<B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr.<B>123303.</B> Federndes Kissen, insbesondere für mehrteilige Matratzen. Die Erfindung bezieht sich auf eine wei tere Ausbildung des im Hauptpatent ge schützten federnden, insbesondere füc mehr teilige Matratzen bestimmten Kissens, bei dein eine Mehrzahl von Schraubenfedern mit ihren Windungen ineinander greifen, wobei die Verbindungsstellen der Federenden ge genüber den von den Endwindungen gebil deten Auflageflächen für den Stoffüberzug versenkt angeordnet sind.
Bei dem im Hauptpatent dargestellten Aus führungsbeispiel sind die Enden zweier neben einander liegender Schraubenfedern lediglich durch hakenförmiges Umbiegen miteinander verbunden. Infolge dieser Ausbildung besteht die Gefahr, dass die hallenförmigen Enden sich bei Belastung der Federn voneinander lösen und ausser Eingriff kommen. Abgesehen von dem Verlust einer sicheren gegenseitigen Abstützung der Federn besteht hierbei der weitere Übelstand, dass die ausgehakten Enden leicht Beschädigungen am Kissenüberzug, unter Umständen sogar Verletzungen der das Kissen benutzenden Person hervorrufen kön nen.
Diese Nachteile sind in einfacher Weise durch die neuartige Ausbildung der Verbin dungsstelle vermieden, und zwar besteht das Neue gemäss vorliegender Zusatzerfindung darin, dass die Federenden als schrauben förmig geschlossene Augen ausgebildet sind und dass dabei die den Augen benachbarten Teile der Federwindungen sich überkreuzen: Vorteilhaft werden dabei die Augen mit ihren Ebenen im wesentlichen senkrecht zueinander angeordnet.
Durch die sich überkreuzenden Windungen wird eine bessere gegenseitige Abstützung der Federn ermöglicht. Dadurch, dass die Augen schraubenförmig geschlossen sind, wird ein weites Übereinanderliegen der Enden der Augen und in Verbindung mit deren Über kreuzanordnung senkrecht zur Auflagefläche des Kissens eine gegen Lösen weitestgehend gesicherte und dabei doch gelenkige Verbin dung der Federenden erreicht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- Beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht des Kissens mit teilweise weggeschnittenem Überzug, Fig, 2 zwei ineinandergreifende Federn in grösserem Massstabe, Fig. 3 die ineinandergreifenden Enden zweier Federn in noch stärker vergrössertem Massstabe.
Das federnde Kissen weist, wie an sich bekannt, eine Mehrzahl von Schraubenfedern c auf, die dicht nebeneinander liegen und mit ihren Windungen d ineinandergreifen. Je zwei dieser nebeneinander liegenden Schrau benfedern sind an ihrem obern und untern Ende miteinander verbunden, wobei die Ver bindungsstellen gegenüber den durch die Endwindungen gebildeten Endflächen ver senkt angeordnet sind, so dass sie mit dem Kissenüberzug nicht in Berührung kommen (Fig, 1).
Um eine vorteilhafte gegenseitige Abstützung der Federenden und zugleich eine zuverlässige Sicherung gegen etwaiges Lösen der Verbindungsstellen zu erreichen, sind nun die Federenden schraubenförmig gebögen und schmiegt sieh das freie Drahtschenkelende am Anfangsteil der Krümmung federnd an, so dass geschlossene Augen i gebildet sind. Die ineinandergreifenden Augen zweier Feder enden stehen mit ihren Ebenen im wesent lichen senkrecht zueinander und zur Auflage fläche<I>7c</I> des Kissens.
Die beim Einrollen der Augen i zwischen den übereinander liegenden Drahtteilen derselben verbleibenden Fugen der beiden Augen befinden sich also nicht in der gleichen Ebene, so dass bei Belastung der Federn eine etwaige Lösung oder ein Aussereingriffkommen der Augen, die sich gegenseitig abstützen, mit Sicherheit ver mieden ist. Die Ausbildung der Verbindungs stelle der Federenden ist ferner derart, dass die den Augen i benachbarten Teile der Win dungen sich überkreuzen, wodurch eine zu sätzliche gegenseitige Abstützung der Federn bewirkt wird.