CH150555A - Einrichtung an Strangpressen für keramische Massen zum Zuführen des Pressgutes. - Google Patents
Einrichtung an Strangpressen für keramische Massen zum Zuführen des Pressgutes.Info
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- B30B15/302—Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses
- B30B15/308—Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses in a continuous manner, e.g. for roller presses, screw extrusion presses
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Description
Einrichtung an Strangpressen keramische Nassen zum Zuführen des Pressgutes. Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Strangpressen für keramische Massen zum Zuführen des Pressgutes. Solche Strangpressen besitzen in der Regel eine För- derschnecke,
welcher das Gut 'einerseits mit oder ohne Einwirkung von Walzen zugeführt und aus der es anderseits durch die Schnecke selbst dem Presskopf zugeschoben wird. Der artige Strangpressen haben den Nachteil. dass die Förderung nicht einwandfrei erfolgt. Ist keine Walze oder nur eine einzige vor handen, so fällt das Mahlgut nur lose in den Schneckenzylinder, so dass die Weiterförde rung nicht gleichmässig vor sich geht. Bei zwei Walzen staut es sich oft auf den Wal zen, je nach dem Wassergehalt, und wird einmal zu rasch, einmal zu langsam ein gezogen. Auch der Versuch, statt Doppel walzen zwei gegenläufige Messerräder zu be nutzen, hatte keinen besseren Erfolg.
Ebenso erfolgt eine Stauung in den bisher ver- wandten Schnecken, namentlich dann, wenn der Austrittsquerschnitt des Schnecken gehäuses in Anpassung an die Art der her- zustellenden Ware verkleinert werden muss. weil in diesem Falle der Gegendruck am Mundstück der Presse grösser wird als der Vorschub der Schnecke.
Die Stauung des Mahlgutes bewirkt, dass es sich im Schnek- kenzylinder dreht und dass die Leistung der Presse wegen des unregelmässigen Austrittes des Tonstranges vermindert wird. Weitere Schäden erfahren das Mahlgut selbst und ebenso die Formlinge infolge der Erwär mung durch die Drehreibung; auch wird der Kraftbedarf unverhältnismässig hoch.
Die Erfindung bezweckt Vermeidung die ser Nachteile. Die Erfindung besteht darin. dass ein mit .einer Einführungswalze zusam menarbeitendes Messerrad über einer eingän gigen Förderschnecke angeordnet ist, welche vom Einführungsende bis um wenigstens die Höhe 'eines Umganges in das Innere des ge schlossenen Schneckengehäuses hineinreicht.
Das Messerrad besitzt dabei zweckmässig stark nach rückwärts gekrümmte Messer. die auf der Nabe in mehreren Querebenen zuein ander versetzt angeordnet sein können. Die unter 1Vlesserrad und Walze lie gende eingängige Schnecke besteht zweck mässig aus aneinandergereihten und sich übergreifenden Schneckenteilen. Es ist ferner empfehlenswert, das an das Ein führungsstück der Schnecke anschliessende, dem Presskopf vorgeordnete Schneckenstück zweigängig auszuführen und dieses zwei gängige Stück so zu unterteilen, dass eines seiner Teile zusammen mit dem zugehörigen Zylinderstück abgenommen werden kann.
Hierdurch lässt sich die Vorrichtung den Er fordernissen verschiedenartiger Pressgüter an passen.
In der Zeichnung ist ein Beispiel des Er findungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar stellt Abb. 1 die Strangpresse in einem Längs schnitt und Abb. 2 in einem Querschnitt längs der Linie 2-2 in Abb. 1 dar.
In dem Gehäuse 10 sind etwa in gleicher Höhe das Messerrad 12 und die Walze 11 angeordnet, jedoch mag die Achse des Mes serrades etwas höher liegen als die der Walze. Das Messerrad besitzt die stark rück wärts gekrümmten Messer 21, die in mehre ren Querebenen der Achse gegeneinander ver setzt angeordnet sind. Die Drehrichtung so wohl der Walze, als auch des Messerrades verläuft von aussen über oben nach innen. Abstreicher 22 zwischen je zwei Messer ebenen verhindern, dass Mahlgut hängen bleibt.
Unterhalb zwischen der Walze 11 und dem Messerrad 12 befindet sich die Schnecke 19 zur Weiterförderung des Gutes, das, von oben eingeschüttet, zwischen Walze und Mes serrad hindurch in die Schnecke gelangt. Das Gehäuse 10 setzt sich in dem geschlos senen Schneckenzylinder 13, 14 fort, der bei 15 in den Presskopf übergeht. Die Schnecke 19, die auf der Achse 16 angeord net ist, reicht vom Einführungsende durch den Schneckenzylinder bis zu dem Press- kopf 15. Vom Einführungsende bis zum Zwischenring 17 reicht der eingängige Schneckenteil, der aus mehreren Teilen zu sammengesetzt sein kann.
Vom Zwischen ring 17 bis zum Austrittsende ist die Schnecke zweigängig und besteht zweck mässig aus den beiden Teilen 20 und 21. Die gesamte Schneckenlänge kann dadurch verkürzt werden, dass der Zylinderteil 11 mit dem Schneckenstück 21 herausgenommen und dann der Presskopf 15 unmittelbar mit dem Zylinderstück 13 verbunden wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Strangpressen für kera mische Massen zum Zuführen des Pressgutes, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einer Einführungswalze zusammenarbeitendes Mes serrad über einer eingängigen Förderschnecke angeordnet ist, welche vom Einführungsende bis um wenigstens die Höhe eines Umganges in das Innere des geschlossenen Schnecken gehäuses hineinreicht. - UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung an Strangpressen nach Pa:tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Messer des Messerrades stark nach rückwärts gekrümmte Form haben. 2. Einrichtung an Strangpressen nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Messer auf der Radnabe in mehreren Querebenen zu einander versetzt angeordnet sind. 3. Einrichtung an Strangpressen nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Messern Abstreicher angeordnet sind. 4. Einrichtung an Strangpressen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke einen ununterbrochenen Schneckengang bildet.5. Einrichtung an Strangpressen nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Vortriebs schnecke aus aneinandergereihten und sich übergreifenden Schneckenteilen besteht. 6. Einrichtung an Strangpressen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Austrittsende der Schnecke zwei gängig und axial unterteilt und eines der. zweigängigen Schneckenstücke zusammen mit dem zugehörigen Zylinderstück ab nehmbar angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH150555T | 1930-11-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH150555A true CH150555A (de) | 1931-11-15 |
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ID=4405948
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH150555D CH150555A (de) | 1930-11-17 | 1930-11-17 | Einrichtung an Strangpressen für keramische Massen zum Zuführen des Pressgutes. |
Country Status (1)
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1930
- 1930-11-17 CH CH150555D patent/CH150555A/de unknown
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