Art ist folglich in der Weise  einzuschalten,     dass    der Strom in derjenigen  Richtung, in der der Widerstand am klein-.       sten    ist, durch das Element     hindurehgelit.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung in Fernsprechanlagen, wel che mit einem zwischen der Zentralbatterie und den Mikrophonspeisespulen der Sprech leitungen eingeschalteten, bei Anruf erregt-en Schaltrelais ausgerristet sind, zum Ausgleich von Spannungsschwankungen in Stromkrei sen mit variierender Strombelastung, da durch gekennzeichnet, dass dem genannten Relais' ein Schaltelement paralleIgeschaltel, ist, dessen Widerstand in Abhängig1:
    #eit des durch dasselbe fliessenden Stromes derart veränderlich ist, dass derselbe mit steigender Stromstärke abnimmt und mit abnehmender Stromstärke wächst. UNTERANSPRÜCIIE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sehaltele- ment aus einer Vorrichtung mit elektri scher Ventilwirkung besteht. 2. Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass das Schaltele ment aus einem aus Metallplatten zusarn- mengesetzten Trockengleichriehter <B>be-</B> steht.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patentansprueh, <B>da-</B> durch gekennzeichnet, dass das Schaltele ment aus einem Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten besteht.
CH150483D 1929-09-13 1930-09-09 Einrichtung in Fernsprechanlagen zum Ausgleich von Spannungsschwankungen in Stromkreisen mit variierender Strombelastung. CH150483A (de)

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CH150483D CH150483A (de) 1929-09-13 1930-09-09 Einrichtung in Fernsprechanlagen zum Ausgleich von Spannungsschwankungen in Stromkreisen mit variierender Strombelastung.

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