CH150624A - Verfahren zur Herstellung einer organischen Seife. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer organischen Seife.

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CH150624A
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E I Du Pont De Nemours And Co
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  Verfahren zur Herstellung einer     organischen    Seife.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung einer organischen Seife.  



  Gemäss diesem Verfahren mischt man       Sulforicinusölsäure    mit     Triäthanolamin.     Beispielsweise können 378 Teile reiner       Sulforicinusölsäure,    die durch Einwirkung  von     Ohlorsulfonsäure    auf reine     Ricinolsäure     erhalten wurde mit 149 Teilen     Triäthanol-          amin    vermengt werden. Das Produkt bildet  ein dickliches gelbes 01.  



  Der Zusatz eines weiteren, molekularen  Äquivalentes an Base, führt zu einem lös  licheren 01, wobei sich wahrscheinlich der       Basenzusatz    mit der     Carbogylgruppe    verbin  det, was jedoch nicht bestimmt festgestellt  worden ist.  



  Statt reiner     Sulforicinolsäure,    kann auch  sulfoniertes     Ricinusöl    und statt des reinen     Tri-          äthanolamins    das etwa 250o     Diäthanolamin     enthaltende technische     Triäthanolamin    zur  Anwendung kommen.  



  Das erhaltene Produkt zeigt eine hohe  Viskosität. Es ist, je nach der Reinheit der    verwendeten     Ausgangsstoffe,    strohgelb bis  lichtbraun und stellt sich im wesentlichen  als eine organische Seife dar, die ein höheres  Löse- oder Verteilungsvermögen besitzt, als  die gewöhnlichen Seifen, deren Reinigungs  vermögen sie auch aufweist, ohne die hohe       Alkalinität    der Natron- und Kalisalze der  Fettsäuren zu besitzen. Daher ist sie für  mancherlei Zwecke, namentlich auch in der  Färberei, mit besonderem Vorteil anwendbar,  weiter ist das nach dem neuen Verfahren  hergestellte Produkt in mancher Hinsicht den  gewöhnlichen sulfonierten     Olen    überlegen.

    Das zeigt sich besonders in der vollkommene  ren Gleichmässigkeit der entwickelten Nuance  der Farbtöne, der besseren Ausnutzung der  Farben und dem höheren Glanz der gefärb  ten Ware.  



  In Wasser bewirkt diese organische Seife  Lösung oder eine Verteilung in so feiner  Form, dass sie wie eine Lösung aussieht,  beispielsweise bei unlöslichen organischen  Basen, wie     Aminoazobenzol,        Paranitrobenzol,              Azodiphenylamin,        Benzolazonaphthalinazo-          phenol,        Rosanthrenbase,        Diäthylparaamido-          phenol-1:4-naphtochinonmonoimid,        2.4-Di-          nitrobenzol-l-azodiäthylanilin    usw. Man  braucht etwa 2 bis 5 Teile des vorliegenden,  als Lösemittel wirkenden Produktes, auf  einen Teil der unlöslichen Base.

   Lösungen  dieser Art empfehlen sich besonders beim  Färben von Fasermaterial aus     esterifizierter     Zellulose.  



  Diese neue Seife löst auch Metalloxyde  und     Hydroxyde    auf, beispielsweise Queck  silberoxyd, so dass sie für pharmakologische  Zwecke, beispielsweise zur Herstellung von  antiseptischen Seifen und dergleichen von  Wert ist. Bei der Verwendung in der Fär  berei, namentlich bei     Küpenfarben,    erhöht  dieses nach dem beschriebenen Verfahren    erzeugte Produkt die Löslichkeit der     Leuko-          base    und bewirkt eine glänzendere und gleich  mässigere Färbung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer organi schen Seife, dadurch gekennzeichnet, dass man Sulforicinolsäure mit Triäthanolamin zusammenbringt. Das erhaltene Produkt bil det ein Öl von hoher Viskosität, das, je nach der Reinheit der verwendeten Ausgangsstoffe, strohgelbe bis bräunliche Farbe aufweist. Es besitzt ein hohes Verteilungs- und Löse vermögen.
CH150624D 1927-08-04 1928-08-04 Verfahren zur Herstellung einer organischen Seife. CH150624A (de)

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